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Union Investment 30.000 eingezahlt jetzt nur 28.000 drauf

Depotstudent Dominik
4.6
(14)

Kommt es häufiger vor, dass Anleger ursprünglich 30.000 € bei Union Investment eingezahlt haben – nach einer gewissen Zeit jedoch nur 28.000 € im Depot haben?

Das ist eine berechtigte Frage!

Denn über 1.000 Menschen suchen jeden Monat (!) über Google nach dem Suchbegriff „Union Investment 30.000 eingezahlt jetzt nur 28.000 drauf“ (Quelle: Offizielle Google-Daten seit Juli 2024).

Das ist natürlich erstaunlich: Handelt es sich um ein allgemeines Problem bei Union Investment? Und welche Gründe kann es dafür geben, dass der aktuelle Wert im Depot geringer als die Einzahlungen ausfällt?

… genau darum geht es im heutigen Artikel!

Vorsicht wegen Ausgabeaufschlag: Union Investment Fonds nicht direkt bei der Volksbank oder bei Vermittlern mit Ausgabeaufschlag kaufen!

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Grund 1: Allgemeine Wertentwicklung an den Börsen

Ein möglicher Grund für Wertverluste von Union Investment Fonds könnte darin liegen, dass die Wertentwicklung an den Börsen generell schwach ausgefallen ist – zumindest, wenn Du in schwachen Börsenphasen investiert warst.

Schaue Dir also ganz genau an, in welchem Zeitraum Du in Union Investment Fonds investiert warst! Das ist die Grundlage für eine solide Bewertung Deiner Anlagen.

Verschiedene Faktoren wie geopolitische Spannungen, steigende Inflationsraten und Zinsanhebungen durch Zentralbanken könnten die Kurse an den globalen Finanzmärkten unter Druck setzen. Sollten die Märkte tatsächlich so reagiert haben, wäre es denkbar, dass dies die Performance der Union Investment Fonds negativ beeinflusst hat, da ihre Wertentwicklung stark von den allgemeinen Trends an den Finanzmärkten abhängt.

In einer solchen Lage könnte es selbst für erfahrene Fondsmanager herausfordernd sein, positive Renditen zu erzielen, da sie nicht nur die Risiken managen müssen, sondern auch auf die komplexe Marktstimmung und makroökonomische Entwicklungen reagieren müssen. Dieses Szenario würde erklären, warum die Fonds möglicherweise Wertverluste erlitten haben.

… und dadurch kann bei Union Investment natürlich auch das Szenario „30.000 eingezahlt jetzt nur 28.000 drauf“ eintreten.

Um das zu beurteilen, müsste man Dein persönliches Investment in Union Investment Fonds jedoch mit der allgemeinen Entwicklung an den Märkten vergleichen!

Und dazu müsste man den genauen Zeitpunkt Deines Einstiegs berücksichtigen.

Grund 2: Ausgabeaufschläge von Union Investment Fonds

Ein weiteres mögliches Szenario, das erklären könnte, warum der aktuelle Wert im Union Investment Depot geringer ist als die anfänglichen Einzahlungen, bezieht sich auf die Auswirkungen der Ausgabeaufschläge.

Ausgabeaufschläge sind einmalige Gebühren, die beim Kauf von Fondsanteilen anfallen.

Sie werden als Prozentsatz des investierten Betrags berechnet und direkt vom investierten Kapital abgezogen. 3 % Ausgabeaufschlag bei 30.000 € würden Kosten in Höhe von 900 € bedeuten.

Wenn ein Anleger Anteile an einem Union Investment Fonds erwirbt und dabei ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, verringert sich der tatsächlich investierte Betrag um den Betrag dieser Gebühr. Dies bedeutet, dass nicht die gesamte Einzahlung in den Fonds investiert wird, sondern ein Teil davon zur Deckung des Ausgabeaufschlags verwendet wird. Dadurch startet der Anleger effektiv mit einem geringeren investierten Kapital.

Diese Reduzierung des Anfangsinvestments durch die Ausgabeaufschläge kann dazu führen, dass der aktuelle Wert des Depots geringer ist als die ursprüngliche Einzahlung, insbesondere wenn die Fondsperformance nicht ausreicht, um diese anfänglichen Kosten wieder wettzumachen.

In einem schwierigen Marktumfeld, in dem die Fondsrenditen ohnehin schwach ausfallen, könnten die Auswirkungen der Ausgabeaufschläge noch deutlicher zu spüren sein. Dieses Szenario verdeutlicht, dass die Gebührenstruktur eines Fonds einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Depotwertes haben kann und somit ein Grund dafür sein könnte, warum der aktuelle Wert niedriger ist als die anfängliche Einzahlung.

Ausgabeaufschläge für Union Investment Fonds lassen sich hier vermeiden: Link zum beliebten Online-Broker (dort kann man Fonds ohne Ausgabeaufschläge kaufen) >>

Tipp: Um in Aktien, ETFs und Fonds zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

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Grund 3: Laufende Kosten von Union Investment Fonds

Ein möglicher Grund, der erklären könnte, warum der aktuelle Depotwert der Union Investment Fonds niedriger als die anfängliche Einzahlung ist, stützt sich auf die laufenden Kosten der Fonds. Denn auch diese können eine wesentliche Rolle spielen.

Während ETFs beispielsweise häufig nur laufende Kosten in Höhe von 0,15 % pro Jahr haben, weisen viele Fonds von Union Investment laufende Kosten von rund 1,5 % im Jahr auf – das ist 10x so viel wie bei ETFs!

Daher spielen auch die laufenden Kosten der Fonds eine wesentliche Rolle. Diese Kosten, die aus Verwaltungsgebühren und weiteren Aufwendungen bestehen, werden regelmäßig vom Fondsvermögen abgezogen und können die Rendite der Fonds mindern. Selbst wenn die Märkte stabil sind, können diese laufenden Kosten dazu führen, dass der Wert des Fonds langsam, aber stetig abnimmt.

Wenn die Marktentwicklung zudem ungünstig verläuft, verstärken sich diese Effekte. In Kombination mit einem schwachen Marktumfeld könnte die Belastung durch die laufenden Kosten dazu führen, dass der Depotwert unter dem anfänglichen Einzahlungsbetrag liegt.

Auch das könnte also zum Szenario beitragen, dass 30.000 € eingezahlt worden sind, aber aktuell nur 28.000 € im Union Investment Depot zu finden sind.


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Woher kommen die 2.000 € Verlust bei einer Investition von 30.000 € in Union Investment Fonds?

Das Rätselraten geht in die nächste Runde: Schauen wir uns einmal die konkreten Zahlen an, um zu prüfen, wie man bei einem Invest von 30.000 € auf 28.000 € Verlust kommen könnte.

Dafür nehmen wir die Wertentwicklung des UniGlobal-Fonds von Union Investment zur Hand – und zwar aus dem Verlustjahr 2023:

  • Netto-Rendite UniGlobal: –6,43 %
  • Vergleichsmaßstab: –4,47 %

Hinweis: Nicht nur der UniGlobal hat im Jahr 2023 schlechte Ergebnisse gebracht. Auch globale Aktienindizes wie der MSCI World waren in diesem Jahr deutlich im Minus.

Die Wertentwicklung des Aktienfonds UniGlobal verdeutlicht anschaulich, wie sich Fondsperformance, Vergleichsmaßstab und anlegerbezogene Kosten voneinander unterscheiden und welche Auswirkungen diese Unterschiede auf das tatsächliche Anlageergebnis haben. Im betrachteten Zeitraum weist UniGlobal eine Netto-Wertentwicklung von –6,43 % aus. Diese Kennzahl beschreibt die Wertentwicklung für den Anleger und berücksichtigt neben den auf Fondsebene anfallenden Kosten zusätzlich auch die Kosten auf Anlegerebene. Dazu zählt insbesondere der Ausgabeaufschlag in Höhe von 5,00 %, der im ersten Betrachtungszeitraum in die Berechnung einbezogen wird. Weitere individuelle Kosten wie Depot- oder Transaktionsgebühren können je nach Anbieter zusätzlich anfallen, sind jedoch nicht Bestandteil der ausgewiesenen Fondsrendite.

Die Netto-Wertentwicklung der Union Investment Fonds ist damit die für Anleger maßgebliche Kennzahl, da sie den tatsächlich im Depot erzielten Wertzuwachs beziehungsweise -verlust widerspiegelt. Eine Netto-Rendite von –6,43 % bedeutet, dass ein Anleger im betrachteten Zeitraum trotz zwischenzeitlicher Marktentwicklungen einen spürbaren Wertverlust hinnehmen musste. Dieser Verlust resultiert nicht ausschließlich aus der Marktentwicklung, sondern wird durch die anfallenden Kosten zusätzlich verstärkt.

Zum Vergleich wird die Entwicklung des Vergleichsmaßstabs des UniGlobal herangezogen, der im selben Zeitraum eine Wertentwicklung von –4,47 % aufweist. Der Vergleichsmaßstab dient dazu, die Fondsentwicklung in Relation zu einem geeigneten Referenzwert, etwa einem marktbreiten Aktienindex, zu setzen. Er zeigt, wie sich ein vergleichbares Marktsegment ohne aktive Fondsauswahl und ohne anlegerbezogene Kosten entwickelt hätte. Da der Vergleichsmaßstab dieses Union Investment Fonds keine Ausgabeaufschläge oder laufenden Fondskosten berücksichtigt, stellt er eine theoretische Orientierungsgröße dar und keine direkt investierbare Alternative.

Der Vergleich zwischen der Netto-Wertentwicklung des Fonds und dem Vergleichsmaßstab macht deutlich, dass UniGlobal im betrachteten Zeitraum schwächer abgeschnitten hat als sein Referenzmaßstab.

Während der Markt gemessen am Vergleichsmaßstab einen Rückgang von 4,47 % verzeichnete, fiel der Wertverlust für Anleger mit –6,43 % deutlich höher aus.

Die dargestellten Wertentwicklungen basieren auf eigenen Berechnungen gemäß der BVI-Methode und veranschaulichen die Entwicklung in der Vergangenheit. Sie sind kalenderjahrbezogen beziehungsweise annualisiert ausgewiesen und stellen keine Garantie für zukünftige Ergebnisse dar. Kapitalmärkte unterliegen natürlichen Schwankungen, sodass sowohl positive als auch negative Abweichungen in unterschiedlichen Marktphasen möglich sind.

Aber was würden diese Zahlen nun für eine Investition von 30.000 € in Union Investment Fonds bedeuten?

Praxisbeispiel UniGlobal: So werden aus 30.000 € nur noch 28.000 €

Um greifbar zu machen, was die ausgewiesene Wertentwicklung von UniGlobal für Anleger konkret bedeutet, lohnt sich eine beispielhafte Betrachtung mit einer Anfangsinvestition von 30.000 Euro. Maßgeblich für den tatsächlichen Vermögensstand im Depot ist dabei die Netto-Wertentwicklung von –6,43 %, da sie – im Gegensatz zur Brutto-Wertentwicklung – sämtliche auf Anlegerebene relevanten Kosten berücksichtigt, insbesondere den Ausgabeaufschlag von 5,00 % im ersten Betrachtungszeitraum.

Wendet man diese Netto-Rendite auf eine Investitionssumme von 30.000 Euro an, ergibt sich folgende Rechnung:
Ein Wertverlust von 6,43 % entspricht einem Minus von rund 1.929 Euro. Das ursprünglich investierte Kapital von 30.000 Euro reduziert sich damit auf einen Depotwert von etwa 28.070 Euro. Dieser Betrag stellt den Wert dar, den der Anleger nach Ablauf des betrachteten Zeitraums im Depot wiederfindet, sofern keine weiteren Einzahlungen oder Entnahmen erfolgt sind.

Interessanterweise passt dieses Beispiel exakt auf die häufig gesuchte Problemstellung „Union Investment 30.000 € eingezahlt jetzt nur noch 28.000 drauf“.

Dieser Verlust setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Zum einen hat sich der Fonds selbst in einem schwierigen Marktumfeld negativ entwickelt. Zum anderen wirkt sich der Ausgabeaufschlag unmittelbar renditemindernd aus, da er bereits zu Beginn der Investition Kapital bindet, das nicht investiv arbeitet. Gerade bei kürzeren Haltedauern oder schwachen Marktphasen fällt dieser Effekt besonders stark ins Gewicht und verstärkt den Rückgang des Depotwerts zusätzlich.

Zum Vergleich: Der Vergleichsmaßstab des Fonds verzeichnete im selben Zeitraum eine Wertentwicklung von –4,47 %. Hätte sich ein Anleger hypothetisch exakt entsprechend diesem Vergleichsmaßstab entwickelt – also ohne aktive Fondssteuerung und ohne anlegerbezogene Kosten –, wäre der rechnerische Verlust bei einer Investition von 30.000 Euro auf rund 1.341 Euro begrenzt gewesen. Der Depotwert hätte in diesem Fall bei etwa 28.659 Euro gelegen. Dieser Vergleich verdeutlicht, dass sich Kosten und Abweichungen von der Marktentwicklung im Ergebnis spürbar auswirken.

Für Anleger bedeutet dieses Beispiel, dass ein nominal scheinbar moderater prozentualer Verlust in absoluten Zahlen schnell mehrere tausend Euro ausmachen kann. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es ist, zwischen der Entwicklung des Marktes, der Fondsstrategie und der tatsächlichen Netto-Rendite zu unterscheiden. Besonders bei größeren Einmalanlagen wie 30.000 Euro können Kosten und Timing einen erheblichen Einfluss auf das kurzfristige Ergebnis haben.

Vorsicht wegen Ausgabeaufschlag: Union Investment Fonds nicht direkt bei der Volksbank oder bei Vermittlern mit Ausgabeaufschlag kaufen!

Dort sind (die meisten) Union Investment Fonds teurer als beim Online-Broker. Volksbanken verlangen bis zu 5 % Ausgabeaufschlag – und das ist enorm viel. Union Investment Fonds kann man auch bei ausgewählten Online-Brokern kaufen – ganz ohne Ausgabeaufschlag!

Depot-Empfehlung für Union Investment Fonds: Link zum Anbieter*
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Ausnahmejahr 2023: Sonst deutlich stabilere Performance von Union Investment Fonds

Trotz der negativen Wertentwicklung im betrachteten Zeitraum darf die Performance von UniGlobal nicht isoliert betrachtet werden. Wie bei nahezu allen Aktienfonds unterliegt auch dieser Fonds teils erheblichen Schwankungen, die stark vom jeweiligen Börsenumfeld abhängen. Einzelne schwächere Jahre mit Verlusten gehören dabei ebenso zur langfristigen Entwicklung wie Phasen mit überdurchschnittlich hohen Erträgen.

Ein Blick auf frühere Jahre zeigt, dass UniGlobal in der Vergangenheit wiederholt deutlich bessere Ergebnisse erzielt und teilweise sogar zweistellige Jahresrenditen erreicht hat. In starken Börsenphasen konnte der Fonds somit spürbar von steigenden Aktienmärkten profitieren und für Anleger erhebliche Wertzuwächse erzielen. Solche Jahre gleichen schwächere Perioden häufig aus und tragen maßgeblich zur langfristigen Gesamtrendite bei.

Gerade Aktienfonds zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Rendite nicht gleichmäßig verläuft, sondern in Wellen. Phasen mit Kursrückgängen oder Seitwärtsbewegungen wechseln sich mit Perioden kräftiger Aufwärtsbewegungen ab. Jahre mit zweistelligen Renditen entstehen häufig dann, wenn sich Märkte nach Krisen erholen oder von positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen getragen werden. Anleger, die in diesen Phasen investiert sind, profitieren überproportional von der Marktentwicklung.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass ein einzelner Verlustzeitraum nur eine Momentaufnahme darstellt und keine Aussage über die langfristige Leistungsfähigkeit des Fonds erlaubt. Wer UniGlobal oder andere Union Investment Fonds über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte hält, erlebt zwangsläufig sowohl schwächere als auch sehr starke Jahre. Entscheidend für den Anlageerfolg ist daher weniger die kurzfristige Schwankung, sondern vielmehr der gewählte Anlagehorizont und die Fähigkeit, auch in schwierigeren Marktphasen investiert zu bleiben.

Die historische Entwicklung mit teilweise zweistelligen Jahresrenditen unterstreicht, dass UniGlobal und auch andere Union Investment Fonds grundsätzlich das Potenzial besitzen, an positiven Marktphasen überdurchschnittlich zu partizipieren. Gleichzeitig macht sie aber auch deutlich, dass diese Chancen nur Anlegern zugutekommen, die temporäre Rückschläge aushalten können und ihre Anlageentscheidung nicht allein an einzelnen schwachen Jahren ausrichten.

Wer es also nicht aushalten kann, dass aus 30.000 € auch mal temporär 28.000 € werden, sollte vielleicht gar nicht in Aktienfonds von Union Investment investieren, die „von Natur aus“ volatil sind.

Was sollte man tun, wenn man bei Union Investment 30.000 € eingezahlt hat und jetzt nur noch 28.000 Euro drauf sind?

Wer bei Union Investment rund 30.000 Euro investiert hat und aktuell nur noch etwa 28.000 Euro im Depot sieht, erlebt zunächst einmal etwas völlig Typisches an den Kapitalmärkten: eine zwischenzeitliche Verlustphase. Auch wenn der Rückgang auf den ersten Blick schmerzhaft wirkt, ist er für sich genommen noch kein Grund für vorschnelle Entscheidungen. Entscheidend ist, die Situation richtig einzuordnen und strukturiert vorzugehen.

Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass es sich bei dem ausgewiesenen Minus um einen buchhalterischen Verlust handelt. Solange die Fondsanteile nicht verkauft werden, ist der Verlust nicht realisiert. Aktienfonds unterliegen kurzfristigen Schwankungen, und Phasen mit rückläufigen Kursen gehören selbst bei langfristig erfolgreichen Fonds zum normalen Verlauf. Gerade in Jahren mit schwierigen Marktbedingungen kann ein temporärer Rückgang bei Union Investment Fonds auftreten, ohne dass dies etwas über die langfristigen Perspektiven aussagt.

Im nächsten Schritt lohnt sich ein Blick auf den eigenen Anlagehorizont. Wer das investierte Kapital langfristig – etwa über zehn, fünfzehn oder mehr Jahre – nicht benötigt, sollte kurzfristige Wertschwankungen weniger stark gewichten. In der Vergangenheit haben sich Verluste in einzelnen Jahren häufig durch spätere Erholungsphasen und starke Renditejahre relativiert. Ein vorzeitiger Verkauf in einer Schwächephase kann hingegen dazu führen, dass genau diese Erholungen verpasst werden.

Ebenso wichtig ist die Kostenstruktur der Geldanlage. Gerade bei größeren Einmalanlagen kann es sinnvoll sein, zu prüfen, wie hoch laufende Kosten und Ausgabeaufschläge sind und welchen Einfluss sie auf die Netto-Rendite haben. Ein Depotstand von 28.000 Euro nach einer Einzahlung von 30.000 Euro bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Fondsmanagement versagt hat – häufig spielen Kosten und ungünstige Einstiegszeitpunkte eine ebenso große Rolle wie die Marktentwicklung selbst.

Anleger sollten sich außerdem fragen, ob der Fonds noch zur persönlichen Anlagestrategie passt. Aspekte wie Risikobereitschaft, Streuung des Gesamtvermögens und die Rolle des Fonds im eigenen Portfolio sind dabei entscheidend. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Anlage beizubehalten und künftig breiter zu diversifizieren oder ergänzend kostengünstigere Anlageformen einzusetzen. In anderen Fällen kann auch eine schrittweise Anpassung der Strategie angebracht sein – jedoch nicht aus einer kurzfristigen Verlustsituation heraus, sondern auf Basis einer überlegten Gesamtplanung.

Was man in dieser Situation möglichst vermeiden sollte, sind emotionale Schnellschüsse. Ein panikartiger Verkauf der Union Investment Fonds nach einem Kursrückgang fixiert den Verlust endgültig und widerspricht dem Grundprinzip langfristiger Geldanlage. Sinnvoller ist es, die aktuelle Situation als Anlass zu nehmen, die eigene Strategie zu überprüfen, sich fundiert zu informieren und Entscheidungen mit klarem Kopf zu treffen.

Wer bei Union Investment 30.000 Euro investiert hat und aktuell einen Depotwert von rund 28.000 Euro sieht, sollte nicht reflexartig handeln. Stattdessen ist es ratsam, Ruhe zu bewahren, den langfristigen Anlagehorizont zu berücksichtigen, Kosten und Strategie zu prüfen und erst dann über mögliche Anpassungen nachzudenken. Verluste gehören zur Geldanlage dazu – entscheidend ist, wie man mit ihnen umgeht.

Fazit: 30.000 eingezahlt jetzt nur 28.000 drauf bei Union Investment?

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen nach genau diesem Szenario suchen: 30.000 € eingezahlt, jedoch aktuell nur 28.000 € drauf im Union Investment Depot.

… welcher Grund in Deinem speziellen Fall ausschlaggebend ist, kannst nur Du selbst herausfinden.

Ich persönlich investiere mein Geld (fast ausschließlich) über ETFs – lies dazu gerne meinen Beitrag: Meine bittersüßen ETF-Erfahrungen

… dort gibt es keine Ausgabeaufschläge und die laufenden Kosten der ETFs sind sehr viel geringer als die Kosten von aktiven Fonds wie z.B. Union Investment Fonds.

In was Du selbst investieren möchtest, kannst aber natürlich nur Du selbst entscheiden!

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