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So einfach funktionieren Dividenden

Lange fristete das Thema Dividenden in der aktuellen Berichterstattung zur Börse ein stilles Dasein. Erst seit die niedrigen Kapitalmarktzinsen zum traurigen Dauerzustand wurden, beschäftigt sich die breite Presse mit diesem Thema. Dieser Anlagenotstand im festverzinslichen Bereich rückt die Dividende in den Fokus von Investoren.

Die Dividende – eine Definition

Die Dividende ist eine Gewinnausschüttung von Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre. Sie ist nicht garantiert, sie muss nicht regelmäßig gezahlt werden, sie hat keinen festgelegten Wert und nicht jede Aktiengesellschaft zahlt überhaupt eine Dividende. Warum ist sie dann so interessant für Dich als Anleger? Um diese Frage zu beantworten, beleuchte ich nachfolgend ein paar Aspekte zum Thema Dividende.

Wenn Du Dir Aktien kaufst, dann wirst Du Anteilseigner eines Unternehmens. Du hast dann nicht nur ein paar Aktien in deinem Depot, von denen Du Dir durch steigende Kurse einen Gewinn erhoffst. Du hast gleichzeitig Anspruch auf deinen Anteil am Gewinn des Unternehmens. Und diesen Gewinnanteil erhältst Du über die Dividende.

Dividendentypen

Es gibt mehrere Arten von Dividenden. Die Bardividende ist die direkte Gewinnausschüttung auf das Konto des Aktieninhabers. Der Begriff Bardividende stammt noch aus der Zeit als Dividenden per Scheck – also bar – ausgezahlt wurden. Heutzutage werden die allermeisten Aktiendepots elektronisch bei Banken oder Brokern geführt und schon aus Kostengründen entfallen damit die Schecks. Die Dividendenzahlung erfolgt nach einem gesetzlich geregelten Procedere.

Zahlt eine Aktiengesellschaft eine Stockdividende – abgeleitet vom englischen Begriff “stocks” für Aktien – dann erhält der Aktionär statt einer Barausschüttung eine Gewinnbeteiligung in Form von weiteren Aktien des Unternehmens. Für dich als Anleger ist das dann von Vorteil, wenn Du die Dividende sowieso wieder reinvestieren willst. Du sparst die Transaktionskosten für den Kauf der zusätzlichen Aktien. Andere Bezeichnungen für Stockdividenden sind Gratisaktien oder auch Bonusaktien.

Bei guter Ertragslage kann ein Unternehmen jederzeit eine Sonderdividende an die Aktieninhaber zahlen. Das passiert oft dann, wenn die Unternehmenskasse bei guter Geschäftsentwicklung gut gefüllt ist und es keine geeignete Investitionsmöglichkeit gibt. Sonderdividenden werden von den Aktiengesellschaften gerne zur Imagepflege genutzt:

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Dann gibt es noch die sogenannten Sachdividenden: meist einmal im Jahr erhalten die Aktionäre von einigen Unternehmen ein Produktpaket. So erhalten zum Beispiel die Aktionäre des Schweizer Konzerns für Bodywear Calida einmal jährlich einen Schlafanzug im Wert von etwa 80 Euro. Bei Sixt SE (Autovermietung und Leasing) erhalten Aktionäre einen Nachlass zwischen 15 und 25 Prozent und der Schweizer Konzern Lindt spendiert seinen (Schweizer) Aktionären jährlich einen legendären Schokoladenkoffer, der in Sammlerkreisen mittlerweile sehr begehrt ist.

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Wie wird die Dividende festgelegt?

Rein formal wird die Höhe der auszuzahlenden Dividende vom Vorstand der Aktiengesellschaft vorgeschlagen und von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Tatsächlich gibt es in dem meisten Unternehmen Richtlinien hinsichtlich des Gewinnanteils, der an die Aktionäre ausgezahlt werden soll.

Warum zahlen Unternehmen Dividenden an ihre Aktionäre?

Unternehmen zahlen Dividenden an Aktionäre, um eine Gegenleistung dafür zu erbringen, dass die Aktionäre/Anteilseigner/Anleger dem Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen.

Dividenden sind die Gewinnanteile der Aktionäre. Macht ein Unternehmen gute Geschäfte und erwirtschaftet Gewinne, werden die Aktieninhaber daran beteiligt. Ein junges Unternehmen muss anders wirtschaften als ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell sich bereits über Jahre bewährt hat. Im Aufbau befindliche Unternehmen müssen innovativ sein und mit neuen Ideen nach Wachstum streben: zusätzliche Produkte, neue Produktionsstandorte und mehr Mitarbeiter oder Intensivierung der Forschung. Dorthin fließen die Erträge. Das ist notwendig, um am Markt bestehen zu können. Deshalb neigen diese Unternehmen dazu keine oder nur kleine Dividenden zu zahlen.

Reife erfahrene Unternehmen mit bewährter Strategie sind auf dieses Wachstum nicht mehr existentiell angewiesen und können den Unternehmensgewinn mit höheren Dividenden an die Anteilseigner ausschütten – im Gegenzug stellen die Anleger/Anteilseigner dem Unternehmen schließlich ihr Kapital zur Verfügung.

Ein gutes Beispiel aus dem DAX ist die Covestro AG, ein aus der Bayer AG hervorgegangener Werkstoffhersteller, der führend in der Herstellung von Polymerwerkstoffen ist. Zahlte Covestro im Jahr 2016 erstmals 0,70 Euro pro Aktie, so waren es 2017 bereits 1,35 Euro, 2018 dann 2,20 Euro und 2019 schließlich 2,60 Euro. Klar, das ist noch eine kurze Historie, zeigt aber eindrucksvoll wie die Entwicklung von Dividendenausschüttungen bei ertragsstarken Unternehmen aussehen kann.

Dividenden sind auch ein probates Mittel, um die Aktionäre an das eigene Unternehmen zu binden. Denn mit Dividenden generieren die Anleger Erträge, die tatsächlich auf deren Konto landen oder über eine Reinvestition den Aktienbestand erhöhen. Solange der Anleger nur auf die Kursentwicklung schielt, kann er Gewinne nur mittels Aktienverkauf generieren. Das will kein Unternehmen und schafft mit den Ausschüttungen eine Win-win-Situation für den Aktionär und für sich selbst.

Dividende und Steuern

Die steuerliche Behandlung von Dividenden ist in Deutschland klar geregelt: Dividenden unterliegen der Kapitalertragsteuer. Das sind aktuell 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag plus (evtl.) Kirchensteuer. Die Abführung der Steuer erfolgt in aller Regel automatisch: unter Berücksichtigung eines eventuellen Freistellungsauftrages führen die Banken und Finanzinstitute den jeweiligen Betrag direkt an das Finanzamt ab.

Für Dividenden, die von Aktiengesellschaften mit Sitz im Ausland gezahlt werden, gelten zunächst die Steuergesetze des jeweiligen Landes. Zwischen vielen Ländern wurden sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart. Damit wird erreicht, dass die Dividenden nicht in beiden Ländern besteuert werden: Die ausländische Quellensteuer wird je nach Land mehr oder weniger unbürokratisch mit der deutschen Kapitalertragsteuer verrechnet.

Solltest Du die erhaltenen Dividenden direkt reinvestieren – egal ob per manueller Transaktion oder automatisch – musst Du auch dafür Kapitalertragsteuer abführen. In Zeiten des Internets und fast allumfassender elektronischer Vernetzung stellen die Finanzinstitute am Jahresende dafür meistens umfassende und transparente Steuerbescheinigungen zur Vorlage beim Finanzamt aus.

Der Zeitpunkt der Dividendenzahlung

Um in den Genuss der Dividende zu kommen, musst Du natürlich die Aktie im Depot haben. Das ist zunächst mal trivial, aber es gibt ein paar Feinheiten zu beachten:

Dividendenstichtag

Anspruch auf die Dividendenzahlung hat jeder, der am Tag der Verkündung der Dividende (das ist bei jährlicher Dividendenzahlung üblicherweise am Tag der Hauptversammlung) Aktien dieses Unternehmens in seinem Depot hat. Es gibt keine vorgeschriebene Haltedauer, um Anspruch auf die Dividende zu haben. Entscheidend ist dieser Dividendenstichtag. Rein theoretisch könntest Du die Aktie bereits am nächsten Tag wieder verkaufen. Die Dividende wird auch nicht zeitanteilig auf die Haltedauer berechnet: sofern Du die Aktie am Dividendenstichtag im Depot hast, bekommst Du die komplette Dividende je Aktie ausgezahlt.

Ex-Dividenden-Tag

Am ersten Banktag nach der Verkündung werden die Aktien an der Börse ex-Dividende gehandelt: Der Kurs der Aktien wird um den ausgezahlten Dividendenbetrag reduziert.

Beispiel: Die Hauptversammlung beschließt eine Dividendenzahlung in Höhe von 2,50 Euro je Aktie. An diesem Tag schließt die Aktie bei einem Kurs von 55 Euro. Der Eröffnungskurs am nächsten Tag liegt dann bei 52,50 Euro. Andere Markteinflüsse sind bei diesem Beispiel ausgeklammert. Die Kursanzeige erhält an diesem Tag den Zusatz “exDiv” oder “xD”. Wenn Du am Ex-Dividenden-Tag Aktien des Unternehmens kaufst, hast Du Dir zwar den günstigen Kurs gesichert – aber Du hast keinen Anspruch auf die aktuell verkündete Dividende.

Der Aktienkurs bestimmt sich ja durch Angebot und Nachfrage. Der niedrigere Kurs am Ex-Dividenden-Tag führt häufig zu einer stärkeren Nachfrage nach dieser Aktie. Folglich steigt der Kurs und der Dividendenabschlag ist meist zügig wieder kompensiert.

Record-Date

In Deutschland liegt dieser Tag genau 21 Tage vor der Hauptversammlung. Wenn Du an diesem Tag Aktien des betreffenden Unternehmens in deinem Depot hast, darfst Du auf der Hauptversammlung dein Stimmrecht als Aktionär ausüben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du diese Aktien am Tag der Hauptversammlung noch im Depot hast oder ob Du sie vorher veräußert hast. Das Record-Date ist in manchen anderen Ländern – zum Beispiel in den USA – der Tag, an dem die Dividendenberechtigung ermittelt wird. Das ist dort üblicherweise der zweite Banktag nach der Hauptversammlung.

Zahltag

Am dritten Banktag nach Ankündigung wird die Dividende gezahlt und deinem Depot gutgeschrieben. Deutsche Unternehmen zahlen die Dividende meist einmal im Jahr.

Dividendenzahlungen von ausländischen Unternehmen

Anders als in Deutschland werden Dividendenzahlungen im Ausland oft an mehreren Terminen im Jahr vorgenommen. In den USA sind quartalsmäßige Dividendenzahlungen üblich. Manche Gesellschaften zahlen ihre Dividenden sogar monatlich aus – dazu gehören zum Beispiel ACNG und LTC Properties. Monatliche Dividenden sind vor allem bei Anlegern beliebt, die damit ihre regelmäßigen Ausgaben decken.

Die Termine für die Dividendenzahlungen von ausländischen Unternehmen sind nicht standardisiert und Ankündigung der Dividende, Dividendenstichtag und Zahltermin können weit auseinanderliegen. Bei einem etwas umfangreicheren Depot erfordert das durchaus Zeit und detektivischen Spürsinn, um alle Termine im Blick zu haben.

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Kennzahlen für Dividendenaktien

Natürlich musst Du bei der Auswahl von Dividendentiteln für dein Depot genauso achtsam und genau vorgehen wie bei jeder anderen Aktie. Es gibt ein paar kluge Kennzahlen, die Dir dabei helfen:

Dividendenrendite

Diese Kennzahl wird berechnet aus dem Quotienten von Dividende und Aktienkurs:

      Dividende ÷ aktueller Aktienkurs × 100 = Dividendenrendite in Prozent

Die Dividendenrendite ist eine Punktbetrachtung zum Stichtag und gibt die “Verzinsung” deiner Aktien zum aktuellen Kurs wieder: je höher die Dividendenrendite, umso höher die Verzinsung. Steigt der Aktienkurs, wird die Dividendenrendite geringer. Und umgekehrt steigt die Dividendenrendite, wenn der Kurs der Aktie fällt. Das ist reine Mathematik und sagt nichts aus über die Qualität der erwirtschafteten Gewinne aus.

Signifikant hohe Dividendenrenditen können aus Geschäftsproblemen und damit verbundenen niedrigeren Aktienkursen resultieren. Diese Kennzahl muss immer mit fundamentalen Werten des Unternehmens untermauert werden. Jeder Aktionär sollte natürlich auch seine ganz persönliche Dividendenrendite im Auge behalten, indem er die Dividendenzahlung in Relation zu seinem (durchschnittlichen) Einstiegskurs setzt.

Dividendenkontinuität

Unternehmen, die über viele Jahre in der Lage sind Dividenden an ihre Aktionäre zu zahlen, verfügen mit hoher Wahrscheinlichkeit über ein robustes und ausgereiftes Geschäftsmodell. Eine hohe einmalig gezahlte Dividende ist nicht so entscheidend wie nachhaltig über lange Zeit gezahlte durchschnittliche Dividenden. Es gibt Unternehmen, die bereits seit hundert Jahren ununterbrochen Dividenden ausschütten. Eine lange Dividendenhistorie zeugt von der Qualität des Unternehmens. Nach dieser Kontinuität musst Du Ausschau halten.

Dividendenerhöhung

Unternehmen, die kontinuierlich ihre Dividenden erhöhen, weisen in aller Regel eine stabile Geschäftsentwicklung mit einer nachhaltigen Steigerung von Umsatz und Gewinn auf. Ab 25 Jahren ununterbrochener Dividendenerhöhung dürfen sich solche Unternehmen zu den Dividendenaristokraten zählen. Solides Unternehmenswachstum verbunden mit steigenden Erträgen und Umsätzen selbst in Krisenzeiten stärkt das Vertrauen in diese Unternehmen.

Dividendensteigerungsrate

Die jährliche Steigerungsrate der Dividende gilt als Kriterium für stetiges Wachstum und eine dynamische Geschäftsentwicklung. Je höher die Steigerungsrate ist, umso attraktiver ist auch deine individuelle Dividendenrendite.

Ausschüttungsquote (Payout Ratio)

Sie wird berechnet, indem die Dividende je Aktie durch den Gewinn je Aktie dividiert wird und das Ergebnis anschließend mit dem Faktor 100 multipliziert wird:

      Dividende ÷ Gewinn je Aktie × 100 = Ausschüttungsquote in Prozent

Diese Kennzahl darf nicht mit der Dividendenrendite verwechselt werden: Während die Dividendenrendite die “Verzinsung” des eingesetzten Aktienkapitals berechnet, sagt die Ausschüttungsquote aus, in welchem Verhältnis die Ausschüttung zum Gewinn steht. Eine Ausschüttungsquote von 25 Prozent bedeutet, dass ein Viertel des Gewinns an die Aktionäre ausgezahlt wird.

Eine niedrige Ausschüttungsquote kann Potenzial für die Zukunft bedeuten: wird die Liquidität sinnvoll zum Beispiel in aussichtsreiche Wachstumssegmente investiert, wird sich die Ausschüttungsquote in den zukünftigen Jahren möglicherweise erhöhen. Experten halten eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 60 Prozent für gesund. Mit moderaten Quoten können sich die Unternehmen Puffer schaffen, um stabile Dividenden an ihre Aktionäre zahlen zu können. Hohe Ausschüttungsquoten bergen das Risiko, dass die Dividende in wirtschaftlich schwierigeren Phasen wegen fehlender Reserven gekürzt werden muss.

Ein paar Sätze zur Ausschüttungsquote im DAX

Alle dreißig Unternehmen, die im DAX gelistet sind, werden 2019 eine Dividende ausschütten. Und obwohl 2018 ein eher schlechtes Börsenjahr war – der DAX ist um über 18 Prozent gesunken – fallen die Dividenden dieser Unternehmen zu einem guten Teil höher aus als im Vorjahr.

Wie passt das zusammen?

Die Unternehmen waren in den Jahren zuvor sehr zurückhaltend bei der Ausschüttung von erwirtschaftenden Gewinnen. Sie hielten eher Liquidität vor oder zahlten Kredite ab. Auch dank gestiegener Produktivität in den Unternehmen haben sie sich ein gutes Polster zugelegt und können jetzt – trotz etwas niedrigerer Gewinne – satte Dividenden ausschütten. Die Ausschüttungsquote aller DAX-Konzerne liegt 2019 bei gut 40 Prozent (nach 38 Prozent im Jahr 2018). Grundsätzlich versuchen die Unternehmen – schon aus Gründen der Vertrauensbildung – einen halbwegs konstanten Gewinnanteil auszukehren.

Auf die richtige Aktienauswahl kommt es an

Die Kombination der oben vorgestellten Kennzahlen kann eine gute Dividendenstrategie formen. Natürlich gibt es da in der einschlägigen Literatur unzählige Abhandlungen. Begriffe wie

  • Dividendenbunker
  • Dividendensprinter
  • Gewinnrakete
  • Dividendenadel

werden Dir ebenfalls begegnen, wenn Du Dich intensiver mit dem Thema beschäftigst. Wertvolle Tipps findest Du auf den Internetseiten zum Thema Dividenden-Aristokraten: Das sind Unternehmen, die über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren die Dividende Jahr für Jahr erhöht haben.

Du musst aber auch immer im Kopf behalten, dass Dividendenstrategien auf ein bestimmtes Genre an Unternehmensaktien zielen und damit ein klares “Stock Picking” betreiben. Andere Segmente kommen nicht zum Zuge.

Mit dem DivDAX gibt sogar einen Dividendenindex, der einen Vergleich der Wertentwicklung von (DAX)Aktien mit hohen Dividendenrenditen ermöglicht. Wie immer kommt es auch bei der Auswahl der Dividendenaktien auf eine breite Diversifikation hinsichtlich Branche und auch Währung an. Wenn Du statt Einzelaktien lieber in ETFs oder Fonds investierst – auch hier gibt es eine gute Auswahl an Instrumenten, die sich auf Dividendenaktien spezialisiert haben.

Und es gibt sogenannte Dividendenkalender im Internet: Es handelt sich dabei um Übersichten zum Thema Dividende, die bei der Auswahl ausgesprochen hilfreich sind. Du findest darin natürlich die Dividendentermine, die Dividendenhistorie von vielen Aktien weltweit, die Bestperfomer, die Unternehmen mit Sonderdividenden und vieles mehr. Manchmal sind die Seiten kostenpflichtig, aber Du wirst zum gleichen Thema meist auch kostenlose Informationen finden.

DRIPs – die Königsdisziplin

Der gut informierte Anleger weiß, dass der Zinseszins ein mächtiges Instrument ist. Viele US-Firmen bieten ihren Aktionären sogenannte DRIPs an: Dividend Reinvestment Programs.

Dividenden werden nicht als Bardividende auf dem Depotkonto gutgeschrieben, sondern unmittelbar und ohne Kosten in weitere Aktien des Unternehmens reinvestiert. Sollte der ausgezahlte Betrag nicht für eine ganze Aktie ausreichen, dann wird ein Aktienanteil gekauft. Auf diese Weise wird der Aktienbestand über die Jahre nennenswert größer und die Bemessungsgrundlage für Dividendenzahlungen stets erhöht.

Die Dividendenkultur ist in den USA deutlich stärker ausgeprägt als in Deutschland und DRIPs sind dort weit verbreitet und bei den Anlegern sehr beliebt. Als ausländischer Investor kannst Du diese Reinvestitionsprogramme ebenfalls in Anspruch nehmen. Langfristig orientierte Investoren können damit ein respektables Vermögen aufbauen.

Fazit

Dividendenaktien bereichern jedes Depot. Mit einer werteorientierten Dividendenstrategie kannst Du Dir ziemlich entspannt ein passives Einkommen und ein stetig wachsendes Vermögen generieren. Je früher Du anfängst, umso schneller kannst Du die Früchte deiner Investitionen ernten. Ausgezahlte Dividenden sorgen für Deckung von deinen Ausgaben und reinvestierte Dividenden zünden den Zinseszins-Turbo in deinem Depot. Hinzu kommt, dass gemäß empirischen Studien eine positive Dividendenentwicklung mit langfristigen Kurssteigerungen einhergeht.

Das bedeutet für Dich als Aktionär, dass Du regelmäßig Dividenden erhältst und gleichzeitig auch noch Kursgewinne verbuchen kannst. Dividendenstarke Unternehmen sind meist auch bilanziell gut ausgestattet, haben vergleichsweise hohen Eigenkapitalquoten und einen niedrigen Verschuldungsgrad. Daraus resultieren hohe Cashflows, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden können.

Dividendenstrategien funktionieren auch für dein Portfolio!

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