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Autsch! Meine Bitcoin Erfahrungen

Tatsächlicher Einstieg und Ausstieg bei Bitcoin

Heute mache ich keinen Mucks! Bühne frei für einen spannenden Gast:

Ein Erfahrungsbericht von Ungeduld, Glücksspiel und Subkultur.

Junge Visionäre, die mit einem kleinen Investment in eine moderne Technologie eingestiegen sind und nach einigen Jahren als milliardenschwere self-made Gewinner porträtiert werden: Wir alle kennen diese Geschichten.

Aber jetzt wird es spannend, denn hier kommen nun meine ganz eigenen Bitcoin Erfahrungen, die ich Dir keinesfalls vorenthalten will!

Meine Ausgangssituation

Schon immer übte Geld eine merkwürdige Macht über mich aus – vor meinem inneren Auge hatte (und wenn ich ehrlich bin: habe) ich immer das Bild, eines Tages, in der nicht all zu fernen Zukunft, keinen Gedanken mehr daran verschwenden zu müssen. Der Gedanke allerdings, mit Geld zu arbeiten, war und ist mir immer fremd geblieben. Ich betrachte finanziellen Wohlstand eher als Mittel zum Zweck.

Mit 29 Jahren erfuhr ich dann, dass ich meinen 30. Geburtstag wohl als junger Vater feiern würde. Und auf einmal waren sie da, die großen Fragen: Habe ich mich und meine Familie genug abgesichert? Kann ich mit meinem Job als Beamter in einer großen Behörde die Zukunft meines Sohnes richtig gestalten? Gibt es eine Möglichkeit, unsere aktuellen Lebensverhältnisse schnell zu verbessern?

Ich hatte, abgesehen von Immobilien, jedoch keine Erfahrung darin, mein Geld vernünftig und gewinnbringend zu investieren. Nicht, dass ich begriffsstutzig wäre. Ich habe mich einfach nie dafür interessiert und damit kaum Erfahrungen. Nun sollte sich dieses schwarze Loch in meinem Wissen jedoch schließen und ich begann zu lesen, wie schwer kann es schon sein, richtig? Die Erkenntnis traf mich dann allerdings doch recht schnell: Diese ganze Finanz-Nummer ist dann doch ein stückweit komplizierter, als ich dachte.

Bitcoin = schnelles Geld

Zum Glück hat man ja Freunde und Bekannte. Und wie sich herausstellte, hatte mein Kollege schon vor einiger Zeit in diverse Kryptowährungen investiert und wollte auch mit Bitcoin Geld verdienen.

Ich war mir nach einigen Gesprächen absolut sicher: Mit Blockchain, Bitcoin handeln und Co. lässt sich auf einfache und vor allem schnelle Weise ein Haufen Kohle machen. Ganz ohne viel mehr dafür tun zu müssen, als sich einen guten Plan zu machen, was mit dem neu erworbenen Reichtum angefangen werden sollte.

Nach dem ich also von meinem Kollegen gebrieft wurde, machte ich mich an einem freien Nachmittag auf die Suche nach meiner persönlichen Tür in die Krypto-Welt. Was dann geschah, liest du in den folgenden Seiten.

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Tools of the Trade – meine Werkzeuge

Unerfahren und vor allem ungeduldig wie ich war, sprang ich auf den erstbesten Zug auf und nutzte mit Coinbase einen extrem anfängerfreundlichen und leicht überschaubaren Client, um meine ersten Einkäufe in Bitcoin und Ethereum zu tätigen und Bitcoin Erfahrungen zu sammeln.

Coinbase war eine perfekte Einstiegsdroge für den Erwerb von Kryptowährungen. Die App war recht intuitiv und machte es Nutzern leicht, mittels hinterlegten Zahlungsmitteln in Kryptos zu investieren. Zu meiner Einstiegszeit waren nur vier Währungen auf Coinbase zu handeln: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und BitcoinCash. Diese Währungen konnten erworben und auch auf der plattformeigenen Wallet gespeichert werden.

Gesagt getan – meine ersten Euros wanderten in die Blockchain. Ein gutes Gefühl, blieb nur die Frage, wann die nächste große Rallye einsetzen würde.

Im weiteren Verlauf meiner Recherchen und wachsender Erfahrungen kam ich jedoch schnell zu der Erkenntnis, dass mit den Riesen der Kryptoszene zwar noch Geld zu verdienen war, eine Investition in kleinere Projekte und Coins mitunter aber die attraktivere Möglichkeit darstellte. Mit Bitcoin Geld verdienen war also nur ein Teil meines Planes.

Und jetzt geht die Party richtig los

Ein Transfer in andere Währungen wie Cardano, Ripple oder Verge war jedoch mit Coinbase nicht möglich – ich brauchte also mehr.

Bühne frei für … Binance! Als eine der größten Kryptobörsen der Welt verspricht Binance sicher, erfahren und mit einer riesigen Auswahl an zu handelnden Währungen für jeden geeignet zu sein, der sein Glück in der Blockchain versuchen möchte.

Binance gilt auch nicht umsonst als Marktführer, was Börsen angeht – das Interface ist leicht zu durchschauen, die Transaktionsgebühren dank eigener Währung (BNB) vergleichsweise gering und die weitreichenden Order-Funktionen auch für Anfänger schnell verständlich. Ich hatte den Dealer meines Vertrauens gefunden – um im Bild der “Einstiegsdroge” zu bleiben.

Nun fehlte mir noch ein Aspekt auf meinem Weg zum Ruhm: Sicherheit.

Ich war schließlich überzeugt, dass meine angelegten Euros bald Millionen wert sein würden. Da schien es angebracht, an das Thema Sicherheit zumindest ein paar Gedanken zu verlieren – ich wollte schließlich nicht als eines der zahlreichen Hacking-Opfer enden, die mit Bitcoin handeln und dann alles verlieren. Unterm Strich entschied ich mich, die auf Ether basierenden Coins auf der beliebten MEW (myetherwallet) zu sichern, zusätzlich nutzte ich für meine anderen Coins entweder Bitcoin Wallets oder die Funktionen von Binance.

Eine etablierte Plattform, auf der man Kryptowährungen handeln kann:

Link zum Anbieter*

Hinein in das Kaninchenloch

Ganz nach dem Motto “Im Winter sollst du streuen” fing ich an, mein Portfolio breiter aufzustellen. Ich recherchierte die unterschiedlichen Usecases hinter den angebotenen Währungen und fand immer mehr interessante, spannende und auch skurrile Projekte, die um die Aufmerksamkeit – und vor allem das Geld – von Krypto-Jüngern buhlten.

Mein Portfolio wuchs mit den Wochen im Wert, wie auch in der Bandbreite meiner gehaltenen Währungen:

Portfolio aus Kryptowährungen
Mein Portfolio aus Kryptowährungen

Meine Zugpferde waren Bitcoin und Ether. Daneben investierte ich einen größeren Teil meiner Kryptos in Verge. Diese Währung hatte den ersten Sprung aus einem Bereich von wenigen hundertstel Cent auf über 3 Cent hinter sich und verhieß eine satte Gewinnchance. Außerdem hielt ich einen Teil an Cardano, dessen Hightech-Anspruch und lange Erfahrung ich sympathisch und vielversprechend fand und befasste mich zusätzlich mit Holo, Ripple, Tron und Neo.

Krypto-Subkultur

Mit meinem tieferen Eintauchen in diese neue Welt stellte ich fest, wie weit die Kryptoszene bereits zu einer echten (Online-) Subkultur geworden war: Soziale Netzwerke wie Reddit, Twitter und Telegram waren voll von Gruppen, Gemeinschaften, Threads und Einzelpersonen, die eine Flut von Infos, Tipps, Gerüchten und Dementis in den Äther bliesen.

Ich begann, in die Szene einzutauchen und erwischte mich dabei, stundenlang über Reddit-Threads zu sitzen, Twitter nach interessanten Meldungen zu durchforsten und bei Telegram mit Kryptobegeisterten weltweit Erfahrungen auszutauschen. Mit Bitcoin Geld verdienen, das war auch das Ziel vieler anderer.

Zusammen mit meiner beginnenden Obsession, die Kurse meiner Investments zu verfolgen, verbrachte ich täglich mehrere Stunden mit der Thematik Kryptowährungen. Ich erwischte mich immer öfter dabei, noch am Abend, kurz bevor die Augen zufallen, auf die aktuelle Übersicht meines Binance-Accounts zu schauen, nur um am nächsten Morgen aufzuwachen, und dasselbe zu tun. Die wahnsinnige Schnelllebigkeit der Krypto-Börsen hatte mich in ihren Bann gezogen und meine Bitcoin Erfahrungen wurden immer intensiver.

Wie gewonnen, so zerronnen

Ausgestattet mit meinem neuen Wissen, Kontakten in die Szene und diversen Währungen lief es zunächst wirklich gut und ich konnte mein eingesetztes Kapital im Laufe von etwa zwei Monaten fast verdoppeln. Die Kurse setzten ihren Aufwärtstrend immer weiter fort und auch die Mainstream-Medien wurden immer mehr auf das Phänomen Bitcoin aufmerksam. Ein Erfahrungsbericht nach dem anderen tauchte auf, die Geschichten von Gewinnern und Verlierern wurden aus allen Ecken zitiert.

Ich wähnte mich in Sicherheit, genoss meine Erfahrungen und fing an, weitere Investitionen zu tätigen. Mein Portfolio hatte sich inzwischen als recht zuverlässig erwiesen und ich unterstützte nun auch einige Krypto-Startups (sogenannte ICOs), deren Börsengang kurz bevorstand. Ich war mir sicher: Der große Run geht jeden Moment los. Eine gute Nachricht aus den großen Medienhäusern und Otto Normalbürger würde auf meine Währungen setzen und mich innerhalb weniger Stunden reich machen. Doch mit Bitcoin handeln bringt eben seine Risiken mit sich.

Es kam anders

Vielleicht ist die Erklärung wirklich ganz einfach: Ich war dieser Otto Normalbürger, der mit seinen ganzen Kumpanen die Kurse in den letzten Monaten nach oben gepusht hatte, um mit Bitcoin zu handeln. Denn kurz nach meinem zweiten Reinvest begaben sich die Kurse aller großen Coins und damit auch die der allermeisten kleineren Währungen, auf eine sehr lange Talfahrt.

Mein Traum von der eigenen Insel wurde immer unwahrscheinlicher und ich musste einsehen, dass – von kurzfristigen Ausbrüchen abgesehen – eine Unterstützungslinie nach der anderen gebrochen wurde.

Anhand des Bitcoin-Charts aus der entsprechenden Zeit lässt sich am leichtesten darstellen, was ich nur mit vielen Worten umschreiben kann. Ich dachte, zum Zeitpunkt meines ersten Investments hier zu sein:

Gedachter Einstiegszeitpunkt bei Bitcoin
Gedachter Einstiegszeitpunkt bei Bitcoin

Tatsächlich war ich dort auch. Nur sah die Realität der Zukunft mit dem Reinvest leider so aus:

Tatsächlicher Einstieg und Ausstieg bei Bitcoin
Tatsächlicher Einstieg und Ausstieg bei Bitcoin

Rückzug!

Ich musste es einsehen: In den letzten Monaten hatte ich, neben einer Unmenge an Zeit und Energie, eine ganze Summe Geld “verbrannt”. Der Gedanke, den Verlust durch neue Investitionen aufzufangen kam mir immer häufiger.

Wer einmal mit Glücksspiel und Spielsucht schlechte Erfahrungen gemacht hat, kennt dieses Denkmuster: Der anfängliche Gewinn wird als Norm angesehen, zwischenzeitliche Verluste sind nur kurze Pechsträhnen und können mit neu eingesetztem Kapital leicht wieder ausgebessert werden. Ganz nach dem Motto: Doppelt oder nichts.

Glücklicherweise habe ich, ab und zu, meine lichten Momente und habe dieses Verhalten erkannt – ein alter Bekannter aus meiner Zeit beim Online-Poker. Wenn auch nie extrem, hatte ich damals doch bemerkt, dass ich der Idee des Glücksspiels nicht abgeneigt war – Spielen war schon immer eine Sucht, deren Reiz ich verstehen kann.

Ich hatte mich mit meinem Investment verzockt, schlechte Erfahrungen gemacht und musste nun zusehen, wie ich mit möglichst geringen Verlusten aus dem Kryptomarkt heraus kommen konnte, denn in der Zwischenzeit war bereits der Nachwuchs eingezogen, ein erneutes Reinvestment war, auch finanziell, nicht ohne Weiteres möglich. Die Kryptos hatten gewonnen und ich war geschlagen. Mit ein bisschen Glück und den richtigen Entscheidungen konnte ich am Ende etwa 60 % meiner Einsätze wieder zurückholen – eine teure Erfahrung.

Fazit

Was habe ich nun aus meiner Erfahrung gelernt und wofür dieser Erfahrungsbericht fragst Du Dich?

Die Konzepte, welche im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie entwickelt und erarbeitet werden, beeinflussen schon heute unser Leben und es wäre kurzsichtig, dieser Technologie eine finanzielle oder wirtschaftliche Kraft abzusprechen. Natürlich wird es Unternehmen geben, welche dank einer erfolgreichen Implementierung von Blockchain-Protokollen einen enormen wirtschaftlichen Wachstumsschub durchmachen werden – und natürlich werden frühe Investoren an diesem Wachstum profitieren.

Meines Erachtens befinden wir uns im Moment jedoch in einem Zwischenstadium: Die Potentiale der (wirtschaftlichen) Größe von Blockchain als neue Technologie wurden erkannt und finanziell mit Mitteln hinterlegt. Die ersten Usecases bestehen und werden weiter ausgebaut. Der Glanz des ganz Neuen, in dem kleine Startups sich durch tatsächlich eigene Innovationen abheben und in der Folge enorme Gewinne erzielen, ist vorbei.

Die Zeit, in der Blockchaintechnologien in allen Lebensbereichen einen Abnehmer finden und viele kleine Nischenprodukte tatsächlich wirtschaftlich tragbar funktionieren, ist noch nicht gekommen.

Wo ich falsch lag

Ich lag mit meinem Investment in vier Punkten falsch: Ich war zu spät für den ersten großen Run, zu früh für eine reguläre Wirtschaftskraft, zu ungeduldig für langfristige Investitionen und zu ahnungslos, was das Arbeiten mit Finanzmitteln angeht. Doch bei einem bin ich mir sicher: Auch wenn es viele andere Erfahrungsberichte gibt – ich war mit Sicherheit nicht der Einzige, der schlechte Erfahrungen gemacht hat, selbstverschuldet oder nicht. Nur werden nicht alle so glimpflich davongekommen sein wie ich.

Doch auch wenn das Experiment mit Bitcoin Geld verdienen von mir als gescheitert angesehen wird: Spannend war es allemal und gelernt habe ich eine ganze Menge – auch über mich als Menschen.

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Ich hoffe, Dir hat die Story gefallen!

Dein Depotstudent Dominik

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