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Bitcoin & Co. – lohnenswerte Geldanlagen?

Depotstudent Dominik
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Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Monero und Iota usw. sind Kryptowährungen, die mit spektakulären Erfolgsgeschichten in den Medien immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Dadurch geraten die digitalen Währungen zunehmend in den Fokus der Anleger. Falls auch Du über Bitcoin & Co. als Geldanlage nachdenkst, kann der nachfolgende Artikel für Dich sehr interessant sein.

Du erfährst unter anderem, was eine Kryptowährung überhaupt ist, warum es sie gibt, welche Sorten verfügbar sind und wie digitale Währungen funktionieren. Zudem erkläre ich Dir, wie Du in Bitcoin & Co. investieren kannst und welche Gefahren mit diesem Markt verbunden sind. Abschließend beantworte ich die Frage: Sind Kryptowährungen nur eine vorübergehende Zeiterscheinung oder dauerhaft am Markt etablierte Finanzinstrumente?

Hier den Beitrag als Podcast oder Video genießen:

Was ist unter dem Begriff Kryptowährung zu verstehen?

Zunächst ist Kryptowährung ein Überbegriff, unter den alle oben genannten digitalen Währungen respektive Zahlungsmittel fallen. Krypto kommt aus dem Griechischen und bedeutet Geheimschrift. Der Bereich Kryptografie beschäftigt sich als Teilgebiet der Informatik mit der Verschlüsselung sensibler Daten.

Für das Bezahlen mit Kryptowährungen sind keine Banken notwendig, Transaktionen werden von Teilnehmern über ein dezentrales Netzwerk getätigt. Dank der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie können im dezentralen Netzwerk nicht nur Transaktionen verwaltet, sondern neue Währungs-Einheiten generiert werden.

Unter einer Blockchain kannst Du Dir ein kollektives Buchführungssystem vorstellen. Jeder Datenblock in der Kette enthält verschlüsselte Informationen zu Transaktionen mit einer bestimmten Kryptowährung. Die Blockchain hat die Funktion einer Datenbank, nur liegen die Blöcke auf den Rechnern der verwaltenden Teilnehmer und nicht auf einem zentralen Server.

Du kannst jederzeit ein Teilnehmer des zentralen Netzwerks werden, indem Du Rechenleistung zur Verfügung stellst und die Daten-Kette weiterführst. Belohnt wird Dein Engagement durch den Erhalt einer bestimmten Menge an Einheiten der betreffenden Kryptowährung. In der Fachwelt wird dieser Prozess als schürfen oder fördern (englisch: mining) bezeichnet.

Eine in der Blockchain festgeschriebene Transaktion kann kein Teilnehmer mehr ändern, sie ist abgesichert und die dazu verwendeten Währungseinheiten können nicht mehrfach benutzt werden. Aus diesem Grund kommen Kryptowährungen ohne etablierte Institute aus, welche bei klassischen Geldtransaktionen stets dazwischengeschaltet sind.

Warum wurden Kryptowährungen überhaupt etabliert?

Bei der ersten Kryptowährung, dem Bitcoin, war das Ziel, ein Bezahlsystem zu schaffen, welches ohne klassische Finanzinstitute funktioniert. Konsumenten erhielten mit dem Bitcoin umfassende Anonymität und viel informationelle Selbstbestimmung. Diese Attribute brachten der digitalen Währung in den letzten Jahren zahlreiche negative Schlagzeilen ein, angeblich wurde das Zahlungsmittel für illegale Transaktionen genutzt.

Die gesellschaftliche Akzeptanz wurde durch die mediale Berichterstattung nur wenig geschmälert, außerdem verbesserten die Bitcoin-Initiatoren ihre Technologie hinsichtlich der Sicherheit. Mittlerweile sind Kryptowährungen kostengünstige, sichere und schnelle Alternativen zur Übermittlung von sensiblen Daten und finden immer mehr Zuspruch bei Geldtransaktionen.

Die traditionellen Zentralbanken stehen den Kryptowährungen eher skeptisch gegenüber und beobachten mit Misstrauen, dass beispielsweise Facebook eine eigene digitale Währung einführen möchte. Alle bisherigen Versuche der Zentralbanker, Bitcoin & Co. unter Kontrolle zu bekommen, sind kläglich gescheitert.

Die wahrscheinlich bekannteste Kryptowährung ist der 2009 entstandene Bitcoin. Ihm folgten Ethereum und Ripple. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 2.800 verschiedene Kryptowährungen und die Zahl wächst ständig. Den mit Abstand größten Anteil hält, gemessen an seiner Marktkapitalisierung, immer noch der Bitcoin.

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Technische Entwicklung und Boom

Seit Erscheinen des Bitcoins wurde die zugrunde liegende Technologie kontinuierlich weiter entwickelt. Jede Kryptowährung hat ihre eigenen Vorzüge und kann außer für monetäre Transaktionen, für spezielle Aufgaben eingesetzt werden:

  • Litecoin ist für sehr schnelle Transaktionen geeignet.
  • Ethereum kann zum Abschluss von sogenannten Smart Contracts verwendet werden.
  • Ripple wird aktuell von Banken für schnellere Überweisungen ausprobiert.

Kryptowährungen sind für starke Volatilität bekannt. Der Bitcoin wurde beispielsweise im Dezember 2017 für sagenhafte 20.000 Dollar gehandelt, 12 Monate später war er nur noch 3.000 Dollar wert. Bitcoin & Co. sind demnach nichts für ängstliche Marktteilnehmer, gleichwohl bieten sie für spekulativ aufgestellte Akteure eine Menge Reize.

Zudem entstehen im Sektor digitale Währungen fortlaufend neue Ideen und Geschäftsmodelle. Es gibt mittlerweile an Öl oder Diamanten gekoppelte Kryptowährungen und sogar Kryptogeld, mit welchem gute Taten belohnt werden.

Kryptowährungen als Zahlungsmittel?

Zum Einkaufen im Supermarkt kannst Du bislang keine digitale Währung nutzen, indes gewinnt das Bezahlen von Rechnungen bei Onlineshops mit Kryptogeld immer mehr an Bedeutung. Der flächendeckenden Akzeptanz steht entgegen, dass die Kurse von Bitcoin & Co. sehr stark schwanken.

Du kannst aber eine virtuelle Währung in Deiner digitalen Geldbörse speichern und mit einem privaten Schlüssel (Zahlencode) sichern. Kryptowährungen werden sich in den kommenden Jahren zunehmend durchsetzen, nicht zuletzt die hohe Sicherheit spricht dafür. Dein Schlüssel ist die einzige Möglichkeit, um auf Deine digitale Geldbörse zuzugreifen. Geht der Zahlencode verloren, hast Du ein Problem.

Kryptowährungen als Geldanlage?

Alle bekannten Kryptowährungen weisen derzeit eine Marktkapitalisierung in Höhe einer dreistelligen Milliardensumme auf. In diesem Umfeld bieten sich für Anleger die verschiedensten Möglichkeiten für Investitionen. Nachfolgend zeige ich Dir, wie Du mit Kryptowährungen Geld machen kannst.

Digitale Währungen im Devisenhandel

Einige Brokerage Anbieter ermöglichen Dir, verschiedene Kryptowährungen paarweise gegeneinander zu handeln oder Chancen im Handel mit herkömmlichen Währungen wahrzunehmen. Das Trading erfordert lediglich die Anmeldung beim favorisierten Broker und eine vergleichsweise geringe Einzahlung.

Der von Volatilität geprägte Handel bietet täglich große Chancen auf attraktive Gewinne, er ist jedoch nichts für Anfänger und setzt Übung im Demokonto voraus. Strategien für den Handel mit digitalen Währungen sind aufwendiger und erfordern aktive Beteiligung. Neben der Berufsausübung ist das Trading mit Bitcoin & Co. schlecht möglich. Gleichwohl sind bei etwas Übung und wenigen Stunden Engagement pro Tag lukrative Erträge erzielbar.

Zu bedenken ist allerdings, dass sich der Markt angesichts fehlender Regulierung jederzeit aufheizen kann. Zudem sind seit den spektakulären Kursentwicklungen 2017 und 2018 vergleichsweise viele Zocker aktiv.

Krypto-Mining

Mit dem Mining von Kryptowährungen kann bei vorhandenem Wissen digitales Geld generiert werden, welches sich dann in herkömmliche Zahlungsmittel umtauschen lässt. Wie bereits erwähnt, transferieren Leute rund um die Uhr Bitcoins über das dezentrale Netzwerk. Sämtliche Transaktionen werden über das Bitcoin-Netzwerk abgewickelt.

Alle Bewegungen eines bestimmten Zeitraums werden in einem Block gesammelt. Deine Aufgabe als Miner wäre, die Transaktionen eines Blocks zu bestätigen, in stark verkürzte Formeln umzuwandeln und in ein Transaktionskonten-Buch (Blockchain) einzutragen. Als Entlohnung für jeden „Hash“ winkt eine Transaktions-Gebühr, welche aktuell in Form von etwa 12 Bitcoins entrichtet wird. Diese Coins kannst Du entweder in Deiner digitalen Geldbörse sammeln, bei bestimmten Onlineshops ausgeben oder in Euro umtauschen.

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An der Börse in Kryptowährungen investieren

Während Du bei einem Forex Broker digitale Währungen direkt handeln kannst, ermöglicht Dir die Börse, mit Bitcoin Futures auf die zukünftige Entwicklung zu spekulieren. In Planung soll sich zudem ein ETF auf Kryptowährungen befinden. Dem Finanzprodukt fehlt es jedoch aktuell an einer Zulassung durch die US-amerikanische Börsenaufsicht und von dort aus ist es ein langer Weg an die europäischen Börsen.

In der EU kannst Du seit Kurzem in einen Krypto-ETN investieren. Es handelt sich dabei um ein Exchange Traded Note, welcher nicht mit einem ETF verwechselt werden sollte. Der wichtigste Unterschied: Ein ETF zählt zum sicheren Sondervermögen, ein ETN nicht! Geht der Emittent in Insolvenz, können Gläubiger auf die Werte zugreifen.

Aktien und ICO

Es gibt immer mehr Möglichkeiten, in die Aktien von Unternehmen zu investieren, die im Bereich digitale Währungen tätig sind. Unter anderem kannst Du Aktien von der Bitcoin-Gruppe kaufen, welche den im Netz vorhandenen Handelsplatz für die gleichnamige Währung verwaltet.

ICO steht für Initial Coin Offerings und für das Einsammeln von Kapital für die Neuauflage weiterer Kryptowährungen per Crowdfunding. Sobald eine neu emittierte Währung am Markt etabliert ist, bekommst Du Deinen Einsatz in Form von digitalem Geld zurück.

Ist der Kryptomarkt gefährlich?

Auf diese Frage wird Dir ein Kritiker natürlich antworten: Ja, sehr gefährlich! Es handelt sich schließlich um einen jungen Markt, dem es an jeglicher Regulierung fehlt. Fragst Du ihn daraufhin nach dem Grund, kommen jedoch Argumente, die auf jeden anderen Markt auch zutreffen. Wichtigster Warnhinweis ist, dass eine Kryptowährung durch nichts gedeckt ist und sich nur durch Angebot und Nachfrage entwickelt.

Meine bescheidene Zwischenfrage: Welcher diesbezügliche Unterschied besteht beim Dollar oder Euro? Seit den 1970er Jahren gibt es keinerlei Golddeckung mehr, der Wert einer Währung, basiert allein auf dem gegenseitigen Vertrauen aller Marktteilnehmer.

Gerne wird von Kritikern der fehlende Anlegerschutz bei Kryptowährungen thematisiert. Ursache hierfür soll die nicht vorhandene respektive unmögliche Regulierung sein. Auch hierzu fällt mir eine Frage ein: Welchen Schutz genießen Anleger, die mit Euro, Dollar, Pfund oder sonstigen Währungen handeln? Aus meiner Sicht ist jeder Trader für seine Verluste allein verantwortlich, von den Gewinnen muss er allerdings 25 % abgeben.

Kryptowährungen sind nichts für Anfänger

Diesem Argument kann ich in vollem Umfang zustimmen. Jedoch setzt der Handel mit jedem anderen Währungspaar ebenfalls Routine voraus. Bei Kryptowährungen ist zeitweise hohe Volatilität gegeben, dieses Risiko wird für erfahrene Trader mit sehr attraktiven Gewinnen entlohnt. Im Endeffekt unterscheiden sich digitale Währungen nicht wesentlich von Aktien: Rendite wird nur mit hoher Risikobereitschaft erzielt.

Es lohnt sich jedoch, einen genaueren Blick auf die Ursachen der Volatilität zwischen Januar und April 2018 zu werfen. Ausschlaggebend für die enormen Wertverluste in dieser Zeit waren die verstärkten Regulierungsversuche einzelner Länder. Diese verunsicherten viele Anleger, welche übereilt Kapital in Milliardenhöhe aus dem Markt zogen und damit die Kurse ins Taumeln brachten.  

Gleichwohl hat sich die Situation am Kryptomarkt wieder entspannt und es bieten sich für überlegt handelnde Akteure täglich Chancen auf schnelle Gewinne. Mit Kryptogeld solltest Du aufgrund der schwer kalkulierbaren Entwicklung nur auf Sicht handeln. Das bedeutet, bei Gelegenheit mit vertretbarem Einsatz einzusteigen, den Markt im Auge zu behalten und bei einer angedeuteten Trendwende sofort herauszugehen.

Morgens spontan einen Trade mit Kryptogeld einzurichten, tagsüber dem Beruf nachzugehen und abends auf die Entwicklung zu schauen, kann mit böser Überraschung enden. Hilfreich sind in diesem Kontext kleine Einsätze und enge Verlustbegrenzungen (Stopp Loss).

Wird am Kryptomarkt manipuliert?

Es wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass vermögende Investoren die Kurse der Kryptowährungen durch große Einsätze manipulieren könnten. Was ist an solchen Meldungen dran?

Natürlich ist es möglich, Kurse durch den Ankauf oder Verkauf einer bestimmten Währung im großen Rahmen vorübergehend zu beeinflussen. Das passiert beim Devisenpaar EUR/USD sehr oft. Diverse US-amerikanische Großbanken wetten beispielsweise ganz offen mit 200 Milliarden und mehr Dollar gegen den Euro, und zwar völlig legal. Natürlich drückt eine derartige Aktion auf den Eurokurs.

Meine Meinung: Was für ein herkömmliches Währungspaar opportun ist, muss auch beim Handel mit Kryptogeld erlaubt sein. Wichtig ist für durchschnittliche Trader nur, dass sie davon wissen und vorbereitet sind.

Kryptowährungen in Euro oder Dollar umtauschen

Beim Bitcoin funktioniert der Umtausch mittlerweile ohne Probleme, allerdings zu stark schwankenden Kursen. Wer in anderen Kryptowährungen investiert ist, muss diese zuerst in Bitcoin wechseln. In der Regel ist dank digitaler Technik der Umtausch zeitnah und transparent zu erledigen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Dank neuester Technologien sind Kryptowährungen in der Blockchain vor unberechtigten Zugriffen ziemlich sicher. Natürlich gelang es Hackern in der Vergangenheit vereinzelt, sich an digitalen Geldbörsen zu bereichern. Indes kommt derartiges im digitalen Banking mit herkömmlichem Geld viel häufiger vor.

Auf Softwarefehler zurückzuführende Störungen wurden beim Bitcoin in den letzten 10 Jahren nur 2 Mal verzeichnet. Abschließend sei gesagt, dass Mining zu hohen Stromrechnungen führen kann.

Mein Fazit

Bitcoin & Co. sind dauerhaft am Markt etablierte interessante Möglichkeiten zur kurzfristigen Generierung von attraktiven Gewinnen. Bei aller Begeisterung darfst Du nicht die damit einhergehenden Risiken vergessen. Nach wie vor sollte Dein Fokus aber auf dem langfristigen Vermögensaufbau mittels ETF und großen Aktienindizes liegen.

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