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So berechnest Du die Rendite Deiner P2P Kredite richtig

Stift auf Zettel
Depotstudent Dominik
4.6
(7)

Spätestens dann, wenn Deine Investitionssumme in P2P Kredite einen dreistelligen Betrag übersteigt, solltest Du unbedingt über mehrere P2P Plattformen hinweg diversifizieren.

Heißt: Verteile Dein Kapital auf unterschiedliche P2P Plattformen, um das Risiko (z.B. eine Plattform gerät in finanzielle Schwierigkeiten) zu reduzieren.

Im Rahmen der Diversifizierung wirst Du früher oder später über ein Problem stoßen, das Dir im ersten Moment Kopfzerbrechen bereiten wird: Jede Plattform nutzt ihr eigenes Modell zur Renditeberechnung.

Logisch und auch notwendig, da sich die Plattformen auch im Aufbau teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Problematisch wird es jedoch dann, wenn Du die verschiedenen Plattformen untereinander vergleichen möchtest.

Du benötigst also ein einfaches Modell zur Renditeberechnung, welches Du auf alle Plattformen gleichermaßen übertragen kannst.

Die gute Nachricht…

Ein solches (einfaches) Modell existiert tatsächlich und trägt den Namen interner Zinsfuß (IZF) oder auch XIRR.

Diese Methoden möchte ich Dir in diesem Beitrag näher vorstellen und Dir Schritt für Schritt zeigen, wie sich der interne Zinsfuß mithilfe der XIRR-Methode berechnen lässt. Am Ende wartet außerdem ein kleiner Bonus-Tipp, der Dir das Leben bei der Renditeberechnung erheblich erleichtern wird.

Sei also gespannt 😉

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Was ist die IZF / XIRR Methode?

Die Berechnung des internen Zinsfußes zur P2P Renditeberechnung ist die wahrscheinlich einfachste und transparenteste Verfahrensweise überhaupt.

Einfach ausgedrückt setzte Du Mithilfe dieser Berechnung Deine Einzahlungen ins Verhältnis zu Deinem aktuellen Kontostand auf einer P2P Plattform.

Übrigens: Eine Renditeberechnung mithilfe des internen Zinsfußes bzw. der XIRR-Methode ergibt immer dann Sinn, wenn eine Kapitalanlage mit unregelmäßigen und schwankenden Erträgen zugrunde liegt.

Das kann dann sinnvoll sein, wenn Du:

  1. Plattformen untereinander vergleichen möchtest (wie bereits angesprochen).
  2. Viele Transaktionen auf dem Sekundärmarkt ausführst. In diesem Fall ist nämlich die auf der P2P Plattform dargestellte Rendite in der Regel verfälscht.

Wie läuft die XIRR-Berechnung ab?

Um den internen Zinsfuß zu berechnen, musst Du weder Rechenkünstler, noch Mathematik-Genie sein. Es sind nämlich lediglich zwei Schritte notwendig, um eine abschließende Berechnung mit der XIRR-Methode durchzuführen.

Und das Beste daran ist: Du kannst Dir die Berechnung sogar abnehmen lassen! Dazu aber später mehr…

Schritt 1

Zunächst musst Du alle Ein- und Auszahlungen herausfiltern, die Du auf der P2P Plattform vorgenommen hast, die Du bewerten möchtest.

Tipp: Auch, wenn du schon länger auf einer Plattform investierst, lassen sich diese Informationen in der Regel sehr einfach unter „Kontoauszug“ filtern. Das nachfolgende Bild zeigt den Kontoauszug am Beispiel der Plattform Mintos.

Kontoauszug Mintos

Schritt 2

Nun benötigst Du ein Tabellenkalkulationsprogramm (Excel, Numbers oder das kostenlose Open Office), um eine Renditeberechnung nach XIRR durchführen zu können.

Hier kannst Du einfach die Funktion „XINTZINSFUSS“ nutzen, um den internen Zinsfuß zu berechnen.

Zinsfuß Excel

Wie genau das funktioniert, zeige ich Dir jetzt…

1. Zunächst überträgst Du alle Ein- und Auszahlungen nach Excel. Im Idealfall lässt sich Dein Kontoauszug auch, gefiltert nach Ein- und Auszahlungen, in Excel übertragen. Um beim vorhergingen Beispiel zu bleiben: Mintos bietet diese Funktion.

Mintos Download

2. Im Anschluss überträgst Du Deinen aktuellen Kontostand. Hier ist es wichtig, dass Du Deinen Kontostand mit negativem Vorzeichen eingibst. Andernfalls wird die XIRR-Berechnung nicht funktionieren.

3. Zu guter Letzt musst Du die XIRR-Formel eingeben. In unserem Beispiel lautet diese:

=XINTZINSFUSS(B1:B4;A1:A4)

Dabei steht B1 für die erste erfasste Buchung (erfasse diese am besten chronologisch von oben nach unten), B4 für den aktuellen Kontostand. A1 für das Datum der ersten Buchung, A4 für das Datum des aktuellen Kontostands.

Im dargestellten Beispiel beläuft sich der Gesamtbetrag aller Einzahlungen auf 1.250 Euro, der Kontostand zum 31.12.2018 auf 1.400 Euro. Daraus resultiert ein interner Zinsfuß von 13,04 % – keine schlechte Rendite, sofern dies tatsächlich ein Echtbeispiel wäre…

Tipp: Wenn Du es noch einfacher haben möchtest, kannst Du auch den XIRR-Rechner von LendingMemo benutzen. Kostenlos selbstverständlich!

Vorsicht ist bei Plattformen geboten, die Zinsen erste mit vollständiger Tilgung eines Kredits bezahlen. Das ist häufig bei Immobilien Krediten der Fall, wie Du sie zum Beispiel auf der P2P Plattform Estateguru findest.

Hier würde eine Berechnung des internen Zinsfußes dann zu verfälschten Ergebnissen führen, da Kredite noch am Laufen sind und die Kreditzinsen beim Kontostand noch nicht einfließen.  

Die Alternative zu Excel: Portfolio Performance

Neben einem Tracking mit Excel wie oben beschrieben besteht eine weitere Möglichkeit, die Rendite Deiner P2P Kredite an einem zentralen Ort zu berechnen. Ich rede von dem kostenlosen Tool Portfolio Performance.

Portfolio Performance ist vor allem dann die richtige Wahl, wenn Du auf mehreren P2P Plattformen aktiv bist und zusätzlich ein größeres Aktienportfolio besitzt. In diesem Fall bietet das Tool nämlich die Möglichkeit, alle Anlageklassen in einem einzigen Programm zu tracken und eine ganzheitliche Performance zu generieren.

Die Renditeberechnung mit Portfolio Performance ist nicht sehr schwierig. Einzig etwas Zeit solltest Du einplanen – je nach Anzahl der P2P Plattformen, auf denen Du aktiv bist.

Ich selbst nutze seit vielen Monaten Portfolio Performance, um die Rendite meiner P2P Kredite zu tracken und bin mit dieser Lösung wirklich mehr als zufrieden.

Probiere es einfach aus. Ich bin mir sicher, dass auch Du begeistert sein wirst.   

Und jetzt? P2P Plattformen vergleichen und loslegen mit der Diversifikation über mehrere Plattformen!

Dein Depotstudent Dominik

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