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Ist Tesla das zweieinhalbfache von Volkswagen wert?

Tesla Lenkrad
Depotstudent Dominik
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Tesla ist seit einiger Zeit nach der Marktkapitalisierung der wertvollste Autohersteller der Welt. Dabei ist die Elektroautoschmiede in Bezug auf die Autoabsätze eher ein Nischenanbieter, wenn auch mit großem Potenzial. Ein Riese auf dem Sprung könnte Volkswagen sein.

Tesla-Vorsprung schmilzt

Im Jahr 2019 hat der US-Autobauer gut 365.000 E-Autos verkauft, mehr als das Dreifache vom Volkswagen-Konzern, der auf gut 111.000 Einheiten kam. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass die Wolfsburger insgesamt mehr als elf Millionen Fahrzeuge verkauft haben. 2020 schrumpfte der Absatz zwar auf 9,7 Millionen Autos, dies war aber immer noch das 45-fache von Tesla. Auch bei den vollelektrischen Antrieben holt VW auf. Mit 243.000 Fahrzeugen verkauften die Wolfsburger knapp halb so viele wie die Amerikaner.

Trotzdem betrug die Marktkapitalisierung von Tesla Mitte 2020 mit 185 Milliarden Dollar das Zweieinhalbfache von Volkswagen. Ein Grund für die schlechte Bewertung des deutschen Autobauers sind sicher die Sünden aus der Vergangenheit. Vor allem der Dieselskandal kostete nicht nur hohe Rechtskosten, sondern auch viel Renommee. Außerdem befindet sich der Konzern in einem Transformationsprozess, den Tesla nicht durchführen muss.

Volkswagen holt auf

In den letzten Jahren hat der größte Autokonzern der Welt viele Schritte unternommen, um ein moderner Mobilitätsdienstleister mit einer klimafreundlichen Fahrzeugpalette zu werden. Die Marktforscher von IHS Markit glauben, dass VW seinen Rückstand zu Tesla schon 2024 egalisieren wird. Mittel- und langfristig könnte es sich also auszahlen, heute günstig Volkswagen Aktien zu kaufen. Für einen Kauf spricht der aktuelle Kurs, der im ersten Quartal 2021 weiter deutlich unter dem ehemaligen Hoch von 262 Euro liegt.

Dass der Gewinn der Wolfsburger 2020 um fast 85 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro schrumpfte, liegt nicht zuletzt an der Corona-Pandemie. Außerdem kostet der Umbau des Konzerns auf moderne Antriebstechniken hohe Investitionen. In einigen Jahren besteht aber die Chance, dass der deutsche Autobauer wieder zu den wertvollsten Unternehmen gehört. In China verkauft der Konzern schon heute mehr Autos als vor der Pandemie.

Abschied vom Verbrennungsmotor steht noch aus

In den kommenden Jahren wollen die Wolfsburger den Anteil an Elektroautos deutlich erhöhen. Bis 2030 soll er bei 70 Prozent der Flotte liegen. Einen genauen Ausstiegstermin für Verbrennungsmotoren gibt es bisher noch nicht. Dies liegt wohl daran, dass viele Regierungen großer Absatzmärkte bisher mit diesem Thema recht vorsichtig umgehen. Besonders in China steht ein Fragezeichen, wann ein Verkaufsstopp kommen wird. Einige Branchenkenner vermuten, dass die Volksrepublik erst 2060 aus dem Verkauf von Verbrennern aussteigt. Vor 2040 rechnen Experten damit auf keinen Fall.

Dies würde bedeuten, dass die Planung von Volkswagen aufgehen könnte. In der Zwischenzeit will der Autobauer an der Software tüfteln. Im Fokus stehen Over-the-air-Updates, die über Funk oder WLAN abgerufen werden können, und die Schaffung zusätzlicher Funktionen. In der Nähe von Barcelona entsteht ein neues Zentrum für E-Mobilität. Spanien soll ein zentraler Standort für die Produktion von Elektroautos werden. Dazu gehört auch eine autonome Batterieproduktion. Außerdem will sich der Autobauer um eine Schnelllade-Infrastruktur kümmern, die mit Strom aus alternativen Quellen gespeist wird.

Bis 2028 will der Konzern 70 neue Elektromodelle auf die Straße bringen. Gelingt dies, muss Volkswagen den Wettbewerb nicht fürchten. Volkswagen-Aktien lassen sich bei Online-Brokern günstig ohne Provision kaufen. Angesichts der aktuell im Vergleich zu Tesla niedrigen Bewertung könnte die VW-Aktie noch ein gewaltiges Potenzial haben.

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