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Meine Erfahrungen mit NAO: Investieren in Private Equity & Co.

NAO Website
Depotstudent Dominik
4.9
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Tagesgeld, Festgeld und ETFs – das ist für viele Menschen in Deutschland der Standard bei der Geldanlage. Darüber hinaus spielen auch Einzelaktien, Anleihen, Fonds und Kryptowährungen eine Rolle, wenn man sich die Portfolios vieler Anlegerinnen und Anleger anschaut.

Doch je länger man in solche Standard-Anlageklassen investiert, desto häufiger stellt sich die Frage: Reicht das langfristig aus oder sollte man sich auch mit anderen Assets beschäftigen?

Auf der Suche nach höheren Renditechancen und mehr Diversifikation kommen Anlageklassen wie Private Equity und Venture Capital ins Spiel: Das sind Investitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen. Doch für Privatanleger waren solche Investments bisher praktisch unerreichbar – und genau hier positioniert sich die Investment-App NAO (https://www.investnao.com).

Mit dem Slogan „Invest like a millionaire.“ bringt NAO sehr klar auf den Punkt, worum es bei der Plattform geht: Anlageformen für alle zugänglich zu machen, die lange Zeit nur sehr vermögenden Investoren offenstanden!

Solche Investments waren rechtlich komplex und der Zugang zu guten Deals war für Privatanleger schwierig sowie mit hohen Mindestanlagebeträgen verbunden. Beträge von 50.000 Euro oder mehr waren keine Seltenheit und machten diese Assetklassen für viele Anleger schlicht undurchführbar.

NAO baut diese Hürden ab: Die Plattform versteht sich als Co-Investment-Lösung für alternative Assets und verspricht, Privatanlegern einen vereinfachten Zugang zu genau diesen Anlageklassen zu ermöglichen:

NAOs Anlageklassen, Produktauswahl & Vorteile

Über die App können Nutzer bereits mit kleinen Beträgen ab 1 € in Strategien investieren, die bisher vor allem institutionellen Investoren und vermögenden Privatpersonen vorbehalten waren. Damit positioniert sich NAO nicht als Ersatz für klassische Anlageklassen wie Aktien oder ETFs, sondern als Ergänzung für Menschen, die ihr Portfolio breiter aufstellen möchten.

In diesem Erfahrungsbericht nehme ich NAO genauer unter die Lupe und beleuchte, wie die Plattform funktioniert, für wen sie sinnvoll ist und auf was vor einem Investment geachtet werden sollte.

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Wer und was steckt hinter NAO?

Hinter NAO steht ein im Jahr 2022 gegründetes Berliner FinTech mit dem Ziel, Privatanlegern den Zugang zu alternativen Anlageklassen zu erleichtern:

NAO Co-Investment GmbH
Ziegelstr. 17
10117 Berlin

Robin Binder – der CEO und Gründer von NAO:

Robin Binder von NAO

Robin Binder ist CEO & Founder von NAO. Er war knapp acht Jahre für die UniCredit Bank tätig und beriet MidCap-Unternehmen. Anschließend baute er das Neo Family Office ZEITGEIST GROUP sowie den Fintech-VC Zeitgeist X Ventures auf. In seiner Rolle als Geschäftsführer des Frühphasen-VCs war er unter anderem an Investments in aufstrebende Fintechs beteiligt, darunter Bling, Timeless und UnitPlus.

Aus seinen Erfahrungen in der Finanz- und Asset-Management-Welt entsprang die Idee, ein eigenes Fintech zu gründen: NAO ist eine Multi-Asset-Plattform, die Investments ab einem Euro in Anlageklassen wie Private Equity, Venture Capital, Infrastruktur, Private Debt und Hedgefonds möglich macht.

Durch den Co-Investment-Ansatz eröffnet NAO neue Möglichkeiten für Menschen, die bisher von Vermögensverwaltern und Privatbanken aufgrund ihres geringen Vermögens ignoriert wurden – und das komplett digital per App.

Die über NAO verfügbaren Assets im Überblick:

  • Private Equity
  • Venture Capital
  • Infrastruktur
  • Private Debt
  • Multi Assets
  • Hedgefonds
  • Flex Strategien
  • Geld parken
  • Aktienanleihen

Technisch tritt NAO nicht als klassischer Vermögensverwalter auf, sondern als digitale Plattform, die ausgewählte Produkte zugänglich macht und den Investmentprozess vereinfacht. Die Investments erfolgen über regulierte Fondsstrukturen mit etablierten Asset Managern wie ARK Invest, Goldman Sachs AM, Partners Group, Redstone oder UBS.

NAO übernimmt dabei die sogenannte „Kuration“ der Asset Manager und Fondsstrategien und macht die Produkte für Privatanleger zugänglich:

NAO kann man sich als Bindeglied zwischen Kleinanlegern und großen, etablierten Asset Managern vorstellen. Alleine hättest Du als Privatperson keinen Zugang zu bestimmten Fondsprodukten von UBS & Co. Dadurch, dass NAO die Investments all seiner User bündelt, bekommen nun alle auch ohne Mindestinvestments die Chance auf Investitionen, die früher nur Hochvermögenden offenstanden. NAO investiert Dein Geld also nicht selbst, sondern ermöglicht Dir den Zugang zu den etabliertesten Asset Managern und deren Investmentstrategie. Dabei investierst Du immer in dieselbe Deal-Strategie wie institutionelle Anleger. Das bedeutet: Dein 100 EUR Sparplan fließt in dieselbe Investmentstrategie wie die großen Investment-Tickets institutioneller Investoren. NAO scannt und kuratiert den Markt, um sein Angebot stetig um die besten Private Markets Investments zu ergänzen.

Für die Auswahl passender Investmentmöglichkeiten hat NAO einige Grundprinzipien für die Kuration festgelegt:

NAO Kuration erklärt

NAO positioniert sich damit klar nicht als Marktplatz für beliebige Fonds, sondern als kuratierter Zugang zu ausgewählten alternativen Investments.

Private Equity

NAO Private Equity ab 1 €

Was ist Private Equity?
Bei Private Equity wird Geld in Unternehmen investiert, die nicht an der Börse gehandelt werden. Ziel ist es, die Unternehmen über mehrere Jahre weiterzuentwickeln und später mit Gewinn wieder zu verkaufen, etwa an andere Investoren oder durch Börsengänge.

Mit einer Zielrendite von 14 % pro Jahr (nach Kosten) ist die Investition in Private Equity über NAO eine potenziell sehr rentable Anlagemöglichkeit. Zum Vergleich: Bei klassischen und global diversifizierten ETFs rechnet man mit jährlich rund 7 % bis 8 % Rendite pro Jahr.

Interessant dabei ist: Die ausgewiesene Risikoklasse beträgt bei den über NAO angebotenen Private Equity Fonds „nur“ 4/7 und ist damit identisch mit dem ausgewiesenen Risiko klassischer ETFs auf den MSCI World Index.

Hier zum Vergleich der Risikoindikator des bekannten iShares Core MSCI World ETFs:

Risikoindikator iShares Core MSCI World ETF

Die Einteilung lautet hierbei: Risikoklasse 1 (sicher) bis hin zur Risikoklasse 7 (spekulativ).

Die hohen Renditen bei Private Equity werden von NAO besonders eindrücklich in folgender Grafik dargestellt:

NAO Private Markets übertrafen Rendite des globalen Aktienmarkts

Vor allem über längere Zeiträume wie 10 Jahre und mehr kann sich der Zinseszinseffekt entfalten und zeigt, wie groß die Unterschiede im Endkapital werden können. Auf Basis dieser Zahlen kann es sich also durchaus lohnen, sich mit Private Equity zu beschäftigen.

Hinzukommt, dass sich über die Beimischung von Private Equity sogar ein besseres Risiko-Rendite-Verhältnis einstellen kann:

Private Equity Risiko-Rendite-Verhältnis

Die Grafik zeigt: Bei zunehmendem Anteil an Private Equity innerhalb eines Portfolios kann die zu erwartete Volatilität (Schwankungsbreite) sinken und gleichzeitig die zu erwartende Rendite steigen. Das Risiko-Rendite-Verhältnis verbessert sich also.

Das lässt sich plausibel herleiten: Der Großteil aller Unternehmen in Europa und den USA befindet sich in privater Hand und ist nicht börsennotiert. Zugang zu diesen Unternehmen erhält man nur über die Investition in Private Equity.

Aufteilung zwischen börsennotierten und privat gehaltenen Unternehmen in Europa:

NAO Aktien ETF Portfolios verpassen wirtschaftliche Entwicklung

Aufteilung zwischen börsennotierten und privat gehaltenen Unternehmen in Europa:

NAO große US-Unternehmen sind privat

Umsetzung bei NAO über verschiedene Private Equity Fonds

Über NAO stehen Fonds von Partners Group, UBS und ARK Invest für Investitionen zur Verfügung:

NAO Private Equity

Die Fonds werden mit einer Zielrendite nach Kosten von 14 % p.a. ausgewiesen und die empfohlene Haltedauer beträgt mindestens 5 Jahre. Die Zielrendite bei ARK beträgt sogar 15 %.

ARK Invest als starker Manager

In diese Projekte investieren die Private Equity Fonds der Partners Group und UBS:

NAO Projekte Private Equity Fonds

Besonders spannend ist es natürlich, wenn man hier bekannte Namen wie die Schweizer Luxusuhrenmarke Breitling oder innovative Software-Unternehmen wie Ufenau entdeckt.

Wer sich diese Projekte einmal genauer ansieht, wird schnell merken: Über klassische Assets wie Aktien oder ETFs hat man keine Chance, daran teilzuhaben. Über die Private Equity Fonds von NAO dagegen ist es ganz einfach möglich.

Venture Capital

NAO Venture Capital ab 1 €

Was ist Venture Capital?
Venture Capital („Wagniskapital“) ist eine besondere Form von Private Equity, bei der in junge und innovative Unternehmen oder Start-ups investiert wird. Es handelt sich auch hierbei um nicht-börsennotierte Unternehmen. Charakteristisch ist, dass sich die Unternehmen mit neuartigen Ideen oder Technologien beschäftigen, welche ein erhöhtes Risiko, aber gleichzeitig auch erhöhte Chancen mit sich bringen.

Auch bei Venture Capital sind die von NAO angegebenen Zielrenditen sehr attraktiv: 16 % pro Jahr werden hier (nach Kosten) anvisiert.

Im Gegensatz zur Investition in Private Equity muss hier jedoch auch eine höhere Risikoklasse in Kauf genommen werden: Mit 6/7 ist der Risikoindikator hier deutlich höher angegeben, was von Anlegerinnen und Anlegern entsprechend berücksichtigt werden sollte.

Spannend dabei: Je mehr Unternehmen in einen VC-Fonds aufgenommen werden, desto besser gestaltet sich das Verhältnis von Risiko und Rendite:

NAO Optimized Risk & Return

Beispiel aus der Grafik: Wenn in 30 Unternehmen investiert wird, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 88 %, dass kein Verlust für einen Anleger entsteht. Bei 100 Unternehmen liegt die Wahrscheinlichkeit bereits bei 99 % und bei 200 Unternehmen bei 99,9 %. Oder anders ausgedrückt: Ein diversifiziertes Portfolio von 100 oder mehr Investments reduziert das Verlustrisiko auf fast 0 %.

Vorgeschriebene Haltedauer („Lock-Up-Periode“) bei Venture Capital

Bei der Investition in Venture Capital über NAO ist unbedingt die Lock-up-Periode zu beachten. Bei NAO beträgt die vorgeschriebene Haltedauer sieben Jahre, ergänzt um eine Kündigungsfrist von 12 bis maximal 15 Monaten. In diesem Zeitraum kann das Investment nicht verkauft oder frei über das Kapital verfügt werden.

Diese lange Kapitalbindung ist typisch für bestimmte alternative Anlageklassen. Insbesondere im Venture-Capital-Bereich ist Geduld entscheidend: Start-ups benötigen Zeit, um ihre Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu wachsen und schließlich einen geeigneten Exit zu erreichen wie etwa durch einen Börsengang oder eine Übernahme. Die Lock-up-Periode ist daher kein Nachteil von NAO selbst, sondern ein strukturelles Merkmal dieser Investments. Anlegerinnen und Anleger sollten sich bewusst sein, dass sie auf Liquidität verzichten, um langfristig vom vollen Renditepotenzial profitieren zu können.

Gleichzeitig wird dieser Verzicht auf Liquidität jedoch mit attraktiven Renditechancen vergütet – daher ist diese Assetklasse als Beimischung sehr interessant.

Umsetzung über den Venture Capital Fonds von Redstone

Redstone ist ein führender Venture Capital Investor aus Berlin und bietet spezialisierte Fondsstrategien für Family Offices und institutionelle Investoren an.

Der VC Fonds von Redstone ist als Dachfonds organisiert und vereint darunter die folgenden Elemente:

NAO Redstone Fonds Venture Capital

Qonto, Finanzguru und einige andere Namen dürften hier vielen Menschen ein Begriff sein.

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Weitere spannende Assets über NAO

NAO bietet neben Private Equity und Venture Capital ein ganzes Universum an Anlagemöglichkeiten an.

Ein weiterer Baustein sind Infrastruktur-Investments. Dabei fließt Kapital in reale, langfristige Projekte wie Energieversorgung, Verkehrsnetze oder digitale Infrastruktur. Diese Anlagen zeichnen sich häufig durch planbare, relativ stabile Cashflows aus und gelten als weniger abhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Über NAO können Anleger an entsprechenden Fondsstrukturen partizipieren, die sonst (wie auch Private Equity und Venture Capital) tendenziell eher institutionellen Investoren vorbehalten sind.

Private Debt bietet einen anderen Ansatz: Statt Eigenkapital wird hier Fremdkapital bereitgestellt, etwa in Form von Krediten an Unternehmen oder Projekte außerhalb des klassischen Bankensystems. Für Anleger stehen dabei regelmäßige Zinszahlungen im Vordergrund. Über NAO wird Private Debt als Alternative zu Anleihen positioniert, allerdings mit längerer Kapitalbindung und geringer Liquidität.

Daneben bietet NAO Zugang zu Hedgefonds-Strategien, Flex-Strategien, Geld parken, Aktienanleihen und Multi-Asset-Strategien.

Um diese Assetklassen alle verfügbar zu machen, arbeitet NAO mit einer Reihe an renommierten Partnern zusammen:

NAO Partner aktuell

Kann man in die Produkte nur über NAO investieren?

Die über NAO angebotenen Investmentprodukte sind nicht frei über die Börse handelbar und auch nicht über klassische Banken oder Onlinebroker erhältlich. Viele der angebotenen Titel sind in dieser Form (und ohne Mindestinvestitionen) exklusiv über die NAO-Plattform verfügbar. Genau darin liegt ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells und zugleich ein deutliches Alleinstellungsmerkmal von NAO.

Zwar handelt es sich bei den Investments um regulierte Fondslösungen, diese werden für Kleinanleger jedoch nur über NAO und außerhalb des klassischen Börsenhandels vertrieben. NAO fungiert dabei als exklusiver Zugangskanal und bündelt die Investments für Privatanleger digital an einem Ort. Ohne die Plattform wäre der Zugang für viele Anleger praktisch nicht möglich, da die Fonds entweder nicht aktiv an Kleinanleger vermarktet werden oder in traditionellen Vertriebsstrukturen schlicht nicht angeboten werden.

Für Anleger hat diese Exklusivität zwei Seiten. Einerseits ermöglicht NAO den Zugang zu Investmentlösungen, die sonst kaum verfügbar wären. Andererseits entfällt die Flexibilität, die man von börsengehandelten Produkten kennt: Es gibt keinen Sekundärmarkt, keinen täglichen Handel und keinen einfachen Anbieterwechsel.

Portfolio-Allokation: Wie viel sollte man über NAO investieren?

So attraktiv der Zugang zu alternativen Anlageklassen über NAO auch ist, sollten diese Investments immer als Beimischung innerhalb eines ausgewogen aufgestellten Gesamtportfolios verstanden werden und nicht als dessen Fundament.

Eine gängige Orientierung kann die 50/30/20-Formel von Larry Fink sein: 50 Prozent Aktien, 30 Prozent Anleihen, 20 Prozent Private Markets. Der Chef von BlackRock begründet das damit, dass Aktien und Anleihen allein nicht mehr für eine ausreichende Diversifikation sorgen würden. Dieser Formel nach könnten also rund 20 % des investierbaren Vermögens in entsprechende Co-Investments über NAO allokiert werden.

Der Grund dafür liegt vor allem in der Struktur der angebotenen Anlagen: Viele Investments im Bereich Private Equity, Venture Capital, Infrastruktur oder andere alternative Assetklassen sind langfristig ausgelegt und mit eingeschränkter Liquidität verbunden. Das bedeutet, dass das investierte Kapital in der Regel über mehrere Jahre gebunden ist und nicht jederzeit kurzfristig veräußert oder verfügbar gemacht werden kann. Diese Illiquidität kann ein Nachteil sein, wenn unerwartet finanzielle Mittel benötigt werden oder sich Deine persönliche Lebenssituation verändert.

Für eine robuste Risikoallokation empfiehlt es sich daher, den Großteil Deines Vermögens weiterhin in liquide und breit diversifizierte Anlageformen zu investieren wie etwa über ETFs sowie über Tagesgeld- oder Festgeldlösungen für kurzfristige Rücklagen. Diese Bausteine können Stabilität und laufende Verfügbarkeit sicherstellen, während alternative Investments über NAO gezielt als renditeorientierte Ergänzung eingesetzt werden.

Kosten und Gebühren bei NAO

Bei NAO gibt es keine Depot- oder Kontoführungsgebühr. Es fallen jedoch bei manchen Produkten transaktionsbezogene Kosten an.

Bei der Investition in Private Equity, Venture Capital, Private Debt und anderen Private Markets Assetklassen gibt es folgende Kostenstruktur:

  • Vermittlungsgebühr für den Einstieg: 2,00 % der Investitionssumme.
  • Verkaufsgebühr beim Ausstieg: 0,79 % des Verkaufswertes.

Andere Anlageklassen wie Geldmarktfonds und Aktienanleihen können ohne Transaktionskosten gekauft und verkauft werden.

Wie investiert man bei NAO?

Bei NAO kann man bereits ab 1 € Investitionssumme Geld anlegen: Wahlweise per Einmalanlage oder per Sparplan.

Dabei investieren Anleger grundsätzlich nicht direkt in einzelne Unternehmen, Projekte oder Strategien. Stattdessen erfolgen alle Investments in Fondslösungen etablierter Asset Manager wie ARK Invest, Goldman Sachs AM, Partners Group, Redstone oder UBS, die das eingesammelte Kapital bündeln und professionell verwalten. Ohne dieses Modell wäre es nicht möglich, auch mit kleineren Beträgen an den großvolumigen Investments der alternative Anlageklassen zu partizipieren.

Rechtlicher Rahmen: ELTIFs (European Long-Term Investment Funds).

Dieser Rahmen wurde von der Europäischen Union geschaffen, um langfristige Investitionen wie etwa in Private Equity, Infrastruktur oder Private Debt auch für Privatanleger zugänglich zu machen, sodass diese auch mit kleineren Anlagevolumina in alternative Assets investieren können. ELTIFs unterliegen klaren regulatorischen Vorgaben und sollen ein hohes Maß an Anlegerschutz gewährleisten, gleichzeitig aber den langfristigen Charakter der Investments sicherstellen.

Ein wesentliches Merkmal von ELTIFs ist die lange Kapitalbindung. Sie sind explizit auf langfristige Investitionen ausgelegt und bringen entsprechend feste Laufzeiten und eingeschränkte Liquidität mit sich.

Für Anleger bedeutet das: ELTIFs eignen sich nicht für kurzfristige Spekulation, sondern als langfristige Beimischung im Portfolio. Im Gegenzug ermöglichen sie den Zugang zu Anlageklassen, die außerhalb der Börse liegen und sich oft unabhängig von klassischen Marktbewegungen entwickeln.

NAOs Co-Investment-Ansatz: Dadurch kann man auch mit kleinen Summen investieren

NAO übernimmt bei diesen Fondslösungen die digitale Abwicklung, während die eigentliche Vermögensverwaltung durch die dahinterstehenden (regulierten) Fondsstrukturen erfolgt. Anleger investieren somit in ein klar definiertes, rechtlich getrenntes Investmentvehikel und nicht direkt in NAO selbst.

Der Co-Investment-Ansatz von NAO ermöglicht es, auch mit kleinen Beträgen in ausgewählte Anlageopportunitäten zu investieren. Statt allein Kapital zu allokieren, beteiligst Du Dich gemeinsam mit vielen anderen Anlegerinnen und Anlegern an professionell strukturierten Investments.

NAO identifiziert und prüft geeignete Investmentmöglichkeiten, strukturiert den Zugang und bündelt das Kapital. Durch diese Bündelung wird es möglich, auch mit kleineren Ticketgrößen an attraktiven Transaktionen teilzunehmen, die sonst hohe Mindestinvestitionen erfordern würden.

So entsteht ein kollaborativer Investmentansatz: Du investierst Seite an Seite mit einem Netzwerk mit anderen Marktteilnehmern und erhältst Zugang zu professionell kuratierten Deals.

Übrigens: NAO arbeitet dabei ganz ohne den Einsatz von Tokenisierung. Deine Bruchstückanteile liegen in Deinem Depot.

Die Baader Bank als Depotbank hinter NAO

Ein wichtiger Baustein bei der Infrastruktur von NAO ist die Zusammenarbeit mit der Baader Bank. Die Baader Bank fungiert dabei als Abwicklungs- und Depotbank im Hintergrund und übernimmt zentrale operative Aufgaben rund um die Investments.

Konkret bedeutet das: Während NAO als digitale Plattform den Zugang zu alternativen Investments ermöglicht und die Produkte kuratiert, werden Kontoführung, Verwahrung der Fondsanteile sowie die technische Abwicklung der Transaktionen von der Baader Bank übernommen. Das investierte Kapital liegt somit nicht bei NAO selbst, sondern bei einer etablierten, in Deutschland regulierten Bank.

Die Baader Bank ist ein bekanntes Institut im deutschen Finanzmarkt und arbeitet bereits seit Jahren mit zahlreichen FinTechs, Vermögensverwaltern und Online-Brokern zusammen. Sie unterliegt der Aufsicht durch die BaFin sowie der Deutschen Bundesbank und erfüllt damit die gesetzlichen Anforderungen an Einlagensicherung, Compliance und Verwahrung von Vermögenswerten. Auch bei einer möglichen wirtschaftlichen Schieflage der Plattform wären die Fondsanteile der Anleger davon grundsätzlich getrennt.

Ein weiterer Vorteil durch die Zusammenarbeit mit der Baader Bank: Die Abführung der Kapitalertragsteuer erfolgt bei NAO automatisch, sodass kein Zwang für eine Steuererklärung besteht. Außerdem wird eine jährliche Jahressteuerbescheinigung zur Verfügung gestellt. Wer einen Freistellungsauftrag bei NAO hinterlegen möchte, kann das über die Chatfunktion in der NAO App tun.

Kontoerstellung, Legitimation und erste Einzahlung bei NAO

Im FAQ-Bereich zum Thema „Konto“ erklärt NAO die wichtigsten Voraussetzungen und Abläufe rund um die Nutzung der Plattform. Grundsätzlich können volljährige Privatpersonen einen Account eröffnen, sofern sie ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Niederlande haben und über ein eigenes Bankkonto verfügen. Die Kontoeröffnung erfolgt als Einzelkonto. Firmenkonten werden aktuell nur auf Anfrage angeboten.

Wer sich vom Desktop aus registrieren möchte, erhält folgendes Anmeldeformular:

Registrierung bei NAO

Wer sich über mobile Geräte registrieren möchte, wird direkt zur NAO App weitergeleitet.

Im Rahmen der Registrierung müssen Nutzerinnen und Nutzer ihre Identität online bestätigen. Dies geschieht über das digitales Legitimationsverfahren VideoIdent oder AutoIdent, bei dem ein gültiger Personalausweis oder Reisepass benötigt wird. Zusätzlich werden während des Anmeldeprozesses persönliche Angaben, steuerliche Informationen sowie Daten zur bisherigen Anlageerfahrung abgefragt. Auf dieser Basis wird auch die gesetzlich vorgeschriebene Angemessenheitsprüfung durchgeführt, mit der festgestellt wird, ob ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit bestimmten Anlageklassen vorliegen.

Nach erfolgreicher Registrierung wird ein persönliches Depot bei der Baader Bank eröffnet, das mit einem Verrechnungskonto verknüpft ist. Einzahlungen auf die NAO-Plattform erfolgen per SEPA-Überweisung und müssen vom hinterlegten Referenzkonto des Nutzers stammen (Überweisungen von Dritt­konten sind nicht zulässig). Auszahlungen können ebenfalls nur auf dieses Referenzkonto vorgenommen werden und sind in der Regel innerhalb weniger Bankarbeitstage abgeschlossen.

Sollten während der Kontoeröffnung fehlerhafte Angaben gemacht werden, lassen sich diese im laufenden Prozess selbst korrigieren oder nachträglich über den Support anpassen. Eine vollständige Löschung des Accounts beziehungsweise die Kündigung des Depots ist grundsätzlich möglich, setzt jedoch voraus, dass zuvor alle Investments verkauft und etwaige Restguthaben ausgezahlt wurden. Erst danach kann die Schließung über den Kundenservice beantragt werden.

Die eigentliche Kontoeröffnung nimmt laut NAO „im Durchschnitt keine 7 Minuten“ in Anspruch. Der Aufwand für die Kontoerstellung ist also absolut überschaubar!

Sicherheit bei NAO: Einlagensicherung, Sondervermögen & Co.

Die Sicherheit der Investments hat bei NAO natürlich eine hohe Priorität. Die Wertpapiere werden dabei in einem persönlichen Depot bei der Baader Bank AG verwahrt, inklusive eines individuell für Dich eingerichteten Depotverrechnungskontos. Damit liegen Deine Vermögenswerte nicht bei NAO selbst, sondern bei einer regulierten deutschen Bank.

Das Guthaben auf Deinem Depotverrechnungskonto ist bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Darüber hinaus greift der zusätzliche Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundes deutscher Banken.

Die Einlagensicherung betrifft dabei nur nicht-investiertes Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Die über die Fondslösungen investierten Gelder sind gesetzlich als Sondervermögen deklariert und sind auch bei einer Insolvenz von NAO oder der Baader Bank geschützt, da sie nicht in die Insolvenzmasse fließen.

Die Anlagevermittlung und das Platzierungsgeschäft erfolgen im Namen und auf Rechnung der DonauCapital Wertpapier GmbH.

Fazit: Erfahrungen mit NAO

NAO verfolgt einen interessanten Ansatz: Die Plattform öffnet Privatanlegern den Zugang zu Anlageklassen, die lange Zeit nahezu ausschließlich institutionellen Investoren, Family Offices oder sehr vermögenden Privatpersonen vorbehalten waren. Insbesondere im Bereich Private Equity, Venture Capital oder Infrastruktur waren hohe Mindestinvestitionen und komplexe Zugangsstrukturen bislang eine klare Eintrittsbarriere.

Genau an dieser Stelle setzt NAO an. Durch den Co-Investment-Ansatz und die Bündelung vieler kleinerer Investments ermöglicht die Plattform bereits ab sehr kleinen Beträgen den Zugang zu professionell strukturierten Fondsstrategien etablierter Asset Manager. Dass hinter den Investments bekannte Namen wie Partners Group, UBS, Goldman Sachs AM oder Redstone stehen, schafft zusätzlich Vertrauen in die Qualität der angebotenen Strategien.

Ein großer Vorteil ist dabei die einfache Umsetzung über eine App. Registrierung, Einzahlung und Investmentprozess sind stark vereinfacht und erinnern eher an moderne Broker-Apps als an klassische Private-Markets-Investments, die sonst oft mit viel Papierkram verbunden sind.

Gleichzeitig sollten Anleger die Besonderheiten dieser Anlageklassen nicht unterschätzen. Viele Investments sind langfristig ausgelegt und mit Lock-up-Perioden verbunden, sodass das investierte Kapital teilweise über mehrere Jahre gebunden sein kann. Wer auf kurzfristige Liquidität angewiesen ist oder sein Geld flexibel bewegen möchte, sollte sich dieser Einschränkungen bewusst sein.

Auch die Renditeerwartungen sind natürlich keine Garantie. Alternative Anlageklassen können zwar langfristig hohe Renditen erzielen, unterliegen aber ebenfalls Risiken und hängen stark von der Entwicklung einzelner Unternehmen, Märkte oder Fondsstrategien ab.

Aus meiner Sicht eignet sich NAO daher vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die bereits ein solides Fundament aus klassischen Investments wie ETFs, Tagesgeld oder breit diversifizierten Fonds aufgebaut haben und ihr Portfolio gezielt um alternative Assets erweitern möchten. Als Beimischung können Private Markets einen spannenden Diversifikationseffekt bieten und langfristig das Renditepotenzial eines Portfolios erhöhen.

Unterm Strich schafft NAO also etwas, das es so bisher kaum gab: einen relativ einfachen Zugang zu alternativen Investments für Privatanleger. Wer die langfristige Kapitalbindung akzeptiert und alternative Anlageklassen bewusst als Ergänzung nutzt, findet hier eine interessante Möglichkeit, sein Portfolio über die klassischen Anlageformen hinaus zu erweitern.

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– Schritt 2: Registrierung abschließen und NAO-Depot eröffnen
– Schritt 3: 50 € ARK Fondsanteil erhalten

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Ein Kommentar

  1. bin schon registriert dort. der artikel hätte ruhig ein paar wochen früher erscheinen dürfen, dann hätte ich die 50 € bonus noch mitgenommen 😉

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