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Ja oder nein? Geldanlage mittels ETF-Sparplan

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Der ETF-Sparplan wird von immer mehr Menschen als Alternative zu klassischen Sparkonten entdeckt. Die Attraktivität von Tagesgeld- und Festgeldkonten wurde von der Dauerniedrigzins Politik der EZB nachhaltig vernichtet.

Bei der Geldanlage in börsengehandelte Indexfonds mittels ETF-Sparplan bestimmen jedoch andere Kriterien den Erfolg als beim traditionellen Sparen. Ich zeige Dir heute anhand von Fragen, die mit ja oder nein beantwortet werden sollten, worauf es beim ETF-Sparplan wirklich ankommt.

Es geht vor allem darum, die Funktionsweise der infrage kommenden Assets bestmöglich zu verstehen und eine oder mehrere Anlageklassen für den ETF-Sparplan zu wählen. Es muss zudem verinnerlicht sein, warum Exchange Traded Funds als Anlageinstrumente unverzichtbar sind und worauf, bei der Auswahl geachtet werden sollte. Letztlich sollte bekannt sein, dass der gewählte Zeitrahmen (Anlagedauer oder Haltedauer) eine maßgebliche Rolle beim Erfolg spielt.

Weißt Du, welche Anlageklasse die beste Rendite in Aussicht stellt, ja oder nein?

Für einen ETF-Sparplan stehen die Assetklassen Unternehmens- und Staatsanleihen ebenso in Option wie Rohstoffe, Geldmarkt und Aktien. Jede dieser Anlageklassen hat ihre spezifischen Eigenschaften, welche vor der Auswahl bekannt sein müssen.

So verleihen die Assets Rohstoffe und Geldmarkt dem ETF-Sparplan eine gewisse Unsicherheit, weil sie volatil gehandelt werden und die Rendite von vielen Faktoren abhängig ist. Mit einem ETF auf Staatsanleihen zu sparen, ist auf unabsehbare Zeit mit niedrigen Erträgen verbunden.

Einen ETF-Sparplan solltest Du aus meiner Sicht auf Aktien beziehungsweise auf einen Aktienindex aufbauen. Diese Wertpapiere zeichnen sich seit Jahrzehnten durch attraktive Renditen aus und daran wird sich nichts ändern, solange es produzierende und handelnde Unternehmen gibt. Hast Du die Frage richtig beantwortet, ja oder nein? Bei einem deutlichen Jahr hast Du die erste Hürde erfolgreich genommen.

Weißt Du, warum ETFs sinnvolle Instrumente für die Geldanlage sind, ja oder nein?

Ein Exchange Traded Funds (ETF) bildet einen zugrunde liegenden Index bestmöglich nach. Als passives Anlageinstrument ist er überaus kostengünstig, wird an der Börse gehandelt und kann jederzeit erworben oder veräußert werden.

Mit einem ETF kannst Du zwar nie den Markt dauerhaft schlagen, Du profitierst aber von allen Erträgen, die der Gesamtmarkt in Aussicht stellt. Kaufst Du beispielsweise einen ETF auf den Deutschen Aktienindex, machst Du bei steigendem Indexwert Gewinne und bei fallendem Wert Verluste.

Das Verlustrisiko lässt sich durch möglichst breite Streuung des Kapitals sehr stark minimieren. Mit einem ETF-Sparplan auf den DAX verteilst Du Deine Spar Raten auf 30 Aktiengesellschaften. Eröffnest Du einen ETF-Sparplan auf den MSCI World Index, wird Dein Kapital auf mehr als 1.650 Unternehmen in 23 Ländern gestreut.

Ein breit diversifizierter Aktienindex kann übrigens als alleiniges Fundament eines Sparplans dienen, eine bessere Streuung bietet kein anderes Anlageinstrument. Du erzielst auf jeden Fall ansprechende Erträge, auch wenn Unternehmen aus einigen Regionen temporär schwächere Performance zeigen.

Hast Du den Sinn einer Geldanlage mittels ETF erkannt und die Vorteile möglichst breiter Streuung verinnerlicht, ja oder nein? Bei einem überzeugten Ja bist Du auf dem besten Weg zum erfolgreichen Anleger mit ETF-Sparplan.

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Ist Dir die Bedeutung der Anlage- oder Haltedauer bekannt, ja oder nein?

Mit einem ETF-Sparplan sammelst Du, je nach Höhe der Spar Rate, mehr oder weniger langsam einen ordentlichen Betrag an, welcher durch das Investment in einen Aktienfonds zum Vermögen wird. Du siehst wahrscheinlich schon, worauf meine Argumentation hinausläuft, ein ETF-Sparplan ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. Dazu ein Beispiel:

  • Du kannst eine Spar Rate von 100 Euro im Monat aufbringen.
  • Als ETF hast Du eine Nachbildung des MSCI World gewählt.
  • In den letzten 15 Jahren rentierte dieser Indexfonds mit durchschnittlich 8 % pro anno.
  • Ich habe in die Berechnung eine Gesamtkostenquote von 0,25 % pro Jahr einbezogen und einen online verfügbaren Rechner benutzt.
  • 100 Euro monatlich in einen ETF-Sparplan investieren, ergibt nach 15 Jahren eine Endsumme von 31.200 Euro vor Steuern. 13.200 Euro sind als Gewinn ausgewiesen.
  • Wird nur 5 Jahre gespart und angelegt, beläuft sich der erzielbare Betrag auf 7.300 Euro, davon knapp 1.300 Euro Rendite.
  • Richtig interessant wird der ETF-Sparplan bei einem Anlagehorizont von 25 Jahren, dann stehen bei einem Gewinn von knapp 58.000 Euro fast 88.000 Euro als Gesamtsumme bereit.
  • Angenommen, Du sparst mittels ETF auf den MSCI World Dein ganzes Arbeitsleben, verfügst Du bei Eintritt ins Rentenalter über die stolze Summe von 445.000 Euro. Wovon 391.000 Euro erwirtschaftet wurden.

Diese Entwicklung wird von 2 Faktoren beflügelt. Erstens dem Zinseszinseffekt, welcher bei Aktieninvestments durch die jährliche Wiederanlage erzielter Gewinne entsteht. Zweitens durch die Tatsache, dass Aktienindizes ebenso wie einzelne Wertpapiere mindestens 15 Jahre Zeit zur Gewinnentwicklung benötigen.

Ist Dir bewusst, dass ein ETF-Sparplan auf einen vorbildlich diversifizierten Aktienindex wie beispielsweise der MSCI World mindestens 15 Jahre gehalten werden sollte, ja oder nein? Du hast die Frage mit einem klaren Ja beantwortet?

Herzlichen Glückwunsch, Du hast alle Voraussetzungen für die erfolgreiche Geldanlage mittels ETF-Sparplan. Indes habe ich noch einige Fragen an Dich, die ebenfalls mit ja oder nein beantwortet werden sollten.

Weißt Du, dass es keine flexiblere Geldanlage als den ETF-Sparplan gibt, ja oder nein?

Bei einer Kapitallebensversicherung bist Du zum Zahlen regelmäßiger Beiträge in festgesetzter Höhe verpflichtet, beim ETF-Sparplan nicht. Wenn Du die Lebensversicherung aufgrund zwingendem Geldbedarf verkaufen musst, erhältst Du nur einen Bruchteil des investieren Betrags in Form des Rückkaufwerts.

Nicht so beim ETF-Sparplan. Du kannst zum Einstieg eine niedrige Sparrate wählen, Erfahrungen sammeln und zu jeder Zeit den ETF-Sparplan aufstocken, respektive die Monatsraten erhöhen. Du gehst mit einer Kapitallebensversicherung viele Verpflichtungen ein, beim ETF-Sparplan bleibst Du hingegen immer Dein eigener Herr und kannst ihn ausbauen, zeitweise stilllegen oder als Einmalanlage weiterlaufenlassen.

Bei der Lebensversicherung werden lange Krankheit oder Arbeitslosigkeit zum Problem, beim ETF-Sparplan hast Du alle Möglichkeiten in der Hand, diese Herausforderungen zu bewältigen. Gegen eine Lebensversicherung sprechen zunehmend die sinkenden Garantiezinsen. Beim ETF-Sparplan bestimmst Du mit Deiner Entscheidung für die richtige Anlageklasse den Ertrag.

Auf die Auszahlung einer Lebensversicherung musst Du in der Regel 20 Jahre warten. Beim ETF-Sparplan erhöht ein langer Anlagehorizont die Rendite erheblich. Letztlich ist ein ETF auf den MSCI World nur einer von vielen Bausteinen für ein ertragreiches Sparplan-Portfolio. Kannst Du meinen Ausführungen ganz oder weitestgehend zustimmen, ja oder nein? Bei einem deutlichen Jahr solltest Du so früh wie irgend möglich einen ETF-Sparplan einrichten.

Kannst Du meinen Ausführungen ganz oder weitestgehend zustimmen, ja oder nein? Bei einem deutlichen Jahr solltest Du so früh wie irgend möglich einen ETF-Sparplan einrichten.

Ist Dir die Bedeutung der richtigen Brokerwahl bewusst, ja oder nein?

Du benötigst für den ETF-Sparplan in jedem Fall einen Brokerage Anbieter. Im Idealfall wählst Du eine Direktbank mit Brokerlizenz und Sitz in der BRD. Warum Letzteres von Vorteil ist, liegt an der Lizenzierung und Überwachung durch eine ebenso sorgfältige wie konsequente Aufsichtsbehörde, der BaFin.

Die Einzelheiten dazu kannst Du in meinem Artikel zur Brokerwahl auf dieser Webseite nachlesen. Hier geht es um die Voraussetzungen für einen ETF-Sparplan und ich führe jeden Aspekt nur verkürzt aus, um im Rahmen des Beitrags zu bleiben.

Im Idealfall wählst Du einen hierzulande ansässigen Broker, welcher den von Dir favorisierten ETF sparplanfähig anbietet. Sogenannte Aktionsangebote sind zeitlich limitiert und daher nur von eingeschränktem Nutzen. Wichtig ist, dass der Broker Deiner Wahl einen quartalsweisen Sparrhythmus ermöglicht, weil damit erhebliche Kostensenkungen verbunden sind.

Weitere Kriterien sind: niedrige Gebühren für den Erwerb von ETF-Anteilen und die Sparplanausführung. Darüber hinaus sollten für Depot und Handelskonto keinerlei Kosten entstehen, achte in diesem Kontext auf den Begriff Aktivität und auf eine etwaige Negativverzinsung des Guthabens auf dem Handelskonto.

Kundendienst in deutscher Sprache sowie kostenfreie Schulungsangebote sind weitere Aspekte, die einen guten Broker auszeichnen. Weißt Du, wie ein alle Anforderungen erfüllender Broker gefunden wird, ja oder nein? Bei einem Ja sorgst Du mit der richtigen Brokerwahl für attraktive Einsparungen beziehungsweise zusätzliche Erträge.

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Für welche Personen ergibt der ETF-Sparplan wenig oder keinen Sinn?

Wenig sinnvoll ist ein Sparplan für Dich, wenn bereits eine größere Summe für die Geldanlage bereitsteht. In dem Fall wäre der ETF-Sparplan höchstens als praktischer Anschauungsunterricht und für eine begrenzte Zeit interessant.

Du könntest mit ihm die Funktionsweise der Märkte erlernen und bei einem größeren Kurseinbruch viel über die eigene Einstellung (Risikobereitschaft) erfahren. Verfügst Du über 10.000 Euro und willst in einen ETF auf den MSCI World investieren, bist Du mit der Einmalanlage besser bedient.

Du kannst den Zinseszinseffekt in vollem Umfang sofort mitnehmen und erzielst bei langem Anlagehorizont ein deutlich besseres Ergebnis. Beim ETF-Sparplan erhält der Zinseszinseffekt erst nach einigen Jahren spürbare Bedeutung.

Keinen Sinn ergibt ein ETF-Sparplan für einen Anleger, der ein attraktives Ergebnis in nur wenigen Jahren erwartet. Willst Du beispielsweise in 5 Jahren über 30.000 Euro verfügen und kannst maximal 2.000 Euro auf einmal investieren, gibt es aus meiner Sicht nur einen vergleichsweise riskanten Weg.

Werde Devisenhändler und lerne mit einem kostenlosen Demokonto das sogenannte Scalping. Du benötigst mit Disziplin und Ausdauer einen Monat zum Erlernen dieser Strategie und kannst im Anschluss nach jedem Handelstag schöne Gewinne verbuchen.

Aber Vorsicht: Scalpen ist eine nervenaufzehrende Vorgehensweise, die nur wenige Trader über Jahre hinweg durchhalten. Schnelles Geld ist mit Übung im Devisenhandel zwar machbar, aber zu welchem Preis?

ber Vorsicht: Scalpen ist eine nervenaufzehrende Vorgehensweise, die nur wenige Trader über Jahre hinweg durchhalten. Schnelles Geld ist mit Übung im Devisenhandel zwar machbar, aber zu welchem Preis?

Mit einem ETF-Sparplan oder der ETF-Einmalanlage hast Du viele Vorteile: Du kannst Deinem Beruf nachgehen, die Freizeit genießen und auf lange Sicht attraktive Gewinne erzielen. Die einzige Voraussetzung: Du gibst dem Investment ausreichend Zeit zur Entwicklung.

Mit einem Sparplan benötigst Du nicht einmal nennenswertes Kapital, sondern lediglich ein Einkommen, welches regelmäßige Sparraten hergibt. Ich habe in den Beispielen nur eine niedrige Rate von 100 Euro pro Monat gewählt.

Du kannst aber auch mit monatlich 200 oder 500 Euro einen ETF-Sparplan einrichten. Je größer die Sparrate, desto weniger fallen die Gebühren ins Gewicht. Letztlich bietet Dir der ETF-Sparplan vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten und optimale Flexibilität. Du musst Dich lediglich entscheiden: Langfristiger Vermögensaufbau per ETF-Sparplan, ja oder nein?

Dein Depotstudent Dominik

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