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Depotübertrag: Smartbroker+ zu Trade Republic

Trade Republic unspl
Depotstudent Dominik
4.5
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Wie funktioniert ein Depotübertrag von Smartbroker (genauer: „Smartbroker Plus“) zu Trade Republic? Wie können Wertpapiere wie Aktien und ETFs von einem Broker zum anderen übertragen werden?

Darum geht es in diesem Artikel!

Ich zeige Dir mit einer einfachen Schritt für Schritt Anleitung, wie Du das Smartbroker Plus Depot (oder Teile davon) zu Trade Republic übertragen kannst.

>>> Wichtig: Prüfe hier die offiziellen Informationen zum Depotübertrag zu Trade Republic

Übrigens – keine Kosten beim Depotwechsel! Innerhalb Deutschlands sind Depotüberträge grundsätzlich kostenlos. Das wurde vom Bundesgerichtshof höchstrichterlich entschieden, da die Bank lediglich Wertpapiere herausgibt – und das ist ihre Pflicht. Bei ausländischen Brokern dagegen können die tatsächlich entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden.

>>> Der Depotwechsel bzw. Depotübertrag von Smartbroker zu Trade Republic ist damit kostenlos!

Vorgehensweise beim Depotübertrag von Smartbroker zu Trade Republic

Trade Republic hat bereits viel Erfahrung mit Depotüberträgen sammeln können. Aus diesem Grund ist der Prozess stark standardisiert und sehr einfach durchzuführen.

Einstandskurse und sonstige Daten Deiner Wertpapiere werden dabei automatisch übertragen. Falls das in Einzelfällen nicht funktionieren sollte, kannst Du fehlende Einstandskurse nach dem Depotübertrag selbst angeben.

Wichtig zu verstehen ist, dass die Depoteröffnung bei Trade Republic vor (!) dem Übertrag stattfinden muss.

Die notwendigen Schritte daher wie folgt:

  1. Depot bei Trade Republic eröffnen.
  2. In der Trade Republic App oder im Web einloggen – dort den Depotübertrag starten.

>>> Jetzt Depotübertrag zu Trade Republic starten: Dieser Link führt direkt zur Depoteröffnung bei Trade Republic

Offizielle Aussagen von Trade Republic zum Übertrag von Wertpapieren

a) Einfacher Übertrag laut Trade Republic

Du kannst Dein Depot einfach und schnell zu uns übertragen – Trade Republic erhebt dafür keine Kosten. Du wählst zwischen einem Gesamtübertrag und dem Übertrag einzelner Positionen.

b) Verständliche Anleitung von Trade Republic

Folge einfach diesen Schritten:
– Öffne Trade Republic
– Gehe in den persönlichen Bereich (ganz rechts) und dort in die Einstellungen
– Klicke unter „Service“ auf „Depotübertrag”
– Klicke auf „Weiter” um das Übertragsformular zu erhalten
– Drucke das Übertragsformular aus und füll die leeren Felder aus (Angaben zu Deiner bisherigen Depotbank & Gattungen, die Du zu Trade Republic übertragen möchtest)
– Sende das ausgefüllte Übertragsformular eigenhändig unterschrieben an Deine bisherige Depotbank

c) Erst Depot eröffnen, dann Wertpapiere übertragen

… denn für den Depotübertrag ist es notwendig, dass das Depot bei Trade Republic bereits besteht.

Außerdem weist Trade Republic auf die Bearbeitungszeit hin:

Die Bearbeitungszeit kann abhängig von Deiner bisherigen Depotbank variieren und dauert im Normalfall nur einige Werktage. Im Ausnahmefall kann ein Übertrag jedoch bis zu 6 Wochen dauern. Insbesondere beim Übertrag von Positionen von ausländischen Kreditinstituten oder Positionen aus Mitarbeiterprogrammen kann es aus technischen Gründen zu Verzögerungen kommen.

d) Zusätzlich weist Trade Republic auf folgende Punkte hin:

Verfügbarkeit der Wertpapiere:

Stelle im Vorfeld eines Depotübertrages sicher, dass alle Wertpapiere, die Du übertragen möchtest, bei Trade Republic handelbar sind. Gehe hierzu in der App in die Suche und prüfe, ob es zu dem jeweiligen Wertpapier einen Treffer gibt. Positionen die bei Trade Republic nicht handelbar sind, werden abgelehnt und automatisch zur abgebenden Depotbank zurückgeführt.

Übertrag von Bruchstücken:

Bei dem Übertrag von Bruchstücken kann es aus technischen Gründen zu Komplikationen kommen. Um diese zu vermeiden, empfehlen wir, nur ganze Stücke zu übertragen.

Gläubigerwechsel:

Bei einem eingehenden Depotübertrag musst Du sowohl der Inhaber des Depots bei der abgebenden Depotbank als auch der Inhaber des Depots bei Trade Republic sein. Ein Depotübertrag mit Gläubigerwechsel ist aktuell nicht möglich.

Übertrag von Verlusttöpfen:

Du kannst Deine Verlustverrechnnungstöpfe zu Trade Republic übertragen. Auf dem Depotübertragsformular ist der Übertrag des Aktienverlusttopfs, des allgemeinen Verlusttopfs und des Quellensteuertopfs vorausgefüllt. Ist der Übertrag einer der drei Möglichkeiten nicht gewünscht, so kann diese jeweils durchgestrichen werden.

Bei einem Gesamtübertrag werden die Verlusttöpfe ebenfalls übertragen. Gehören Einzelwerte dieses Übertrags jedoch nicht zum Handelsuniversum von Trade Republic, so werden diese bei einem Depotübertrag abgelehnt und zum Ursprungsdepot zurückgeführt. In diesem Fall werden die Verlust- und Steuertöpfe ebenfalls nicht zu Trade Republic übertragen. Du kannst zudem Deine Verlustverrechnungstöpfe separat zu Trade Republic übertragen. Hierfür lässt Du die Passage zu den Wertpapierpositionen im Formular frei.

Übertrag von Anschaffungsdaten:

Einige Depotbanken übertragen keine Verlusttöpfe oder Einstandskurse. Bitte informiere Dich darüber vorab bei Deiner bisherigen Depotbank.

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Der Reihe nach: Das musst Du beim Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic wissen

… damit Du alle wichtigen Infos hast!

Warum ein Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic sinnvoll sein kann

Der Wechsel des Brokers ist für viele Privatanleger längst kein Ausnahmefall mehr und zwar insbesondere dann, wenn sich Gebührenmodelle, Produktangebot oder App-Nutzung im Alltag als weniger komfortabel herausstellen als gedacht. Genau deshalb entscheiden sich auch einige Anleger dafür, ihr Depot von Smartbroker+ zur Trade Republic zu übertragen.

Während Smartbroker+ als klassischer Onlinebroker mit großem Handelsplatzangebot und komplexerer Struktur über die Baader Bank im Hintergrund arbeitet, setzt Trade Republic bewusst auf ein stark vereinfachtes Modell: eine mobile App, wenige Handelsplätze (v. a. LS Exchange) und ein sehr schlankes Gebührenmodell.

Für Anleger bedeutet das konkret:

  • Smartbroker+ bietet zwar mehr Handelsplätze und teilweise größere Flexibilität beim Börsenhandel,
  • Trade Republic punktet hingegen mit: 1-Euro-Fremdkostenpauschale pro Trade, kostenloser ETF-Sparplanausführung, übersichtlicher Performance-Darstellung und automatisierter Steuerabführung direkt in der App.

Gerade wer sein Smartbroker+ Depot hauptsächlich für ETF-Sparpläne oder langfristige Aktieninvestments nutzt, stellt oft fest, dass der Funktionsumfang von Trade Republic vollkommen ausreicht. Bei gleichzeitig niedrigerem Kosten- und Verwaltungsaufwand im Alltag.

Ein weiterer entscheidender Punkt: Ein Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic ist in Deutschland steuerneutral möglich, solange die Wertpapiere nicht verkauft, sondern lediglich übertragen werden. Das heißt: Keine Abgeltungsteuer, kein Verlust des ursprünglichen Kaufdatums und keine Unterbrechung der Haltedauer für steuerliche Zwecke.

Du wechselst also effektiv nur die depotführende Stelle und nicht dein Investment selbst.

Damit der Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic jedoch reibungslos funktioniert, müssen vorab einige Voraussetzungen erfüllt sein. Welche das sind, klären wir im nächsten Kapitel.

Voraussetzungen für den Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic

Bevor du den Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic startest, solltest du sicherstellen, dass deine aktuellen Wertpapiere überhaupt die technischen Voraussetzungen für eine Übertragung erfüllen. Denn nicht jedes Investment, das du derzeit bei Smartbroker+ hältst, kann automatisch in dein neues Trade Republic Depot übernommen werden.

Ein zentraler Unterschied zwischen Smartbroker+ und Trade Republic liegt im Handelsuniversum. Smartbroker+ ermöglicht den Handel über zahlreiche nationale und internationale Börsenplätze und bietet damit Zugriff auf eine sehr große Auswahl an Aktien und ETFs. Trade Republic hingegen setzt bewusst auf eine reduzierte Anzahl an Handelsplätzen: Insbesondere über die LS Exchange. In der Praxis bedeutet das, dass bestimmte Wertpapiere zwar bei Smartbroker+ problemlos gehalten und gehandelt werden können, bei Trade Republic jedoch nicht verfügbar sind.

Für den Depotübertrag ist das entscheidend, denn Trade Republic akzeptiert ausschließlich Wertpapiere, die im eigenen System geführt werden können. Sollte sich also eine Aktie oder ein ETF in deinem Smartbroker+ Depot befinden, die bei Trade Republic nicht handelbar ist, wird diese Position beim Übertrag abgelehnt. In diesem Fall müsstest du das betreffende Wertpapier entweder im Smartbroker+ Depot belassen oder vor dem Übertrag verkaufen, was allerdings steuerliche Konsequenzen haben kann.

Darüber hinaus gilt beim Wechsel von Smartbroker+ zu Trade Republic eine weitere wichtige technische Einschränkung: Es können ausschließlich ganze Stücke übertragen werden. Wenn du bei Smartbroker+ ETF-Sparpläne nutzt oder genutzt hast, hältst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Bruchstücke von Fondsanteilen in deinem Depot. Diese Teilstücke lassen sich nicht zu Trade Republic übertragen und müssen daher vorab im Smartbroker+ Depot verkauft werden.

Erst wenn alle zu übertragenden Wertpapiere bei Trade Republic handelbar sind und sich keine Bruchstücke mehr im Smartbroker+ Depot befinden, sind die grundlegenden Voraussetzungen für einen erfolgreichen Depotübertrag erfüllt. Im nächsten Kapitel geht es darum, welche konkreten Vorbereitungen du direkt in deinem Smartbroker+ Depot treffen solltest, bevor du den Übertrag bei Trade Republic beantragst.

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Vorbereitung beim Smartbroker+ Depot vor dem Wechsel zu Trade Republic

Bevor du den eigentlichen Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic in Auftrag gibst, solltest du einige wichtige Vorbereitungen direkt in deinem Smartbroker+ Depot treffen. Diese Schritte sind entscheidend dafür, dass der Übertrag später nicht verzögert oder im schlimmsten Fall sogar teilweise abgelehnt wird.

Ein häufiger Fehler beim Wechsel von Smartbroker+ zu Trade Republic besteht darin, aktive ETF- oder Aktiensparpläne unverändert weiterlaufen zu lassen. Solange ein Sparplan aktiv ist, kann es während des Übertragszeitraums zu neuen Käufen kommen, wodurch sich dein Bestand verändert. Das wiederum kann dazu führen, dass die ursprünglich beantragte Stückzahl nicht mehr mit dem tatsächlichen Depotbestand übereinstimmt, was den gesamten Übertragungsprozess verzögert. Daher solltest du alle bestehenden Sparpläne im Smartbroker+ Depot vorab pausieren oder vollständig löschen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, sämtliche offenen Orders wie etwa Limit- oder Stop-Orders zu streichen. Auch diese können während der Übertragsphase noch ausgeführt werden und den Bestand kurzfristig verändern. Da Trade Republic beim Depotübertrag mit festen Positionsangaben arbeitet, können solche nachträglichen Änderungen zu Rückfragen oder technischen Ablehnungen führen.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern zudem Bruchstücke von ETFs oder Aktien, die durch Sparplanausführungen bei Smartbroker+ entstanden sind. Diese sogenannten Teilstücke können nicht zur Trade Republic übertragen werden, da dort ausschließlich ganze Wertpapieranteile verwahrt werden. Wenn sich also beispielsweise 15,682 Anteile eines ETFs in deinem Smartbroker+ Depot befinden, müssen die 0,682 Anteile vorab verkauft werden, während die 15 ganzen Stücke übertragen werden können.

Da Smartbroker+ über die Baader Bank als depotführende Stelle arbeitet, werden solche Verkäufe und Anpassungen im Hintergrund dort verbucht. Es kann daher sinnvoll sein, nach dem Verkauf von Bruchstücken ein bis zwei Bankarbeitstage zu warten, bis alle Buchungen vollständig abgeschlossen sind, bevor du den Depotübertrag zu Trade Republic startest.

Wenn alle Sparpläne deaktiviert, offenen Orders gelöscht und Bruchstücke bereinigt wurden, ist dein Smartbroker+ Depot optimal auf den Übertrag zu Trade Republic vorbereitet. Im nächsten Kapitel schauen wir uns an, wie du den Depotübertrag direkt in der Trade Republic App beantragst.

Depotübertrag von Smartbroker+ in der Trade Republic App beantragen

Der eigentliche Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic wird immer beim neuen Broker gestartet, also in diesem Fall also direkt über die Trade Republic App. Du musst den Übertrag daher nicht selbst bei Smartbroker+ oder der Baader Bank anstoßen, sondern beauftragst Trade Republic damit, deine Wertpapiere von dort anzufordern.

In der Trade Republic App findest du die entsprechende Funktion im Bereich der Service- und Kontoeinstellungen. Dort kannst du einen Depotübertrag von einem anderen inländischen Broker beantragen und Smartbroker+ als abgebende Bank auswählen. Im weiteren Verlauf generiert Trade Republic ein Formular, mit dem du den Übertrag offiziell beauftragst.

Für den Antrag benötigst du einige Angaben zu deinem bestehenden Smartbroker+ Depot. Dazu gehören insbesondere:

  • die Depotnummer deines Smartbroker+ Depots
  • die Information, dass dieses über die Baader Bank geführt wird
  • die ISINs der zu übertragenden Wertpapiere
  • die jeweilige Stückzahl der Positionen

Außerdem musst du entscheiden, ob du einen vollständigen Depotübertrag inklusive Depotschließung oder lediglich einen Teilübertrag einzelner Positionen von Smartbroker+ zu Trade Republic durchführen möchtest. Diese Auswahl ist wichtig, da sie unter anderem beeinflusst, ob deine steuerlichen Verlustverrechnungstöpfe ebenfalls übertragen werden.

Nachdem du das Formular ausgefüllt und unterschrieben hast, wird es an Smartbroker+ beziehungsweise an die Baader Bank übermittelt. Trade Republic übernimmt anschließend die weitere Kommunikation mit der abgebenden Depotstelle und koordiniert den Übertrag deiner Wertpapiere in dein neues Depot.

Sobald der Antrag eingereicht wurde, beginnt der eigentliche Übertragungsprozess. Wie lange dieser in der Praxis dauert und was währenddessen mit deinen Positionen passiert, schauen wir uns im nächsten Kapitel genauer an.

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Dauer des Depotübertrags von Smartbroker+ zu Trade Republic

Nachdem du den Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic in der App beauftragt und das entsprechende Formular eingereicht hast, beginnt die eigentliche Übertragung deiner Wertpapiere. Diese erfolgt im Hintergrund zwischen Smartbroker+ beziehungsweise der Baader Bank als depotführender Stelle und Trade Republic.

In der Praxis dauert ein Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic in der Regel zwischen ein und drei Wochen. Die gesetzliche Frist für einen inländischen Depotübertrag liegt zwar bei maximal sechs Wochen, viele Überträge werden jedoch deutlich schneller abgeschlossen. Natürlich insbesondere dann, wenn ausschließlich gängige ETFs oder große Standardaktien übertragen werden.

Während des Übertrags solltest du beachten, dass die betroffenen Wertpapiere zeitweise nicht handelbar sind. Sobald eine Position von Smartbroker+ ausgebucht wurde, ist sie dort nicht mehr sichtbar, aber unter Umständen auch noch nicht unmittelbar in deinem Trade Republic Depot verfügbar. In dieser Übergangsphase kannst du weder über Smartbroker+ noch über Trade Republic auf die entsprechenden Wertpapiere zugreifen oder sie handeln.

Gerade bei stark schwankenden Märkten kann diese temporäre „Handelspause“ relevant sein. Da Trade Republic die Übertragung deiner Positionen von der Baader Bank abwartet, bevor sie in deinem neuen Depot eingebucht werden, kann es kurzfristig zu einer Phase kommen, in der deine Investments in keiner der beiden Apps angezeigt werden.

Sobald die Wertpapiere bei Trade Republic eingebucht wurden, erscheinen sie zunächst meist ohne Einstandskurse in deinem Depot. Die steuerlichen Anschaffungsdaten werden in einem separaten Schritt von Smartbroker+ beziehungsweise der Baader Bank nachgeliefert. Dieser Prozess kann zusätzlich einige Werktage in Anspruch nehmen, hat jedoch keinen Einfluss auf die steuerliche Behandlung deiner Investments.

Kosten und steuerliche Auswirkungen beim Wechsel von Smartbroker+ zu Trade Republic

Ein Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic ist innerhalb Deutschlands grundsätzlich kostenlos. Weder Smartbroker+ noch die Baader Bank dürfen Gebühren dafür erheben, dass deine Wertpapiere zu einem anderen inländischen Broker übertragen werden. Das gilt zumindest dann, wenn du dein Depot nicht ins Ausland verlegst, sondern – wie in diesem Fall – zu einem ebenfalls in Deutschland ansässigen Anbieter wechselst.

Auch aus steuerlicher Sicht ist der Übertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic in der Regel unproblematisch. Da deine ETFs oder Aktien nicht verkauft, sondern lediglich von einem Depot in ein anderes übertragen werden, entsteht kein steuerpflichtiger Gewinn. Es fällt also weder Abgeltungsteuer noch Solidaritätszuschlag oder gegebenenfalls Kirchensteuer an.

Wichtig ist dabei, dass im Zuge des Depotübertrags nicht nur die Wertpapiere selbst, sondern auch die zugehörigen steuerlichen Anschaffungsdaten von Smartbroker+ beziehungsweise der Baader Bank an Trade Republic übermittelt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • das ursprüngliche Kaufdatum
  • der Einstandskurs
  • bereits berücksichtigte Vorabpauschalen bei ETFs

Diese Informationen sind entscheidend dafür, dass Trade Republic bei einem späteren Verkauf die korrekte Steuerlast berechnen kann. Ohne diese Daten würde dein Investment steuerlich so behandelt werden, als hättest du es erst zum Zeitpunkt der Einbuchung im neuen Depot erworben.

Genau aus diesem Grund ist ein Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic in den meisten Fällen deutlich sinnvoller als ein Verkauf der Wertpapiere mit anschließendem Neukauf im neuen Depot. Letzteres würde nicht nur Transaktionskosten verursachen, sondern auch unmittelbar zu einer steuerpflichtigen Realisierung möglicher Kursgewinne führen.

Welche Rolle in diesem Zusammenhang deine Verlustverrechnungstöpfe spielen und wie du diese von Smartbroker+ zu Trade Republic übertragen kannst, schauen wir uns im nächsten Kapitel genauer an.

Verlustverrechnungstöpfe von Smartbroker+ zu Trade Republic übertragen

Wenn du dein Depot von Smartbroker+ zur Trade Republic überträgst, spielen auch deine steuerlichen Verlustverrechnungstöpfe eine wichtige Rolle. Diese werden bei Smartbroker+ im Hintergrund durch die Baader Bank geführt und enthalten Verluste aus vergangenen Wertpapierverkäufen, die künftig mit Gewinnen verrechnet werden können.

Grundsätzlich unterscheidet das deutsche Steuerrecht dabei zwischen verschiedenen Verlusttöpfen, etwa für Aktienverkäufe und für sonstige Kapitalerträge wie ETF- oder Fondsverkäufe. Diese Töpfe ermöglichen es dir, realisierte Verluste steuerlich geltend zu machen, indem sie mit späteren Gewinnen verrechnet werden und so deine Abgeltungsteuer reduzieren.

Beim Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic werden diese Verlustverrechnungstöpfe allerdings nicht automatisch übertragen. Entscheidend ist hier die Auswahl, die du im Übertragsformular triffst. Nur wenn du einen vollständigen Depotübertrag inklusive Depotschließung beauftragst, werden deine Verlusttöpfe von der Baader Bank an Trade Republic übermittelt.

Entscheidest du dich hingegen für einen Teilübertrag (etwa weil du nur bestimmte ETFs oder Aktien von Smartbroker+ zu Trade Republic verschieben möchtest) verbleiben die Verlustverrechnungstöpfe beim bisherigen Depot. Das bedeutet, dass du diese Verluste künftig nur noch bei Smartbroker+ mit dort erzielten Gewinnen verrechnen kannst, nicht jedoch bei Trade Republic.

Ein nachträglicher Transfer der Verlusttöpfe ist in der Regel nicht möglich. Deshalb solltest du bereits vor dem Start des Depotübertrags überlegen, ob du dein Smartbroker+ Depot vollständig schließen möchtest oder nicht. Gerade wenn sich über die Jahre größere Verluste angesammelt haben, kann es steuerlich sinnvoll sein, diese beim Wechsel zu Trade Republic direkt mitzunehmen.

Einstandskurse und Anschaffungsdaten nach dem Übertrag zu Trade Republic

Nachdem deine Wertpapiere erfolgreich von Smartbroker+ zur Trade Republic übertragen wurden, kann es zunächst so wirken, als sei etwas schiefgelaufen. In vielen Fällen werden die eingebuchten Positionen im Trade Republic Depot nämlich anfangs ohne Einstandskurse angezeigt. Statt eines Kaufpreises erscheint dann beispielsweise ein Wert von null Euro oder es fehlen Angaben zur bisherigen Performance vollständig.

Dieses Verhalten ist beim Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic jedoch vollkommen normal und hängt mit der technischen Abwicklung zwischen Trade Republic und der Baader Bank zusammen. Während die Wertpapiere selbst vergleichsweise schnell übertragen werden können, erfolgt die Übermittlung der steuerlich relevanten Anschaffungsdaten in einem separaten Schritt.

Zu diesen Daten gehören unter anderem:

  • das ursprüngliche Kaufdatum deiner Wertpapiere
  • der Einstandskurs
  • bereits versteuerte Vorabpauschalen bei ETFs
  • steuerlich relevante Teilverkäufe in der Vergangenheit

Smartbroker+ beziehungsweise die Baader Bank übermittelt diese Informationen erst nachgelagert an Trade Republic. In der Regel geschieht dies innerhalb weniger Werktage nach der Einbuchung der Wertpapiere, kann im Einzelfall jedoch auch etwas länger dauern.

Wichtig zu wissen ist, dass dieser zeitliche Versatz keinen Einfluss auf die steuerliche Behandlung deiner Investments hat. Selbst wenn die Einstandskurse in der Trade Republic App vorübergehend fehlen oder falsch dargestellt werden, liegen die relevanten Daten bereits im Hintergrund vor oder werden in Kürze nachgereicht. Sobald Trade Republic die Anschaffungsdaten erhalten hat, wird deine bisherige Performance korrekt angezeigt und zukünftige Verkäufe steuerlich richtig berechnet.

Typische Probleme beim Depotübertrag von Smartbroker+ zu Trade Republic und wie du sie löst

Auch wenn ein Depotübertrag von Smartbroker+ zur Trade Republic in den meisten Fällen reibungslos funktioniert, kann es während des Prozesses zu kleineren technischen oder organisatorischen Problemen kommen. Viele davon sind jedoch systembedingt und lassen sich mit der richtigen Vorbereitung oder etwas Geduld problemlos lösen.

Ein häufiges Szenario beim Wechsel von Smartbroker+ ist die sogenannte Doppelanzeige von Wertpapieren. Dabei kann es vorkommen, dass eine Position kurzfristig sowohl im Smartbroker+ Depot als auch im Trade Republic Depot sichtbar ist – oder vorübergehend in keinem der beiden Depots angezeigt wird. Hintergrund ist die buchhalterische Abstimmung zwischen Smartbroker+ beziehungsweise der Baader Bank und Trade Republic. In dieser Übergangsphase werden die Wertpapiere bereits aus dem alten Depot ausgebucht, sind jedoch im neuen Depot noch nicht vollständig eingebucht. Solche Anzeigeprobleme lösen sich in der Regel innerhalb weniger Bankarbeitstage automatisch.

Ein weiteres typisches Problem besteht in fehlenden oder zunächst falsch dargestellten Einstandskursen nach der Übertragung. Wie bereits beschrieben, werden die steuerlichen Anschaffungsdaten von Smartbroker+ nicht gleichzeitig mit den Wertpapieren selbst übertragen, sondern separat nachgereicht. Sollte deine Performance in der Trade Republic App also zunächst nicht korrekt erscheinen, liegt das meist daran, dass die Baader Bank die entsprechenden Daten noch nicht übermittelt hat. Auch hier ist in der Regel keine eigene Aktion erforderlich.

Verzögerungen beim Übertrag können außerdem entstehen, wenn sich während der Bearbeitung noch offene Orders oder aktive Sparpläne im Smartbroker+ Depot befinden. Werden beispielsweise Limit-Orders nachträglich ausgeführt oder ETF-Sparpläne weiterhin bedient, verändert sich dein Bestand und stimmt nicht mehr mit dem ursprünglich beauftragten Übertrag überein. In solchen Fällen kann der Transfer einzelner Positionen pausiert oder zurückgewiesen werden, bis die Differenzen geklärt sind.

Gelegentlich kommt es auch vor, dass Dividendenzahlungen während des laufenden Übertrags noch im Smartbroker+ Depot verbucht werden, obwohl sich die zugehörigen Wertpapiere bereits auf dem Weg zu Trade Republic befinden. Diese Erträge werden dann entweder nachträglich an Trade Republic weitergeleitet oder auf dein Referenzkonto ausgezahlt. Es lohnt sich daher, dein Smartbroker+ Postfach auch nach dem Start des Depotübertrags noch im Blick zu behalten.

Sollte sich der Übertrag einzelner Positionen deutlich länger verzögern als erwartet, empfiehlt es sich, zunächst den Status bei Trade Republic zu prüfen. Da der Übertrag dort beauftragt wurde, übernimmt Trade Republic die Kommunikation mit Smartbroker+ und der Baader Bank im Hintergrund.

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