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Meine Eindrücke vom Broker Just-Trade

Depotstudent Dominik
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Der Brokerage Anbieter Just-Trade wurde als innovatives Finanztechnologie-Unternehmen erst vor Kurzem in Frankfurt am Main etabliert. Die Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, Kunden den komplett kostenfreien Handel mit Wertpapieren zu ermöglichen.

Bei Just-Trade ist man der Ansicht, dass jedermann seine Geldanlage selbst in die Hand nehmen und optimale Renditen erzielen sollte. Ich habe mir den Onlinebroker genauer angeschaut und meine Eindrücke im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst.

Webseite und Leistungsangebot

Die modern gestaltete Internetpräsenz von Just-Trade überzeugt mit übersichtlicher Struktur und hohem Informationsgehalt. Im oberen Bereich der Startseite hast Du eine Möglichkeit zur Registrierung. Gleich nach der Eingabe Deiner E-Mail-Adresse erhältst Du eine Einladung zur Depoteröffnung.

Unterhalb davon kannst Du nachlesen, was Fachleute, Presse und Blogs über den Newcomer schreiben. Darunter werden die Leistungen einfach verständlich beschrieben. Demnach handelst Du bei Just-Trade ohne:

  • Depotgebühren.
  • Gebühren für die Führung des Verrechnungskontos.
  • Fremdkostenpauschalen.
  • Ordergebühren.

Das Handelsuniversum scheint mir, obgleich nicht näher erläutert, als sehr umfangreich, denn es schließt neben Aktien, ETFs und ETCs auch Zertifikate, Optionsscheine sowie Hebelprodukte ein.

Der Handel wird über mehrere Börsen und Partner in Option gestellt. Jeder Börsenhandel erfolgt über die Finanzmarktplätze Hamburg und Düsseldorf. Die außerbörslichen Handelsaktivitäten werden über bekannte Geschäftsbanken mit Niederlassungen in Frankfurt am Main abgewickelt.

Just-Trade setzt sich als deutscher Brokerage Anbieter mit erfahrenem Team und umfangreichen Branchenkenntnissen in Szene. Der Wertpapierhandel ist an Desktop-Computern ebenso möglich wie per App auf mobilen Endgeräten.

Welche Vorteile ergeben sich mit Just-Trade als Broker?

Auf seiner Webseite stellt der Anbieter maximale Transparenz für null Gebühren in den Vordergrund. Zudem weist er auf bestmögliche Sicherheitsvorkehrungen mit neuester Technik hin. Dein Depot wird mitsamt Verrechnungskonto von der Sutor Bank mit Sitz in Hamburg geführt. Zu zahlende Abgeltungssteuer wird automatisch abgeführt und Du erhältst einmal im Jahr eine Steuermitteilung, welche der Steuererklärung beigefügt wird.

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Just-Trade – ein neuer Broker im Aufbau

In Kürze wird auf der Internetpräsenz ein Button installiert, der die Depoteröffnung online ermöglicht. Der Registrierungsprozess wird einfach verständlich gestaltet sein und mit einer Legitimation per Video-Identverfahren abgeschlossen. Du wirst mühelos ein einzelnes Depot eröffnen können, Gemeinschaftsdepots sind aktuell von Just-Trade nicht geplant.

Handelbar sind derzeit die oben angeführten Wertpapiere. In diesem Jahr ist die Erweiterung des Handelsuniversums um Fonds und Anleihen geplant. An eine Ausweitung der aktuell offerierten Handelsplätze ist nicht gedacht, wohl aber an eine Ausdehnung der Ordertypen auf Limit- sowie Stop-Orders und mehr.

Dank der sehr schlanken Kostenstrukturen wird der Broker nach eigener Aussage dauerhaft den gebührenfreien Handel mit Wertpapieren ermöglichen. Er finanziert sich ausschließlich durch Rückvergütungen und will damit auch Investitionen in einen zügigen Ausbau bestreiten.

Es soll im laufenden Jahr möglich sein, einen Freistellungsauftrag bei Just-Trade einzurichten, durch welchen der jeweilige Freibetrag berücksichtigt wird. Die Sutor Bank garantiert die Sicherheit von Depotguthaben durch gesetzlichen Einlagenschutz sowie der Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.

Derzeit ist es nicht möglich, Depots von anderen Brokern auf Just-Trade zu übertragen. Ob es diese Möglichkeit später geben wird, ist noch nicht entschieden. Heute schon bekannt ist hingegen, dass Du pro Order mindestens 500 Euro einsetzen musst. Das maximale Volumen pro Order liegt bei 50.000 Euro.

Meine Kritik an Just-Trade

Just-Trade ist ein weiterer Broker mit negativ verzinsten Guthaben auf Verrechnungskonten. Du musst also mit minus 0,5 % im Jahr leben und dies bei vergleichsweise hohem Mindestvolumen pro Order.

Natürlich sind 0,5 % nicht sehr viel, aber es geht dabei mehr ums Prinzip als um den finanziellen Aspekt. Es kann nicht sein, dass die abenteuerliche Geldpolitik der EZB jetzt bei Brokerage Anbietern salonfähig wird.

Aus meiner Sicht ist die negative Verzinsung von Guthaben auf Verrechnungskonten einer Depotgebühr durch die Hintertür gleichzusetzen. Warum? Als aktiver Trader hast Du ständig 5.000 bis 10.000 Euro auf dem Konto. Daraus ergeben sich 25 bis 50 Euro Verlust durch negative Verzinsung, also 2 bis 4 Euro pro Monat.

Ich verfolge weiterhin die Entwicklung bei Just-Trade, meine bisherigen Eindrücke sind gemischt und vor allem durch die Negativverzinsung getrübt.

Dein Depotstudent Dominik

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