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Robo-Advisor im Vergleich: Welcher ist der beste?

Aktien Chart unspl
Depotstudent Dominik
4.9
(27)

Robo-Advisor erfreuen sich bei Anlegerinnen und Anlegern immer größerer Beliebtheit. Sie ermöglichen einen einfachen und automatisierten Vermögensaufbau mit ETFs – ohne dass umfangreiche Börsenkenntnisse erforderlich sind.

Doch die Unterschiede bei Kosten, Anlagestrategien und Leistungen sind im Robo-Advisor-Bereich teilweise erheblich!

Ich persönlich führe mein selbst zusammengestelltes ETF-Depot bei diesem beliebten und kostengünstigen Online-Broker >> und bin dort sehr zufrieden. Daneben nutze ich jedoch noch weitere Online-Broker und Robo-Advisor für verschiedene Strategien.

Im folgenden Vergleich stelle ich die besten Robo-Advisor vor und zeige, welcher Anbieter für welche Anleger am besten geeignet sind!

Tabelle: Robo-Advisor im Vergleich

MerkmalScalable WealthQuirionGrowneyGinmonOskarVisualVest
LinkScalable >>Quirion >>Growney >>Ginmon >>Oskar >>VisualVest >>
Ranking1 von 2011–18 von 207–14 von 206–13 von 207–14 von 203–10 von 20
Servicegebühr p.a.0,75 % (0 % bis 18 Jahre)0,48 %0,68 %0,75 %0,80 %0,60 %
ETF-Kosten p.a.0,16 %0,20 %0,14 %0,24 %0,28 %0,20 %
Gesamtkosten p.a.0,91 %0,68 %0,82 %0,99 %1,08 %0,80 %
Sparplanfähig✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Auszahlungsplan✅ Ja❌ Nein✅ Ja❌ Nein✅ Ja✅ Ja
Mindestsparrate20 €25 €25 €50 €25 €25 €
Mindestanlagesumme20 €25 €500 €0 €25 €25 €
AnlagestrategienPassiv, weltweit gestreutPassiv, weltweit gestreut, faktorbasiertPassiv, weltweit gestreutPassiv, weltweit gestreut, faktorbasiertPassiv, weltweit gestreutPassiv, weltweit gestreut
AnlageuniversumAktien-ETFs, Anleihen-ETFs, Geldmarkt-Fonds, Rohstoffe, GoldAktien-ETFs, Anleihen-ETFsAktien-ETFs, Anleihen-ETFsAktien-ETFs, Anleihen-ETFs, Geldmarkt-Fonds, Rohstoffe, GoldAktien-ETFs, Anleihen-ETFs, GoldAktien-ETFs, Anleihen-ETFs, Geldmarkt-Fonds, Rohstoffe
Anzahl der Strategien9122614
Nachhaltiges Portfolio möglich✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Anzahl der Titel10141113106
LinkScalable >>Quirion >>Growney >>Ginmon >>Oskar >>VisualVest >>

Die einzelnen Robo-Advisor mit ihren jeweiligen Vorteilen und Nachteilen stelle ich Dir im Folgenden ausführlich vor.

#1 Scalable Wealth

Link direkt zu Scalable >>

Scalable Wealth ist die digitale Vermögensverwaltung des Münchner Fintech-Unternehmens Scalable Capital und zählt zu den bekanntesten Robo-Advisorn in Deutschland. Das Angebot richtet sich an Anleger, die ihr Geld langfristig am Kapitalmarkt investieren möchten, ohne sich selbst um die Auswahl, Überwachung und Anpassung ihrer Geldanlage kümmern zu müssen.

Die Anlagestrategie basiert auf einem passiven Investmentansatz mit ETFs. Je nach persönlicher Risikobereitschaft wird das Vermögen weltweit über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und Gold gestreut. Durch diese breite Diversifikation sollen Risiken reduziert und gleichzeitig langfristige Renditechancen genutzt werden.

Ein zentrales Merkmal von Scalable Wealth ist die automatisierte Portfolioverwaltung. Nach der Ermittlung des individuellen Anlegerprofils wird ein passendes Portfolio zusammengestellt und laufend überwacht. Weichen die Gewichtungen einzelner Anlageklassen durch Marktentwicklungen vom Zielportfolio ab, erfolgt automatisch ein sogenanntes Rebalancing. Dadurch bleibt das gewählte Risiko-Rendite-Profil langfristig erhalten.

Besonders attraktiv ist die niedrige Einstiegshürde. Bereits ab 20 Euro monatlicher Sparrate oder einer Einmalanlage von 20 Euro können Anleger starten. Darüber hinaus bietet Scalable Wealth sowohl Sparpläne für den Vermögensaufbau als auch Auszahlungspläne für die spätere Entnahmephase an.

Mit neun verschiedenen Anlagestrategien bietet der Robo-Advisor eine vergleichsweise große Auswahl an Risikoprofilen. Zusätzlich stehen nachhaltige Portfolios zur Verfügung, die ökologische, soziale und ethische Kriterien berücksichtigen.

Die jährliche Servicegebühr beträgt 0,75 Prozent des verwalteten Vermögens. Hinzu kommen durchschnittliche ETF-Kosten von rund 0,16 Prozent pro Jahr. Damit liegen die Gesamtkosten im mittleren Bereich des deutschen Robo-Advisor-Marktes.

Vorteile von Scalable Wealth

  • Sehr niedrige Mindestanlage und Mindestsparrate
  • Breite Diversifikation über mehrere Anlageklassen
  • Automatisches Rebalancing
  • Spar- und Auszahlungspläne verfügbar
  • Nachhaltige Anlagestrategien möglich
  • Einfache digitale Verwaltung ohne eigenes Börsenwissen

Nachteile von Scalable Wealth

  • Höhere Servicegebühr als einige Wettbewerber
  • Keine persönliche Anlageberatung
  • Individuelle Anpassungen des Portfolios nur eingeschränkt möglich

Fazit: Scalable Wealth eignet sich insbesondere für Einsteiger und langfristig orientierte Anleger, die eine einfache und professionelle Vermögensverwaltung auf ETF-Basis suchen. Die Kombination aus niedriger Einstiegshürde, breiter Diversifikation, automatischer Portfoliosteuerung und nachhaltigen Anlagemöglichkeiten macht den Robo-Advisor zu einer attraktiven Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau.

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#2 Quirion

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Quirion ist der digitale Vermögensverwalter der Quirin Privatbank und gehört zu den Pionieren im deutschen Robo-Advisor-Markt. Das Unternehmen wurde bereits 2013 gegründet und verbindet die Vorteile einer automatisierten Geldanlage mit der langjährigen Erfahrung einer etablierten Bank. Zielgruppe sind Anleger, die kostengünstig und langfristig Vermögen aufbauen möchten, ohne sich selbst intensiv mit Kapitalmärkten und Portfolioverwaltung beschäftigen zu müssen.

Die Geldanlage erfolgt über breit gestreute ETFs, die weltweit in Aktien- und Anleihemärkte investieren. Das Anlagekonzept basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der modernen Portfoliotheorie und verfolgt einen passiven Investmentansatz. Anleger wählen entsprechend ihrer Risikobereitschaft ein passendes Portfolio aus, das anschließend automatisiert verwaltet wird.

Ein besonderes Merkmal von Quirion ist der vergleichsweise günstige Preis. Mit einer Servicegebühr von 0,48 Prozent pro Jahr gehört der Anbieter zu den kostengünstigsten Robo-Advisorn in Deutschland. Hinzu kommen ETF-Kosten von durchschnittlich etwa 0,20 Prozent jährlich. Dadurch ergeben sich Gesamtkosten von rund 0,68 Prozent pro Jahr, womit Quirion in unserem Vergleich die niedrigsten Gesamtkosten aufweist.

Die Mindestanlage liegt bei lediglich 25 Euro und ermöglicht damit auch Anlegern mit kleineren Beträgen den Einstieg. Sparpläne sind bereits ab 25 Euro monatlich möglich. Ein Auszahlungsplan wird allerdings nicht angeboten, wodurch sich Quirion vor allem für die Ansparphase eignet.

Das Portfolio ist weltweit diversifiziert und setzt auf einen faktorbasierten Investmentansatz. Dabei werden bestimmte Renditetreiber wie Unternehmensgröße oder Bewertung systematisch berücksichtigt, um langfristig zusätzliche Renditechancen gegenüber einer rein marktkapitalisierten Strategie zu nutzen.

Vorteile von Quirion

  • Niedrigste Gesamtkosten im Vergleich
  • Sehr günstige Servicegebühr
  • Niedrige Mindestanlage und Sparrate
  • Wissenschaftlich fundierter Investmentansatz
  • Faktorbasiertes Investieren
  • Nachhaltige Portfolios verfügbar
  • Hintergrund und Erfahrung einer etablierten Privatbank

Nachteile von Quirion

  • Kein Auszahlungsplan verfügbar
  • Nur eine Anlagestrategie im Vergleich
  • Anlageuniversum weniger breit als bei einigen Wettbewerbern
  • Weniger Flexibilität bei der Portfolioauswahl

Fazit: Quirion richtet sich besonders an kostenbewusste Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten und dabei Wert auf eine wissenschaftlich fundierte Anlagestrategie legen. Dank der niedrigen Gebühren, der geringen Einstiegshürde und der Unterstützung durch die Quirin Privatbank gehört Quirion zu den attraktivsten Robo-Advisorn für langfristige ETF-Anleger. Insbesondere für Anleger, die vor allem auf niedrige Kosten achten, stellt Quirion eine der interessantesten Optionen im deutschen Markt dar.

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#3 Growney

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Growney ist ein deutscher Robo-Advisor mit Sitz in Berlin, der sich auf die digitale Vermögensverwaltung mit ETFs spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und verfolgt das Ziel, Anlegern einen einfachen und transparenten Zugang zu einer professionellen Geldanlage zu ermöglichen. Der Fokus liegt auf einer langfristigen, kosteneffizienten und breit diversifizierten Anlagestrategie.

Die Portfolios von Growney basieren auf passiven ETF-Investments und investieren weltweit in Aktien- und Anleihemärkte. Anleger wählen entsprechend ihrer persönlichen Risikobereitschaft ein passendes Portfolio aus, das anschließend automatisiert verwaltet wird. Durch regelmäßiges Rebalancing wird die ursprünglich festgelegte Vermögensaufteilung beibehalten und das Risiko kontrolliert.

Ein Merkmal von Growney ist die Konzentration auf wenige, klar strukturierte Anlagestrategien. Dadurch bleibt das Angebot übersichtlich und leicht verständlich, insbesondere für Einsteiger. Gleichzeitig setzt der Anbieter auf eine breite Streuung über verschiedene Regionen und Märkte, um langfristig stabile Renditechancen zu schaffen.

Die Servicegebühr beträgt 0,68 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen durchschnittliche ETF-Kosten von rund 0,14 Prozent jährlich. Mit Gesamtkosten von etwa 0,82 Prozent pro Jahr gehört Growney zu den kostengünstigeren Robo-Advisorn am deutschen Markt. Besonders hervorzuheben sind die niedrigen ETF-Kosten, die im Vergleich zu vielen Wettbewerbern sehr attraktiv ausfallen.

Die Mindestanlage liegt bei 500 Euro, während Sparpläne bereits ab 25 Euro pro Monat eingerichtet werden können. Zusätzlich bietet Growney einen Auszahlungsplan an, wodurch sich die Plattform sowohl für den Vermögensaufbau als auch für die spätere Entnahmephase eignet.

Auch nachhaltige Anlagestrategien werden angeboten. Anleger können somit zwischen klassischen und nachhaltigen Portfolios wählen und ihre Geldanlage an persönlichen Wertvorstellungen ausrichten.

Vorteile von Growney

  • Niedrige Gesamtkosten
  • Sehr geringe ETF-Kosten
  • Breite globale Diversifikation
  • Automatisches Rebalancing
  • Spar- und Auszahlungspläne verfügbar
  • Nachhaltige Anlagestrategien möglich
  • Überschaubares und leicht verständliches Produktangebot

Nachteile von Growney

  • Höhere Mindestanlage als viele Wettbewerber
  • Wenige verfügbare Anlagestrategien
  • Keine Investition in zusätzliche Anlageklassen wie Gold oder Rohstoffe
  • Weniger bekannt als einige größere Anbieter

Fazit: Growney eignet sich besonders für Anleger, die eine kostengünstige und unkomplizierte ETF-Vermögensverwaltung suchen. Die Kombination aus niedrigen Gebühren, breiter Diversifikation und automatischer Portfolioverwaltung macht den Robo-Advisor zu einer attraktiven Lösung für langfristige Investoren. Die vergleichsweise hohe Mindestanlage von 500 Euro stellt zwar eine kleine Hürde dar, wird jedoch durch die günstigen laufenden Kosten und die solide Anlagestrategie ausgeglichen.

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#4 Ginmon

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Ginmon ist ein deutscher Robo-Advisor mit Sitz in Frankfurt am Main und wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, professionelle Vermögensverwaltung für Privatanleger zugänglich zu machen. Dabei kombiniert Ginmon eine digitale Anlageplattform mit wissenschaftlich fundierten Investmentstrategien und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Anleger, die ihre Geldanlage automatisiert verwalten lassen möchten.

Die Geldanlage erfolgt über breit gestreute ETFs, die weltweit in verschiedene Anlageklassen investieren. Neben Aktien und Anleihen berücksichtigt Ginmon auch Rohstoffe, Gold und Geldmarktinstrumente. Dadurch entsteht ein besonders breit diversifiziertes Portfolio, das Risiken reduzieren und langfristig stabile Renditechancen ermöglichen soll.

Ein wesentliches Merkmal von Ginmon ist der faktorbasierte Investmentansatz. Dabei wird nicht ausschließlich nach Marktkapitalisierung investiert, sondern gezielt auf Faktoren gesetzt, die in wissenschaftlichen Studien langfristig höhere Renditen erwarten lassen. Dazu zählen beispielsweise Unternehmensgröße, Bewertung oder Profitabilität. Dieser Ansatz unterscheidet Ginmon von vielen klassischen Robo-Advisorn, die ausschließlich marktgewichtete ETFs einsetzen.

Die digitale Vermögensverwaltung überwacht die Portfolios kontinuierlich und führt bei Bedarf automatische Anpassungen durch. Durch regelmäßiges Rebalancing wird die ursprünglich gewählte Anlagestruktur beibehalten, sodass das Risiko langfristig kontrolliert bleibt.

Die Servicegebühr beträgt 0,75 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen durchschnittliche ETF-Kosten von etwa 0,24 Prozent jährlich. Mit Gesamtkosten von rund 0,99 Prozent pro Jahr liegt Ginmon im oberen Mittelfeld der deutschen Robo-Advisor. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass keine Mindestanlagesumme erforderlich ist. Anleger können jederzeit starten und Sparpläne ab 50 Euro monatlich einrichten.

Nachhaltige Portfolios gehören ebenfalls zum Angebot. Anleger haben die Möglichkeit, ihre Geldanlage nach ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten, ohne auf die Vorteile einer breit diversifizierten ETF-Anlage verzichten zu müssen.

Vorteile von Ginmon

  • Keine Mindestanlagesumme
  • Faktorbasierter Investmentansatz
  • Sehr breite Diversifikation über mehrere Anlageklassen
  • Investitionen in Gold und Rohstoffe möglich
  • Automatisches Rebalancing
  • Nachhaltige Anlagestrategien verfügbar
  • Wissenschaftlich fundiertes Anlagekonzept

Nachteile von Ginmon

  • Höhere Gesamtkosten als viele Wettbewerber
  • Höhere Mindestsparrate von 50 Euro
  • Kein Auszahlungsplan verfügbar
  • Nur wenige Anlagestrategien zur Auswahl

Fazit: Ginmon eignet sich besonders für Anleger, die neben einer klassischen ETF-Strategie von einem wissenschaftlich fundierten Faktorinvestment profitieren möchten. Die breite Diversifikation über verschiedene Anlageklassen sowie die fehlende Mindestanlage machen den Robo-Advisor attraktiv für langfristig orientierte Investoren. Dem stehen allerdings etwas höhere Kosten und die fehlende Möglichkeit eines Auszahlungsplans gegenüber. Für Anleger, die gezielt einen faktororientierten Investmentansatz suchen, zählt Ginmon dennoch zu den interessantesten Anbietern am deutschen Markt.

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#5 Oskar

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Oskar ist ein deutscher Robo-Advisor, der sich insbesondere an Anleger richtet, die langfristig Vermögen aufbauen möchten und dabei Wert auf eine einfache und verständliche Geldanlage legen. Das Unternehmen wurde 2018 gegründet und verfolgt einen ETF-basierten Investmentansatz, der durch eine besonders nutzerfreundliche Gestaltung und familienorientierte Sparlösungen ergänzt wird. Bekannt geworden ist Oskar vor allem durch seine Möglichkeit, Depots für Kinder und Enkelkinder anzulegen.

Die Geldanlage erfolgt über weltweit diversifizierte ETF-Portfolios, die verschiedene Aktien- und Anleihemärkte abdecken. Zusätzlich wird Gold als weiterer Baustein in die Portfolios integriert. Durch diese breite Streuung sollen Risiken reduziert und langfristige Renditechancen genutzt werden. Anleger können zwischen mehreren Risikostufen wählen, die sich hinsichtlich des Aktienanteils unterscheiden.

Ein besonderes Merkmal von Oskar ist die einfache Handhabung. Die Plattform richtet sich bewusst auch an Einsteiger, die wenig Erfahrung mit Kapitalanlagen besitzen. Die Kontoeröffnung, Auswahl der Anlagestrategie und laufende Verwaltung erfolgen vollständig digital und sind übersichtlich gestaltet.

Die Servicegebühr beträgt 0,80 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen durchschnittliche ETF-Kosten von etwa 0,28 Prozent jährlich. Mit Gesamtkosten von rund 1,08 Prozent pro Jahr gehört Oskar zu den teureren Robo-Advisorn im deutschen Markt. Dafür bietet der Anbieter jedoch eine benutzerfreundliche Plattform sowie spezielle Lösungen für Familien und langfristige Sparziele.

Die Mindestanlage beträgt lediglich 25 Euro. Sparpläne können ebenfalls bereits ab 25 Euro monatlich eingerichtet werden. Darüber hinaus steht ein Auszahlungsplan zur Verfügung, sodass das Depot auch in der Entnahmephase genutzt werden kann.

Nachhaltige Anlagestrategien sind ebenfalls verfügbar. Anleger können ihre Geldanlage somit nach ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten, ohne auf die Vorteile einer breit gestreuten ETF-Anlage verzichten zu müssen.

Vorteile von Oskar

  • Einfache und benutzerfreundliche Bedienung
  • Niedrige Mindestanlage und Sparrate
  • Spar- und Auszahlungspläne verfügbar
  • Gold als zusätzliche Anlageklasse im Portfolio
  • Spezielle Angebote für Kinder- und Familiendepots
  • Nachhaltige Anlagestrategien möglich
  • Breite Diversifikation über ETFs

Nachteile von Oskar

  • Höchste Gesamtkosten im Vergleich
  • Weniger Anlageklassen als einige Wettbewerber
  • Keine faktorbasierte Anlagestrategie
  • Langfristig können die höheren Gebühren die Rendite schmälern

Fazit: Oskar eignet sich besonders für Einsteiger und Familien, die eine unkomplizierte und leicht verständliche Vermögensverwaltung suchen. Die Möglichkeit, bereits mit kleinen Beträgen zu investieren, sowie die familienfreundlichen Sparlösungen machen den Robo-Advisor attraktiv für langfristige Sparziele. Wer hingegen vor allem auf möglichst niedrige Kosten achtet, findet bei anderen Anbietern günstigere Alternativen. Für Anleger, die Wert auf einfache Bedienung und familienorientiertes Investieren legen, stellt Oskar dennoch eine interessante Option dar.

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#6 Visualvest

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VisualVest ist der Robo-Advisor der Union Investment, einer der größten Fondsgesellschaften Deutschlands. Die digitale Vermögensverwaltung wurde entwickelt, um Anlegern einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu einer professionell verwalteten ETF-Anlage zu ermöglichen. Durch die Verbindung aus digitaler Technologie und der Erfahrung eines etablierten Finanzdienstleisters richtet sich VisualVest sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Anleger.

Das Anlagekonzept basiert auf einer passiven ETF-Strategie mit globaler Diversifikation. Die Portfolios investieren weltweit in Aktien- und Anleihemärkte sowie ergänzend in weitere Anlageklassen wie Geldmarktinstrumente und Rohstoffe. Anleger wählen ein Portfolio entsprechend ihrer persönlichen Risikobereitschaft aus, während die laufende Verwaltung automatisiert erfolgt.

Ein wesentlicher Vorteil von VisualVest sind die vergleichsweise niedrigen Kosten. Die Servicegebühr beträgt 0,60 Prozent pro Jahr, hinzu kommen durchschnittliche ETF-Kosten von etwa 0,20 Prozent jährlich. Mit Gesamtkosten von rund 0,80 Prozent pro Jahr gehört VisualVest zu den günstigeren Robo-Advisorn im deutschen Markt.

Besonders hervorzuheben ist die große Auswahl an Anlagestrategien. Mit insgesamt 14 verschiedenen Strategien bietet VisualVest mehr Auswahlmöglichkeiten als die meisten Wettbewerber. Dadurch können Anleger ihre Geldanlage sehr präzise an ihre individuellen Rendite- und Risikovorstellungen anpassen.

Die Mindestanlage beträgt lediglich 25 Euro. Auch Sparpläne können bereits ab 25 Euro monatlich eingerichtet werden. Zusätzlich steht ein Auszahlungsplan zur Verfügung, wodurch sich VisualVest sowohl für die Anspar- als auch für die Entnahmephase eignet.

Darüber hinaus bietet der Robo-Advisor nachhaltige Anlagestrategien an. Anleger können somit zwischen klassischen und nachhaltigen Portfolios wählen und ihre Investitionen an ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien ausrichten.

Vorteile von VisualVest

  • Niedrige Gesamtkosten
  • Große Auswahl mit 14 Anlagestrategien
  • Niedrige Mindestanlage und Sparrate
  • Spar- und Auszahlungspläne verfügbar
  • Breite Diversifikation über verschiedene Anlageklassen
  • Nachhaltige Portfolios verfügbar
  • Unterstützung durch die etablierte Union Investment

Nachteile von VisualVest

  • ETF-Kosten etwas höher als bei einigen Wettbewerbern
  • Kein Investment in Gold
  • Weniger Titel im Portfolio als manche Konkurrenten
  • Weniger innovative Investmentansätze als faktorbasierte Anbieter

Fazit: VisualVest eignet sich besonders für Anleger, die eine kostengünstige und flexibel anpassbare Vermögensverwaltung suchen. Die große Auswahl an Anlagestrategien, die niedrigen Einstiegshürden und die Unterstützung durch die Union Investment machen den Robo-Advisor zu einer attraktiven Lösung für langfristig orientierte Investoren. Insbesondere für Anleger, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine hohe Auswahl an Risikoprofilen legen, gehört VisualVest zu den stärksten Angeboten am deutschen Robo-Advisor-Markt.

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Worauf sollte man bei einem Robo-Advisor-Vergleich achten?

Robo-Advisor haben sich in den vergangenen Jahren als attraktive Alternative zur klassischen Vermögensverwaltung etabliert. Sie ermöglichen Anlegern, bereits mit kleinen Beträgen professionell und breit diversifiziert in die Kapitalmärkte zu investieren. Doch obwohl die Grundidee bei nahezu allen Anbietern ähnlich ist, unterscheiden sich die einzelnen Robo-Advisor teilweise deutlich hinsichtlich Kosten, Anlagestrategie, Flexibilität und Leistungsumfang. Wer einen geeigneten Anbieter auswählen möchte, sollte daher verschiedene Kriterien sorgfältig miteinander vergleichen.

Ein besonders wichtiger Faktor sind die Kosten. Die Gebühren eines Robo-Advisors setzen sich in der Regel aus einer Servicegebühr für die Vermögensverwaltung und den laufenden Kosten der eingesetzten ETFs zusammen. Bereits geringe Unterschiede können über viele Jahre einen erheblichen Einfluss auf die Rendite haben. Daher lohnt es sich, die Gesamtkostenquote genau zu betrachten und nicht ausschließlich auf die Verwaltungsgebühr zu achten. Ein günstiger Anbieter muss jedoch nicht automatisch die beste Wahl sein, wenn andere wichtige Leistungen fehlen.

Ebenso entscheidend ist die Anlagestrategie. Während die meisten Robo-Advisor auf eine passive ETF-Anlage setzen, unterscheiden sie sich bei der konkreten Umsetzung. Einige Anbieter investieren ausschließlich in Aktien- und Anleihen-ETFs, während andere zusätzlich Rohstoffe, Gold oder Geldmarktinstrumente berücksichtigen. Manche Robo-Advisor verfolgen darüber hinaus einen wissenschaftlich fundierten Faktoransatz, bei dem bestimmte Renditetreiber gezielt genutzt werden sollen. Anleger sollten prüfen, welche Strategie am besten zu ihren persönlichen Anlagezielen und ihrer Risikobereitschaft passt.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Diversifikation des Portfolios. Je breiter ein Portfolio über verschiedene Regionen, Branchen und Anlageklassen gestreut ist, desto geringer ist in der Regel das Risiko einzelner Marktentwicklungen. Ein guter Robo-Advisor sollte deshalb nicht nur auf wenige ETFs setzen, sondern eine möglichst umfassende Streuung des Vermögens ermöglichen. Besonders langfristig orientierte Anleger profitieren von einer breiten globalen Diversifikation.

Auch die Flexibilität bei Einzahlungen und Auszahlungen spielt eine wichtige Rolle. Während einige Anbieter bereits ab wenigen Euro monatlicher Sparrate genutzt werden können, verlangen andere höhere Mindestbeträge. Wer regelmäßig investieren möchte, sollte auf niedrige Mindestsparraten achten. Ebenso kann ein Auszahlungsplan interessant sein, insbesondere wenn das angesparte Vermögen später schrittweise für den Ruhestand oder andere finanzielle Ziele genutzt werden soll. Nicht jeder Robo-Advisor bietet diese Möglichkeit an.

Darüber hinaus sollte die Anzahl der verfügbaren Risikoprofile und Anlagestrategien berücksichtigt werden. Je mehr Auswahlmöglichkeiten ein Anbieter bietet, desto genauer kann das Portfolio an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Einige Robo-Advisor verfügen lediglich über wenige Strategien, während andere eine Vielzahl unterschiedlicher Risikostufen und Anlagemodelle anbieten. Besonders für Anleger mit spezifischen Rendite- oder Sicherheitsvorstellungen kann dies ein wichtiger Vorteil sein.

Für viele Investoren gewinnt zudem das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Zahlreiche Robo-Advisor bieten mittlerweile nachhaltige Portfolios an, die ökologische, soziale und ethische Kriterien berücksichtigen. Allerdings unterscheiden sich die zugrunde liegenden Nachhaltigkeitskonzepte teilweise erheblich. Anleger sollten deshalb prüfen, wie streng die jeweiligen ESG-Kriterien umgesetzt werden und ob die angebotenen Portfolios den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Ein weiterer Aspekt ist die Automatisierung und Portfolioverwaltung. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Robo-Advisors gehört das sogenannte Rebalancing. Dabei wird das Portfolio regelmäßig an die ursprünglich festgelegte Vermögensaufteilung angepasst, wenn sich einzelne Anlageklassen unterschiedlich entwickeln. Dadurch bleibt das gewählte Risiko-Rendite-Profil langfristig erhalten. Einige Anbieter führen dieses Rebalancing besonders konsequent und automatisiert durch, was langfristig zu einer stabileren Anlagestruktur beitragen kann.

Neben den technischen Aspekten sollten Anleger auch auf die Seriosität und Erfahrung des Anbieters achten. Robo-Advisor etablierter Banken oder großer Finanzdienstleister profitieren häufig von langjähriger Erfahrung, umfangreichen Ressourcen und einer hohen finanziellen Stabilität. Gleichzeitig können jüngere Fintech-Unternehmen durch innovative Konzepte und moderne digitale Lösungen überzeugen. Ein Blick auf Unternehmenshintergrund, Marktposition und verwaltetes Kundenvermögen kann bei der Einschätzung helfen.

Nicht zuletzt spielt auch die Benutzerfreundlichkeit der Plattform eine Rolle. Eine übersichtliche App, transparente Informationen zur Portfolioentwicklung und ein einfacher Zugang zu allen wichtigen Funktionen erhöhen den Komfort für Anleger erheblich. Gerade Einsteiger profitieren von einer intuitiven Bedienung und verständlichen Darstellung der eigenen Geldanlage.

Alle Robo-Advisor aus dem Vergleich in der Übersicht:
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So nutzt Du unseren Robo-Advisor-Vergleich richtig

Ein Robo-Advisor-Vergleich ist nur dann hilfreich, wenn Du die einzelnen Kriterien nach Deinen persönlichen Anforderungen bewertest. Die beste digitale Vermögensverwaltung gibt es nicht pauschal – entscheidend ist vielmehr, welcher Anbieter am besten zu Deiner finanziellen Situation und Deinen Zielen passt. Unsere Vergleichstabelle hilft Dir dabei, die wichtigsten Unterschiede schnell zu erkennen und die Auswahl Schritt für Schritt einzugrenzen.

Wenn Du möglichst günstig investieren möchtest, solltest Du zunächst einen Blick auf die Gesamtkosten pro Jahr werfen. Diese setzen sich aus der Servicegebühr und den ETF-Kosten zusammen. Gerade bei langfristigen Anlagen über zehn, zwanzig oder sogar dreißig Jahre können bereits geringe Kostenunterschiede einen spürbaren Einfluss auf die Rendite haben. In unserer Tabelle erkennst Du auf einen Blick, welche Anbieter besonders kostengünstig arbeiten und welche etwas höhere Gebühren verlangen.

Für Einsteiger sind häufig die Mindestanlagesumme und die Mindestsparrate die wichtigsten Kriterien. Wer zunächst mit kleinen Beträgen starten möchte, sollte Anbieter bevorzugen, die bereits ab wenigen Euro monatlich genutzt werden können. Unsere Tabelle zeigt direkt, welche Robo-Advisor besonders niedrige Einstiegshürden bieten und bei welchen Anbietern höhere Beträge erforderlich sind.

Anschließend lohnt sich ein Blick auf die Anzahl der Strategien. Je mehr Strategien ein Anbieter anbietet, desto genauer lässt sich die Geldanlage an die eigene Risikobereitschaft anpassen. Wer beispielsweise zwischen verschiedenen Risikostufen wählen möchte oder besonderen Wert auf individuelle Anpassungsmöglichkeiten legt, findet in der Tabelle schnell heraus, welche Anbieter die größte Auswahl bieten.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Anlageuniversum. Einige Robo-Advisor investieren ausschließlich in Aktien- und Anleihen-ETFs, während andere zusätzlich Gold, Rohstoffe oder Geldmarktanlagen berücksichtigen. Wenn Du Wert auf eine möglichst breite Streuung über verschiedene Anlageklassen legst, solltest Du die entsprechenden Zeilen in der Tabelle besonders beachten. Wer beispielsweise Gold als Krisenabsicherung im Portfolio haben möchte, kann Anbieter ohne diese Anlageklasse direkt ausschließen.

Auch die Zeile Auszahlungsplan kann für die Auswahl entscheidend sein. Viele Anleger konzentrieren sich zunächst auf den Vermögensaufbau und übersehen dabei die spätere Entnahmephase. Wer plant, das Vermögen im Ruhestand schrittweise auszahlen zu lassen, sollte bevorzugt einen Anbieter wählen, der bereits heute einen Auszahlungsplan anbietet. Dadurch ist später kein Anbieterwechsel erforderlich.

Für Anleger, die nachhaltige Investments bevorzugen, vereinfacht die Tabelle ebenfalls die Auswahl. Die Angabe „Nachhaltiges Portfolio möglich“ zeigt sofort, welche Robo-Advisor ESG-konforme Anlagelösungen anbieten. So lassen sich Anbieter ohne nachhaltige Strategien schnell herausfiltern.

Darüber hinaus kann die Anzahl der Titel interessante Hinweise liefern. Eine höhere Anzahl an enthaltenen ETFs oder Wertpapieren spricht häufig für eine breitere Diversifikation innerhalb des Portfolios. Wer besonderen Wert auf eine möglichst breite Streuung legt, kann diesen Wert zusätzlich in seine Entscheidung einbeziehen.

Ein sinnvoller Ansatz besteht darin, die Tabelle nicht nach einem einzigen Kriterium auszuwerten. Stattdessen solltest Du zunächst zwei oder drei Faktoren festlegen, die für Dich am wichtigsten sind. Für manche Anleger stehen niedrige Kosten im Vordergrund, andere legen größeren Wert auf flexible Sparraten, nachhaltige Anlagemöglichkeiten oder eine möglichst breite Diversifikation. Sobald Du Deine persönlichen Prioritäten definiert hast, kannst Du die Anbieter anhand dieser Kriterien miteinander vergleichen und die Auswahl schrittweise reduzieren.

Am Ende bleiben meist zwei oder drei Robo-Advisor übrig, die zu Deinen Anforderungen passen. Erst dann lohnt es sich, die einzelnen Anbieter genauer zu betrachten und weitere Informationen zu den jeweiligen Anlagestrategien einzuholen. Unsere Vergleichstabelle dient somit als praktische Entscheidungshilfe, um aus der Vielzahl der Angebote schnell die Robo-Advisor herauszufiltern, die für Deine individuellen Anlageziele infrage kommen.

Alle Robo-Advisor aus dem Vergleich in der Übersicht:
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