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Bitcoin-ETFs bei ING: Auswahl & Alternativen

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Depotstudent Dominik
4.6
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Bitcoin-ETFs sind seit einiger Zeit in aller Munde: Das ist auch kein Wunder, da die neue Art von Bitcoin-ETFs („Bitcoin-Spot-ETFs“) ein komplettes Novum ist und ein starkes Signal für Bitcoin und andere Kryptowährungen.

Die ING (ehemals ING DiBa: https://www.ing.de/ >>) ist eine beliebte Direktbank mit Wertpapierdepot: So ist es nur allzu verständlich, dass viele ING DiBa Kunden in Bitcoin-ETFs investieren möchten!

Es gibt dazu jedoch eine wichtige Unterscheidung zwischen „unechten“ Bitcoin-ETFs und „echten“ Bitcoin-ETFs:

  • „Unechte“ Bitcoin-ETFs sind bereits seit längerer Zeit handelbar. Dort setzt man die auf Wertentwicklung von Bitcoin ohne dass die ETFs „echte“ Bitcoins halten.
  • „Echte“ Bitcoin-ETFs (also Bitcoin-Spot-ETFs) sind jedoch ein absolutes Novum: Dort kaufen die ETFs „echte“ Bitcoins, welche physisch hinterlegt sind. Dabei handelt es sich jedoch um ETFs aus den USA („US-ETFs“), welche nicht über deutsche Broker oder Direktbanken wie die ING gekauft werden können.

Die Beschränkung für US-ETFs gilt jedoch nur für in Deutschland ansässige Banken und Broker! Also Anbieter wie beispielsweise Trade Republic >>, Scalable Capital >>, ING DiBa >>, DKB >>, Consorsbank >>, Comdirect >> oder SBroker >> – bei diesen deutschen Brokern kann man keine Bitcoin-Spot-ETFs kaufen!

Ich zeige Dir, wie Du trotzdem als Anleger aus Deutschland in echte Bitcoin-Spot-ETFs investieren kannst!

… und welche Bitcoin-ETFs es als Alternative bei deutschen Brokern gibt.

Echte Bitcoin-Spot-ETFs werden von den folgenden Anbietern mit folgenden Namen und Kürzeln emittiert: Blackrock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT), ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB), WisdomTree Bitcoin Fund (BTCW), Invesco Galaxy Bitcoin ETF (BTCO), Bitwise Bitcoin ETF (BITB), VanEck Bitcoin Trust (HODL), Franklin Bitcoin ETF (EZBC), Fidelity Wise Origin Bitcoin Trust (FBTC), Valkyrie Bitcoin Fund (BRRR), Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) und Hashdex Bitcoin ETF (DEFI).

Hinweis: Die ING (https://www.ing.de/ >>) bietet keinerlei Bitcoin-ETFs an: Weder „echte“ Bitcoin-Spot-ETFs noch Bitcoin-ETNs. Das sieht man direkt daran, dass es in der ING App keine passenden Suchergebnisse gibt. Wer dort nach „Bitcoin“ sucht oder die ISIN eines Bitcoin-ETFs eingibt, erhält keine Ergebnisse zu Bitcoin-ETFs.

>>> Über den folgenden Broker lassen sich echte Bitcoin-Spot-ETFs kaufen:
Dieser Broker ermöglicht den Kauf von US-ETFs für Anleger aus Deutschland >>
– Sitz nicht in Deutschland: Daher sind US-ETFs handelbar (und damit auch Bitcoin-Spot-ETFs).
– Notwendig ist zunächst eine Mindesteinzahlung von 50 Euro: Anschließend kann man mit dem Handel beginnen.
– Gib nach der Registrierung z.B. das Kürzel „IBIT“ (iShares Bitcoin-Spot-ETF von Blackrock) oder „FBTC“ (Fidelity Bitcoin-Spot-ETF) in die Suchfunktion ein.
– Klicke anschließend auf „Kaufen“ und gib den gewünschten Betrag ein.
– Außerdem kannst Du bei diesem Broker auch ganz klassisch in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und vieles mehr investieren.

Beispiele für US-ETFs, welche bei diesem Anbieter handelbar sind:
– ARK ETFs (Ark Innovation ETF „ARKK“ und viele mehr).
– Schwab ETFs (Schwab U.S. Dividend Equity ETF „SCHD“ und viele mehr).
– Solche US-ETFs gibt es nicht bei Brokern mit Sitz in Deutschland!
– Nur über den genannten Broker lassen sich solche ETFs als deutscher Anleger kaufen.

Eine Alternative dazu könnte nur noch dieser ausländische Broker mit 150 Handelsplätzen sein >> denn auch dort können Anleger aus Deutschland in US-ETFs und andere internationale Wertpapiere investieren. Sonst sind mir (leider) keine weiteren Broker für den Kauf von US-ETFs wie US-Bitcoin-ETFs für Anleger aus Deutschland bekannt.

Oder in Bitcoin-ETNs investieren, welche bei deutschen Brokern handelbar sind:
Bei diesem beliebten Online-Broker aus Deutschland >> hat man eine große Auswahl an Bitcoin-ETNs.
– So kann man auch bei einem Broker aus Deutschland an Bitcoin partizipieren.

Beweis-Screenshot für zwei der handelbaren Bitcoin-Spot-ETFs beim verlinkten Broker für US-ETFs:

Beispiele für Bitcoin-ETFs in der Suche

… aber auch alle anderen neuen Bitcoin-Spot-ETFs findest Du dort über die Suche und kannst die traden!

Bitcoin-Spot-ETFs bei ING kaufen: Keine Zulassung

Aber wieso ist das eigentlich so? Wieso lassen sich Bitcoin-Spot-ETFs und andere US-ETFs bei der ING nicht wie jeder andere ETF ganz einfach kaufen?

Das Problem ist, dass Bitcoin-Spot-ETFs nicht mit europäischen Richtlinien konform sind – und genau das ist der Grund dafür, dass zum Beispiel der Blackrock Bitcoin-Spot-ETF bei ING DiBa nicht verfügbar ist.

Das geltende europäische Recht verbietet es, ETFs mit nur einem einzigen Bestandteil aufzulegen. Auch weitere Anforderungen wie die Bereitstellung eines Basisinformationsblatts sowie von KIDs („Key Investor Documents“) führen dazu, dass US-ETFs nicht über ING gehandelt werden können. Notwendig für den Vertrieb von ETFs sind für deutsche Broker wie die ING die MiFID II-Richtlinie und die UCITS-Konformität.

Und aus diesem Grund erscheinen auch weiterhin Meldungen wie die folgenden bei deutschen Direktbanken und Broker wie der ING:

„Handel nicht möglich
Ein Kauf dieses Wertpapiers ist nicht möglich. Voraussetzung dafür ist das gesetzlich vorgeschriebene Basisinformationsblatt, das uns vom Emittenten nicht zur Verfügung gestellt wurde.“

Handel in Deutschland nicht möglich: Und das ist ärgerlich. Denn damit bleibt die Frage „Bitcoin-Spot-ETFs wo kaufen?“ weiterhin offen, wenn man sich nur deutsche Broker wie die ING anschaut.

Manche US-Anbieter von ETFs äußern sich wie folgt zum Thema „US-ETFs in Europa“:

How do I invest from Europe/UK?

Our ETFs are currently not available in the EU/UK (or just with limited accessibility).

Please note that we is aware of the new EU/UK requirements. Currently, we do not have a KIID, however, we are working with outside counsel to analyze European/UK regulation. 

We are sorry for the inconvenience and hope to provide more clarity to European/UK investors in the near future.“

Es besteht grundsätzlich natürlich die Chance, dass Bitcoin-Spot-ETFs in der Zukunft bei ING und weiteren Brokern handelbar sein werden. Immerhin sind den Emittenten die Probleme bekannt und Europa bzw. Deutschland könnte ein weiterer interessanter Markt für Bitcoin-ETFs sein.

Bis dahin müssen sich ING Kunden aber noch gedulden oder auf ausländische Broker zurückgreifen.

Bitcoin-ETFs & ING: Diese lassen sich handeln

Beachte bitte: Genau genommen gibt es aufgrund der genannten Richtlinien keine „echten“ Bitcoin-ETFs in Deutschland und somit auch nicht bei ING.

Hier nochmal der Hinweis: Die ING (https://www.ing.de/ >>) bietet keinerlei Bitcoin-ETFs an: Weder „echte“ Bitcoin-Spot-ETFs noch Bitcoin-ETNs. Das sieht man direkt daran, dass es in der ING App keine passenden Suchergebnisse gibt. Wer dort nach „Bitcoin“ sucht oder die ISIN eines Bitcoin-ETFs eingibt, erhält keine Ergebnisse zu Bitcoin-ETFs.

Trotzdem kann man über deutsche Broker in ähnliche Produkte investieren, über welche man ebenfalls an Bitcoin teilhaben kann. Eine Alternative zu Bitcoin-ETFs sind sog. Bitcoin-ETNs – diese bieten Privatanlegern sehr ähnliche Funktionen wie ETFs.

  • ETF = Exchange Traded Fund = Fonds
  • ETN = Exchange Traded Note = Schuldverschreibung

Die folgenden Bitcoin-ETFs / Bitcoin-ETNs sind bei diesem beliebten Online-Broker aus Deutschland >> handelbar:

ETF / ETNISINFondsgröße
[Mio. EUR]
TER
[%]
Ertrags-
verwendung
Fonds-
domizil
Replikations-
methode
ETC Group Physical BitcoinDE000A27Z3041.0342,00% p.a.ThesaurierendDeutschlandPhysisch besichert
CoinShares Physical BitcoinGB00BLD4ZL175280,98% p.a.ThesaurierendJerseyPhysisch besichert
21Shares Bitcoin ETPCH04546640014781,49% p.a.ThesaurierendSchweizPhysisch besichert
WisdomTree Physical BitcoinGB00BJYDH2872690,95% p.a.ThesaurierendJerseyPhysisch besichert
VanEck Bitcoin ETNDE000A28M8D02561,00% p.a.ThesaurierendLiechtensteinPhysisch besichert
SEBA Bitcoin ETPCH0558875933540,75% p.a.ThesaurierendSchweizPhysisch besichert
21Shares Bitcoin Core ETPCH1199067674280,21% p.a.ThesaurierendSchweizPhysisch besichert
DDA Physical Bitcoin ETPDE000A3GK2N180,95% p.a.ThesaurierendDeutschlandPhysisch besichert
Global X Bitcoin ETPGB00BLBDZV0520,65% p.a.ThesaurierendJerseyPhysisch besichert
1Valour Bitcoin Physical Carbon NeutralGB00BQ991Q2201,49% p.a.ThesaurierendJerseyPhysisch besichert

Wer in Bitcoin-ETNs investieren möchte, welche bei deutschen Brokern handelbar sind:
Bei diesem beliebten Online-Broker aus Deutschland >> hat man eine große Auswahl an Bitcoin-ETNs.
– So kann man auch bei einem Broker aus Deutschland an Bitcoin partizipieren.

Unabhängig von der ING: Wann sollte man „echte“ Bitcoins kaufen und wann Bitcoin-ETFs?

Unabhängig davon, ob man bei der ING investiert oder einen anderen Broker nutzt, stellt sich für viele Anleger früher oder später die zentrale Frage: Sollte man „echte“ Bitcoins kaufen oder lieber über ein börsengehandeltes Produkt wie einen Bitcoin-ETN beziehungsweise ETF investieren? Die Antwort darauf hängt weniger vom Anbieter (also etwa der ING) ab, sondern vielmehr von den eigenen Zielen, dem Wissensstand und der persönlichen Risikobereitschaft.

Wer bei der ING investiert, hat aktuell keinen direkten Zugang zu echten Bitcoins innerhalb des Depots. Stattdessen können (wenn überhaupt) nur vereinzelt börsengehandelte Produkte wie Bitcoin-ETNs gekauft werden. Das macht die Entscheidung besonders relevant: Bleibt man im gewohnten ING-Umfeld und nutzt ein einfaches Wertpapierprodukt, oder geht man bewusst den Schritt raus aus dem klassischen Depot und kauft echte Bitcoins über eine Kryptobörse?

„Echte“ Bitcoins eignen sich vor allem für Anleger, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten und langfristig denken.

Der größte Vorteil liegt in der steuerlichen Behandlung: In Deutschland sind Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin nach einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei. Dieser Aspekt kann gerade bei größeren Summen einen erheblichen Unterschied machen. Wer also plant, Bitcoin langfristig als Vermögensbaustein zu halten, fährt mit echten Coins oft deutlich besser als mit einem ETN im ING-Depot, bei dem auf Gewinne immer die Abgeltungssteuer anfällt.

Allerdings bringt der Kauf echter Bitcoins auch mehr Verantwortung mit sich. Während bei der ING alles zentral über das Depot läuft, müssen Anleger bei echten Bitcoins selbst entscheiden, wo und wie sie ihre Coins verwahren. Themen wie Wallets, Private Keys und Sicherheitsmaßnahmen spielen plötzlich eine wichtige Rolle. Wer sich damit nicht auseinandersetzen möchte oder Angst vor Fehlern hat, könnte sich mit dieser Variante schnell überfordert fühlen.

Hier kommen Bitcoin-ETNs (oft umgangssprachlich als „Bitcoin-ETF“ bezeichnet) ins Spiel. Sie bieten einen deutlich einfacheren Zugang, insbesondere für Anleger, die bereits ein Depot bei der ING haben und alles an einem Ort verwalten möchten.

Kauf, Verkauf und Übersicht funktionieren genauso wie bei Aktien oder klassischen ETFs. Es ist kein separates Konto bei einer Kryptobörse notwendig, und auch das Thema Verwahrung entfällt vollständig.

Dieser Komfort hat jedoch seinen Preis. Zum einen fallen laufende Kosten an, die bei echten Bitcoins nicht existieren. Zum anderen (und deutlich wichtiger) unterliegen Gewinne aus ETNs immer der Abgeltungssteuer. Gerade bei langfristigen Investments kann das den Renditeunterschied erheblich beeinflussen. Wer also ausschließlich aus Bequemlichkeit im ING-Depot bleibt, verzichtet unter Umständen auf einen großen steuerlichen Vorteil.

Ein weiterer Aspekt ist das Risiko. Bei echten Bitcoins trägt man zwar die Verantwortung für die sichere Verwahrung selbst, ist dafür aber unabhängig von einem Emittenten. Bei einem ETN hingegen besteht ein sogenanntes Emittentenrisiko. Das bedeutet: Sollte der Herausgeber des Produkts in Schwierigkeiten geraten oder insolvent werden, kann es im schlimmsten Fall zu Verlusten kommen. Dieses Risiko besteht unabhängig davon, ob man das Produkt über die ING oder einen anderen Broker hält. Es ist eine grundlegende Eigenschaft solcher Wertpapiere.

Wer also maximale Einfachheit, Integration ins bestehende ING-Depot und keinen zusätzlichen Aufwand möchte, ist mit einem Bitcoin-ETN gut bedient. Wer hingegen langfristig denkt, steuerliche Vorteile nutzen will und bereit ist, sich mit der sicheren Verwahrung auseinanderzusetzen, sollte eher echte Bitcoins in Betracht ziehen und das auch wenn das bedeutet, die gewohnte Umgebung der ING zu verlassen.

Die Entscheidung ist also weniger eine Frage des Brokers und mehr eine Frage der eigenen Prioritäten.

Wichtig: „Bitcoin-ETFs“ haben wenig bis gar nichts mit normalen ETFs zu tun!

Ein klassischer ETF (wie etwa ein ETF auf den MSCI World oder den MSCI ACWI) verfolgt ein ganz klares Grundprinzip: möglichst breite Diversifikation. Das bedeutet, dass dein Geld nicht in ein einzelnes Unternehmen oder einen einzelnen Vermögenswert investiert wird, sondern gleichzeitig in Hunderte bis Tausende verschiedene Positionen. Beim MSCI World sind es beispielsweise rund 1.500 große Unternehmen aus Industrienationen, beim MSCI ACWI sogar mehrere Tausend Aktien aus Industrie- und Schwellenländern weltweit. Mit nur einem einzigen Investment beteiligst du dich damit indirekt an einem großen Teil der globalen Wirtschaft.

Diese breite Streuung ist kein Zufall, sondern der zentrale Sicherheitsmechanismus eines klassischen ETFs.

Einzelne Unternehmen können scheitern, ganze Branchen können schwächeln oder bestimmte Länder in wirtschaftliche Probleme geraten, doch durch die Vielzahl an enthaltenen Positionen gleichen sich diese Risiken oft gegenseitig aus. Wenn ein Unternehmen im Index stark an Wert verliert, hat das auf das Gesamtportfolio meist nur einen sehr begrenzten Einfluss. Genau das macht solche ETFs für viele Anleger zu einem soliden Basisinvestment, insbesondere für den langfristigen Vermögensaufbau.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass diese Indizes regelmäßig angepasst werden. Schwache Unternehmen verlieren an Gewicht oder fallen ganz heraus, während erfolgreiche Firmen stärker gewichtet werden oder neu aufgenommen werden. Dadurch bleibt der ETF dynamisch und bildet stets die aktuelle wirtschaftliche Realität ab. Auch das trägt zur Stabilität und langfristigen Entwicklung bei.

Für Anleger (wie beispielsweise mit einem Depot bei der ING) bedeutet das: Mit einem klassischen ETF kaufst du nicht einfach nur „irgendein Wertpapier“, sondern ein breit gestreutes Gesamtpaket. Du setzt nicht auf den Erfolg eines einzelnen Unternehmens oder Marktes, sondern auf die Entwicklung der Weltwirtschaft als Ganzes. Genau diese Diversifikation ist der Grund, warum ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder MSCI ACWI häufig als Grundlage einer langfristigen Anlagestrategie empfohlen werden.

Bitcoin-ETFs investieren nur in einen einzigen Vermögenswert

Im direkten Gegensatz zu diesem Konzept der klassischen ETFs steht ein sogenannter Bitcoin-„ETF“, wie er häufig bezeichnet wird. Anders als ein klassischer ETF auf den MSCI World oder MSCI ACWI verfolgt ein solches Produkt keinerlei Diversifikation. Statt in Hunderte oder Tausende Unternehmen zu investieren, bildet es ausschließlich die Entwicklung eines einzigen Vermögenswerts ab: Bitcoin.

Das bedeutet konkret: Wenn du in einen Bitcoin-ETN investierst, hängt deine gesamte Rendite an genau einem Faktor und zwar dem Bitcoin-Kurs. Es gibt keine Streuung über verschiedene Branchen, keine geografische Diversifikation und keinen Ausgleich durch andere Positionen. Während ein MSCI World ETF die wirtschaftliche Entwicklung von über tausend Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern bündelt, setzt ein Bitcoin-Produkt im Kern auf eine einzige Wette.

Gerade für Anleger, die aus der klassischen ETF-Welt kommen (wie etwa aus einem ING-Depot mit breit gestreuten Indexfonds) kann das zunächst irreführend sein. Denn die Bezeichnung „ETF“ suggeriert eine ähnliche Struktur und Risikoverteilung. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Statt eines breit gestreuten Investments erhält man ein hoch konzentriertes Engagement in einen einzelnen, sehr volatilen Vermögenswert.

Hinzu kommt, dass es innerhalb dieses Produkts auch keine interne Anpassung oder Umschichtung gibt, wie man sie von klassischen Indizes kennt. Ein MSCI World ETF entwickelt sich weiter, weil sich die Zusammensetzung des Index laufend verändert. Ein Bitcoin-ETN hingegen bleibt statisch: Er bildet schlicht den Preis von Bitcoin ab, ohne jede Form von Diversifikation oder aktiver Anpassung.

Für Anleger bedeutet das: Auch wenn sich ein Bitcoin-Produkt optisch und technisch wie ein ETF handeln lässt, ist es inhaltlich etwas völlig anderes. Es ist kein breit gestreutes Investment, sondern eine gezielte, konzentrierte Position auf die Entwicklung von Bitcoin und zwar mit allen Chancen, aber eben auch mit allen Risiken, die damit verbunden sind.

Risiko: Warum Bitcoin-„ETFs“ nicht mit klassischen ETFs vergleichbar sind

Ein genauso wichtiger Unterschied zwischen klassischen ETFs und Bitcoin-„ETFs“ liegt im Risiko und dieses wird von vielen Anlegern massiv unterschätzt. Während breit gestreute ETFs wie auf den MSCI World oder MSCI ACWI über viele Jahre hinweg als relativ stabile Anlageform gelten, unterliegt Bitcoin deutlich stärkeren und schnelleren Kursschwankungen.

Bei einem klassischen ETF verteilen sich Risiken auf viele Schultern. Selbst größere Krisen einzelner Unternehmen oder Branchen wirken sich meist nur begrenzt auf das Gesamtportfolio aus. Historisch gesehen haben sich breite Aktienindizes trotz zwischenzeitlicher Rückschläge langfristig positiv entwickelt, weil sie die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder und Unternehmen gleichzeitig abbilden.

Bitcoin hingegen folgt einer völlig anderen Dynamik. Der Kurs kann innerhalb kurzer Zeit stark steigen, aber eben auch genauso schnell fallen. Schwankungen von mehreren Prozent an einem einzigen Tag sind keine Seltenheit, und auch größere Einbrüche innerhalb weniger Monate sind immer wieder vorgekommen.

Da ein Bitcoin-„ETF“ ausschließlich diesen einen Vermögenswert abbildet, wirken sich diese Bewegungen unmittelbar und vollständig auf dein Investment aus.

Hinzu kommt ein psychologischer Faktor: Die starke Volatilität kann dazu führen, dass Anleger emotional reagieren wie etwa durch panikartige Verkäufe in schwachen Marktphasen. Während ein breit gestreuter ETF oft „ruhiger“ verläuft und sich besser für langfristige Strategien eignet, erfordert ein Investment in Bitcoin deutlich mehr Risikobewusstsein und Disziplin.

Gerade im Kontext der ING ist das wichtig zu verstehen. Denn dort erscheinen Bitcoin-Produkte im Depot optisch ähnlich wie klassische ETFs: Sie lassen sich einfach kaufen, sind jederzeit handelbar und werden übersichtlich dargestellt. Diese Vertrautheit kann jedoch trügerisch sein. Inhaltlich handelt es sich nicht um ein stabiles Basisinvestment, sondern um eine deutlich spekulativere Anlageform mit entsprechend höheren Risiken.

Deshalb sollte man Bitcoin und zwar egal ob direkt gekauft oder über ein börsengehandeltes Produkt nicht mit klassischen ETFs gleichsetzen. Während ein MSCI World ETF oft das Fundament eines Portfolios bildet, eignet sich Bitcoin eher als Beimischung für Anleger, die sich der hohen Schwankungen bewusst sind und diese auch aushalten können.

Bitcoin-ETFs bei ING kaufen nicht möglich? Trick nutzen!

Wer in Bitcoin-ETFs investieren möchte, kann das bei der ING nicht umsetzen: Und zwar weder über Bitcoin-Spot-ETFs noch über Bitcoin-ETNs, da alle Arten von Bitcoin-ETFs bei ING DiBa nicht verfügbar sind.

Besonders Produkte wie den Blackrock Bitcoin-Spot-ETF bei ING kaufen wäre für Anleger spannend: Für Fans von Bitcoin-Spot-ETFs gilt jedoch: Wer weiß wie, kann auch aus Deutschland in Bitcoin-Spot-ETFs investieren. Jedoch nicht über ING.

Bei dem hier vorgestellten Broker sind US-ETFs ohne Probleme handelbar – dazu gibt es viele Beispiele!

Insgesamt gilt: In Deutschland Bitcoin-ETFs (bzw. „Bitcoin-Spot-ETFs) zu kaufen, ist gar nicht so kompliziert. Zumindest dann nicht, wenn man weiß, wie es geht!

Dein Depotstudent Dominik

>>> Über den folgenden Broker lassen sich echte Bitcoin-Spot-ETFs kaufen:
Dieser Broker ermöglicht den Kauf von US-ETFs für Anleger aus Deutschland >>
– Sitz nicht in Deutschland: Daher sind US-ETFs handelbar (und damit auch Bitcoin-Spot-ETFs).
– Notwendig ist zunächst eine Mindesteinzahlung von 50 Euro: Anschließend kann man mit dem Handel beginnen.
– Gib nach der Registrierung z.B. das Kürzel „IBIT“ (iShares Bitcoin-Spot-ETF von Blackrock) oder „FBTC“ (Fidelity Bitcoin-Spot-ETF) in die Suchfunktion ein.
– Klicke anschließend auf „Kaufen“ und gib den gewünschten Betrag ein.
– Außerdem kannst Du bei diesem Broker auch ganz klassisch in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und vieles mehr investieren.

Beispiele für US-ETFs, welche bei diesem Anbieter handelbar sind:
– ARK ETFs (Ark Innovation ETF „ARKK“ und viele mehr).
– Schwab ETFs (Schwab U.S. Dividend Equity ETF „SCHD“ und viele mehr).
– Solche US-ETFs gibt es nicht bei Brokern mit Sitz in Deutschland!
– Nur über den genannten Broker lassen sich solche ETFs als deutscher Anleger kaufen.

Eine Alternative dazu könnte nur noch dieser ausländische Broker mit 150 Handelsplätzen sein >> denn auch dort können Anleger aus Deutschland in US-ETFs und andere internationale Wertpapiere investieren. Sonst sind mir (leider) keine weiteren Broker für den Kauf von US-ETFs wie US-Bitcoin-ETFs für Anleger aus Deutschland bekannt.

Oder in Bitcoin-ETNs investieren, welche bei deutschen Brokern handelbar sind:
Bei diesem beliebten Online-Broker aus Deutschland >> hat man eine große Auswahl an Bitcoin-ETNs.
– So kann man auch bei einem Broker aus Deutschland an Bitcoin partizipieren.

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