Die ING (ehemals ING DiBa) ist eine der beliebtesten und größten Banken Deutschlands und bietet unter anderem die Eröffnung von Girokonten an.
Das Problem an der Sache: Wer keinen „Geldeingang von mindestens 1.000 €“ pro Monat vorweisen kann und 28 Jahre oder älter ist, muss Kontoführungsgebühren bezahlen.
Viele Interessenten und Kunden der ING DiBa stellen sich daher folgende Fragen:
- Was passiert, wenn man keinen monatlichen Gehaltseingang hat?
- Ist das Girokonto trotzdem kostenlos, wenn es keinen Gehaltseingang gibt?
- Und lässt es sich ohne Gehaltseingang überhaupt normal nutzen?
In diesem Artikel zeige ich Dir alle Infos rund um „ING DiBa Girokonto ohne Gehaltseingang“ und zeige Dir die Erfahrungen von Kunden mit dieser Problemstellung.
Wichtig: Das ING Girokonto immer auf der korrekten Unterseite zur Girokontoeröffnung eröffnen!
Zusammenfassung & Ergebnis:
– ING Girokonto ist nur bei einem Geldeingang von mind. 1.000 € monatlich kostenlos.
– Nach offizieller Definition haben dabei lange Zeit nur nur Gehalt, Rente oder Pension gezählt. Mittlerweile kann man sich jedoch auch einfach selbst jeden Monat 1.000 € oder mehr auf das ING Girokonto überweisen oder einen Dauerauftrag einstellen. Auch damit sind die Bedingungen erfüllt.
– Ohne Gehaltseingang / Geldeingang fallen die regulären Kontoführungsgebühren an. Das Girokonto ist trotzdem ganz normal und frei nutzbar, jedoch kostenpflichtig.
– In der Praxis berichten Kunden seit vielen Jahren davon, dass eigene Überweisungen von anderen Konten funktionieren und dass kein „Gehalt“ als Eingang notwendig ist – über Monate und Jahre hinweg funktioniert das bereits.
>> Wem das genügt: Girokonto auf der ING-Website eröffnen >>
>> Wer ein kostenloses Girokonto ganz ohne Geldeingang möchte: Vollständig kostenloses & verzinstes Girokonto >>
– Bedingungslos kostenlos: Kein Gehaltseingang notwendig.
– Problemlos als kostenloses Zweitkonto ohne Gehaltseingang nutzbar.
– Kontoeröffnung vollständig online und in wenigen Minuten.
ING DiBa: Gehaltseingang gefordert für kostenloses Konto
Bei der ING DiBa erhält man lediglich dann ein kostenloses Konto, wenn man einen bestimmten monatlichen Gehaltseingang vorweisen kann oder unter 28 Jahre alt ist.
Die offizielle Definition laut ING DiBa Website:
„Eingänge sind zum Beispiel Gehalt, Rente, Pension und weitere Einkünfte. Die Summe darf auch in mehreren Teilbeträgen eingehen. Girokonten mit weniger als 1.000 € Geldeingang kosten monatlich 4,90 €. Belastet wird der Betrag jeweils im nächsten Monat. Bei einem Gemeinschaftskonto reichen übrigens auch 1.000 €.
Keine Sorge – Sie haben ab Kontoeröffnung 3 Monate Zeit. Erst wenn im dritten Monat der Mindestbetrag nicht eingeht, buchen wir das Entgelt für diesen Monat zum ersten Mal ab. „
Der offiziellen Definition nach ist es eindeutig: Es muss ein monatlicher Gehaltseingang oder Geldeingang auf das Girokonto eingehen, sonst werden die normalen Kontoführungsgebühren fällig.
Früher war es außerdem so: Es musste sich um Gehalt, Rente oder Pension handeln. Das bedeutete, dass ein „Geldeingang“ offiziell nicht ausreichend ist und es (offiziell) ein „Gehaltseingang“ sein musste.
Heute ist es jedoch anders: Auch Überweisungen von eigenen Konten zählen, da es sich nur um einen „Geldeingang“ handeln muss.
Klar ist trotzdem, dass die ING DiBa anstrebt, dass Kunden das Girokonto als Gehaltskonto eröffnen:
„Eröffnen Sie ein kostenloses Gehaltskonto mit Gratis VISA Card“
Es ist möglich, dass die ING damit erreichen möchte, dass das Konto als Erstkonto und nicht als Zweitkonto genutzt wird.
Bitte beachte an dieser Stelle:
- Wenn Du unter 28 Jahre alt bist, ist das Girokonto sowieso kostenlos.
- Die Bedingungen gelten sowohl für das Einzelkonto als auch für das Gemeinschaftskonto.
- Die 1.000 € können aus mehreren einzelnen Zahlungen bestehen. Es muss keine „große“ Zahlung sein.
Es lässt sich daher festhalten: Ja, ein monatlicher Geldeingang ist für das ING DiBa Girokonto notwendig, um das Konto kostenlos nutzen zu können. Ein Gehaltseingang wird jedoch nicht mehr gefordert.
- Ein „kostenloses ING DiBa Girokonto ohne Gehaltseingang“ gibt es also mittlerweile: Denn man benötigt nur einen Geldeingang.
- Ein „kostenpflichtiges ING DiBa Girokonto ohne Gehaltseingang“ gibt es sowieso schon immer, da das Konto ganz normal nutzbar ist, auch wenn kein Gehaltseingang oder Geldeingang erfolgt. Es ist dann aber kostenpflichtig.
Jetzt Konto bei der ING DiBa oder bei der Konkurrenz eröffnen!
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Zwischenfazit: ING DiBa Girokonto ohne Gehaltseingang nutzbar?
Ja, das ING DiBa Girokonto ist auch ohne Gehaltseingang ganz normal nutzbar. Mittlerweile ist ein Geldeingang ausreichend. Wer beides nicht leisten kann: Dann fallen monatliche Kontoführungsgebühren an.
Du musst Dich also entscheiden: Möchtest Du das ING Konto trotzdem nutzen und ggfs. Kontoführungsgebühren zahlen? Oder entscheidest Du Dich für eine Alternative, bei welcher solche Anforderungen nicht gestellt werden und das Konto vollständig kostenfrei ist?
Für Sparer ergeben sich zusammenfassend nur zwei Lösungen:
a) Entweder Du akzeptierst es, dass Kontoführungsgebühren anfallen und eröffnest trotzdem ein Konto bei der ING DiBa. Ggfs. nutzt Du „Tricks“ wie einen Dauerauftrag, der monatlich mindestens 1.000 € auf das ING DiBa Girokonto einzahlt. Das ist zwar kein Gehaltseingang, aber dafür ein Geldeingang: Und so kannst Du trotzdem die Kontoführungsgebühren verhindern.
Falls notwendig, kannst Du mehrere Daueraufträge einrichten und dadurch einen „Kreislauf“ herstellen, der jeden Monat einmal durchlaufen wird.
b) Oder aber Du verlässt Dich nicht auf derartige Tricks und wählst direkt eine Bank aus, welche diese Anforderungen nicht stellt. In meinen Empfehlung in diesem Beitrag habe ich eine solche Bank verlinkt. Dort ist weder ein Gehaltseingang noch ein Geldeingang notwendig – es gibt also gar keine Bedingungen dafür, dass keine Kontogebühren anfallen.
Wenn Du also lieber gleich ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang (und sogar ohne Geldeingang) eröffnen möchte, halte Dich gerne an meine Empfehlung und eröffne direkt das Konto!
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>> Wer bei der ING eröffnen möchte: Girokonto auf der ING-Website eröffnen >>
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Was zählt als Geldeingang bei der ING – und was nicht?
Seit einiger Zeit ist bei der ING nicht mehr der klassische „Gehaltseingang“ das entscheidende Kriterium, sondern ein monatlicher Geldeingang. Das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, ist aber in der Praxis extrem wichtig: Ein Geldeingang muss kein Gehalt sein. Entscheidend ist vielmehr, dass Geld von außen auf dem Konto eingeht und damit ein regelmäßiger Zahlungseingang entsteht. Das kann für viele Nutzer (z. B. Studierende, Selbstständige oder Menschen in Übergangsphasen) ein klarer Vorteil sein, weil die Anforderungen flexibler wirken.
Trotzdem bleibt eine Frage offen, die für Leser wirklich relevant ist: Was zählt bei der ING als Geldeingang – und was wird eher nicht berücksichtigt? Denn nicht jede Gutschrift ist automatisch „ein Geldeingang“ im Sinne solcher Bedingungen.
Was bei der ING als Geldeingang zählt
Grundsätzlich sind das alle normalen Zahlungseingänge, die als echte Gutschrift auf dem Konto landen. Dazu gehören besonders Einnahmen, die regelmäßig kommen oder wie Einkommen wirken. In der Praxis sind das vor allem:
- Gehalt / Lohn vom Arbeitgeber
- Rente / Pension
- BAföG oder ähnliche regelmäßige Leistungen
- Unterhalt (z. B. von Eltern, Ex-Partner, Partner)
- Zahlungseingänge aus Selbstständigkeit/Freelancing (Kundenüberweisungen)
- Überweisungen von Dritten (z. B. Haushaltsgeld oder Unterstützung)
Für viele Leser ist das die wichtigste Erkenntnis: Auch wenn es nicht „Gehalt“ heißt, kann es trotzdem ein gültiger Geldeingang sein. Wer z. B. BAföG bekommt oder monatlich Unterstützung von der Familie erhält, kann damit grundsätzlich einen regelmäßigen Geldeingang herstellen.
Zählt eine Überweisung von mir selbst als Geldeingang bei der ING?
Hier wird es spannend, weil das die häufigste Praxislösung ist und auch der Bereich, wo man sauber formulieren sollte.
Viele richten einen Dauerauftrag von einem anderen Konto ein (z. B. Sparkasse, Comdirect, DKB, N26 etc.), sodass jeden Monat ein bestimmter Betrag auf dem ING Girokonto eingeht. Rein technisch ist das natürlich ein Eingang und ob eine Bank Eigenüberweisungen ausdrücklich als “Geldeingang” akzeptiert, ist nicht immer transparent. Manchmal wird nur geprüft, ob ein Betrag X eingeht; manchmal wird unterschieden, ob es sich um interne Umbuchungen oder auffällige Ping-Pong-Transfers handelt.
Bei der ING zählen auch solche Eigenüberweisungen als Geldeingang:
- Überweisungen vom eigenen Zweitkonto können in der Praxis funktionieren, weil sie als Eingang erscheinen.
- Es gibt aber keine Garantie, weil Banken Bedingungen und Prüfmechanismen jederzeit anpassen können.
- Je „natürlicher“ es aussieht (fester Zeitpunkt, konstanter Betrag, keine direkte Rücküberweisung), desto besser.
Was bei der ING nicht als Geldeingang gemeint ist
Nicht jede Gutschrift ist ein sinnvoller „Geldeingang“ im Sinne der Gebührenbedingung. Vor allem technische Umbuchungen oder Einmalereignisse können kritisch sein oder zumindest nicht das abbilden, was Banken mit „regelmäßigem Eingang“ bezwecken.
Beispiele, die eher problematisch oder unklar sind:
- reine Umbuchungen innerhalb der ING (z. B. zwischen eigenen ING-Konten oder vom ING Tagesgeld auf das ING Girokonto)
- Beträge, die sofort wieder zurücküberwiesen werden (Ping-Pong, das kann manchmal kritisch sein)
- Erstattungen/Rückzahlungen (z. B. Retoure im Online-Shop)
- Gutschriften von Cashback-/Bonusprogrammen
- Einmalzahlungen (z. B. Steuererstattung, Versicherungszahlung) – kein regelmäßiges Muster
Praxis-Tipp: So machst du den Geldeingang bei der ING „banktypisch“
Wenn du das ING Girokonto ohne Arbeitgeber sauber und stressfrei nutzen willst, lohnt sich ein einfaches Setup, das nach einem normalen Girokonto-Einkommen aussieht:
- jeden Monat gleicher Zeitpunkt (z. B. 1.–3.)
- jeden Monat gleicher Betrag
- nicht direkt wieder zurückbuchen
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Das Ziel der ING: Menschen mit regelmäßigem Geldeingang sollen das Girokonto nutzen
Auch wenn die ING mittlerweile nicht mehr ausdrücklich von einem „Gehaltseingang“ spricht, ist die Grundidee hinter der Bedingung ziemlich klar: Die ING möchte, dass das Girokonto als echtes Alltagskonto genutzt wird und zwar von Kundinnen und Kunden, bei denen jeden Monat verlässlich Geld eingeht. Ob dieses Geld nun Lohn vom Arbeitgeber ist oder ein anderer regelmäßiger Zahlungseingang, spielt sprachlich zwar weniger eine Rolle, in der Logik der Bank aber schon.
Denn für Banken ist ein Girokonto wirtschaftlich dann besonders interessant, wenn es nicht nur „irgendwo nebenbei“ existiert, sondern das Hauptkonto wird: Gehalt oder regelmäßige Einkünfte gehen ein, das Konto wird für Kartenzahlungen, Lastschriften, Daueraufträge und idealerweise auch für weitere Produkte genutzt. Genau dieses Nutzungsverhalten ist das Ziel.
Warum ist der ING ein regelmäßiger Eingang so wichtig?
Ein Girokonto verursacht laufende Kosten: Kontoführungssysteme, Karten, App-Infrastruktur, Kundenservice, Betrugsprävention, Einlagensicherung usw. Wenn die Bank das Konto kostenlos anbietet, muss sich das Modell irgendwo anders tragen. Das funktioniert vor allem über:
- aktive Nutzung im Alltag (Kartenzahlungen, Lastschriften)
- Cross-Selling (z. B. Depot, Kredit, Tagesgeld, Baufinanzierung)
- Kundenbindung (wer Gehaltseingang hat, wechselt seltener)
- in manchen Fällen auch indirekt über Dispo oder andere Zinseinnahmen
Mit anderen Worten: Ein Konto ohne regelmäßigen Eingang ist für die Bank oft ein reines Kostenkonto, während ein Konto mit monatlichem Eingang deutlich eher zum „Hauptkonto“ wird und damit zur langfristigen Kundenbeziehung.
Warum spricht die ING nicht mehr von „Gehaltseingang“?
Dass die ING zunehmend den Begriff „Geldeingang“ verwendet, ist kein Zufall. Die Lebensrealität vieler Nutzer passt nicht mehr perfekt ins klassische Schema “Arbeitgeber zahlt Gehalt”:
- Studierende erhalten BAföG/Unterhalt
- Selbstständige haben unterschiedliche Einnahmequellen
- Rentner erhalten Rente
- Menschen in Teilzeit/Übergangsphasen haben andere regelmäßige Einkünfte
Mit „Geldeingang“ ist die ING moderner und breiter aufgestellt, ohne das eigentliche Ziel zu verlieren: Es soll ein Konto sein, das wirklich benutzt wird, nicht nur ein kostenloses Zweitkonto, das brachliegt.
Was bedeutet das für Kunden ohne Gehalt?
Auch wenn man keinen Arbeitgeber hat, kann man das Konto trotzdem sinnvoll (und oft ohne Gebühren) nutzen, zumindest solange man ein Hauptkonto-ähnliches Nutzungsverhalten abbildet. Das gelingt am einfachsten, indem man:
- einen monatlichen Geldeingang organisiert (z. B. über BAföG, Unterhalt oder Dauerauftrag),
- das Konto aktiv nutzt (z. B. Fixkosten / Karte / Lastschriften),
- und das Konto nicht nur als „kostenlosen Mitläufer“ führt.
Kurz gesagt: Die ING will keine Gehaltszettel sehen, sondern sie will Kundinnen und Kunden, die das Konto regelmäßig und dauerhaft nutzen.
Darum verdient die ING beim Girokonto kein Geld, wenn der „Gehaltseingang“ oder „Geldeingang“ fehlt
Banken wie die ING können ein Girokonto heute nur deshalb so günstig anbieten, weil sie damit nicht in erster Linie über die reine Kontoführungsgebühr Geld verdienen, sondern über das, was rund um das Konto passiert. Viele Nutzer suchen gezielt ein Girokonto ohne Gehaltseingang, weil sie ein Zweitkonto, ein Haushaltskonto oder einfach eine flexible Lösung ohne Arbeitgeber möchten.
Für die Bank ist so ein Girokonto ohne Gehaltseingang aber wirtschaftlich nur dann interessant, wenn das Konto trotzdem aktiv genutzt wird und daraus weitere Einnahmen entstehen.
Ein wichtiger Punkt ist: Ein Girokonto verursacht Kosten. Die Bank muss IT-Systeme betreiben, Karten herausgeben, Apps weiterentwickeln, Betrugsfälle prüfen, Kundenservice anbieten und regulatorische Vorgaben erfüllen. Wenn ein Girokonto kostenlos ist, müssen diese Kosten an anderer Stelle wieder hereingeholt werden. Genau deshalb setzen Banken wie die ING auf ein Modell, bei dem sich das Konto über Nutzung und Zusatzprodukte trägt. Im Grunde ist das Girokonto oft der Einstieg in die Kundenbeziehung: Wer sein Gehalt oder regelmäßige Einnahmen über dieses Konto laufen lässt, bleibt häufig viele Jahre und nutzt irgendwann mehr als nur das Konto. Ein Girokonto ohne Gehaltseingang wird dagegen deutlich häufiger nur „nebenbei“ geführt, was die Bank weniger attraktiv findet.
Eine Einnahmequelle ist das tägliche Zahlungsverkehrsgeschäft. Wenn das Girokonto aktiv genutzt wird, also Kartenzahlungen stattfinden, Lastschriften laufen und Überweisungen ausgeführt werden, entstehen für die Bank indirekte Erlöse. Bei Kartenzahlungen erhält die Bank zum Beispiel Anteile aus Gebührenstrukturen im Hintergrund, die zwischen den beteiligten Stellen abgerechnet werden. Für einzelne Zahlungen wirkt das klein, aber bei vielen Transaktionen und Millionen Kunden entsteht daraus ein stabiler Einnahmestrom. Genau deshalb will die Bank, dass das Girokonto nicht nur „auf dem Papier“ existiert. Ein Girokonto ohne Gehaltseingang, das kaum genutzt wird und nur sporadisch ein paar Euro sieht, bringt praktisch keine dieser Effekte, verursacht aber dennoch laufende Kosten.
Sehr wichtig sind außerdem Zusatzprodukte. Banken wie die ING verdienen gut an Baufinanzierungen, Ratenkrediten, Wertpapierdepots und weiteren Finanzprodukten. Wer ein Girokonto eröffnet, ist für die Bank ein potenzieller langfristiger Kunde. Wenn später ein Kredit abgeschlossen oder ein Depot aktiv genutzt wird, sind die Erträge für die Bank deutlich höher als bei der reinen Kontoführung. Das erklärt auch, warum Banken oft offensiv mit kostenlosen Konten werben: Das Girokonto ist der Einstieg, die langfristige Beziehung bringt den Ertrag. Für Menschen, die ein Girokonto ohne Gehaltseingang suchen, bedeutet das: Solange das Konto aktiv im Alltag genutzt wird oder später weitere Produkte dazukommen, kann es für die Bank trotzdem wirtschaftlich sein.
Auch das Thema Zinsen spielt eine Rolle. Banken verdienen Geld, indem sie Einlagen ihrer Kundinnen und Kunden nutzen, um damit zu arbeiten, zum Beispiel indem sie Kredite vergeben. Je nach Zinsumfeld entsteht daraus eine Zinsspanne, die für die Bank profitabel sein kann. Wer also Guthaben auf dem Girokonto oder auf Sparkonten liegen lässt, trägt indirekt ebenfalls zum Ertrag bei. Umgekehrt ist es für die Bank weniger lukrativ, wenn Kundinnen und Kunden ein Girokonto ohne Gehaltseingang führen, dort kaum Guthaben halten und insgesamt nur minimale Umsätze erzeugen.
Ein weiterer Punkt sind Überziehungszinsen und kreditnahe Leistungen rund ums Girokonto. Viele Banken verdienen an Dispozinsen, wenn Kunden kurzfristig ins Minus gehen. Das ist nichts, was man aktiv anstreben sollte, aber es gehört zur wirtschaftlichen Realität solcher Produkte. Ein Girokonto, auf dem regelmäßig Geld eingeht und das als Hauptkonto genutzt wird, hat statistisch eher Berührungspunkte mit solchen Themen als ein Girokonto ohne Gehaltseingang, das nur als Nebenlösung geführt wird. Deshalb sind Konten mit regelmäßigem Eingang und hoher Alltagsnutzung für Banken grundsätzlich wertvoller.
Genau daraus ergibt sich die Logik hinter Mindestgeldeingang-Regeln und die ING hätte kein Interesse daran, ein „Girokonto ohne Geldeingang“ anzubieten.
Banken wollen vermeiden, dass ein Girokonto massenhaft als dauerhaft kostenloses Parkkonto genutzt wird, ohne aktive Nutzung und ohne Ertrag. Wer ein Girokonto ohne Gehaltseingang nutzt, kann das zwar häufig trotzdem tun, aber eine Bank wie die ING signalisiert damit: Das Konto soll idealerweise wie ein echtes Hauptkonto funktionieren, mit regelmäßigen Eingängen und laufenden Zahlungen. Denn erst dann ist es für das Institut wirtschaftlich sinnvoll, die Kontoführung günstig oder kostenlos anzubieten.
Unterm Strich kann man sagen: Banken wie die ING verdienen mit dem Girokonto nicht durch die bloße Existenz des Kontos, sondern durch die Nutzung, die Bindung und die Produkte rundherum. Und genau deshalb ist der regelmäßige Geldeingang so wichtig, weil er ein Indikator dafür ist, dass das Girokonto im Alltag tatsächlich eingesetzt wird. Für Menschen, die bewusst ein Girokonto ohne Gehaltseingang suchen, ist das kein Widerspruch: Es ist möglich, so ein Konto sinnvoll zu führen. Man sollte nur verstehen, dass die Bank kostenlos oder günstig nur dann dauerhaft anbieten kann, wenn das Girokonto am Ende trotzdem „lebt“ und nicht nur nebenbei mitläuft.
Jetzt Konto bei der ING DiBa oder bei der Konkurrenz eröffnen!
>> Wer bei der ING eröffnen möchte: Girokonto auf der ING-Website eröffnen >>
>> Wer ein kostenloses Girokonto ganz ohne Geldeingang möchte: Vollständig kostenloses & verzinstes Girokonto >>
– Bedingungslos kostenlos: Kein Gehaltseingang notwendig.
– Problemlos als kostenloses Zweitkonto ohne Gehaltseingang nutzbar.
– Kontoeröffnung vollständig online und in wenigen Minuten.

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