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Lufthansa: Wie die Krise entstand

Depotstudent Dominik
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Die in Köln beheimatete Lufthansa AG wurde 1953 gegründet. Sie operierte bis 1996 als staatliche Linienfluggesellschaft.

Seit 1997 präsentiert sich die Kranichlinie als vollständig privatisiertes Unternehmen. 2018 wurden mit gut 134.000 Mitarbeitern knapp 36 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Und 2,78 Milliarden Euro Bruttogewinn

2020 steht Europas größte Fluggesellschaft vor dem Aus. Wie kam es dazu?

Chronik einer Krise

Im Jahr 2019 lief bei der Lufthansa noch alles nach Plan. Der Umsatz stieg auf 36,4 Milliarden Euro und die Aktie des Unternehmens notierte bei 20 bis 22 Euro. Das Drama begann im Januar 2020 mit dem Ausbruch des Covid-19 Virus in der chinesischen Stadt Wuhan. Zunächst verharmloste die Weltgesundheitsorganisation den Vorfall, kündigte aber Mitte Februar eine weltweite Pandemie an.

In der Folge kam fast der gesamte Flugverkehr zum Erliegen. Die Kranichlinie holte nur noch gestrandete Urlauber in die BRD zurück. Im ersten Quartal 2020 fuhr die Lufthansa einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro ein. Zum Vergleich: 2019 betrug das Ergebnis des 1. Quartals minus 336 Millionen Euro.

Seit den staatlich verordneten Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen, Versammlungsverboten und dergleichen mehr, steht auch bei der Lufthansa der gesamte Betrieb still. Weiter laufen lediglich die Kosten und die dürften der Kranichlinie im 2. Quartal des laufenden Jahres ernsthafte Schwierigkeiten bereiten.

Die aktuell verfügbaren flüssigen Mittel belaufen sich auf 4,4 Milliarden Euro, welche in den kommenden Wochen wie Eis in der Frühlingssonne zusammenschmelzen werden. Unbestätigten Meldungen entsprechend verhandelt die Lufthansa derzeit mit staatlichen Institutionen über ein Hilfspaket mit 10 Milliarden Euro Umfang.

Ebenfalls unbestätigt sind Spekulationen über einen staatlichen Wiedereinstieg, also die zumindest teilweise Umwandlung des privaten Unternehmens in eine Fluggesellschaft des Bundes. Die Lufthansa macht augenblicklich keinerlei Angaben dazu, ebenso wenig zu den wahrscheinlichen Verlusten bei länger anhaltendem Betriebsstillstand.

Analysten treiben den Aktienkurs in den Keller

Aktuell notiert die Aktie der Fluggesellschaft bei etwas mehr als 7 Euro. Während einige Analysten bis zum Jahresende eine Erholung auf etwa 13,60 Euro prognostizieren, halten andere einen Kursverfall bis auf 2 oder 3 Euro für wahrscheinlich.

Experten der US-amerikanischen Großbank Goldman Sachs raten dringend zum Verkauf der Aktie, weil sich die Lufthansa nicht aus eigener Kraft retten könne.

Es handelt sich dabei jedoch um Vermutungen, die darauf beruhen, dass die meisten Staaten weiterhin den Ratschlägen der Weltgesundheitsorganisation folgen.

Inzwischen melden sich aber weltweit renommierte Mediziner zu Wort, die, mit Verweis auf Schweden, jegliche Fortsetzung des wirtschaftlichen Stillstandes vehement ablehnen.

Alle staatlichen Krisen-Maßnahmen sinnlos?

Eine ständig größer werdende Gruppe von Medizinern wirft den Regierungen in den Industrieländern vor, der WHO blind vertraut und verantwortungslos gehandelt zu haben. Interessant wird diese Ansicht bei einer genauen Betrachtung der Weltgesundheitsorganisation.

Es handelt sich dabei um eine private Organisation, welche weitgehend von global agierenden Pharmakonzernen und der Gates-Stiftung finanziert wird. Donald Trump kündigte vor wenigen Tagen an, keinen Dollar mehr an die Weltgesundheitsorganisation zu überweisen und Untersuchungen einzuleiten.  

Bill Gates gilt bei Insidern als der mächtigste Mann der WHO. Er verfolgt wahrscheinlich das Ziel, die ganze Weltbevölkerung zwangsweise gegen Covid-19 impfen zu lassen, um daraus Profit zu schlagen.

Sollten die Kritiker mit ihren Vorwürfen richtig liegen, haben inkompetente Politiker die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten bewusst oder fahrlässig herbeigeführt. Durch vollkommen sinnlose Maßnahmen geraten einst erfolgreiche Unternehmen wie die Lufthansa unverschuldet in existenzielle Schwierigkeiten.

Ein Ende der Krise bei der Fluggesellschaft ist derzeit nicht absehbar, die aktuelle Entwicklung lässt allerdings nichts Gutes vermuten.

Dein Depotstudent Dominik

Quellen:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/schlechte-prognose-fuer-q2-corona-krise-schlaegt-voll-durch-lufthansa-schreibt-tiefrote-zahlen-aktie-steuert-auf-rekordtief-zu-8779560

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/lufthansa-corona-103.html

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2 Kommentare

  1. Lieber Dominik,
    ich vermisse in deinem Artikel einen Blick in die Unternehmenszahlen der Lufthansa die vor 2019 liegen und damit maßgeblichen Einfluss auf deren heutige Situation haben. Eine Aussage dass der Umsatz 2019 noch prima war sagt nichts dazu aus ob die Lufthansa in 2019 noch profitable war. Und woher kommt der Hohe Schuldenberg der in 2019 ungefähr so hoch wie der Umsatz war?
    Bevor du dich in Verschwörungstheorien (WHO, Schweden) stürzt würde ich mir erstmal an der Basis gute Arbeit wünschen.
    Dafür das die WHO nen privates Unternehmen ist und für die lange Liste an renommierten Medizinern die ein Anlaufen der Wirtschaft fordern hätte ich gerne Quellen gesehen.
    Grüße Flo

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