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Aktienbewertung mit Levermann-Strategie – der ultimative Guide

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Depotstudent Dominik
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Der nachfolgende Beitrag spricht Leser an, die erstrangig passiv und breit gestreut investieren, aber gleichzeitig versuchen, mit einzelnen Aktien, besser als der Markt abzuschneiden. Für den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen gibt es zwei Möglichkeiten. Kaufen, was gerade angesagt ist oder gründlich recherchieren, Kennzahlen vergleichen und echte Schnäppchen finden.

Viel nachgefragte Standardwerte sind einfach zu finden, allerdings hat die große Nachfrage den Kurs bereits in die Höhe getrieben. Die Stecknadeln im Heuhaufen sind schwerer auszumachen. Wer fündig wird, kann sich auf lukrative Gewinne freuen. Wie entdeckt man aber vielversprechende Wertpapiere mit vergleichsweise wenig Aufwand?

Im ersten Teil des Beitrags stelle ich Dir die Levermann-Strategie vor und im zweiten Teil gehe ich auf allgemein als wichtig erachtete Kennzahlen ein.

Aktienbewertung mit der Levermann-Strategie

Die Strategie wurde von Susan Levermann während ihrer Tätigkeit im Fondsmanagement des Anbieters DWS entwickelt und praktisch getestet. Es handelt sich dabei um eine Value-Investment-Strategie, welche auf 13 Kennzahlen beruht.

Den Wert einer Aktie bestimmt die Summe der 13 Kennziffern. Jede Kennzahl kann in der Einzelbewertung einen Wert zwischen +1 und -1 erreichen.

Die Aktie einer kleinen oder mittelgroßen Gesellschaft muss zur Kaufempfehlung mindestens 7 Punkte aufweisen. Bei großen Konzernen genügen 4 Punkte.

4 Punkte bei kleineren und mittleren Unternehmen resultieren in Verkaufsempfehlungen. Für große Gesellschaften mit 2 Punkten werden gemäß der Levermann-Strategie ebenfalls Verkaufsempfehlungen ausgesprochen.

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Die 13 Kennzahlen detailliert dargestellt

Frau Levermann hat die 13 Kennzahlen in 4 Gruppen unterteilt:

  • Solidität und Rentabilität.
  • Niedriger Preis.
  • Überraschende Effekte.
  • Bleibende und umkehrende Trends.

Im Detail geht es um:

1 Eigenkapital-Rentabilität

Diese Kennzahl errechnet sich aus dem Verhältnis vom Unternehmensgewinn zum Eigenkapital. Angenommen wird, bei hoher Eigenkapital-Rentabilität der Wert des Unternehmens schneller steigt.

  • Unternehmen mit Eigenkapital-Rentabilität von mehr als 20 % erhalten 1 Pluspunkt.
  •  Werte zwischen 10 und 20 % resultieren in 0 Punkten.
  • Einen Minuspunkt gibt es bei weniger als 10 % Eigenkapital-Rentabilität.

Berechnet wird die Eigenkapital-Rentabilität durch Teilen des Jahresüberschusses durch das Eigenkapital, multipliziert mit 100.

2 Eigenkapitalquote

Als Eigenkapitalquote bezeichnen Fachleute den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens. Je höher der Eigenkapitalanteil ist, desto mehr steigt die Bonität. Unternehmen mit hoher Eigenkapitalquote sind geringer verschuldet und weniger Insolvenzrisiken ausgesetzt.

Bei der Levermann-Strategie wird wie folgt bewertet:

  • Eigenkapitalanteil von mehr als 25 % gleich 1 Pluspunkt.
  • Quoten zwischen 15 und 25 % gleich 0 Punkte.
  • Eine Eigenkapitalquote von weniger als 15 % resultiert in einem Minuspunkt.

Berechnet wird die Quote durch Teilen des Eigenkapitals durch das Gesamtkapital, multipliziert mit 100.

3 Gewinnmarge

Als Gewinnmarge wird der Ertrag eines Unternehmens vor Steuer und Zins (EBIT) in Relation zum Unternehmensumsatz bezeichnet. Eine hohe Gewinnmarge deutet darauf hin, dass es sich um ein profitables Unternehmen handelt.

Die Berechnung erfolgt durch Teilen von EBIT durch den Umsatz, multipliziert mit 100.

Bei Anwendung der Levermann-Strategie kommt es zu folgender Bewertung:

  • Ein Wert von mehr als 12 % resultiert in einem Pluspunkt.
  • Werte zwischen 6 und 12 % ergeben 0 Punkte.
  • Ein Wert von weniger als 6 % bedeutet einen Minuspunkt.

4 Aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Beim aktuellen KGV wird die Relation zwischen derzeitigem Aktienkurs und dem jährlichen Unternehmensgewinn pro Aktie ermittelt. Der Wert zeigt die Zeitspanne an, in welcher das Unternehmen den Wert seiner Aktien durch Gewinn erwirtschaftet.

Eine Aktie mit niedrigem KGV erscheint preiswert. Daraus ergibt sich bei Anwendung der Levermann-Strategie folgende Bewertung:

  • Aktuelles KGV oberhalb von 12 gleich 1 Pluspunkt.
  • 0 Punkte für Werte zwischen 12 und 1.
  • Mehr als 16 oder weniger als 1 gleich 1 Minuspunkt.

5 Durchschnittlicher KGV-Wert aus mehreren Jahren

Die Kennzahl Kurs-Gewinn-Verhältnis sollte über mehrere Jahre hinweg betrachtet werden. Weitere Informationen zum KGV findest Du im zweiten Teil dieses Beitrags.

6 Gewinn-Einschätzung

Bei dieser Kennzahl geht es um Veränderungen der Gewinn-Einschätzung. Welche durch einen Vergleich der aktuellen Einschätzung und Einschätzungen vor 4 Wochen, für das laufende Jahr sowie das kommende Jahr ermittelt wird. Anhänger der Levermann-Strategie bewegen sich hierbei überwiegend im spekulativen Bereich, weil Gewinne in der Zukunft schwer prognostizierbar sind.

Zur Bewertung:

  • 1 Pluspunkt gibt es bei Veränderungen von mehr als +5 %.
  • 0 Punkte werden bei Werten zwischen -5 und +5 % vergeben.
  • 1 Minuspunkt gibt es bei Veränderung der Gewinn-Einschätzung um weniger als -5 %.

7 Meinungen von Analysten

Aktien werden von Analysten regelmäßig bewertet. Kaufen resultiert in 1, Halten in 2 und Verkaufen in 3. Um zu einer Kennzahl für eine Aktie zu gelangen, muss ein Durchschnittswert aus allen Meinungen errechnet werden.

Gemäß der Levermann-Strategie kommt die Bewertung wie folgt zustande:

  • 1 Pluspunkt gibt es bei einer Einschätzung von mehr als 2,5.
  • 0 Punkte werden für Einschätzungen zwischen 1,5 und 2,5 vergeben.
  • 1 Minuspunkt wird bei einer Einschätzung von weniger als 1,5 vergeben.

8 Reaktionen auf Quartalsberichte

Aktiengesellschaften veröffentlichen alle 3 Monate Berichte mit viel beachteten Zahlen. Am Tag der Bekanntgabe wird die Kursentwicklung der Aktie mit der des entsprechenden Index verglichen.

Steigt der Aktienkurs stärker als der Indexkurs, kommt es zu einer positiven Aktienbewertung. Fällt der Aktienkurs deutlicher als der Kurs des Index, resultiert dies in einer negativen Bewertung.

  • 1 Pluspunkt gibt es, wenn die Aktie um mehr als 1 % besser als der Index entwickelt.
  • 0 Punkte werden bei Entwicklungen zum Index zwischen -1 und +1 % vergeben.
  • 1 Minuspunkt erhält eine Aktie, die sich um mehr als -1 % schlechter entwickelt als der Index.

9 Kursveränderungen innerhalb der letzten 6 Monate

Durch diese Kennzahl soll ein Aufwärtstrend oder eine Abwärtsbewegung einer Aktie deutlich werden. Für die meisten Experten genügt allerdings ein Blick auf den Chart mit entsprechendem Zeitfenster.

Die Berechnung laut der Levermann-Strategie:

Aktueller Kurs minus Aktienkurs vor 6 Monaten geteilt durch den Kurs vor 6 Monaten.

  • 1 Pluspunkt erhält eine Aktie mit einer Veränderung von mehr als +5 %.
  • 0 Punkte ergeben Veränderungen zwischen +5 und -5 %.
  • 1 Minuspunkt wir einer Aktie mit Veränderung von mehr als -5 % zugeordnet.

10 Kursveränderungen innerhalb der letzten 12 Monate

Bei dieser Kennzahl ist alles wie bei der Vorherigen, nur über einen längeren Zeitraum betrachtet.

11 Kursmomentum

Um eine diesbezügliche Kennzahl zu ermitteln, müssen gemäß der Levermann-Strategie die Werte aus den Punkten 9 und 10 miteinander verglichen werden.

Bewertung

  • 1 Pluspunkt wird vergeben, wenn die Veränderung der letzten 6 Monate mit +1 und die 12-Monats-Veränderung mit 0 oder -1 bewertet wurde.
  • 1 Minuspunkt gibt es, wenn die Veränderung der letzten 6 Monate mit -1und die 12-Monats-Veränderung mit 0 oder +1 bewertet wurde.

12 Aktienentwicklung über 3 Monate (nur bei Large Caps)

Diese Levermann-Kennzahl zeigt über einen Zeitraum von 3 Monaten die Entwicklung eines Aktienkurses in Relation zum Indexkurs.

  • 1 Pluspunkt erhält eine Aktie, die sich jeden Monat besser als der Vergleichsindex entwickelt hat.
  • 1 Minuspunkt wird vergeben, wenn sie die Aktie jeden Monat schlechter als der Index entwickelt hat.

13 Gewinnerwartung vs. aktuelle Einschätzung

Zur Ermittlung dieser Kennzahl wird die aktuelle Gewinn-Einschätzung mit der Erwartung für das kommende Jahr verglichen. Damit sollen Aufschlüsse über die zukünftige Unternehmensentwicklung möglich sein.

  • 1 Pluspunkt wird vergeben, wenn die Erwartungen um mehr als 5 % höher als die aktuelle Gewinn-Einschätzung liegen.
  • 0 Punkte gibt es bei Erwartungen zwischen +5 und -5 %/
  • 1 Minuspunkt gibt es bei einem erwarteten Gewinnwachstum von -5 % und weniger.

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KGV – eine der wichtigsten Kennzahlen

Die Abkürzung steht für Kurs-Gewinn-Verhältnis, welches das Verhältnis zwischen Unternehmensgewinn zur derzeitigen Börsenbewertung darstellt.

Die Ermittlung des KGV: Aktienkurs dividiert durch den Unternehmens-Gewinn pro Aktie.

Resultiert die Berechnung in einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis, ist die Aktie preiswert. Bei einem hohen Wert gilt die Aktie aktuell als überteuert. Es ist jedoch ratsam, die KGVs für kommende Geschäftsjahre in die Bewertung mit einzubeziehen. Hierbei bist Du allerdings auf Prognosen respektive Annahmen angewiesen.

Zu beachten ist außerdem, dass die Aktien von Gesellschaften mit kontinuierlich wachsenden Gewinnen höhere KGVs aufweisen. Schlechter bewertet werden Aktiengesellschaften mit langsam steigenden und schwankenden Erträgen.

Ist eine Aktie mit einem KGV von 12 oder weniger behaftet, wird sie allgemein als günstig angesehen. Bei einem Wert von 20 und darüber sprechen Fachleute von teuren Wertpapieren. Bei der Auswahl einer Aktie sollte das KGV immer mit Papieren von Gesellschaften derselben Branche verglichen werden. Angaben zum Kurs-Gewinn-Verhältnis einzelner Aktien findest Du auf einschlägigen Webseiten oder in Börsenfachzeitschriften.

Übrigens gibt es auch marktbezogene KGVs für die wichtigsten Aktienindizes. An diesen können Anleger aktuelle Marktphasen und eventuelles Wachstumspotenzial erkennen. Das marktbezogene KGV kann zudem bei der Bewertung einer einzelnen Aktiengesellschaft respektive deren Kurs-Gewinn-Verhältnis hilfreich sein.

KUV – das Verhältnis von Aktienkurs zum Unternehmensumsatz

Während das KGV die Relation zwischen Kurs und Gewinn einer Aktiengesellschaft darstellt, gibt die Kennzahl KUV das Verhältnis zwischen Börsenwert und Jahresumsatz an. Die Verwendung der Kennziffer ist vor allem bei Unternehmen mit schwankenden Umsätzen und jungen Gesellschaften sinnvoll.

Bei einer Unternehmens-Bewertung respektive Aktien-Bewertung müssen allerdings immer beide Kennziffern betrachtet werden. Da aus dem KUV Wert keinerlei Angaben zur Profitabilität hervorgehen, wird das KGV in Fachkreisen als aussagekräftiger definiert.

Beim KUV gibt es keine grundsätzliche Regelung, indes wird ein niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis von Marktteilnehmern lieber gesehen als ein Hohes.

Wie wird das KUV berechnet?

Angenommen, die Aktie einer Gesellschaft hat einen aktuellen Kurs von 25 Euro, der Unternehmens-Umsatz pro Aktie beträgt 10 Euro. Das KUV wird mittels Teilen des Aktienkurses durch den Umsatz pro Aktie berechnet:

  • 25 Euro / 10 Euro = 2,5.

Entsprechend oben dargestellter Ansichten handelt es sich um eine stark überbewertete Aktie. Es ist jedoch empfehlenswert, bei der Beurteilung weitere Kriterien zu fokussieren. Die Preiswürdigkeit allein sagt wenig über das Wachstums-Potenzial des Unternehmens aus.

KCV – das Verhältnis von Kurs und Bargeldumlauf (Cashflow)

Diese Kennziffer stellt das Verhältnis zwischen Aktienkurs und Bargeldumlauf pro Wertpapier dar. Sie wird neben dem KGV zunehmend oft bei der Unternehmens-Beurteilung oder Fundamentalanalyse verwendet. Das KCV dient zur Beurteilung der zukünftigen Ertragsentwicklung.

Eine Aktie ist günstig, wenn die Berechnung des KCV zu einem niedrigen Wert führt. Bei der Aktienauswahl sollte das KGV verschiedener Gesellschaften miteinander verglichen werden. Die Kennziffer liefert grundsätzlich bessere Vergleichsmöglichkeiten als das KGV, weil sie weniger anfällig für Manipulationen ist.

Du kannst aus dem KCV auf die wirtschaftliche Gesundheit und Zahlungsfähigkeit schließen, indes müssen weitere Aspekte respektive Kennziffern in die Beurteilung einfließen. Nicht zu vergessen ist zudem, dass der Bargeldumlauf beliebig interpretiert werden kann. Wenn Du bei verschiedenen Gesellschaften das KCV vergleichst, sollten identische Cashflow-Varianten zur Anwendung kommen. Also entweder der freie Cashflow oder der Brutto-Cashflow.

Der Bargeldumlauf ist ein stark schwankender Wert, deswegen sollte das KGV stets über mehrere Jahre hinweg betrachtet werden. Wird zur Beurteilung der Aktien einer Gesellschaft nur der Wert eines Jahres herangezogen, kann dies in Fehlbewertung resultieren.

Gleichzeitig kann nicht von KGVs aus der Vergangenheit auf die zukünftige Entwicklung geschlossen werden. Bei der Aktienauswahl ist eine ganzheitliche Betrachtung wichtig, die neben Kennzahlen auch Konjunkturzyklen, Wettbewerbsbedingungen und sonstige Faktoren erfasst.

Liegen beispielsweise KGV und KCV sehr weit auseinander oder weisen in einem bestimmten Zeitraum voneinander abweichende Entwicklungen auf, kann dies auf Manipulationen hindeuten.

KBV – das Verhältnis von Aktienkurs und Buchwert

Der Buchwert eines Unternehmens errechnet sich aus der Summe aller Vermögenswerte abzüglich immaterieller Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten. Die Berechnung des Buchwerts ergibt den Unternehmenswert im Falle einer Liquidation.

Anleger erkennen am Kurs-Buchwert-Verhältnis, ob die Aktien des Unternehmens günstig oder überteuert sind. Des Weiteren ist am KBV ersichtlich, ob eine Gesellschaft über oder unter ihrem bilanziellen Buchwert notiert. Unter bilanziellem Buchwert ist der Eigenkapitalwert zu verstehen, welcher um bestimmte Faktoren korrigiert wurde.

Um das KBV zu ermitteln, musst Du den aktuellen Aktienkurs durch den festgestellten Buchwert teilen. Das Ergebnis zeigt, ob die Aktien, gemessen am Unternehmenssubstanzwert, günstig oder teuer sind.

Wie bei anderen Kennzahlen gilt beim KBV die Regel, je niedriger der Wert, desto besser. Experten warnen jedoch vor dieser Ansicht, weil ein niedriges KBV auch auf Schwierigkeiten oder bevorstehenden Konkurs hindeuten kann.

In jedem Fall darf das KBV nur in Kombination mit anderen Kennzahlen zur Beurteilung herangezogen werden. Indes deuten moderates KGV und niedriges KBV bei intaktem Gewinntrend auf unterbewertete Aktien hin.

Handelt es sich aber um eine junge Gesellschaft mit geringer Eigenkapital-Ausstattung, kann das KBV mangels Substanz wenig zur Bewertung beitragen.

Beachtenswert ist zudem, dass das KBV lediglich den bilanziell ausgewiesenen Buchwert berücksichtigt. Andere Komponenten der Unternehmenssubstanz, wie stille Reserven und Lasten, werden bei der Buchwertermittlung außen vor gelassen. In diesem Kontext sehen Fachleute den Nettoinventarwert (NAV vom englischen Net Asset Value abgeleitet) als aussagekräftigere Kennzahl.

Der Substanzwert einer Gesellschaft

Wenn Du wissen willst, wie ein Aktien emittierendes Unternehmen aufgestellt ist, kann die Ermittlung des Substanzwerts hilfreich sein. Die Berechnung erfolgt durch Abzug aller Verbindlichkeiten von den vorhandenen Vermögenswerten.

Das Substanzwert-Verfahren dient allerdings eher potenziellen Unternehmens-Käufern zur Bewertung. Für die Beurteilung der Aktien ist das Verfahren weniger geeignet. Indes lassen viel Substanz bei geringen Verbindlichkeiten auf solide Unternehmensstruktur schließen. Wie sich allerdings die Aktien dieser Gesellschaft entwickeln, hängt von anderen Faktoren ab.

Die Ermittlung des Substanzwerts ist demnach eher eine zusätzliche Arbeit bei der Beurteilung von Aktien. Sie sagt nichts über die wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft aus.

Mein Fazit

Aktien emittierende Gesellschaften können mithilfe der Levermann-Strategie oder anhand von 4 bis 5 Kennzahlen hinsichtlich ihrer Entwicklung beurteilt werden. Das Problem beim Aktienerwerb ist jedoch, dass viele Kennzahlen auf Entwicklung in der Vergangenheit beruhen. Bei der Bewertung der zukünftigen Unternehmensentwicklung musst Du auf Annahmen und Prognosen vertrauen.

Aus meiner Sicht ist es sinnvoller, einen Ratschlag des Gründers von Vanguard John Bogle zu beherzigen:

  • Suche nicht nach der Nadel im Heuhaufen, sondern kaufe den Heuhaufen komplett.

Dein Depotstudent Dominik

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