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Konto gepfändet & kein Geld mehr zum Leben: Anleitung

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Depotstudent Dominik
4.5
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Konto gepfändet oder gesperrt und kein Geld mehr zum Leben? Auch wenn es eine schwierige Situation ist – Du bist nicht allein!

Vor diesen Problemen stehen viele Menschen im deutschsprachigen Raum und benötigen schnelle und effektive Lösungen.

Besonders dann, wenn die eigenen Reserven am absoluten Limit sind und kein Geld mehr für Leben, Essen und Trinken vorhanden ist, kann es brenzlig werden.

In dieser Anleitung zeige ich Dir 3 Schritte zur ersten Lösung des Problems:
1. Gepfändetes Konto in P-Konto umwandeln.
2. Minikredit aufnehmen (in 24 Stunden ausgezahlt).
3. Neues (zweites) schufafreies Konto eröffnen.

1) Im ersten Schritt sollte das Konto in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umgewandelt werden. Dadurch kann der monatliche Freibetrag von 1.340 € (für Alleinstehende) geschützt werden. Eine kurze Mail an die Bank oder ein Anruf reichen dazu aus.

2) Anschließend muss jedoch ein weiterer Schritt unternommen werden, um sich schnell zu helfen: Einen Minikredit aufnehmen, der innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt wird.

3) Danach sollte ggfs. ein zusätzliches Konto eröffnet werden, damit das Geld auch wirklich zur freien Verfügung genutzt werden kann und nicht direkt wieder gepfändet wird.

Wie das funktioniert, welche Anbieter Sinn machen und auf was Du achten solltest, zeige ich Dir in diesem Artikel!

Wichtig: Bedenke bitte, dass einen Kredit aufnehmen immer nur eine kurzfristige Lösung darstellt. Langfristig müssen die finanziellen Probleme gelöst werden, damit keine Kontopfändung oder Kontosperrung mehr auftritt. Als effektive kurzfristige Notlösung kann ein Kredit jedoch durchaus dienen, um den Lebensunterhalt in der nächsten Zeit bestreiten zu können.

Minikredit aufnehmen als erste Lösung

Wer dringend Geld für Leben, Essen und Trinken benötigt, kann bei verschiedenen Anbietern für sogenannte „Minikredite“, „Kurzzeitkredite“, „Schnellkredite“, „Expresskredite“ und „Sofortkredite“ anfragen.

Minikredite sind kleine Kredite, die typischerweise folgende Merkmale aufweisen:

  • Laufzeit zwischen 7 Tagen und 90 Tagen.
  • Höhe zwischen 50 € und 3.000 €.
  • Auszahlung innerhalb von 24 Stunden.

Dabei nimmt man keine großen Beträge als Kredit auf, sondern leiht sich lediglich notwendiges Geld für den Lebensunterhalt.

Folgende Anbieter sind sehr bekannt und empfehlenswert im Bereich der Minikredite:

Meine Empfehlung dabei: Gib bei allen drei Kreditanbietern Deine Daten an, damit Du mindestens eine Zusage erhältst. Auch wenn Du drei Angebote erhältst, ist das nicht schlimm: Der Kredit wird erst dann auch wirklich aufgenommen, wenn Du das finale Kreditangebot annimmst. Eine Anfrage ist zunächst unverbindlich.

Falls Du nicht bei allen drei Anbietern Deine Daten angibst, besteht das Risiko, dass Du gar keine Zusage erhältst oder sich die Auszahlung verzögert, falls ein Anbieter nicht schnell genug arbeitet.

Nutze auch gerne den folgenden Vergleichsrechner:

Zweites Konto eröffnen wegen Pfändung

Nachdem Du bei den Kreditanbietern Deine Daten eingetragen hast, kann es kurz dauern, bis Du eine Antwort mit Zusage oder Absage erhältst.

Stelle Dir in der Zwischenzeit die Fragen: Benötigst Du ein zweites Konto, damit die bald ausgezahlten Beträge des Kredits nicht direkt wieder gepfändet werden? Oder ist die Pfändung bereits abgeschlossen, da alle Schulden beglichen wurden?

Falls Du ein zweites Konto für den Kredit benötigst, solltest Du unbedingt ein schufafreies Konto eröffnen:

  • Denn falls das Konto nicht schufafrei ist, tauscht die Bank mit der SCHUFA Informationen aus und Deine Anfrage für das Konto wird wahrscheinlich abgelehnt.
  • Außerdem erhöht sich bei nicht-schufafreien Konten das Risiko, dass das neue Konto ebenfalls zeitnah gepfändet wird, falls noch nicht alle Schulden bezahlt wurden.

>>> Meine Empfehlung: Schufafreies Konto eröffnen bei dieser innovativen Bank*
>>> Das funktioniert trotz Pfändung eines bestehenden Kontos.
Lesetipps dazu: Konto eröffnen trotz SCHUFA und Pfändung und Die Top Anbieter: Schufafreie Girokonten mit deutscher IBAN

Konto gepfändet und kein Geld mehr zum Leben

Die Situation ist nicht schön für Betroffene: Wenn das Konto gepfändet wurde und kein Geld mehr zum Leben vorhanden ist, handelt es sich bereits um ein existenzielles Risiko.

Wichtig zu verstehen ist, dass das Problem langfristig gelöst werden muss. Andererseits ist es aber genauso wichtig, dass Du den Monat überstehst.

Du kommst also um eine schnelle erste Lösung wie zum Beispiel eine Kreditaufnahme nicht herum – ansonsten hast Du weiterhin kein Geld mehr zum Leben.

Die Kombination aus kurzfristigen und langfristigen Lösungsansätzen ist also entscheidend, damit Du das Problem „Konto gepfändet und kein Geld mehr zum Leben“ löst. So kannst Du es auf kurze Sicht aufschieben und anschließend auf lange Sicht komplett aus der Welt zu schaffen.

Konto gesperrt kein Geld für Essen & Trinken

Wenn die Geldnot so weit geht, dass kein Geld mehr für Essen und Trinken vorhanden ist, ist besondere Vorsicht geboten. Schnelles Handeln ist jetzt nochmal wichtiger, um nicht in existenzielle Nöte zu kommen.

Auf günstige Lebensmittel schauen und andere Sparmaßnahmen sind zwar langfristig geeignete Strategien, aber kurzfristig bringen sie keinen wirklichen Vorteil, wenn bereits zum aktuellen Zeitpunkt kein Geld mehr da ist.

Das Problem „kein Geld für Essen und Trinken“ muss sofort gelöst werden – da kann es keinen Aufschub geben.

… und wenn ein Kredit als sofortige Lösung infrage kommt, ist das die schnellste Möglichkeit, um etwas „Durchatmen“ zu können und erst einmal wieder Geld für Essen und Trinken zu haben.

Anschließend kann beschlossen werden, was sich ändern muss, um das Problem „kein Geld zum Leben“ langfristig zu vermeiden.

Ablauf einer Kontopfändung: Kein Geld mehr?

Bei einer Kontopfändung handelt es sich um eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme. Mit dieser Maßnahme kann ein Gläubiger das ihm zustehende Geld einfordern.

Eine Pfändung kann sich zum Beispiel daraus ergeben, dass Stromrechnungen nicht bezahlt worden sind – gegebenenfalls über Jahre hinweg. In diesem Fall ist die Stromgesellschaft der Gläubiger.

Der Ablauf einer Kontopfändung ist dabei wie folgt:

  • Der Gläubiger beantragt einen sogenannten „Vollstreckungstitel“.
  • Daraufhin wird ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlassen.
  • Der Beschluss wird an die Bank des Schuldners weitergeleitet und die Bank setzt die Pfändung um.
  • Die Bank überweist also Teile des Bankguthabens und der Zahlungseingänge an den Gläubiger.

In der Praxis bedeutet das, dass das betroffene Konto gesperrt wird und das darauf befindliche Geld gepfändet wird, um die bestehenden Schulden zu begleichen.

Eine Pfändung kann zur Folge haben, dass Du kein Geld mehr zum Leben hast – also zum Beispiel kein Geld für Leben, Essen und Trinken.

Umwandlung in P-Konto: Schutz vor Kontopfändung

Du als Kontoinhaber solltest Maßnahmen einleiten, sobald der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bei der Bank vorliegt. Als Schuldner hast Du dabei die gesetzlich vorgeschriebene Zeit von vier Wochen zu beachten.

Falls Du diese Frist verpasst, kann der Gläubiger das gesamte Kontoguthaben pfänden. Das könnte eine Pfändung über das gesetzliche Existenzminimum hinaus bedeuten.

Den Pfändungsschutz erhältst Du am einfachsten über die Umwandlung Deines Kontos in ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto).

Jedes Girokonto muss nach Deiner Anfrage an die Bank innerhalb von 4 Geschäftstagen umgewandelt werden – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Dazu musst Du nur Deine Bank kontaktieren (Telefon, Mail) und die Anweisung zur Umwandlung geben.

Das P-Konto schützt monatliche Zahlungseingänge von 1.340 € bei Alleinstehenden, bei unterhaltsberechtigen Personen sind die Freibeträge höher.

Diese Vorgehensweise kann Abhilfe schaffen, wenn das Konto gepfändet und kein Geld mehr zum Leben da ist – zumindest schützt das P-Konto Deine Freibeträge.

Tipp der Verbraucherzentrale:

„Während Verschuldete keine Alternative zum P-Konto haben, ist es für Kontoinhaber:innen mit schwarzen Zahlen ohne Pfändung nicht zu empfehlen und auch unnötig. Denn Verbraucher:innen haben häufig noch mit hohen Preisen, eingeschränkten Leistungen und einer gewissen Stigmatisierung bei ihrer Bank zu rechnen, wenn sie ein P-Konto einrichten. Außerdem entfällt mit der Umwandlung die Möglichkeit, einen Dispokredit oder geduldete Überziehung zu nutzen, da P-Konten nur auf Guthaben-Basis geführt werden können.“

Quelle: Verbraucherzentrale

Die Umwandlung zum P-Konto sollte also erst dann erfolgen, wenn es wirklich sein muss.

Pfändung durch das Finanzamt bei Steuerschulden:

Eine Pfändung kann auch durch das Finanzamt stattfinden, wobei sich der Ablauf dabei ein wenig von anderen Gläubigern unterscheidet.

Das Finanzamt kann unter bestimmten Voraussetzungen selbst eine Vollstreckung betreiben. Zum Beispiel bei Fälligkeit von Steuern oder bei Fristablauf von mindestens einer Woche.

Im Gegensatz zu anderen Gläubigern benötigt das Finanzamt keinen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, sodass die Pfändung etwas „einfacher“ funktioniert.

Das kann Dich als Schuldner jedoch nicht von dem Vorhaben abhalten, ein neues Konto trotz SCHUFA und Pfändung zu eröffnen.

Denn ein zusätzliches Konto kann dafür sorgen, dass das Problem „Konto gepfändet kein Geld mehr zum Leben“ umgangen wird. Zumindest als kurzfristige Lösung.

Fazit: Konto gesperrt & kein Geld für Leben, Essen, Trinken

Wenn die in diesem Artikel aufgezeigten Schritte für die „schnelle Lösung“ umgesetzt worden sind, kann an langfristige Lösungsansätze gedacht werden.

  • Sind Deine Fixkosten zu hoch? Wie lassen sich diese vermindern?
  • Sind Deine Einnahmen zu gering? Wie lassen sich diese erhöhen?

Das sind Themen, denen Du Dich im nächsten Schritt widmen solltest.

Vielleicht lassen sich unnötige Abonnements kündigen, weniger auswärts essen gehen oder günstiger einkaufen. Zusätzlich kann ein Nebenjob für zusätzliche Einnahmen sorgen, die den Lebensunterhalt, Wohnung, Essen und Trinken aufrechterhalten können.

Die beiden Aspekte „Ausgaben minimieren“ und „Einnahmen maximieren“ entfalten die größte Wirkung, wenn sie beide gleichermaßen angepackt werden. Das sind schließlich die Hebel für eine solide finanzielle Basis.

Das Problem „Konto gepfändet und kein Geld mehr zum Leben“ sollte nicht wieder auftauchen. Denn das ist unangenehm, verursacht Stress und kann existenziell bedrohlich werden.

Wer die Schritte in diesem Artikel befolgt und sich langfristig besser aufstellt, kann aber mit einem „blauen Auge“ davon kommen. Und dass kein Geld mehr zum Leben vorhanden ist, bleibt hoffentlich eine einmalige Sache.

Dein Depotstudent Dominik

>>> Schritt 1: Bei folgenden Anbietern jeweils einen Kredit anfragen
Cashper Minikredit >>
Ferratum Minikredit >>
Vexcash Minikredit >>
>>> Schritt 2: Konto eröffnen trotz SCHUFA und Pfändung:
Hier geht es zu meiner Empfehlung*
– Lesetipps dazu: Konto eröffnen trotz SCHUFA und Pfändung und Die Top Anbieter: Schufafreie Girokonten mit deutscher IBAN

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