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5+ VL ETF Anbieter im direkten Vergleich: Der beste?

Euro unspl 3
Depotstudent Dominik
4.6
(23)

Die Auswahl an Anbietern zur Anlage vermögenswirksamer Leistungen per ETF ist nicht besonders groß.

Trotzdem gibt es einige VL ETF Anbieter, welche für Anleger richtig interessant sein können!

In diesem VL ETF Anbieter Vergleich nehme ich beliebte VL ETF Anbieter unter die Lupe und zeige Dir die Anlagemöglichkeiten und Kosten auf.

Tabelle: VL ETF Anbieter Vergleich

FinvestoComdirectOskarGinmon
Websitewww.finvesto.de/vlwww.comdirect.dewww.oskar.de/vlwww.ginmon.de/vl-konto
ETF-AuswahlFreie ETF-WahlFreie ETF-WahlVorgegebene ETF-Wahl (Vermögensverwaltung)Vorgegebene ETF-Wahl (Vermögensverwaltung)
Mindestsparrate0 € pro Monat13 € pro Monat25 € pro Monat0 € pro Monat
ETFs / FondsETFs und FondsETFs und FondsNur ETFsNur ETFs
Depotführung0 € (15 € ab dem zweiten VL-Vertrag)0 €1 % des Depotwerts0,75 % des Depotwerts
VL-Entgelt10 € pro Jahr12 € pro Jahr0 €0 €
Transaktionskosten0,20 %0,20 %0 €0,20 %
ETF-Kostenje nach ETFje nach ETF0,14 %0,17 % – 0,23 %
Förderung möglichja, 7 Jahre Mindestlaufzeitja, 7 Jahre Mindestlaufzeitnein, deshalb keine Mindestlaufzeitnein, deshalb keine Mindestlaufzeit
Kosten bei vorzeitiger
Beendigung
10 €10 €0 €0 €

Die genauen Unterschiede, Vorteile und Nachteile zeige ich Dir in diesem VL ETF Anbieter Vergleich!

Kostenvergleich am Beispiel Finvesto und Oskar (ohne ETF-Kosten) – bei einem 100 € VL-Sparplan über 20 Jahre:

Info: Die genaue Beispiel-Rechnung zu diesem VL ETF Anbieter Vergleich findest Du gegen Ende dieses Artikels.

Für die ganz Eiligen >>> Ich empfehle diesen Anbieter für VL-Sparen >>
– Keine Mindestsparrate.
– Fonds und ETFs möglich: Große Auswahl.
– Förderung möglich.
– Geringere Kosten als die anderen Anbieter.

VL ETF Anbieter: So lassen sie sich unterscheiden

Finvesto VL und Comdirect VL bieten sehr ähnliche Möglichkeiten zum VL-Sparen mit fast identischen Konditionen an.

Das liegt unter anderem daran, dass sowohl Finvesto als auch Comdirect mit ebase (mittlerweile „FNZ) zusammenarbeiten. Genau genommen ist Finvesto eine Marke von ebase („FNZ“) und Comdirect arbeitet mit ebase als Partner zusammen.

Oskar VL und Ginmon VL unterscheiden sich da schon deutlicher von den anderen beiden Anbietern.

Oskar VL bietet die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen in Zusammenarbeit mit der Baader Bank an – sie ist die zuständige Depotbank bei Oskar. Außerdem ist VL-Sparen bei Oskar nur mittels ETF möglich. Bei Oskar gibt es keine „freie“ ETF-Auswahl wie bei Finvesto und Comdirect, sondern eine automatische Vermögensverwaltung.

Auch bei Ginmon VL ist keine freie ETF-Wahl gegeben: Es handelt sich genauso wie bei Oskar um eine digitale Vermögensverwaltung. Die Anlage von VL in ETFs wird bei Oskar und bei Ginmon über einen Robo-Advisor vorgenommen.

Bevor es zum direkten Vergleich der VL ETF Anbieter geht, im Folgenden die Leistungen und Konditionen der einzelnen VL ETF Anbieter in der Übersicht.

VL ETF Anbieter Finvesto: Im Kurz-Check

  • Mindestsparrate: 0 €.
  • Über 500 ETFs, über 2.000 Fonds auswählbar.
  • Depotführung: 15 €, außer bei erstem VL-Vertrag – also meist 0 €.
  • Gebühren: 10 € pro Jahr, Ausführung Sparraten: 0,2 % auf die jeweilige Sparrate.
  • Staatliche Zulagen / Förderung möglich.
  • Kosten bei vorzeitiger Beendigung: 10 €.

>>> Hier kommst Du direkt zum VL-Sparen mit Finvesto: Link zu Finvesto VL >>
Vorsicht bei der VL-Depoteröffnung über Finvesto: Damit Du das VL-Depot (und nicht das normale Depot) eröffnest, folge dem Link und klicke anschließend auf „Jetzt VL-Sparen“ und nicht (!) auf „Kunde werden“ – sonst besteht die Gefahr, dass der falsche Depot-Typ eröffnet wird.

VL ETF Anbieter Comdirect: Im Kurz-Check

  • Mindestsparrate: 13 €.
  • Über 500 ETFs, über 2.000 Fonds auswählbar.
  • Depotführung: 0 €.
  • Gebühren: 12 € pro Jahr, Ausführung Sparraten: 0,2 % auf die jeweilige Sparrate.
  • Staatliche Zulagen / Förderung möglich.
  • Kosten bei vorzeitiger Beendigung: 10 €.

Ein möglicher Nachteil bei Comdirect: Du musst bereits Comdirect Kunde sein, um das „Comdirect VL-Depot“ nutzen zu können.

Du musst also beispielsweise ein Girokonto oder ein Wertpapierdepot bei Comdirect haben oder erst eröffnen, bevor Du vermögenswirksame Leistungen über das VL-Depot der Comdirect anlegen kannst.

>>> Hier kannst Du Comdirect Kunde werden und ein Depot oder Girokonto eröffnen: Link zu Comdirect >>
Hinweis, um Comdirect-Kunde zu werden: Folge dem Link, klicke anschließend auf das Comdirect-Zeichen und anschließend entweder auf „Girokonto“ oder „Depot“.

VL ETF Anbieter Oskar: Im Kurz-Check

  • Mindestsparrate: 25 €.
  • Keine Fonds, nur ETFs möglich.
  • Keine Wahlmöglichkeiten bei der ETF-Auswahl.
  • Depotführung: 1 % des Depotwertes.
  • Keine sonstigen Gebühren.
  • Keine staatlichen Zulagen / Förderung nicht möglich.

Die folgenden ETFs werden automatisch bei der VL-Anlage über Oskar bespart:

ETFKosten (TER in % p.a.)
Invesco S&P 500 ESG UCITS ETF (Acc)0,09 
iShares MSCI Japan ESG Screened UCITS ETF USD (Acc)0,15
iShares MSCI Europe ESG Screened UCITS ETF EUR (Acc)0,12
L&G Asia Pacific ex Japan Equity UCITS ETF0,10
iShares MSCI EM IMI ESG Screened UCITS ETF USD (Acc)0,18
iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF0,35
iShares Global Aggregate Bond ESG UCITS ETF Acc EUR-Hedged0,10
BNP Paribas Easy JPM ESG EMBI Global Diversified Composite UCITS ETF EUR Hedged0,25
EUWAX Gold II0,00
iShares Global Inflation-Linked Government Bond UCITS ETF EUR Hedged0,20

>>> Hier kommst Du direkt zum VL-Sparen mit Oskar: Link zu Oskar VL >>
Hinweis zur VL-Depoteröffnung bei Oskar: Der Link führt direkt zu Oskar VL und nicht zum „normalen Oskar“ – wie Du dort angezeigt bekommst, eröffnest Du über den Link automatisch das richtige Depot und nicht „aus Versehen“ den normalen Oskar ETF-Sparplan.

VL ETF Anbieter Ginmon: Im Kurz-Check

  • Keine Mindestsparrate.
  • Keine Fonds, nur ETFs möglich.
  • Keine Wahlmöglichkeiten bei der ETF-Auswahl.
  • Laufende Kosten: 0,75 % der Anlagesumme.
  • Ausführung Sparraten: 0,2 % auf die jeweilige Sparrate.
  • Keine staatlichen Zulagen / Förderung nicht möglich.

ETF-Auswahl bei Ginmon VL: Je nach Strategie

StrategieErwartete RenditeEinzelwerteAnlageklassen
global 96,34 %14.127
80,1 % Aktien
7,5 % Anleihen
5,0 % Rohstoffe
7,4 % Immobilien
global 106,73 %10.302
87,0 % Aktien
5,0 % Rohstoffe
8,0 % Immobilien
green 95,30 %3.328
85,1 % Aktien
7,5 % Anleihen
7,4 % Immobilien
green 105,59 %692
92,0 % Aktien
8,0 % Immobilien

>>> Hier kommst Du direkt zum VL-Sparen mit Ginmon: Link zu Ginmon VL >>
Hinweis zur VL-Depoteröffnung bei Ginmon: Der Link führt direkt zu Ginmon VL und nicht zum „normalen Ginmon“ – wie Du dort angezeigt bekommst, eröffnest Du über den Link automatisch das richtige Depot und nicht „aus Versehen“ den normalen Ginmon ETF-Sparplan.

Direkter Vergleich: Zwei der beliebtesten VL ETF Anbieter

Finvesto VL und Oskar VL scheinen als Anbieter für vermögenswirksame Leistungen mit ETFs besonders beliebt zu sein.

Falls Du Dir beim Vergleich dieser VL ETF Anbieter also noch nicht ganz sicher bist, ist dieser Abschnitt sicherlich hilfreich: Hier werden die zwei VL ETF Anbieter genau bei den Kosten verglichen.

Vergleich von Finvesto und Oskar:

FinvestoOskar
Website>>> zur Website*>>> zur Website*
Mindestsparrate0 € pro Monat25 € pro Monat
ETFs / FondsETFs und FondsNur ETFs
Depotführung15 €, außer
bei erstem VL-Vertrag
1 % des Depotwerts
VL-Entgelt10 € pro Jahr0 €
Transaktionskosten0,20 %0 €
ETF-Kostenje nach ETF0,14 %
Förderung möglichja, 7 Jahre Mindestlaufzeitnein, deshalb keine Mindestlaufzeit
Kosten bei vorzeitiger
Beendigung
10 €0 €

Die ETF-Kosten fallen recht ähnlich aus, sodass diese in den folgenden Vergleichs-Rechnungen nicht berücksichtigt werden.

Kostenvergleich (ohne ETF-Kosten) am Beispiel 25 € VL-Sparplan über 10 Jahre:

  • Finvesto: 106 € Kosten über die Laufzeit.
  • Oskar: 150 € Kosten über die Laufzeit.

Berechnung Finvesto:
– 10 € VL-Entgelt pro Jahr * 10 Jahre = 100 €
– 0,2 % Transaktionskosten * 25 € Sparrate * 12 Transaktionen pro Jahr * 10 Jahre = 6 €
Berechnung Oskar:
– 1 % jährlich vom mittleren Depotwert ohne Wertzuwachs = 1 % von (25 € Sparrate * 12 Monate * 10 / 2 Jahre) * 10 Jahre = 150 €

Kostenvergleich (ohne ETF-Kosten) am Beispiel 100 € VL-Sparplan über 20 Jahre:

  • Finvesto: 248 € Kosten über die Laufzeit.
  • Oskar: 2.400 € Kosten über die Laufzeit.

Zu beachten ist, dass bei Finvesto noch eine Förderung hinzukommen kann und Finvesto umso attraktiver wird, je höher die Sparrate ist und je länger die Laufzeit ist. Außerdem wird Oskar (durch die 1 % Gebühr auf den Portfoliowert) teuer, sobald es eine Wertentwicklung im VL-Depot gibt, was im Beispiel unberücksichtigt ist.

Wie Du bei der Entscheidung zwischen diesen Anbietern vorgehst und welche Schritte notwendig sind, zeige ich Dir im folgenden Abschnitt.

Anleitung: Sparplan bei VL ETF Anbieter starten in wenigen Schritten

Schritt 1: Anbieter auswählen – Finvesto gegen Oskar?

Wenn Deine Sparrate pro Monat unter 25 € liegt oder Du in Fonds statt ETFs investieren möchtest, kommt nur Finvesto >> in Frage, da Oskar das nicht anbietet.

Falls Deine Sparrate mindestens 25 € beträgt und Du nur in ETFs investieren möchtest, sind beide Anbieter möglich und Du solltest Dir auch Oskar >> anschauen. Außerdem solltest Du die restlichen Kriterien aus der Tabelle prüfen – zum Beispiel, ob Du eine Förderung erhältst oder nicht.

Diese erste Entscheidung für einen Anbieter sollte meinen Erfahrungen nach sehr schnell gehen.

Schritt 2: VL-Depot eröffnen

Dazu einfach Deine Daten auf der Website Deines bevorzugten Anbieters eintragen.

Je nachdem, welchen Anbieter Du für vermögenswirksame Leistungen auswählst, musst Du Deine Fondsauswahl bzw. ETF-Auswahl bereits im Registrierungs-Prozess angeben.

Welche ETFs oder Fonds für vermögenswirksame Leistungen auswählen?

Ich empfehle hierfür vor allem den ETF „iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)“. Das ist ein kostengünstiger ETF, der global gestreut in die größten Unternehmen der Industrieländer investiert.

Aber auch andere MSCI World ETFs sind empfehlenswert, wie zum Beispiel „Xtrackers MSCI World Swap UCITS ETF 1C“ und „Lyxor MSCI World (LUX) UCITS ETF I D“.

Falls Du Deine vermögenswirksamen Leistungen lieber in Fonds anlegen möchtest, kannst Du das natürlich genauso tun und die entsprechenden Fonds auswählen.

Bescheinigung für den Arbeitgeber

Wenn die Depot-Eröffnung abgeschlossen ist, erhältst Du von Deinem VL-Depot-Anbieter eine Bescheinigung für Deinen Arbeitgeber.

Schritt 3: Bescheinigung an Deinen Arbeitgeber übergeben

Im letzten Schritt musst Du nur noch die Bescheinigung des VL-Anbieters an Deinen Arbeitgeber weitergeben. Dein Arbeitgeber erhält dadurch die Daten und veranlasst die Zahlungen an das VL-Depot. Der Prozess ist also gar nicht so kompliziert und die Erfahrungen mit VL-Sparen meist positiv!

Also: Nicht lang zögern, VL-Depot eröffnen und Deine vermögenswirksamen Leistungen nutzen!

>>> Jetzt VL-Sparplan starten bei meiner VL-Empfehlung Finvesto >>
>>> Keine Mindestsparrate, Fonds und ETFs möglich, mit Förderung.
Vorsicht bei der VL-Depoteröffnung: Damit Du das VL-Depot (und nicht das normale Depot) eröffnest, folge dem Link und klicke anschließend auf „Jetzt VL-Sparen“ und nicht (!) auf „Kunde werden“ – sonst besteht die Gefahr, dass der falsche Depot-Typ eröffnet wird.

VL-ETF-Anbieter: So unterscheiden sich VL-Depot und VL-Robo-Advisor

Bei der Anlage vermögenswirksamer Leistungen in ETFs stehen Anlegerinnen und Anleger heute vor einer grundlegenden Entscheidung, die je nach VL-ETF-Anbieter unterschiedlich ausfällt: Soll das VL-Sparen über ein klassisches VL-Depot oder über einen sogenannten VL-Robo-Advisor erfolgen? Beide Varianten verfolgen das gleiche Ziel und zwar die langfristige Geldanlage in ETFs mit VL-Zuschüssen des Arbeitgebers. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Aufbau, Kontrolle, Kostenstruktur und Zielgruppe.

Ein VL-Depot ist die klassische Form der VL-ETF-Anlage bei vielen VL-ETF-Anbietern. Dabei eröffnet man ein spezielles Depot, das ausschließlich für vermögenswirksame Leistungen genutzt wird. Die monatlichen VL-Beiträge des Arbeitgebers fließen direkt in einen oder mehrere zuvor ausgewählte VL-fähige ETFs. Der entscheidende Vorteil eines VL-Depots liegt in der hohen Kontrolle und Individualisierung. Anleger wählen selbst, welcher ETF bespart wird, etwa ein globaler Aktien-ETF auf den MSCI World oder einen All-World-Index. Je nach VL-ETF-Anbieter ist auch ein späterer ETF-Wechsel möglich. Diese Variante richtet sich vor allem an Nutzerinnen und Nutzer, die sich zumindest grundlegend mit ETFs auskennen oder bewusst eine bestimmte Anlagestrategie verfolgen möchten.

Demgegenüber steht der VL-Robo-Advisor, den einige moderne VL-ETF-Anbieter als vereinfachte Lösung anbieten. Hier übernimmt der Anbieter nahezu alle Anlageentscheidungen. Statt selbst einen ETF auszuwählen, entscheidet sich der Anleger lediglich für ein Risikoprofil, beispielsweise defensiv, ausgewogen oder chancenorientiert. Der VL-ETF-Anbieter investiert die vermögenswirksamen Leistungen dann automatisch in ein breit gestreutes ETF-Portfolio, das regelmäßig überwacht und bei Bedarf angepasst wird. Diese Form des VL-Sparens punktet vor allem durch Bequemlichkeit und Einfachheit und ist besonders für Einsteiger attraktiv, die sich nicht aktiv mit ETF-Auswahl, Rebalancing oder Marktentwicklungen beschäftigen möchten.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen VL-Depot und VL-Robo bei einem VL-ETF-Anbieter liegt in den Kosten. Während ein VL-Depot häufig nur geringe Depotgebühren oder sogar pauschal günstige Kosten verursacht, verlangen VL-Robo-Advisor meist eine zusätzliche Service- oder Verwaltungsgebühr. Diese fällt prozentual auf das angelegte Vermögen an und deckt die automatische Steuerung des Portfolios ab. Auch bei den relativ kleinen Sparbeträgen, die bei VL üblich sind, können diese Zusatzkosten langfristig einen spürbaren Einfluss auf die Rendite haben. Deshalb ist der Kostenvergleich zwischen VL-ETF-Anbietern hier besonders wichtig.

Auch in puncto Flexibilität zeigen sich klare Unterschiede. Bei einem VL-Depot sind Anleger deutlich freier in der Gestaltung ihrer Geldanlage, allerdings auch stärker in der Verantwortung. Bei einem VL-Robo-Advisor ist die Flexibilität eingeschränkt, da weder einzelne ETFs ausgewählt noch individuelle Anpassungen vorgenommen werden können. Dafür kümmert sich der VL-ETF-Anbieter vollständig um die Verwaltung, Umschichtung und Wiederanlage.

Ein weiterer relevanter Aspekt ist die staatliche Förderung. Sowohl VL-Depots als auch VL-Robo-Modelle können bei geeigneten VL-ETF-Anbietern förderfähig für die Arbeitnehmersparzulage sein. Entscheidend ist nicht die Art der Anlage, sondern ob der jeweilige VL-ETF-Anbieter und die eingesetzten ETFs offiziell als VL-fähig anerkannt sind. Dennoch lohnt sich hier ein genauer Blick, da nicht jeder VL-Robo automatisch förderfähig ist.

Kurz: Es lässt sich sagen, dass sich VL-ETF-Anbieter mit VL-Depot und VL-Robo an unterschiedliche Zielgruppen richten. Das VL-Depot bietet mehr Kontrolle, geringere laufende Kosten und größere Auswahl, erfordert aber Eigeninitiative. Der VL-Robo hingegen überzeugt durch Einfachheit und Automatisierung, ist dafür meist etwas teurer und weniger individuell. Welcher Ansatz besser geeignet ist, hängt letztlich davon ab, wie viel Wissen, Interesse und Zeit man in die eigene VL-ETF-Anlage investieren möchte und welcher VL-ETF-Anbieter das passende Modell anbietet.

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>>> Keine Mindestsparrate, Fonds und ETFs möglich, mit Förderung.
Vorsicht bei der VL-Depoteröffnung: Damit Du das VL-Depot (und nicht das normale Depot) eröffnest, folge dem Link und klicke anschließend auf „Jetzt VL-Sparen“ und nicht (!) auf „Kunde werden“ – sonst besteht die Gefahr, dass der falsche Depot-Typ eröffnet wird.

VL-Förderung: Nicht jeder VL-ETF-Anbieter bietet sie an

Ein ebenfalls wichtiger Unterschied zwischen einzelnen VL-ETF-Anbietern betrifft die staatliche VL-Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Denn nicht jeder VL-ETF-Anbieter ermöglicht es, diese Förderung tatsächlich zu nutzen. In der Praxis zeigt sich dabei ein klares Muster: Die VL-Förderung ist tendenziell bei klassischen VL-Depots verfügbar, während sie bei VL-Robo-Lösungen häufig nicht angeboten wird.

Der Grund dafür liegt in den formalen Anforderungen der vermögenswirksamen Leistungen. Damit die Arbeitnehmersparzulage gewährt wird, muss der VL-Vertrag bestimmte gesetzliche Kriterien erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass es sich um einen eindeutig definierten, förderfähigen VL-Fonds oder ETF handelt, der dem einzelnen Anleger klar zugeordnet ist. Viele VL-ETF-Anbieter erfüllen diese Voraussetzungen problemlos mit einem VL-Depot, da hier ein konkreter VL-ETF direkt bespart wird und die Förderfähigkeit eindeutig nachweisbar ist.

Bei einem VL-Robo-Advisor ist die Situation deutlich komplexer. Zwar investieren auch diese Modelle in ETFs, jedoch meist in dynamisch verwaltete Portfolios, die regelmäßig umgeschichtet werden. Aus Sicht der Förderung ist oft nicht eindeutig, welcher konkrete Fonds oder ETF über die gesamte Laufzeit bespart wird. Genau hier scheitern viele VL-Robo-Modelle an der Förderfähigkeit. Deshalb bieten zahlreiche VL-ETF-Anbieter ihre Robo-Lösungen zwar als VL-fähig im technischen Sinne an, jedoch ohne Anspruch auf die staatliche VL-Förderung.

Zusätzlich haben einige VL-Robo-Advisor festgelegt, dass es keine Sperrfrist von 7 Jahren gibt. Somit erfüllen diese Robo-Advisor nicht die Kriterien für die staatliche Förderung und der VL-Vertrag ist nicht förderfähig.

Für Anlegerinnen und Anleger mit einem Einkommen unterhalb der gesetzlichen Einkommensgrenzen ist dieser Unterschied besonders relevant. Wer Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hat, kann durch die Förderung eine zusätzliche Rendite erzielen. Wird ein VL-Robo gewählt, der diese Förderung nicht unterstützt, verschenkt man unter Umständen jedes Jahr bares Geld und das selbst dann, wenn der VL-ETF-Anbieter ansonsten attraktive Konditionen bietet.

Aus diesem Grund weisen viele erfahrene Anleger und Vergleichsportale darauf hin, dass die VL-Förderung ein zentrales Auswahlkriterium bei VL-ETF-Anbietern sein sollte. Vor allem bei kleineren VL-Sparbeträgen kann die staatliche Förderung einen erheblichen Teil der Gesamtrendite ausmachen. Ein kostengünstiges VL-Depot bei einem förderfähigen VL-ETF-Anbieter ist in solchen Fällen oft die wirtschaftlich sinnvollere Lösung als ein komfortabler, aber nicht geförderter VL-Robo.

Wer Wert auf die staatliche VL-Förderung legt, sollte bei der Wahl eines VL-ETF-Anbieters sehr genau hinschauen. In den meisten Fällen ist die Förderung nur bei einem klassischen VL-Depot verfügbar, während VL-Robo-Modelle häufig von der Förderung ausgeschlossen sind. Ein genauer Blick in die Vertragsdetails des jeweiligen VL-ETF-Anbieters entscheidet letztlich darüber, ob die Arbeitnehmersparzulage genutzt werden kann oder ungenutzt bleibt.

Mindestsparrate beachten: Je nach VL-ETF-Anbieter unterschiedlich

Ein ebenfalls praxisrelevanter Unterschied zwischen einzelnen VL-ETF-Anbietern ist die Mindestsparrate. Sie legt fest, welcher Mindestbetrag monatlich in einen VL-ETF investiert werden muss, damit der VL-Vertrag aktiv geführt werden kann. Je nach VL-ETF-Anbieter kann diese Mindestsparrate zwischen nur 1 Euro und bis zu 25 Euro pro Monat liegen. Das ist ein Unterschied, der in vielen Alltagssituationen entscheidend wird.

Einige moderne VL-ETF-Anbieter ermöglichen bereits eine Mindestsparrate ab 1 Euro. Das ist vor allem für Arbeitnehmer interessant, deren Arbeitgeber nur einen sehr geringen VL-Zuschuss zahlt oder die vermögenswirksamen Leistungen unregelmäßig erhalten. In diesen Fällen kann der komplette Arbeitgeberbetrag direkt investiert werden, ohne dass zwingend ein zusätzlicher Eigenanteil erforderlich ist. Gerade für Auszubildende, Berufseinsteiger oder Teilzeitkräfte sind solche VL-ETF-Anbieter besonders attraktiv, da sie maximale Flexibilität bei minimaler finanzieller Belastung bieten.

Andere VL-ETF-Anbieter setzen die Mindestsparrate höher an, in der Regel zwischen 10 und 25 Euro pro Monat. Die höchste am Markt übliche Mindestsparrate liegt aktuell bei 25 Euro. Wird dieser Betrag vom Arbeitgeber nicht vollständig abgedeckt, muss der Anleger den Differenzbetrag selbst einzahlen. Ein typisches Beispiel: Zahlt der Arbeitgeber 15 oder 20 Euro VL, verlangt der VL-ETF-Anbieter jedoch eine Mindestsparrate von 25 Euro, müssen monatlich 5 bis 10 Euro privat aufgestockt werden. Für manche Anleger ist das problemlos machbar, für andere kann genau dieser Punkt ein Ausschlusskriterium sein.

Besonders relevant wird die Mindestsparrate auch bei Veränderungen der beruflichen Situation. Bei einem Jobwechsel oder einer vorübergehenden Phase ohne VL-Zahlung durch den Arbeitgeber verlangen viele VL-ETF-Anbieter weiterhin die vereinbarte Mindestsparrate. Wer sich dann für einen Anbieter mit niedriger Mindestgrenze entschieden hat, kann den Vertrag oft mit sehr kleinen Eigenbeträgen fortführen. Bei einer Mindestsparrate von 25 Euro hingegen muss der volle Betrag privat getragen werden, was die laufenden Kosten spürbar erhöht.

Auch im Vergleich zwischen VL-Depot und VL-Robo zeigen sich Unterschiede. Einige VL-ETF-Anbieter koppeln ihre Robo-Lösungen an höhere Mindestsparraten, da der Verwaltungsaufwand größer ist und sich der Aufwand für die Anbieter sonst nicht lohnt. Klassische VL-Depots sind machmal flexibler und erlauben niedrigere Einstiegssummen und das teilweise eben schon ab 1 Euro monatlich. Die Übersicht dazu findet man in der oben gezeigten Tabelle.

Die Mindestsparrate ist also ebenfalls ein zentrales Vergleichskriterium bei VL-ETF-Anbietern, insbesondere bei kleinen VL-Beträgen oder wechselnden Einkommenssituationen. Wer sicherstellen möchte, dass vermögenswirksame Leistungen möglichst ohne zusätzlichen Eigenanteil investiert werden können, sollte gezielt nach VL-ETF-Anbietern mit niedriger Mindestsparrate suchen. Gerade der Unterschied zwischen 1 Euro und 25 Euro kann langfristig darüber entscheiden, wie flexibel und stressfrei das VL-Sparen tatsächlich ist.

>>> Jetzt VL-Sparplan starten bei meiner VL-Empfehlung Finvesto >>
>>> Keine Mindestsparrate, Fonds und ETFs möglich, mit Förderung.
Vorsicht bei der VL-Depoteröffnung: Damit Du das VL-Depot (und nicht das normale Depot) eröffnest, folge dem Link und klicke anschließend auf „Jetzt VL-Sparen“ und nicht (!) auf „Kunde werden“ – sonst besteht die Gefahr, dass der falsche Depot-Typ eröffnet wird.

VL bei Jobwechsel: Unterschiede je nach VL-ETF-Anbieter

Ein Jobwechsel ist eine der Situationen, in denen sich die Unterschiede zwischen einzelnen VL-ETF-Anbietern besonders deutlich zeigen. Denn was mit einem laufenden VL-Vertrag passiert, hängt stark davon ab, wie flexibel der jeweilige VL-ETF-Anbieter auf Veränderungen reagiert und ob weiterhin vermögenswirksame Leistungen gezahlt werden.

Grundsätzlich bleibt ein VL-Vertrag auch bei einem Jobwechsel bestehen. Entscheidend ist jedoch, ob und in welcher Höhe der neue Arbeitgeber VL zahlt. Zahlt der neue Arbeitgeber weiterhin vermögenswirksame Leistungen, können diese bei vielen VL-ETF-Anbietern problemlos in den bestehenden VL-Vertrag umgeleitet werden. In diesem Fall ändert sich für den Anleger meist kaum etwas, außer dass ein neues Arbeitgeberformular eingereicht werden muss.

Anders sieht es aus, wenn der neue Arbeitgeber keine VL zahlt oder die VL-Zahlung geringer ausfällt. In dieser Situation wird relevant, welche Regeln der jeweilige VL-ETF-Anbieter zur Fortführung mit Eigenbeiträgen vorsieht. Viele VL-ETF-Anbieter verlangen weiterhin mindestens die vereinbarte Mindestsparrate. Wer sich zuvor für einen Anbieter mit niedriger Mindestsparrate entschieden hat – etwa ab 1 Euro –, kann den Vertrag mit einem sehr kleinen Eigenbetrag weiterführen. Bei VL-ETF-Anbietern mit einer Mindestsparrate von bis zu 25 Euro muss dieser Betrag hingegen vollständig privat übernommen werden, was für manche Anleger finanziell unattraktiv sein kann.

Ein weiterer Unterschied zwischen VL-ETF-Anbietern betrifft die Möglichkeit, den VL-Vertrag ruhend zu stellen. Einige Anbieter erlauben es, die Einzahlungen bei einem Jobwechsel vorübergehend auszusetzen, ohne dass der Vertrag gekündigt werden muss. Andere VL-ETF-Anbieter sehen diese Option nicht oder nur eingeschränkt vor. In solchen Fällen bleibt oft nur die Wahl zwischen vollständiger Eigenfinanzierung oder einer vorzeitigen Kündigung, was wiederum Auswirkungen auf die staatliche VL-Förderung haben kann.

Wer häufiger mit beruflichen Veränderungen rechnet oder sich maximale Flexibilität wünscht, sollte dies bereits bei der Auswahl des VL-ETF-Anbieters berücksichtigen. Ein Anbieter mit niedriger Mindestsparrate, klaren Regelungen zur Fortführung bei Jobwechsel und der Möglichkeit, Einzahlungen anzupassen oder zu pausieren, bietet hier deutliche Vorteile.

Fazit: Anbieter für VL-Sparen mit ETFs im Vergleich

Auch wenn die Auswahl an VL-ETF-Anbietern überschaubar ist, zeigen die Unterschiede im Detail, dass die Entscheidung gut überlegt sein sollte. Kostenstruktur, Förderfähigkeit, Mindestsparrate und Flexibilität spielen beim VL-Sparen eine deutlich größere Rolle als bei klassischen ETF-Sparplänen. Gerade weil die monatlichen Beträge meist relativ klein sind und Gebühren die Rendite stark beeinflussen können.

Der Vergleich macht klar: Klassische VL-Depots wie sind für viele Anleger langfristig die wirtschaftlich sinnvollere Lösung. Sie punkten mit niedrigen Fixkosten, freier ETF- bzw. Fondsauswahl, Förderfähigkeit und hoher Flexibilität bei Sparrate, Jobwechsel oder Vertragsfortführung. Insbesondere für Anleger mit Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage oder mit kleinen VL-Beträgen ist ein kostengünstiges VL-Depot meist die beste Wahl.

VL-Robo-Advisor können dagegen für Anleger interessant sein, die maximale Bequemlichkeit suchen und sich nicht selbst mit ETF-Auswahl beschäftigen möchten. Diese Einfachheit hat jedoch ihren Preis: laufende prozentuale Gebühren, keine freie Gestaltung und häufig der Verzicht auf die staatliche VL-Förderung. Gerade über lange Laufzeiten können diese Nachteile einen erheblichen Teil der Rendite aufzehren.

Unterm Strich gilt: Wer seine vermögenswirksamen Leistungen effizient nutzen, Kosten minimieren und Förderungen ausschöpfen möchte, ist mit einem förderfähigen VL-Depot in den meisten Fällen besser beraten. VL-Robo-Lösungen sind eher eine Komfort-Option für Anleger, die bewusst auf Förderung und maximale Kostenkontrolle verzichten.

Die wichtigste Erkenntnis bleibt jedoch: VL-Sparen lohnt sich grundsätzlich, besonders wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt. Wer den passenden Anbieter wählt und früh startet, kann mit ETFs auch aus kleinen monatlichen Beträgen über die Jahre ein solides Vermögen aufbauen.

>>> Jetzt VL-Sparplan starten bei meiner VL-Empfehlung Finvesto >>
>>> Keine Mindestsparrate, Fonds und ETFs möglich, mit Förderung.
Vorsicht bei der VL-Depoteröffnung: Damit Du das VL-Depot (und nicht das normale Depot) eröffnest, folge dem Link und klicke anschließend auf „Jetzt VL-Sparen“ und nicht (!) auf „Kunde werden“ – sonst besteht die Gefahr, dass der falsche Depot-Typ eröffnet wird.

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