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In ETFs investieren – auch in unsicheren Zeiten eine gute Idee?

Aktien nach unten unspl
Depotstudent Dominik
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Wir leben in einer Zeit der Ungewissheit. Gleich mehrere einschneidende Ereignisse haben Vieles in Frage gestellt, was zumindest in der „westlichen Welt“ als sicher galt. Doch eine globale wirtschaftliche Unsicherheit sollte nicht dazu führen, dass man sich dem Markt abwendet.

Denn ob zu einem bestimmten Zeitpunkt Aktien gekauft werden sollten oder nicht, hängt auch von den Anlagezielen ab und nicht nur davon, was sich an einem bestimmten Tag oder im Laufe eines Monats oder Jahres auf dem Markt tut.

Es ist ganz natürlich, dass vor allem junge Anleger im Jahr 2022 besonders vorsichtig sind. Eine Inflation in Rekordhöhe und Zinserhöhungen haben für Volatilität gesorgt – und für eine große Unsicherheit bei den Verbrauchern. Sie fragen sich, was geschieht, wenn die Inflation weiter in diesem Tempo voranschreitet und das Geld immer mehr an Wert verliert.

ETFs – jetzt erst recht

In der Antwort auf die Frage nach dem Wertverlust des Geldes liegt auch gleich die Antwort auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Investition in ETFs zum jetzigen Zeitpunkt. Denn wenn das Geld an Wert verliert, sind die Orte, an denen es am schlechtesten aufgehoben ist, das Girokonto, das Sparbuch oder die Kaffeedose.

Schon jetzt ist das Geld auf dem Konto weniger wert als noch vor einigen Monaten. Es ist dort also nicht im Geringsten besser gesichert als im Rahmen eines durchdachten Investments – im Gegenteil.

Lesetipp: So viel Geld sollte monatlich in einen ETF-Sparplan

Darüber hinaus gilt grundsätzlich: Es gibt nicht den einen perfekten Zeitpunkt, um in die Börse einzusteigen. Denn wer wartet, bis die Aktienkurse in schwindelerregende Höhen steigen, kann von einem Absturz ebenso überrascht werden, wie Anleger, die unter schlechteren Bedingungen kaufen.

Darüber hinaus werden zu einem solch vermeintlich guten Zeitpunkt die Ankäufe entsprechend teuer ausfallen. Im Idealfall werden Aktien bei einem Tiefstand gekauft und bei einem Höchstkurs verkauft. Das ist gerade für Laien schwer abzupassen. Daher sollten hier vor allem der Anlagezeitraum und die Streuung im Fonds berücksichtigt werden.

Ein Beispiel, dass zeigt, warum Anleger sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen sollten:

Ende Februar 2020 begann der S&P 500 eine historische Talfahrt mit Tiefpunkt am 23. März 2020. Dauerte es bislang im Schnitt etwa zwei Jahre, bis sich der Markt von einem Absturz erholte, so erholte sich der S&P 500 dieses Mal in nur 149 Tagen.

Ende August 2020 erreichte der Index sogar erneut Rekordhöhen. Und diese schnelle Erholung des Marktes schien zu diesem Zeitpunkt sogar in einem eindeutigen Widerspruch zur US-Wirtschaft zu stehen. Doch viele der größten Unternehmen im Index stammen aus dem Technologiesektor und damit aus einer Branche, die nicht so stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war.

Allein diese Unternehmen haben den S&P 500 trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme, die durch die Pandemie verursacht wurden, auf Rekordhöhen gebracht.  

Langfristig Rendite sichern mit ETFs

Langer Rede kurzer Sinn: Wer also trotz gestiegener Preise monatlich etwas Geld zurücklegen kann und will, ist mit einem ETF-Sparplan gut beraten. Ein solcher Sparplan sollte allerdings 10 Jahre oder länger laufen. Und er sollte für alle, die auf Sicherheit achten, nicht nur langfristig laufen.

Darüber hinaus sollte auf eine diversifizierte Streuung geachtet werden. Es ist keine Seltenheit, dass ETFs in mehrere Hundert oder gar Tausend unterschiedliche Unternehmensanteile investieren. Auf diese Weise wird das Verlustrisiko breit gestreut und damit letztendlich reduziert.

Klug investiert auch, wer gerade bei solch langfristigen Anlagen nicht auf kurzfristige Trends setzt. Es heißt gut abzuwägen, welche Unternehmen zukunftsträchtig sein werden.

Fazit

Kleinanleger wie Privatpersonen neigen dazu, aufgrund aktueller Schlagzeilen zu kaufen und zu verkaufen. Doch es lohnt sich, auf die institutionellen Anleger wie Banken, und Vermögensverwaltungsfirmen zu schauen.

Diese blicken oft weit in die Zukunft. Und das bedeutet, dass die Performance des Aktienmarkts nicht stets mit den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen übereinstimmt. Wer mit einem ETF-Sparplan langfristig und diversifiziert anlegt, ist also auch in unsicheren Zeiten gut beraten.

Davon absehen sollte, wer das Geld im Laufe der kommenden fünf Jahren dringend zur freien Verfügung haben muss.

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