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Forex-Trading mit passender Strategie

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Depotstudent Dominik
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Wer im Devisenhandel langfristig erfolgreich sein will, muss eine zu ihm passende Vorgehensweise entwickeln. Die auf den individuellen Handels-Ansatz abgestimmte Strategie sollte wie ein eigenes Regelwerk konsequent befolgt werden. Um die Effizienz zu testen, wird die gewählte Strategie idealerweise mehrere Tage im kostenfreien Demokonto mit virtuellem Geld angewendet und bei Bedarf optimiert.

In diesem Artikel stelle ich Dir einige einfach erlernbare Strategien für den Handel mit Währungspaaren vor. Jeder Broker stellt Dir ein Demokonto für mindestens 30 Tage gebührenfrei zur Verfügung. Im Idealfall probierst Du alle sinnvoll erscheinenden Vorgehensweisen in der Praxis aus und entscheidest Dich anschließend für eine zu Dir passende Strategie.

Hier den Beitrag als Podcast oder Video genießen:

Passive Strategie: CopyTrading

Die einfachste Möglichkeit, in den Handel mit Devisen einzusteigen ist, erfolgreiche Marktteilnehmer zu kopieren. Es gibt einige Broker, wie unter anderem eToro, die speziell auf das CopyTrading ausgerichtet sind.

Beim Brokerage Unternehmen eToro ist das CopyTrading seit Langem ein fester Bestandteil des Angebots. E gibt die Funktion CopyTrader, mit welcher Du Zugang zu den Profilen der erfolgreichsten Akteure erhältst und diese mit einem einzigen Mausklick kopieren kannst.

Der Vorteil des CopyTradings ist, dass Du ohne die geringste Vorbildung daran teilnehmen und während des Handels von erfahrenen Marktteilnehmern lernen kannst. Sinnvoll ist zudem, dass eingesetzte Kapital auf möglichst viele Trader zu verteilen. Damit steigen bei sinkendem Risiko Deine Chancen auf attraktive Gewinne.

Der Aufwand ist auf die gründliche Auswahl der zu kopierenden Händler beschränkt. Im Anschluss fallen nur noch regelmäßige Überwachungen hinsichtlich des Verhaltens der Trader in schwierigen Marktsituationen an. Vorteilhaft ist zudem, dass Du jeden einzelnen Handel bei Bedarf mit einem Klick beenden kannst. Die Beendigung gilt nur für eine einzelne Position und nicht für die mit dem Trader bestehende Vereinbarung zum CopyTrading.

Sollte ein Händler dauerhaft unbefriedigende Ergebnisse erzielen, kannst Du ihn mit wenigen Klicks aus Deinem Portfolio entfernen und durch einen anderen ersetzen. CopyTrading ist die ideale Strategie für Einsteiger und Berufstätige ohne die zum Handeln erforderliche Zeit. Du lernst aus den Vorgehensweisen der Profis viel über den Handel mit Devisen und generierst durch optimale Streuung des Kapitals mit geringem Risiko lukrative Einnahmen.

Parallel zum CopyTrading kannst Du schrittweise den Handel in Eigenregie starten oder einfach Deinem Beruf nachgehen.

Social Trading Strategie

Die Social Trading Strategie hat vom Prinzip her viele Ähnlichkeiten mit dem CopyTrading, sie erfordert aber Eigeninitiative und Aktivität. Du kannst Dich auf der Plattform des Brokers mit anderen Marktteilnehmern austauschen und deren Ideen folgen. Auch hierbei ist das Erlernen sinnvoller Vorgehensweisen möglich, allerdings mit höherem Risiko, weil es sich bei Deinen Konversationspartnern meist um Akteure mit durchschnittlicher Erfahrung handelt.

Gleichwohl ist erwiesen, dass in Gemeinschaft handeln vorteilhaft sein kann, weil jeder Einzelne vom Wissen der Gruppe profitiert. Ich würde auch das Social Trading zunächst im Demokonto ausprobieren, um herauszufinden, ob Du der Typ dafür bist. Außerdem kann der Handel in Gemeinschaft zeitintensiv sein und von wirklich wichtigen Dingen ablenken. Es ist zudem nicht gesagt, dass eine Gruppe immer bessere Entscheidungen trifft als eine Einzelperson.

Die bisher vorgestellten Strategien bauen auf die Erfahrungen und den bisherigen Erfolg anderer Marktteilnehmer auf. Wie Du selbst profitabel handeln kannst, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

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Folge dem aktuellen Trend

Der Trend ist Dein Freund. So lautet eine alte Börsenweisheit, die auch beim Handel mit Devisen gilt. Der Grund ist einfach verständlich: Du hast mit Deinem Handelsvolumen keinerlei Einfluss auf die Kursentwicklung. Doch wie erkennst Du den aktuellen oder langfristigen Trend?

Die einfachste Möglichkeit zum Erkennen eines Trends ist die Betrachtung der Kursentwicklung auf dem Chart in einem größeren Zeitfenster. Für den Handel mit Devisen bietet sich der 5-Minuten-Chart an, zur Ermittlung des bestehenden Trends ist die 30-Minuten-Einstellung vorteilhaft.

Mithilfe dieses Zeitfensters kannst Du die Entwicklung der letzten 3 Tage überblicken und vergleichsweise einfach einen absteigenden, aufsteigenden oder seitwärts gerichteten Trend ausmachen.

Aber Vorsicht: Beim Devisenhandel kann sich der Trend sehr schnell ändern und aus rückwärtigen Entwicklungen darf niemals auf die Zukunft geschlossen werden.

Aus meiner Sicht sollte jeweils ein kurzfristiger Trend genutzt werden, damit liegst Du einigermaßen sicher. Wie erkennst Du nun den aktuellen Trend?

Experten empfehlen dazu eine Vielzahl an Indikatoren, welche aber alle einen Nachteil haben: Sie stellen vergangene Entwicklungen dar. Zudem können die Grafiken den Chart unübersichtlich machen und vom Wesentlichen ablenken.

Fachleute dürften entsetzt sein, denn ich empfehle jedem Anfänger, den Chart von allen Hilfsmitteln freizuhalten. Warum? Nur die auf dem Chart ersichtlichen Kerzen in Rot oder Grün verraten Dir, wie sich der Kurs in den nächsten Minuten weiterentwickeln wird. Sofern Du die Bedeutung der Candlesticks kennst.

In Japan vor einigen Jahrhunderten von Reishändlern erfunden, haben sich die sogenannten Candlesticks mittlerweile an den globalen Börsen als zuverlässige Propheten etabliert. Sie werden heutzutage für alle Assetklassen eingesetzt und sind professionellen Marktteilnehmern als vertrauenswürdige Hilfsmittel bekannt.

Ich erkläre Dir die Funktionsweise der Kerzen in einem Beitrag zu verfügbaren Hilfsmitteln ausführlich. Hier nur eine kurze Beschreibung zum besseren Verständnis.

Jede Kerze zeigt die Kursentwicklung des aktuell verwendeten Zeitrahmens an. Sie hat einen Kerzenkörper, verfügt manchmal über einen Docht und nicht selten über eine Nase. Es gibt zahlreiche Kerzenvarianten, die über das aktuelle Sentiment beim Handel mit einem Währungspaar informieren. Noch aussagefähiger sind Formationen aus mehreren Kerzen.

Für mich sind die Candlesticks unverzichtbare Instrumente, jeder Trader sollte sein Engagement mit einem gründlichen Studium beginnen. Wer die Bedeutung der Kerzen kennt, steigert seinen Erfolg und senkt seine Fehlerquote.

Zurück zur Trendfolge-Strategie. In der Regel ist ein Handelstag von zahlreichen Trendwechseln geprägt. Diese werden von bestimmten Kerzen respektive Kerzenformationen angezeigt. Sinnvoll kann sein, die nächste Kerze nach einem Hinweis als Bestätigung abzuwarten und dann erst einzusteigen. Kurzfristige Trends verlaufen oft 10 Punkte nach oben oder unten, um dann die Richtung zu wechseln.

Diese Art der Trendfolge ist mit geringem Risiko verbunden, sie erfordert jedoch Aufmerksamkeit und das Eröffnen/Schließen von vielen Positionen pro Handelstag.

Dem Trend über 2, 3 oder 5 Tage hinweg, zu folgen, ist mit mehr Risiken verbunden, weil am Devisenmarkt jederzeit neue Meldungen für drastische Veränderungen sorgen können. Meiner Meinung nach sollte beim Forex-Trading jede eingegangene Position am Ende eines Handelstags geschlossen werden. Neben den oft anfallenden Über-Nacht-Gebühren bestehen nicht selten erhebliche Gefahren durch die Aktionen der großen Akteure.

Gleichwohl ist die Trendfolge-Strategie eine sinnvolle Taktik, weil sie, mit angewendeter Verlustbegrenzung das Risiko minimiert und attraktive Gewinne in Aussicht stellt.

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Day-Trading mit Prognosen

Viele Broker stellen ihren Kunden täglich technische und fundamentale Analysen zur Verfügung. Aus den Ergebnissen sind oft zwei Szenarien für den kommenden Handelstag abgeleitet. Das vom Broker favorisierte Szenario tritt, meiner langfristigen Beobachtung entsprechend, an 3 bis 4 Tagen einer Handelswoche ein.

Es liegt aber an Dir, den jeweils idealen Einstiegspunkt zu finden. Wird beispielsweise ein steigender Kurs prognostiziert, solltest Du am niedrigsten Punkt der Session eine Kaufposition eröffnen. Bei vorhergesagtem fallenden Kurs muss der Einstieg zum Zeitpunkt der höchsten Notierung erfolgen.

Jeder Handel sollte mit einer Verlustbegrenzung von maximal 10 Punkten begonnen werden. Bei Bedarf kann die Gewinnmitnahme automatisiert mit der Take-Profit-Funktion geschehen. Sinnvoll ist ein Verhältnis von 1:3, also Verlustbegrenzung bei 10 Pips und Gewinnmitnahme bei 30 Pips.

Angenommen, die Vorhersage trifft 3 Mal in einer Woche zu und Du hast den richtigen Einstiegspunkt gefunden, sieht die Wochenbilanz wie folgt aus:

  • 3 × 30 positive Punkte abzüglich 2 × 10 negative Pips ergibt ein Endresultat von 70 guten Punkten.

Hast Du an jedem Tag mit einem Minilot (100 Dollar Einsatz) gehandelt, ist Dein Handelskonto um 70 Dollar gewachsen. Beim Trading mit einem Lot (1.000 Dollar Einsatz mit Hebel von 1:100), liegt der Ertrag bei 700 Dollar.

Die Ergebnisse beim Trading nach Prognosen können sehr unterschiedlich sein. Es gibt Wochen, in denen die Analysten an 3, 4 oder 5 Handelstagen richtig liegen. Ausschlaggebend ist zudem, dass Du den idealen Einstiegspunkt findest. Aktiv handeln und dabei bleiben ist vorteilhaft, weil dadurch nicht selten mehr als 30 positive Punkte erreicht werden.

Nur bei wichtigen Ereignissen traden

Diese Strategie erscheint auf den ersten Blick effizient, doch sie hat ihre Tücken. Wichtige Ereignisse sind im Wirtschaftskalender mit 2 oder 3 Sternen markiert. Dazu zählen unter anderem Daten Bekanntgaben aus den Vereinigten Staaten und andern Nationen hinsichtlich BIP, Arbeitslosenquote, Sentiment und die Veröffentlichungen aktueller Leitzinsen der FED und EZB.

Wie die Daten jedoch vom Markt aufgenommen werden, ist schwer zu ermitteln. Manchmal ist eine fallende Arbeitslosenquote bereits im Vorfeld der Bekanntgabe von den Akteuren eingepreist worden und hat überhaupt keine Auswirkungen. Hin und wieder sind politische Ereignisse wichtiger als Wirtschaftsdaten und führen zu unerwarteten Reaktionen.

Keinesfalls sinnvoll ist meiner Meinung nach, wenn Neulinge im Forex-Trading während der Leitzins-Entscheidung einer Zentralbank ihre Positionen eröffnen. Das Engagement der großen Akteure führt zu äußerst volatilem Kursverlauf, Schwankungen von 50 Pips und mehr, innerhalb weniger Sekunden, sind keine Seltenheit.

Mir ist bei meinen Beobachtungen aufgefallen, dass im Vorfeld dieser Ereignisse und danach bessere Chancen bestehen. Der Geschäftsverlauf ist ruhig und geht meist in eine leicht erkennbare Richtung.

Fehler vermeiden

Die aus meiner Sicht sinnvollste Strategie beim Forex-Trading ist, in jeder Situation einen kühlen Kopf zu behalten. Wer mit Emotionen beladen, Devisen handelt, bildet selbst die Grundlage für Verluste. Verpasste Chancen dürfen nicht zu schlechter Laune führen, denn der Handel mit Währungspaaren ist eine endlose Kette von Gelegenheiten.

Viele Marktteilnehmer begehen den Fehler, im Eifer des Handelns ihre Strategie zu wechseln, und dies hat meist spürbare Konsequenzen. Jede Strategie ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn sie diszipliniert beibehalten wird.

Verluste gehören zum Geschäft und müssen akzeptiert werden. Wichtig ist lediglich, dass am Ende einer Session die Gewinne größer als die Einbußen sind. Wenn Du Dir ein Tagesziel setzt, kann dieses anspornen und gleichzeitig gefährlich sein. Lerne, damit zu leben, dass es ereignislose Tage mit begrenzten Möglichkeiten gibt.

Einer der größten Fehler besteht darin, dass Anfänger den Erfolg erzwingen wollen und deshalb viele Stunden vor dem Chart verbringen. Du musst akzeptieren, dass die Aufmerksamkeit nach 3 bis 4 Stunden spürbar nachlässt. Das sogenannte Über-Trading macht oft den Erfolg der ersten Stunden einer Session zunichte und muss unbedingt vermieden werden.

Diversifikation ist vorteilhaft, sofern der Begriff richtig verstanden wird. Es ergibt keinen Sinn, viele Positionen mit verschiedenen Währungspaaren gleichzeitig zu eröffnen. Du verlierst den Überblick und gehst nicht überschaubare Risiken ein.

Konzentriere Dich besser auf das Währungspaar, zu dem die meisten Informationen vorhanden sind. Dies ist aus meiner Sicht das Paar EUR/USD, es wird täglich viel gehandelt und bietet mit Abstand die meisten Chancen. Zudem gibt es für die beiden Hauptwährungen die zuverlässigsten Prognosen.

Verhängnisvoll ist zudem die Ansicht, dass Forex-Trading zu schnellem Reichtum führt. Den Marktplatz in seiner Funktionsweise zu verstehen, setzt viel Übung im Demokonto voraus. Danach kann der Einstieg in den Live-Handel mit kleinen Positionen begonnen werden. Mit wachsender Routine kannst Du die Einsätze vorsichtig erhöhen. Bis der Handel rentabel und einigermaßen sicher durchführbar ist, vergehen viele Wochen und Monate.

Denke daran, dass etwa 70 % aller Marktteilnehmer aufgrund riskanter Aktionen im ersten Jahr ihre Konten minimieren. Wenn Du zu den erfolgreichen 30 % gehören willst, gehe den Handel mit einer zu Dir passenden Strategie an. Verzichte niemals auf die Verlustbegrenzung, akzeptiere gemachte Fehler und lerne daraus.

Das vergleichsweise schnell zu generierende Geld beim Forex-Trading sollte zudem nie vom langfristigen Vermögensaufbau mit ETFs auf globale Aktienindizes respektive entsprechendem ETF-Sparplan abhalten.

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