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Wie viel Geld maximal auf Girokonto? Sparkasse, Volksbank & Co.

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Depotstudent Dominik
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Bei vielen Kunden von Banken, Sparkassen und Volksbanken sammelt sich das Geld auf Girokonten und Tagesgeldkonten. Daher möchten sie gerne wissen, wie viel Geld maximal erlaubt ist und wie viel Geld maximal sinnvoll ist.

Gibt es hierbei Regelungen und Empfehlungen von Banken, Sparkassen und Volksbanken?

  • Gibt es eine Grenze, wie viel Geld erlaubt ist? Kann es Strafen geben?
  • Wie viel Geld sollte man maximal auf dem Konto haben? Gibt es Empfehlungen?

Ich zeige Dir in diesem Artikel, wie viel Geld man auf dem Girokonto haben darf und welche Summen empfohlen werden.

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Wie viel Geld darf man auf dem Konto haben?

Generell kannst Du einen beliebigen Betrag auf dem Girokonto haben, da es keine Begrenzung oder Regelung für die maximale Höhe gibt – das gilt grundsätzlich für alle Banken, Sparkassen und Volksbanken.

Du kannst also so viel Geld auf dem Konto haben, wie Du möchtest.

Trotzdem gibt es einige Gründe, warum Du aus eigenem Interesse nicht zu viel Geld auf dem Konto haben solltest.

Vier Faktoren können für die Höhe der maximalen Einlagen entscheidend sein:

  • Verwahrentgelt (Negativzinsen) z.B. ab 50.000 €
  • Einlagensicherung bis 100.000 €
  • Inflation auf das Vermögen
  • Vermögenssteuer

Verwahrentgelt Sparkasse: Wie viel Geld maximal auf Girokonto Sparkasse?

Ab welchem Betrag das erste Mal Negativzinsen (Strafzinsen) drohen, ist von der jeweiligen Sparkassen Filiale abhängig – prüfe also die Unterlagen Deiner speziellen Sparkassen-Filiale.

Allgemein gilt jedoch: Negativzinsen werden bei der Sparkasse häufig ab einer Grenze von 50.000 € mit einem Verwahrentgelt von 0,5 % versehen. Die Beträge über der Grenze von 50.000 € werden mit dem Negativzins von 0,5 % verzinst.

Wer also zum Beispiel 52.000 € auf dem Konto hat, muss auf 2.000 € den Strafzins von 0,5 % zahlen. Das entspricht 10 € pro Jahr.

Verwahrentgelt Volksbank: Wie viel Geld maximal auf Girokonto Volksbank?

Bei der Volksbank ist es ähnlich wie bei der Sparkasse: Auch hier wird häufig eine Grenze von 50.000 € und ein Negativzins (Strafzins) von 0,5 % angesetzt. Das unterscheidet sich je nach Filiale und sollte von Dir in Deinen Unterlagen überprüft werden.

Bei Sparkassen und Volksbanken kann es natürlich jederzeit die Entwicklung geben, dass die Strafzinsen wieder abgeschafft werden. Das hängt stark von der Entwicklung der Leitzinsen (EZB) ab und kann nicht prognostiziert werden.

Einlagensicherung: Maximal 100.000 € sind geschützt

Die Einlagensicherung ist für Banken, Sparkassen und Volksbanken in Deutschland identisch und beträgt 100.000 €. Sie sorgt dafür, dass bei Insolvenz des Kreditinstituts das Sicherungssystem in Gang gesetzt wird und Du als Kunde bis zur Höhe von 100.000 € einen gesetzlichen Schutz erhältst.

Wenn es eine Bankenpleite gibt, könnten die Einlagen über diesem Wert verlorengehen!

Das bedeutet: Es sollten maximal 100.000 € pro Bankkunde und Bankinstitut auf dem Konto gelassen werden.

Wer mehr als 100.000 € auf Konten halten möchte, sollte sich ein zusätzliches Konto bei einem anderen Bankinstitut suchen. Dadurch greift erneut die Einlagensicherung, was bedeutet: Bei zwei verschiedenen Konten von unterschiedlichen Kreditinstituten lässt sich die Einlagensicherung pro Person damit auf 200.000 € erhöhen.

Tipp: Falls Du eine Immobilie verkauft hast oder aus anderen Gründen eine schutzwürdige Einlage erhalten hast, erhöht sich der Schutz sechs Monate lang auf bis zu 500.000 €. Diese Erhöhung der Einlagensicherung gilt ab dem Moment des Geldeingangs.

Die Lösung: Geld auf verschiedene Konten verteilen

Um die Einlagensicherung nicht zu überschreiten, kann das Geld auf verschiedene Konten verteilt werden. Dadurch kannst Du den gesetzlichen Schutz weiterhin für das gesamte Vermögen nutzen, auch wenn Du über 100.000 € auf der hohen Kante haben solltest.

Überlegen solltest Du Dir im nächsten Schritt, ob es überhaupt Sinn macht, so viel Geld auf Girokonten liegen zu lassen. Denn durch die Inflation kann das Geld langfristig deutlich im Wert schrumpfen.

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Inflation: Wie viel Geld sollte man auf dem Girokonto haben?

Die jährliche Inflation beträgt im Durchschnitt etwa 2 % (teilweise auch deutlich mehr, teilweise weniger) und sorgt dafür, dass das Geld schleichend entwertet wird. Zumindest dann, wenn es einfach auf dem Girokonto gelagert wird und keinen Wertzuwachs erfährt.

Beachtet werden sollte deshalb, dass ein Girokonto keine Geldanlage darstellt!

Vor allem dann nicht, wenn die Zinsen unterhalb der Inflation liegen – und das ist historisch gesehen meistens der Fall gewesen. Selbst bei Tagesgeldkonten und Festgeldkonten sieht das ähnlich aus.

Girokonten dienen vielmehr dem Zahlungsverkehr und der Abwicklung von Transaktionen und weniger der Geldanlage. Daher sollte lediglich ein gewisser Teil auf dem Girokonto lagern: Zum Beispiel in Form des Notgroschens.

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Als Notgroschen werden häufig drei Monatsgehälter (netto) empfohlen. Das bedeutet, dass Du drei Mal den Betrag auf dem Konto haben solltest, der Dir monatlich auf das Girokonto eingezahlt wird.

Bei einem monatlichen Netto-Gehalt von 2.000 € entspräche das 6.000 € Notgroschen.

Der Notgroschen dient vor allem unvorhergesehenen Anschaffungen und kleinen „Notfällen“. Also wenn die Waschmaschine kaputt geht oder am Auto eine Reparatur notwendig wird.

Der andere Teil des Vermögens sollte in renditestärkere Anlagen investiert werden.

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Steuern bei großen Vermögen? Wie viel ist steuerfrei erlaubt?

Bis zum Jahr 1997 gab es in Deutschland eine Vermögenssteuer. Diese bezog sich zum Beispiel auf Besitztümer wie Geld, Grundbesitz, Aktien oder Autos – jedoch erst ab einer bestimmten Höhe.

Nur wenn die festgelegte Höhe überschritten worden ist, musste eine Vermögenssteuer dafür gezahlt werden.

Aktuell gibt es in Deutschland jedoch keine derartige Steuer, sodass für Vermögen selbst keine Steuer fällig wird.

Lediglich Personen, die Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Gewinne an der Börse) erwirtschaften, müssen auf diese Erträge Steuern zahlen – die sogenannte Abgeltungssteuer. Das gilt jedoch erst ab dem gesetzlich definierten Freibetrag für Kapitalerträge (Sparerpauschbetrag) und hat nichts mit einer Vermögenssteuer zu tun.

Was passiert, wenn man zu viel Geld auf dem Konto hat?

Passieren wird bei „zu viel“ Geld auf dem Konto zunächst einmal nicht viel: Lediglich ein mögliches Verwahrentgelt (Negativzinsen) könnte dafür sorgen, dass das Geld ab dem Grenzbetrag negativ verzinst wird.

Eine explizite „Strafe“ oder andere Maßnahmen sind bei viel Geld auf dem Konto jedoch nicht zu erwarten.

Das mögliche Verwahrentgelt ist für Anleger jedoch meist Strafe genug! Es empfiehlt sich daher häufig, das Geld zumindest auf verschiedene Konten zu verteilen.

Gebühren vermeiden & kostenloses Konto nutzen

Viele Anbieter von Girokonten sind nicht kostenlos und erheben Gebühren für bestimmte Leistungen. Allein für die Nutzung von Konten verlangen viele Banken ordentliche Entgelte.

Mittlerweile gibt es jedoch auch einige sehr gute und etablierte Banken, welche auf derartige Kosten für die Kunden vollständig verzichten.

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Das Konto lässt sich ganz einfach in wenigen Minuten online eröffnen und ist vollständig kostenlos.

Du kannst es entweder als Alternative zu Deinem bisherigen Konto verwenden oder als Ergänzung als zweites Konto führen. Durch ein zweites Konto kannst Du die Einlagensicherung verdoppeln und Dein Geld besser verteilen.

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