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Wissenswertes zum Börsengang

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Die neuen Änderungen im Bereich TMG haben viel Aufregung produziert. Vorteilhaft ist, dass Aktien jetzt wieder stärker von aktiven Tradern fokussiert werden. Indes gibt es aber auch hierbei steuerliche Herausforderungen. Uneinbringbare Verluste aus Aktien-Geschäften können seit diesem Jahr nicht mehr mit Gewinnen verrechnet werden.

Gleichzeitig neigen viele Händler zum Erwerb von Aktien unmittelbar nach dem Börsengang der emittierenden Gesellschaft. Neueste Daten belegen, dass immer mehr Unternehmen in Geldnot an die Börse gehen.

Verluste generierende Gesellschaften

Eine aktuelle Grafik zeigt, dass 74 % aller Unternehmen, die 2019 neu an der Börse erschienen, verlustreiche Geschäftsmodelle haben. Der Wert lag in den 1990ern noch bei weniger als 25 % und erreichte zur Jahrtausendwende etwa die gleiche Höhe wie aktuell.

Was in den Jahren 2000 bis 2003 passiere, dürfte jedem Anleger bekannt sein. Die Dotcom-Blase platzte und riss die Aktienkurse von allen Gesellschaften, aber vor allem von Technologieunternehmen in die Tiefe.

Aktionäre, die in Unternehmen wie beispielsweise Emerson investiert waren, mussten Verluste von bis zu 90 % hinnehmen. Derzeit entwickelt sich aus der Sicht vieler Insider eine ähnliche Blase wie vor knapp 20 Jahren und es wird befürchtet, dass sie bald platzt. Erneut gehen viele Unternehmen mit wenig profitablen Geschäftsmodellen an die Börse und dieser Fakt wirft die Frage auf:

  •  Sollten Anleger überhaupt Aktien von Gesellschaften kaufen, die neu an der Börse sind?

Dazu einige grundsätzliche Informationen, welche Deine Entscheidung für oder gegen Aktien von neuen Emittenten erleichtern.

Warum unternimmt eine Firma den Börsengang?

Der Gang an die Börse wird von den meisten Unternehmen eingeschlagen, weil Geld durch den Verkauf von Anteilen eingenommen werden soll. Lediglich die Gründe für den Börsengang waren und sind verschieden. Einige Gesellschaften sind auf Expansionskurs, andere suchen dringend benötigte Liquidität und bei manchen Firmen wird der Börsengang vom Geldbedarf des Mutterkonzerns verursacht.

Es ist also immer die Generierung von Geld als Motivation für den Börsengang zu sehen. Auch Unternehmen, die durch ihr Geschäftsmodell aktuell geringe oder keine Einnahmen erzielen, erhoffen sich durch den Börsengang eine Verbesserung ihrer Situation. Aus vielen Unternehmen wurden seit dem Börsengang erfolgreiche und international agierende Konzerne.

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Was bedeutet dies für Dich?

Dass es aktuell wieder viele Unternehmen mit unprofitablen Geschäftsmodellen an der Börse gibt, mahnt zwar zur Vorsicht. Es ist aber kein Indikator für einen baldigen Börsencrash.

Die meisten neuen Unternehmen an der Börse kommen aus dem Technologiesektor. Viele davon verfügen über ausgezeichnete Ideen, welche sie aber nicht umsetzen können. Der Markt wird von den sogenannten Platzhirschen besetzt und lässt keinen Spielraum für Neulinge.

Gleichzeitig sind die Aktien von neuen Unternehmen sehr günstig und bieten Dir als Anleger mehr Chancen als hoch bewertete Bluechips. Es hilft Dir bei der Auswahl von neu emittierten Aktien wenig, auf die üblichen Kennzahlen zu schauen. Du musst Dich vielmehr intensiv mit dem derzeit unprofitablen Geschäftsmodell befassen und nach Hinweisen suchen, die für zeitnahe Änderung sprechen.

Das Beispiel Emerson.

Die Firma wurde beim Platzen der Dotcom-Blase an den Rand des Ruins getrieben und ist heute dank ihrer Innovationskraft ein weltweit führender Konzern mit 76.000 Mitarbeitern. Die Aktie hat ihren Wert seit 2015 von 45 auf 77 Dollar fast verdoppelt. Der Erfolg war in erster Linie der ständigen Expansion geschuldet, alles verfügbare Geld wurde in die Gewinnung von Marktanteilen investiert.

Gelingt es also einem neuen Unternehmen, nach dem Börsengang schnell Marktanteile zu gewinnen, wird die Aktie für Dich zur Erfolgsgeschichte. Linux schaffte dies beispielsweise nicht und musste Microsoft das Feld überlassen.

Marktanteile machen den langfristigen Erfolg einer Aktien emittierenden Gesellschaft aus und nicht die aktuelle Bewertung des Geschäftsmodells. Bedenke dies bitte bei Deiner Auswahl – auch unter dem Aspekt der neuen Verrechnungsmethode von Verlusten aus Aktien-Geschäften.

Dein Depotstudent Dominik

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