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Investment-Portfolio mit P2P-Krediten diversifizieren: So funktioniert’s!

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Depotstudent Dominik
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Diversifikation gehört zu den wichtigsten Grundprinzipien beim Investieren. Der bekannte Satz „Lege nicht alle Eier in einen Korb“ gilt dabei heute mehr denn je.

Denn jede Anlageklasse bringt eigene Chancen, aber eben auch eigene Risiken mit sich. Einzelne Aktien können stark schwanken, ETFs hängen genauso von der allgemeinen Marktentwicklung ab und selbst Tagesgeld oder Anleihen bieten in vielen Phasen nur geringe Renditen unterhalb der Inflation.

Genau deshalb setzen viele Anleger heute auf eine Mischung verschiedener Investments.

Und genau hier können P2P-Kredite eine interessante Rolle spielen.

Warum viele Anleger ihr Portfolio breiter aufstellen möchten

Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, investiert häufig nicht mehr ausschließlich in eine einzige Anlageklasse. Stattdessen kombinieren viele Investoren unterschiedliche Investments miteinander, um Risiken besser zu verteilen und gleichzeitig mehrere Renditequellen aufzubauen.

Klassische Beispiele dafür sind:

  • Aktien und ETFs für langfristiges Wachstum,
  • Tagesgeld für Liquidität und Sicherheit,
  • Immobilien zur Stabilisierung des Vermögens,
  • und alternative Investments zur zusätzlichen Diversifikation.

P2P-Kredite werden dabei für viele Anleger zunehmend genau zu einer solchen Ergänzung.

Der Vorteil: P2P-Investments entwickeln sich nicht parallel zu klassischen Aktienmärkten und ermöglichen gleichzeitig regelmäßige Rückflüsse durch Zinszahlungen.

Dadurch entsteht eine zusätzliche Einkommensquelle innerhalb des Gesamtportfolios.

Welche Rolle P2P-Kredite bei der Diversifikation spielen können

Bei P2P-Krediten investieren Anleger in Kredite, die über spezielle Plattformen vermittelt werden. Kreditnehmer zahlen Zinsen auf ihre Darlehen und ein Teil dieser Erträge wird anschließend an die Investoren weitergegeben.

Dadurch sind häufig deutlich höhere Renditen möglich als beispielsweise bei Tagesgeld oder klassischen Sparprodukten.

Besonders interessant ist dabei, dass Anleger ihr Kapital sehr breit streuen können. Bereits mit kleinen Beträgen lassen sich hunderte einzelne Kredite finanzieren.

Zusätzlich können Investoren über P2P-Plattformen:

  • unterschiedliche Länder,
  • verschiedene Kreditarten
  • und mehrere Kreditgeber kombinieren.

Dadurch kann das Risiko einzelner Ausfälle langfristig deutlich besser verteilt werden.

Income Marketplace als Beispiel für moderne P2P-Plattformen

Eine Plattform, die in den letzten Jahren im P2P-Bereich besonders viel Aufmerksamkeit erhalten hat, ist Income Marketplace.

Income konzentriert sich vor allem auf internationale Konsumentenkredite und Kurzzeitfinanzierungen. Besonders auffällig sind dabei die vergleichsweise hohen durchschnittlichen Renditen, die laut Plattform aktuell im Bereich von rund 13 bis 14 % pro Jahr liegen.

Interessant ist jedoch vor allem der Sicherheitsansatz der Plattform.

Während viele klassische P2P-Marktplätze hauptsächlich auf einfache Rückkaufgarantien setzen, nutzt Income zusätzlich Mechanismen wie:

  • den sogenannten Junior Share,
  • den Cashflow-Puffer
  • sowie Rückkaufverpflichtungen.

Dadurch soll das Risiko für Investoren besser abgefedert werden.

Gerade für Anleger, die P2P-Kredite als Ergänzung zu ihrem bestehenden Portfolio nutzen möchten, können solche zusätzlichen Sicherheitsmechanismen interessant sein.

Meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zu Income Marketplace findest Du hier verlinkt.

Warum viele Anleger mehrere Anlageklassen kombinieren

Natürlich ersetzen P2P-Kredite kein solides ETF- oder Aktienportfolio. Viele Investoren nutzen sie stattdessen bewusst als Ergänzung.

Während Aktienmärkte teilweise starken Kursschwankungen unterliegen, erzeugen P2P-Kredite häufig relativ konstante monatliche Rückflüsse. Genau diese Kombination macht die Anlageklasse für viele Anleger interessant.

Ein mögliches Portfolio könnte beispielsweise bestehen aus:

  • ETFs für langfristigen Vermögensaufbau,
  • Tagesgeld als Sicherheitsreserve,
  • und P2P-Krediten für zusätzliche Renditechancen und Cashflows.

Dadurch entsteht insgesamt häufig eine breitere Diversifikation des Vermögens.

Fazit: P2P-Kredite als Ergänzung zu ETFs, Aktien und Tagesgeld

P2P-Kredite können eine interessante Möglichkeit sein, das eigene Portfolio breiter aufzustellen und zusätzliche Renditechancen zu nutzen.

Besonders spannend wird die Anlageklasse dabei nicht unbedingt als Ersatz für ETFs oder Aktien, sondern vielmehr als Ergänzung zu bestehenden Investments.

Während Tagesgeld vor allem Sicherheit bietet und ETFs langfristiges Wachstum ermöglichen, können P2P-Kredite zusätzliche Cashflows und attraktive Renditen liefern.

Entscheidend bleibt jedoch eine sinnvolle Diversifikation — sowohl innerhalb des P2P-Portfolios als auch über verschiedene Anlageklassen hinweg.

Wer Risiken versteht, langfristig denkt und breit investiert, kann P2P-Kredite sinnvoll in den eigenen Vermögensaufbau integrieren.

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