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MEINE ERFAHRUNGEN: Michael Mross Report im Test

Depotstudent Dominik
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Wer aktiv mit Aktien handelt und erfolgreich sein will, muss informiert sein. Aktuelle Informationen zur Entwicklung an der Börse bieten unter anderem die Börsenbriefe oder Reports sogenannter Insider oder Börsengurus.

Der nachfolgende Erfahrungsbericht ist dem Börsenexperten Michael Mross und seinem Report gewidmet. Ich habe den Report einem Test unterzogen und mir andere Publikationen sowie die Webseite des Herrn Mross angeschaut, um Dir meine Erfahrungen mitzuteilen.

In Online-Werbung scheint der Herr jedenfalls recht stark vertreten zu sein. Zumindest erscheint er auf vielen Börsenportalen und Youtube mit seinem Mross-Report und “heißen Aktientipps” wie man in den folgenden Grafiken sehen kann:

Michael Mross Anzeige
Michael Mross Anzeige
Michael Mross Werbung
Michael Mross Werbung
Werbung bei Youtube von Michael Mross
Werbung bei Youtube von Michael Mross

Bei den nachfolgend zu lesenden Ausführungen handelt es sich um meine auf Fakten basierende Meinung, welche mit Kritik durchsetzt sein kann und von Dir nicht geteilt werden muss. Ich versuche stets, beide Seiten der Medaille darzustellen und unabhängig zu berichten.

Wer ist Michael Mross?

Auf seiner Internetpräsenz beschreibt Michael Mross seinen Werdegang wie folgt:

  • Geboren 1958 in Köln.
  • Nach dem Abitur Jura studiert und die Leidenschaft für Journalismus sowie Börse entdeckt.
  • 1984 bis 1991 beim WDR als Dokumentarist und Filmautor engagiert.
  • 1991 und 1992 moderierte er beim RTL das Wirtschaftsmagazin Geldmarkt.
  • Zwischen 1993 und 2000 Moderator der Telebörse von n-tv.
  • 2003 bis 2008 Börsenmoderator für N24 und CNBC.
  • 2008 lancierte Michael Mross www.mmnews.de, ein Wirtschaftsinformationsportal, welches sich bis heute zum führenden Wirtschaftsblog des europäischen Kontinents entwickelte.

Daneben veröffentlichte er diese Bücher:

  • 1991 Börse kinderleicht, bei Ullstein mehr als 70.000 Mal verkauft.
  • 2001 Die Börse, ein Bestseller des Econ Verlags.
  • 2003 Schnell reich – die ewigen Gesetze der Börse beim Börsenverlag.
  • 2007 Evolution des Erfolgs, bei der Börsenmedien AG.
  • 2011 Der Währungscrash kommt, bei der Börsenmedien AG.

Zusätzliche Bekanntheit erlangte der Börsenexperte durch Vorträge im TV und vor Publikum im In- und Ausland.

Sich selbst bezeichnet Michael Mross als entspannt in die Zukunft blickenden Optimisten, welcher sich in seiner Freizeit mit Evolutionsbiologie und Zukunftswissenschaften beschäftigt.

Bevor ich auf den Report von Michael Mross eingehe, hier meine Erfahrungen mit dem Wirtschaftsinformationsportal mmnews.de.

Wirtschaftsblog im Test

Bevor meine Erfahrungen mit der Webseite im Fokus stehen, eine Anmerkung zum besseren Verständnis. Michael Mross gibt verschiedenen Autoren eine Plattform zur Veröffentlichung ihrer Meinung, welche nicht zwangsläufig die Ansicht des Betreibers sein muss.

So lässt es sich jedenfalls in der Information zu Kooperationsmöglichkeiten auf dem Blog einsehen, wie in der folgenden Grafik dargestellt.

Marc Faber etwa bezeichnet die Wahl als Schande für die USA (siehe folgende Abbildung) und ist überzeugt, dass Joe Biden das Land in den wirtschaftlichen Abgrund führen wird.

Meiner Meinung entsprechend sollte jedes Problem, Zeitgeschehen und Ereignis aus allen möglichen Perspektiven betrachtet werden. Du kommst nur zu einer fundierten Meinung, wenn Dir die Ansichten aller Seiten bekannt sind und entsprechend gewürdigt werden. Bei einseitiger Informationslage sind negative Erfahrungen vorprogrammiert und unvermeidbar.

Tipp: Um in Aktien oder ETFs zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Thema: Dem Michael Mross Report!

Was ist der Michael Mross Report?

Der Börsenexperte sensibilisiert den Leser seines Blogs für die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen.

Ich habe für den Test das 15-seitige PDF-Dokument heruntergeladen und eingehend studiert.

Völlig richtig weist Michael Mross zu Beginn darauf hin, dass das Corona-Virus, respektive die globalpolitische Reaktion darauf die Welt verändert hat. Richtig ist auch, dass der befürchtete Börsencrash zwar bereits da war, die Kurse vieler Titel aber wieder deutlich gestiegen sind.

Anstatt aber im Anschluss auf die Notwendigkeit von bestmöglicher Diversifikation – vor allem eben auch in schwierigen Zeiten – hinzuweisen, ermuntert Michael Mross zur Investition in einzelne Aktien. Das ist für manche Anlegertypen natürlich nachvollziehbar, dieser Rat sollte aber nicht von jedem 1:1 umgesetzt werden.

Hinweis: Wenn Du bereits ein gut diversifiziertes Portfolio besitzt, ist die zusätzliche Investition in ein paar Einzeltitel natürlich kein Problem. Wer allerdings lediglich auf Basis der wenigen Aktienempfehlungen von Michael Mross investiert, geht durch mangelnde Diversifikation erhöhte Risiken ein – und das würde ich niemandem empfehlen.

Leider wird bereits zu Beginn des Reports ausgeschlossen, was der Kunde des Reports eigentlich haben möchte: Eine Kaufempfehlung. Denn im Report heißt es:

“Die untenstehenden Ausführungen dienen lediglich Ihrer Information und sind natürlich keine Kaufempfehlung.”

Machen wir in diesem Erfahrungsbericht daher weiter mit den vorgeschlagenen Aktien von Michael Mross:

Vorschlag Sony

Der japanische Technologiekonzern ist für hochwertige Erzeugnisse im mittleren Preissegment bekannt. Ich besitze selbst langlebige Sony-Produkte und bin damit sehr zufrieden. Warum ich aber in die Aktie von Sony investieren soll, erschließt sich mir aufgrund des Reports nicht so ganz.

Denn leider ist im Report nicht ersichtlich, welche Überlegungen alle miteinbezogen worden sind. Schade, wie ich finde. Da hatte ich mir im Report etwas mehr erhofft.

Im Report heißt es dazu nur:

“Hinzufügen möchte ich mit diesem aktualisiertem Report Sony – ein Unternehmen, das mir außerordentlich gut gefällt. Ich kenne Sony noch aus den 90igern, damals ein Star wie heute Apple oder Amazon. Seitdem ging es mit dem Unternehmen bergab.
Doch die Aufholjagd hat begonnen. Das Geschäft boomt – nicht nur bei der Playstation. Sony ist auch ein echter Technologiekonzern, der wichtige Einzelteile für Smartphones liefert.
Sony kostet derzeit fast nur ein Zwanzigstel von dem, was Apple wert ist. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung von Sony beträgt gut 100 Mrd. Euro – die von Apple über 1,8 Billionen Euro!
Fazit: Ein gefallener Börsenengel mit Potential!”

Ob in den kommenden Jahren signifikanten Kurssteigerungen zu erwarten sind, kann und möchte ich nicht berurteilen. Die reine Marktkapitalisierung als Basis für einen “heißen Aktientipp” heranzuziehen kann aber natürlich nicht als einziges Kriterium für eine Aktienempfehlung dienen. Nachvollziehbar für Dich als Leser, nehme ich an.

Vorschlag Teradyne

Michael Mross spricht hier eine Empfehlung für den US-amerikanischen Hersteller von zyklischen Konsumgütern aus der Elektrotechnik-Branche aus.

Nordic Semiconduct

Die Aktie des norwegischen Halbleiterherstellers ist in den letzten 5 Jahren vergleichsweise stark gestiegen und entwickelt sich seit Dezember 2020 horizontal. Manche Fachleute sagen derzeit einen dunklen Börsenwinter voraus, welchem ein ebenso unsicheres Frühjahr folgt.

Maxar Technologies

Die Aktie von Maxar wurde Ende 2018 für gut 65 Dollar gehandelt und fiel innerhalb eines Jahres um 95 %.

Open Text

Twilio

Der US-amerikanische Netzwerk-Hersteller erlebte zwischen April und Oktober 2020 einen rasanten Aufschwung.

Interessant dabei ist, dass diese Kaufempfehlung im Michael Mross Report zum gegebenen Zeitpunkt von kaum einem Analysten geteilt wird.

Alibaba Holding

Die Aktie des chinesischen Internet-Giganten wurde im Sommer 2020 für mehr als 300 Dollar gehandelt. Mittlerweile notiert sie wieder bei 255 Dollar.

Newmont

Über die Aktie der US-amerikanischen Goldmine gibt es nicht viel zu berichten. Sie war 2012 mehr wert als heute und entwickelt sich überdurchschnittlich volatil. Die Zukunft der Goldminen ist ebenso schwer prognostizierbar wie der Preis des Edelmetalls. Charmant wäre ein Engagement zwischen 2015 und 2020 gewesen.

Tipp: Um in Aktien oder ETFs zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

Meine Kritik an Michael Mross

Die Webseite mit den kritisierten Artikeln kann als vorteilhafte Meinungsvielfalt gesehen werden. Der Leser entscheidet schließlich, an welche Botschaft er glaubt. Was mich aber stört, ist der Michael Mross Report, welcher zum Spekulieren mit einzelnen Aktien anregt. Gerade in schwierigen Zeiten ist bestmögliche Streuung des Kapitals der optimale Schutz vor Verlusten.

Klar: Wer an der Börse ein bisschen “zocken” möchte, hat mit so einem Report vielleicht seine Freude. Wer allerdings solide und langfristig investieren möchte, ist wahrscheinlich mit breit gestreuten und kostengünstigen Investments besser aufgestellt. Aber auch diese erfordern natürlich eine gewissenhafte Analyse im Voraus.

Schützende Diversifikation bietet beispielsweise der Aktienindex MSCI World mit seinen 1.650 großen und mittelgroßen Gesellschaften aus 23 Industrienationen. Wer noch größere Diversifikation kann einen ETF auf den MSCI ACWI vornehmen – dort sind auch die Schwellenländer vertreten.

In beide Indizes kann mithilfe kostengünstiger Exchange Traded Funds investiert werden. Du benötigst lediglich ein Depot bei einem Onlinebroker und wenig Kapital für den ETF-Sparplan.

Die finale Bewertung bleibt wie immer Dir überlassen.

Meine Alternativ-Empfehlung für Dich

Es gibt meiner Meinung nach nicht viele Anbieter auf dem deutschen Markt, denen man vertrauen kann und die seriöses und handfestes Wissen vermitteln.

Wer sich am Aktienmarkt engagieren möchte, braucht dafür “ein anderes Kaliber” als Börsenbriefe oder Reports mit großen Versprechen.

Was dabei gut zu wissen ist: Es gibt staatlich anerkannte und zugelassene Programme für den Aktienhandel.

Dort lehren Menschen mit echter Praxiserfahrung, wie man erfolgreich am Aktienmarkt agiert.

Das sind keine “schnell reich werden”-Systeme wie es bei vielen anderen Angeboten den Anschein macht – wenn “schnell und ohne Aufwand reich werden” also Dein Ansatz ist, ist ein solches Programm nichts für Dich.

Wenn Deine Erwartungshaltung stimmt und Du Dir solides Können aneignen möchtest, empfehle ich Dir das folgende Programm auf jeden Fall.

Schaue Dir gerne folgendes Angebot an: Link zum staatlich anerkannten Programm für Aktienhandel*

Programm für den Aktienhandel - staatlich anerkannt und zugelassen
Programm für den Aktienhandel – staatlich anerkannt und zugelassen

Melde Dich bei Interesse unbedingt zum kostenlosen Webinar an. Dort gibt es wertvolle Informationen und erste Einblicke in die spannende Welt des Aktienhandels.

Du wirst schnell merken, dass es sich hierbei um einen guten und seriösen Anbieter handelt.

Tipp: Ich habe einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu diesem Programm verfasst – lies ihn Dir gerne durch!

Ich bin davon überzeugt, dass man durch echtes Praxiswissen erfolgreich an der Börse sein kann. Von Börsenbriefen mit großen Versprechen halte ich dagegen sehr wenig.

Dein Depotstudent Dominik

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Ein Kommentar

  1. Bin seit vielen Jahre Kleinanleger und halte es mit Kostolany und Buffett.
    – nur Aktien von Firmen kaufen, deren Geschäft man versteht
    – nur Geld einsetzen, das auch verlustig gehen kann
    – kein Einsatz von Krediten
    – immer selber kümmern, auch muß man nicht alles wissen
    – Aktien kaufen und Schlaftabletten nehmen, naja ab und zu sollte mal nachgeschaut werden
    – gelegentlich auch mal Gewinne mitnehmen
    Über die Jahre habe ich meinen Einsatz verdoppelt, aber auch ein paar Fehlgriffe waren dabei. Unterm Strich alles gelungen.
    Ein Satz zu den sog. Gurus. Wenn man eine absolut sichere Methode an der Börse oder beim Roulette entwickelt hat, dann gibt man die freiwillig weiter? IMLÄBBENET.
    Und da es eine sichere Methode legal nie geben wird, erübrigt sich das Denken darüber.

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