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Deka-Fonds ohne Sparkasse kaufen

Deka-Dividendenstrategie ohne Ausgabeaufschlag online kaufen
Depotstudent Dominik
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Wo investieren Anleger am besten in aktiv gemanagte Fonds? Die Frage wird kontrovers diskutiert und entzweit daran beteiligte Personen. Während die einen direkt beim Emittenten einsteigen möchten, vertrauen andere auf digitale Vertriebskanäle respektive die Börse. Wer letztlich recht hat, kann meinen Erfahrungen entsprechend nur im Einzelfall entschieden werden.

Im nachfolgenden Beitrag geht es um das Thema Deka-Fonds ohne Sparkasse kaufen.

Vor allem Neueinsteiger sehen zwischen den Sparkassen und dem Haus Deka keinerlei Verbindung. Aus ihrer Sicht haben die Sparkassen nichts mit den Fonds der Deka zu tun. Du weißt nur wenig oder überhaupt nichts darüber? Dann solltest Du den Artikel bis zum Ende lesen. Ich erkläre Dir darin die Zusammenhänge und was es mit der Formulierung „ohne Sparkasse“ auf sich hat.

Zusammenfassung: Viele Anleger kaufen Deka-Fonds a) über die Sparkasse oder b) über das Depot bei der DekaBank. Bei beiden Möglichkeiten werden allerdings Ausgabeaufschläge bis über 5 % fällig.
Wenn Du zum Beispiel 10.000 € investierst, können um die 500 € Kauf-Kosten fällig werden.

Als günstige Alternative, bei denen keine Ausgabeaufschläge fällig werden, gibt es hervorragende Depots bei anderen Banken oder Brokern.

Ich empfehle für Deka-Fonds vor allem:

Deka und Sparkasse – wie passt das zusammen?

Deka steht für DekaBank Deutsche Girozentrale. Darunter ist ein heimisches Geldhaus zu verstehen, welches in Frankfurt am Main und in Berlin residiert. Die DekaBank ist nicht nur ein Geldhaus, sondern fungiert als Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe.

Im Jahr 1999 ging die DekaBank aus einer Fusion dieser Unternehmen hervor:

  • Deutsche Girozentrale.
  • Deutsche Kommunalbank.
  • DekaBank GmbH.

Mittlerweile beschäftigt die Deka rund 4.700 Mitarbeiter – unter anderem in Tochterunternehmen in Luxemburg. Als Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe bündelt die Deka über das Bankgeschäft hinaus Kompetenzen im Management von Assets. Private und institutionelle Anleger können bei der Deka unter vielfältigen Anlageprodukten wählen.

Vertriebspartner für Fonds und Wertpapiere sind hierzulande Landesbanken und Sparkassen. Die Deka firmiert als eine Anstalt des öffentlichen Rechts, Eigentümer sind die Sparkassen-Verbände über den Dachverband DSGV und über die Deka Erwerbsgesellschaft. Mit knapp 16 % ist der Sparkassenverband Baden-Württemberg der größte Anteilseigner.

Aus den Eigentums-Verhältnissen geht klar hervor, wer das größte Interesse am Vertrieb der Deka-Fonds haben dürfte: die Sparkassen-Finanzgruppe.

Sparkassen regen ihre Kunden zu Investitionen in Deka-Fonds an

In den letzten 20 Jahren verringerte sich die Zahl der deutschen Sparkassen von 562 mit 16.892 Zweigstellen auf 376 mit deutlich weniger als 10.000 Filialen. Überwiegend ist dieser Prozess auf Fusionen zurückzuführen, es kam aber auch zu Schließungen.

Die Sparkassen leiden ebenso wie andere Geldhäuser unter den anhaltend niedrigen Zinsen und unter verunsicherten Kunden, bedingt durch die jüngste Krise. Gleichwohl geht es den Sparkassen besser als vielen Mitbewerbern, weil es dem Vertrieb gelungen ist, auch im Krisenjahr 2020 den Absatz an Deka-Fonds zu steigern.

Vom gestiegenen Umsatz profitieren die Sparkassen ebenso wie das Wertpapierhaus Deka über den von Kunden erhobenen Ausgabeaufschlag. Der Kunde hat jedoch die Möglichkeit, ohne Sparkasse und ohne Ausgabeaufschläge in Deka-Fonds zu investieren.

Deka-Fonds ohne Sparkasse kaufen – so funktioniert es

Du kannst über einen Onlinebroker in Deka-Fonds investieren und Fonds-Anteile ohne Gebühren respektive Ausgabeaufschlag erwerben. In der Regel wird das Depot bei einem Onlinebroker kostenfrei geführt.

Auf der Seite der Deka findest Du im ersten Schritt die Fonds, die Du kaufen möchtest:

Wenn Du unter allen Deka-Fonds wählen möchtest, suche Dir einen Fonds auf der Webseite der Deka aus. Dort kannst Du Dich genau über den Fonds informieren und bei Gefallen gibst Du die ISIN in das Suchfeld des favorisierten Brokers ein.

Hinweis zum Unterschied TF und CF: Alle Deka-Fonds mit “TF” im Namen sind sogenannte “Trading Fonds” und haben keinen Ausgabeaufschlag. “CF” sind sogenannte “Classic Fonds” und haben Ausgabeaufschläge. Dafür sind die laufenden Kosten von CF-Fonds niedriger als bei TF-Fonds.
Meine Empfehlung lautet: CF-Fonds (also mit Ausgabeaufschlag) bei einem von mir empfohlenen Online-Broker kaufen. Dort werden keine Ausgabeaufschläge fällig und Du hast niedrigere laufende Kosten als bei TF-Fonds.

Ich habe für diesen Beitrag die Vorgehensweise bei bekannten Brokerage-Anbietern ausprobiert. Hier meine aktuellen Ergebnisse mit den Deka-Fonds Spezial TF ISIN: DE000DK1A408 und Convergence Aktien CF ISIN: LU0133666676.

Consorsbank

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Beispiel 1: TF-Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Wie aus der Abbildung hervorgeht, kann der gewünschte Deka-Fonds bei der Consorsbank nicht über den sogenannten Emittenten gekauft werden – das ist aber nicht weiter schlimm.

Gleichwohl kannst Du als Depot-Eigner und Kunde den Erwerb dieses Fonds bei der Consorsbank beauftragen – und zwar, indem Du über die Börse kaufst. Die derzeit erhobene TER beträgt bei der Consorsbank ebenso 2,22 % p. a. wie bei der Deka. Ein Ausgabeaufschlag wird weder hier noch da in Rechnung gestellt.

Wie verfährt die Consorsbank, wenn der Erwerb eines Deka-Fonds mit Ausgabeaufschlag beauftragt wird?

Beispiel 2: CF-Fonds mit Ausgabeaufschlag

Diese Abbildung zeigt, dass die Consorsbank den Deka-Fonds über einen anderen Handelsplatz besorgen kann und keinen Ausgabeaufschlag in Rechnung stellt. TER ebenso wie bei der Deka: aktuell 1,91 % p. a.

Comdirect

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Der zur Commerzbank gehörende Onlinebroker besorgt Dir den Deka-Fonds Spezial TF ISIN: DE000DK1A408 a) entweder direkt von der Fondsgesellschaft zu den bekannten Konditionen oder b) über die Börse.

Zudem wirst Du als Kunde detailliert über den Fonds informiert und kannst seine Performance im Musterdepot testen.

Der Deka-Fonds Convergence Aktien CF ISIN: LU0133666676 wird von der Comdirect ebenfalls entweder a) mit Ausgabeaufschlägen über die Fondsgesellschaft oder b) ohne Ausgabeaufschläge über die Börse besorgt.

Aus der Abbildung geht hervor, dass der Broker 3,75 % Ausgabeaufschlag beim Kauf über die Fondsgesellschaft berechnet.

Smartbroker

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Über den Smartbroker kannst Du Deka-Fonds an allen deutschen Börsen und im Direkthandel erwerben. An der Börse wird grundsätzlich kein Ausgabeaufschlag erhoben. Leider konnte ich für diesen Beitrag keinen Test mit dem Broker durchführen, weil es auf der Webseite keine Suchfunktion für Fonds gibt.

Aus den hier zu sehenden Auszeichnungen geht jedoch hervor, dass der Smartbroker seine Versprechen hält. Bei Interesse eröffne einfach ein kostenfreies Depot und gebe die ISIN eines Deka-Fonds in die Kaufmaske ein.

Deka-Fonds ohne Sparkasse kaufen bedeutet bei Smartbroker, den Ausgabeaufschlag zu sparen.

ING DiBa

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Bei der ING Direktbank kann der Deka-Fonds Spezial TF ISIN: DE000DK1A408 nicht erworben werden – das macht aber nichts, da wir die “CF”-Version (also die günstigere Version) ohne Ausgabeaufschlag bei der ING DiBa kaufen können.

Den Deka-Fonds Convergence Aktien CF ISIN: LU0133666676 kannst Du bei der ING DiBa kaufen.

Hier ein Beispiel aus dem Direkt-Depot der ING DiBa, wie die Order-Maske aussieht:

Deka-Dividendenstrategie ohne Ausgabeaufschlag online kaufen
Deka-Dividendenstrategie ohne Ausgabeaufschlag online kaufen

Du kannst in der Grafik erkennen, dass nirgends ein Ausgabeaufschlag fällig wird – denn Du kaufst entweder a) über den Direkthandel oder b) über eine der verschiedenen Börsen.

Dadurch fallen entweder a) gar keine Zusatzkosten an oder b) eine vergleichsweise geringe Gebühr für die Kauforder.

In Summe kommst Du so wesentlich günstiger weg als beim Kauf mit Ausgabeaufschlag.

Flatex

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Den Deka-Fonds Spezial TF ISIN: DE000DK1A408 kannst Du bei der Flatex nicht kaufen. Der Abbildung entsprechend ist die ISIN beim Broker unbekannt. Gleiches gilt für den Deka-Fonds Convergence Aktien CF ISIN: LU0133666676.

Meinen bei der Recherche gemachten Erfahrungen entsprechend kooperiert der Broker bei Fonds mit anderen Kapitalanlagegesellschaften. Ob ungeachtet dessen, eine Beauftragung zum Erwerb von Deka-Fonds möglich ist, kann nur von Kunden per Direkt-Order herausgefunden werden.

Trade Republic

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Bei diesem Onlinebroker sind einige Deka-Fonds über die Börse Hamburg handelbar. Der Webseite mangelt es allerdings an Transparenz, denn es fehlen bei sämtlichen Fonds Angaben zu Kosten und Ausgabeaufschlag. Bei Interesse müsstest Du ein Depot bei Trade Republic einrichten und nach Rücksprache den Kauf eines bestimmten Deka-Fonds beauftragen.

Targobank

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Der Brokerage Anbieter zeigt auf seiner Webseite an, dass er beide Deka-Fonds über die Fondsgesellschaft zu den oben angezeigten Konditionen besorgen kann. Den Ausgabeaufschlag musst Du beim Deka-Fonds Convergence Aktien CF ISIN: LU0133666676 in jedem Fall entrichten, dies gilt auch für die online Beauftragung.

Beim Deka-Fonds Spezial TF ISIN: DE000DK1A408 entfällt der Ausgabeaufschlag, sowohl bei der Fondsgesellschaft als auch bei der Targobank.

1822 direkt

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Die Direktbank gehört zu Sparkassenverband Hessen-Thüringen und bietet Deka-Fonds zu den Konditionen der Fondsgesellschaft an.

Deka-Fonds ohne Sparkasse kaufen funktioniert über die meisten Onlinebroker recht gut. Es kommt jedoch bei jedem Anbieter darauf an, über welchen Handelsplatz er die Fonds besorgt. Beim Kauf über die Fondsgesellschaft entstehen für Dich keine nennenswerten Vorteile. Wenn der Broker Dir die Deka-Fonds über einen Börsenplatz besorgt, sparst Du den Ausgabeaufschlag.

Ohne Sparkasse: Deka-Fonds über einen Honorarberater beziehen

Das Besondere an der Honorarberatung ist, dass sie die Konsultation vom Produktverkauf trennt. Der Berater wird durch ein im Vorfeld vereinbartes Honorar entlohnt und darf von Produktgebern keine Provisionen annehmen.

Du kannst die Dauer der Beratung durch Aneignung von Wissen entscheidend verkürzen. Damit entfällt für den Berater ein wesentlicher Teil des Prozedere und die Sache wird für Dich vorteilhaft.

Angenommen, Du hast bereits Deine Risikobereitschaft erkundet und die Unterschiede zwischen ETF und aktiv gemanagtem Investmentfonds erfasst, bleibt nur noch die Frage: Deka-Fonds, ja oder nein? Wenn ja, muss mithilfe des Honorarberaters geklärt werden, welcher Fonds ins Portfolio kommt.

Der Vorteil des Honorarberaters ist seine auf fachlicher Kompetenz beruhende Unabhängigkeit. Er sucht den Fonds aus, der zu Deinen Anlagezielen passt und achtet dabei weniger auf den Ausgabeaufschlag respektive sonstige Verwaltungskosten.

Es kann aber auch sein, dass Dir der Honorarberater prinzipiell von Deka-Fonds abraten möchte, weil es aus seiner Sicht rentablere und kostengünstigere Anlage-Instrumente gibt. Honorarberater sind nur ihren Mandanten verpflichtet und keinem Produktanbieter. Sie können daher auch Produkte anbieten, die von keinem Berater einer Bank oder Finanzanlagenvermittlung in den Raum gestellt werden.

Nachteil: Honorarberater sind teuer und wenn Du Dich bereits für bestimmte Deka-Fonds entschieden hast, ist der Kauf über einen Online-Broker der einfachste und kostengünstigste Weg.

Dein Depotstudent Dominik

Vorsicht: Deka Fonds niemals direkt bei der Sparkasse kaufen!

Dort sind (die meisten) Deka Fonds teurer als beim Online-Broker. Sparkassen verlangen teils über 5 % Ausgabeaufschlag – und das ist enorm viel. Deka Fonds kann man auch bei vielen Online-Brokern kaufen – ganz ohne Ausgabeaufschlag!

Für Deka-Fonds empfehle ich vor allem:

Dort lassen sich Deka Fonds kostengünstig und ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

Ganz allgemein empfehle ich folgende Depots:

Tipp: Um in Aktien oder ETFs zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

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