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Wie schaffe ich es, mehr Geld zu investieren?

Monthly Budget
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Kontinuierlich steigende Mieten, Fahrzeugkosten, Strom –und Gaspreise stehen oft Gehältern gegenüber, die seit Jahren nicht mehr angehoben wurden. Für viele Arbeitnehmer ergibt sich daraus ein echtes Problem: Sie können nichts mehr oder zu wenig für ihre Altersvorsorge tun. Wie entkomme ich diesem Teufelskreis? Jedes Jahr suchen mehr Menschen nach Lösungen.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du mit etwas Kreativität viel Geld monatlich im Haushalt sparen kannst. Natürlich erfordert die Umsetzung von jedem Vorschlag ein gewisses Maß an Aktivität, aber als Belohnung winkt mit etwas Glück Monat für Monat eine ordentliche Sparrate für den ETF-Sparplan.

Hier den Beitrag als Video ansehen:

So früh wie möglich mit dem Sparen beginnen

Mittlerweile ist vielen Berufstätigen klar, dass die Rente nicht so sicher ist, wie von der Politik dargestellt wird. Es dürfte in 30 oder 40 Jahren zwar noch Rentenzahlungen geben, aber diese werden bei Weitem nicht mehr für die Lebenshaltung ausreichen. Um der drohenden Altersarmut zu entkommen, muss privat vorgesorgt werden.

Im Idealfall richtet ein junger Mensch zum Berufseintritt einen ETF-Sparplan ein, dem ein globaler Aktienindex zugrunde liegt. Nur damit sind, langer Anlagehorizont vorausgesetzt, dauerhaft attraktive Renditen erzielbar.

Soweit die Theorie, die Praxis sieht aber oft ganz anders aus. Sobald eine Arbeitsstelle gefunden ist, welche den Lebensunterhalt einigermaßen sichert, soll entweder das Leben in vollen Zügen genossen werden oder es steht die Gründung einer Familie an.

Im Ergebnis reicht das verfügbare Geld in den meisten Fällen für die Haushaltskosten, aber nicht für die private Altersvorsorge. Abstriche machen, kommt für die wenigsten Berufstätigen infrage, man lebt schließlich nur einmal und will das Dasein genießen. Sparen wird auf später verschoben und dies ist aus meiner Sicht ein Fehler, der viel Geld kostet.

Schauen wir uns einmal an, mit welcher monatlichen Sparrate ein 25-jähriger Arbeitnehmer für seinen Lebensabend vorsorgen kann. Zur Schließung der Rentenlücke wird nach heutigen Berechnungen ein Kapital von etwa 350.000 Euro benötigt. Wer mit 25 Jahren einen ETF-Sparplan auf den MSCI World (8 % Rendite durchschnittlich pro Jahr) einrichtet, hat zum Kapitalaufbau gut 40 Jahre Zeit:

  • Um 350.000 Euro zu generieren, musst Du 40 Jahre lang jeden Monat 100 Euro in den Sparplan einzahlen.
  • Insgesamt zahlst Du 48.000 Euro ein, der Rest sind Zinsen und Zinseszinsen, welche durch reinvestierte Renditen zusammenkommen.

Die Rechnung hat nur einen Fehler:

In 40 Jahren sind die 350.000 Euro nur noch halb soviel wert.

Dynamisierte Sparraten gewährleisten, dass die Kaufkraft von heute bis zum Renteneintrittsalter erhalten bleibt. Vereinfacht ausgedrückt, erhöhst Du die Sparrate jedes Jahr um 2 %.

Beginnst Du aber erst als 45-Jähriger mit dem Sparen, sieht die Rechnung folgendermaßen aus:

  • 350.000 Euro können innerhalb  von 20 Jahren nur mit einer Sparrate von 600 Euro pro Monate erzielt werden.
  • Die gesamte Eigenleistung beträgt 144.000 Euro.

Etwas besser sieht die Rechnung aus, wenn Du im Alter von 35 Jahren beschließt, einen ETF-Sparplan einzurichten:

  • Um in 30 Jahren eine Summe von 350.000 Euro anzusparen, müssen pro Monat 240 Euro in den Sparplan eingezahlt werden.
  • Insgesamt zahlst Du 82.800 Euro ein.

Du merkst also, dass es sich lohnt, sehr früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Dank des Zinseszinseffekts kommst Du mit niedrigen Sparraten ans Ziel. Im weiteren Verlauf dieses Beitrags erkläre ich Dir, wie sich die Sparraten von selbst finanzieren.

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Haushaltskosten senken, aber wie?

Wenn Du denkst, dass die 100 Euro monatlich Dein Budget überfordern, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Du verschiebst das Sparen um 10 oder 20 Jahre, mit allen oben dargestellten Konsequenzen oder Du entdeckst das Potenzial in Deinem Haushalt. Sparpotenzial im Haushalt? Gibt es so etwas?

Meiner Erfahrung entsprechend hat jeder Haushalt ein riesiges Sparpotenzial, es muss nur entdeckt werden. Beginnen wir mit den kleinen Dingen wie irgendwann einmal abgeschlossene Abonnements, welche niemand mehr braucht. Zeitschriften- und Bücher-Abonnements sind im digitalen Zeitalter absolut überflüssig, sie belasten aber den Haushalt mit quartalsweisen oder jährlichen Kosten.

Ähnlich sieht es bei Mitgliedschaften in irgendwelchen Vereinen aus, die werden per Lastschrift regelmäßig weiter bezahlt, obwohl schon längst kein Interesse mehr besteht. Allein diese beiden Positionen belasten die Haushaltskasse mit jährlich etwa 100 Euro. Die Kündigung dauert nur wenige Minuten und mit dem Geld kann eine Rate des ETF-Sparplans bezahlt werden.

Strom- und Gaskosten reduzieren

Ein alter Hut magst Du jetzt denken. Aber dem ist nicht so, denn immer noch stecken 15 Millionen Haushalte in der BRD in der vergleichsweise teuren Grundversorgung. 50 bis 100 Euro im Jahr kann ein Haushalt sparen, wenn zu einem günstigen Energieversorger gewechselt wird.

Es gibt spezielle Vergleichsportale, welche die Suche nach preiswerten Versorgern vereinfachen. Ist ein neuer Anbieter gefunden, genügt meist eine einfache Mitteilung, aus welcher der Wunsch auf einen Wechsel hervorgeht.

Natürlich muss online ein Antrag auf Versorgung gestellt werden, aber den Wechselvorgang inklusive Kündigung beim Altanbieter übernimmt der neue Lieferant. Bei Gas und Strom zusammen sind im Einzelfall jährliche Einsparungen von 100 Euro realistisch. Und schon ist die zweite Sparrate generiert.

Auto, ja oder nein?

Das Thema Auto entzweit derzeit die Gesellschaft. Die einen wollen am liebsten alle Fahrzeuge verbieten, während andere darin eine Stütze der heimischen Wirtschaft sehen. Fakt ist jedoch, dass jeder Pkw mehrere Hundert Euro im Monat kostet. Für viele Leute ist das Auto eher Statussymbol als notwendiges Werkzeug. Freiheit auf Rädern ist allerdings zunehmend eine Illusion, das Halten eines Pkws kann zur echten Belastung werden.

Mir geht es beim Thema Auto nicht um ökologische oder politische Aspekte, sondern um wirtschaftliche Kriterien. Es ist einfach Fakt, dass viele Menschen Autos halten, ohne sie wirklich zu brauchen. Sehr oft sind es gerade Arbeitnehmer mit vergleichsweise niedrigen Gehältern, welche ihre Haushaltskassen erheblich durch Fahrzeugausgaben belasten.

Im Einzelfall kann es sehr sinnvoll sein, ohne Auto zu leben und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Betonung liegt auf Einzelfall. Wer ohne Pkw auskommt und sich von seinem teuren Blech trennen kann, hat einen riesigen Vorteil bei der Altersvorsorge.

Die Gesamtkosten eines Mittelklassefahrzeugs liegen monatlich bei etwa 250 Euro. Mit 50 Euro kann eine Monatskarte erworben werden. 100 Euro könnten in den ETF-Sparplan fließen und weitere 100 Euro stünden für beliebige Ausgaben zur Verfügung.

Natürlich wird der Vorschlag von einigen Leuten aus beruflichen Gründen nicht umzusetzen sein, andere wollen keinesfalls auf ihr heiliges Blech verzichten. Ist mir alles klar. Gleichwohl wird sich der eine oder andere für den Sparplan und gegen das Auto entscheiden müssen, weil das Geld nicht für beides reicht.

Es geht aber auch ohne Verzicht, wie ich Dir im nachfolgenden Abschnitt beweise.

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Passives Einkommen aufbauen

Im ersten Teil des Beitrags habe ich Dir einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie Du die Kosten in Deinem Haushalt senken kannst. Du siehst aber, dass mit den meisten Vorschlägen nur wenig zusammenkommt. Viel Geld könntest Du hingegen durch den Verzicht auf das eigene Auto einsparen. Dieser Ansatz ist allerdings nicht jedermanns Sache.

Wenn die möglichen Einsparungen im Haushalt zu gering sind und ein Verzicht auf den eigenen Pkw nicht infrage kommt, müssen andere Lösungen gesucht werden. Es muss ein passives Einkommen her.

Das Ziel sollte sein, durch ein passives Einkommen den oben dargestellten Vermögensaufbau (passive Geldanlage) zu realisieren. Dieses Einkommen darf nur wenig Aktivität erfordern, weil Du ja berufstätig bist. Nachfolgend zeige ich Dir einige Möglichkeiten, mit denen Du Vermögen per ETF-Sparplan aufbauen kannst, ohne auf Lebensqualität (Pkw usw.) verzichten zu müssen. Dazu ist allerdings ein mehr oder weniger umfangreiches Startkapital notwendig.

Passiver Devisenhandel

In der Regel ist das Handeln mit Währungspaaren ein Unterfangen, welches viel Wissen, Erfahrung und Aktivität voraussetzt. Die klassische Art des Forex Tradings erfordert täglich mindestens 4 Stunden engagiertes Handeln und kommt somit für Berufstätige nur selten infrage.

Es gibt jedoch Broker, die das sogenannte Copy-Trading ermöglichen. Du eröffnest gezielt ein Copy-Trader-Konto und zahlst 500 bis 1.000 Euro ein. Danach siehst Du eine übersichtliche Auflistung besonders erfolgreicher Händler und verteilst Dein Geld auf beliebig viele dieser Trader.

Sobald Du auf den Button „jetzt kopieren“ geklickt hast, nimmst Du automatisch an den Aktivitäten dieser Profis teil. Natürlich ist der Devisenhandel ein Mix aus Gewinn und Verlust. Aber ein professioneller Trader sorgt dafür, dass die Gewinne deutlich höher ausfallen als die Verluste.

Du selbst kannst übrigens jeden einzelnen Handel der kopierten Trader mit einem Klick beenden, ohne dass davon die Vereinbarung tangiert wird. In der Regel kann mit einem passiven Einkommen aus dem Copy-Trading jede 100-Euro-Sparrate des ETF-Sparplans bezahlt werden und es bleibt noch etwas übrig.

Sinnvoll ist, täglich die kopierten Trader zu überprüfen und eventuell den einen oder anderen auszuwechseln. Maximaler Aufwand pro Tag etwa 15 bis 30 Minuten.

Passives Einkommen durch Vermietung

Beim Begriff Vermietung denken viele Leute nur an Wohnraum und liegen damit völlig falsch. Heutzutage werden Werkzeuge, Kameras, Kleidungsstücke, Fahrräder, Autos, Boote und mehr vermietet.

Natürlich setzt die erfolgreiche Vermietung gewisse Kenntnisse voraus. Du musst wissen, welche Miet-Objekte aktuell stark nachgefragt sind. In der Praxis ist es sinnvoll, das eigene Auto zeitweise zu vermieten. In der Regel fährst Du mit Deinem Pkw morgens zur Arbeit und dann steht er 8 Stunden ungenutzt herum.

Es gibt mittlerweile Plattformen, die das Vermieten des Privatwagens stundenweise ermöglichen. Als Vermieter erhältst Du etwa 75 % des Mietpreises und hast keinerlei Aufwand mit der Organisation. Registrieren kannst Du Dich auf einer derartigen Plattform ebenso einfach wie bei einem Broker. Die hohe Nachfrage resultiert in regelmäßigen Vermietungen und ergibt einen ordentlichen Nebenverdienst.

Natürlich müssen vor der ersten Fahrzeug-Vermietung einige Herausforderungen wahrgenommen und gemeistert werden. Danach sollte damit aber ohne Mühe ein stattliches Passiv-Einkommen erzielbar sein.

Untervermietung zum Generieren von Passiv-Einkommen nutzen

Lebst Du bereits in den eigenen vier Wänden (Erbschaft), ist das Vermieten einer Etage oder eines Zimmers problemlos möglich. Anders sieht es hingegen aus, wenn Du noch zur Miete wohnst. Sollte der Vermieter allerdings einverstanden sein, steht der passiven Einkommensquelle nichts im Weg. Gerade einzelne Zimmer sind heutzutage Mangelware, die erzielbaren Mieten können attraktive Nebenverdienste sein.

Alternativ bietet sich die Untervermietung der zur Wohnung gehörenden Garage an. Mit den Einnahmen lassen sich die Raten des ETF-Sparplans und mehr finanzieren. Des Weiteren kannst Du die Dachfläche eines Hauses günstig anmieten und einem Mobilfunkanbieter langfristig zur Miete anbieten. Auch hier ist die Nachfrage derzeit erfreulich hoch.

Passives Einkommen durch Engagement bei YouTube

Seit Längerem beobachte ich, dass es auf der Plattform YouTube viele Videos gibt, die irgendetwas vermitteln. Sehr hohe Klickzahlen sind mir bei Beiträgen aufgefallen, die beispielsweise den richtigen Umgang mit Hunden thematisieren. Solltest Du selbst einen Hund haben, wäre dies eine Grundlage für ein passives Nebeneinkommen.

Ähnlich kannst Du mit speziellen Kenntnissen in den Segmenten Politik, Reisen oder Technik verfahren. Als begeisterter Notebook-Fan könntest Du Videos mit Schwerpunkt Computertechnik produzieren, als Autoliebhaber kämen Beiträge in diesem Bereich infrage.

Kreativität und Ideenreichtum sind beste Voraussetzungen für oft angeklickte YouTube-Beiträge und stellen nach einer gewissen Anlaufzeit passives Zusatzeinkommen in Aussicht. Alle Videos kannst Du am Wochenende produzieren und einstellen.

Fazit

Mit dem Senken der Haushaltskosten kann der Vermögensaufbau per ETF-Sparplan nur teilweise oder durch Verzicht bewältigt werden. Die Sparraten lassen sich jedoch vollständig und mühelos mit passivem Einkommen bezahlen. Notwendig sind etwas Anfangskapital, leicht umsetzbare Ideen und positive Grundeinstellung.

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