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Macht mit Eurem Geld doch was Gescheites

brennende Glühbirne Idee

Geld. Es gibt nicht viele Worte mit der Macht, derart extreme und höchst unterschiedliche Emotionen zu provozieren. Viele Menschen weigern sich sogar (unbewusst), über Geld zu reden. Es ist wie mit vielen Dingen: Religion, Sex oder Politik. Teilweise Tabu-Themen, die am Essenstisch besser nicht gestreift und schon gar nicht vertieft werden.

Tja, und das obwohl Geld allgegenwärtig ist.

Das gehört übrigens zu meinen Ungezwungenen Gedanken zu Geld, Karriere, Leben

Wohlstand – das lässt sich vielleicht noch diskutieren, aber Geld? Bitte nicht!

Man sagt mir: „Lern etwas Ordentliches.“

Ich frage: „Wieso?“

Man sagt mir: „Dann verdienst du gutes Geld.“

Ich frage: „Was nützt mir das? Bin ich dann froh?“

Man sagt mir: „Dann hast Du ein sorgenfreies Leben.“

Ich frage: „Geht das nur so?“

Es kommt keine Antwort. Man könnte beinahe sagen, es scheint, als würden die meisten Menschen nicht nachdenken. Zumindest nicht darüber oder nicht intensiv. Ich habe das Gefühl, viele sind sich der Tragweite ihrer Entscheidungen überhaupt nicht bewusst. Wissen nicht, was es da draußen für Möglichkeiten für sie gibt. Und damit meine ich nicht, monatlich ein riesiges Gehalt zu bekommen. Wenn die wüssten, wie die Menschen in Indien leben… aber dazu komme ich noch.

He!
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Vorschlag der Gesellschaft: Konzernkarriere. Haus abbezahlen. Schönes Auto fahren. Zwei Urlaube im Jahr mit der Familie müssen drin sein.

Führt das zum Ziel? Wird man dadurch glücklich? „Geld ist nicht von höchster Wichtigkeit“, denke ich mir. Oder ist das nur jugendlicher Leichtsinn?

Ich beschäftige mich gern mit Geld. Macht mir Spaß. Ein bisschen rumrechnen und schlaue Bücher lesen. Ich versuche clever zu sein. Zumindest cleverer als die anderen. Möchte mein Geld anlegen. Es für mich arbeiten lassen. Aber ob mir das gelingen wird?

Was geben Menschen auf für Geld? Ihre Gesundheit? Ihre Zeit? Familie, Selbstwert und teilweise sogar ihre Integrität?

Der gesunde Umgang mit Geld sollte gefördert werden – meine Meinung. Es geht nicht mal darum, dass jetzt jeder in Aktien oder ETFs investieren soll. Aber wie kann eine Gesellschaft Wohlstand genießen, wenn das Geld dann für Belanglosigkeiten ausgegeben wird?

Geld ist Macht.

Im Kern stimmt das wirklich. Was ist es, das den Familienvater um fünf Uhr morgens aus dem Bett bekommt, um zu einem Job zu fahren, der zwar fürstlich entlohnt wird, ihn jedoch keineswegs glücklich macht? Vielleicht hat er keine Lust auf Personalverantwortung. Möchte lieber wie früher tüfteln. Aber Rückschritte? Bitte nicht.

Viel wichtiger: Was ist es, das mich jeden Morgen aus dem Bett bringt? Oder was mich zukünftig aus dem Bett bringen wird? Ich hoffe, es ist nicht das reine Verlangen, meinen Lebensstandard erhalten zu können.

Ich habe keine Lust, irgendwann in einem Job festzustecken, der mir keine Freude bereitet, aus dem ich aber aus Risikoaversion oder Feigheit nicht entkommen kann. Mit genügend Geld auf der Seite ist das nicht so das Problem. Geld gibt Entscheidungsfreiheit.

Bin ich zu naiv? Möglich ist es. Sich frühzeitig Gedanken über die Zukunft zu machen, ist mit Sicherheit trotzdem sinnvoll. Auch wenn es anfangs eher Träumereien ohne solide Basis sein könnten.

Ich wundere mich über die Menschen in Thailand, Laos, Kambodscha, Indien.

Speziell in Indien war es spannend. Sie haben wenig. Sie haben keine Absicherung. Kein Polster. Wenn sie fallen, fallen sie hart. Selbst wenn sie wollten, könnten sie sich meistens kaum ein Polster aufbauen.

India Market

Wir haben wirklich viel. Aber das ist den meisten überhaupt nicht bewusst.

Ich sehe uns. In unseren riesigen Häusern. Im dicken Benz. Im dicken Audi. Sogar ein neuer Fiesta ist dem gar nicht so unähnlich. Zumindest ist auch das ein Luxusgut.

Wären wir nicht so versessen darauf, den äußeren Schein zu wahren und den Nachbarn zu übertrumpfen, könnte wohl jeder ein enthaltsames und glückliches Leben führen.

Oder ist das eine reine Utopie? Vielleicht habe ich in den letzten Tagen auch einfach eine Überdosis Tim Schäfer abbekommen.

Dein Depotstudent Dominik

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3 Kommentare

  1. Hey Dominik.

    Also jeder Mensch entscheidet selbst, wofür er sein Geld ausgibt. Darin zeigt sich, was diesem Menschen wichtig ist. Das würde ich einfach mal so stehen lassen und wo die Leute ihr Geld dann tatsächlich reinstecken, geht nur sie etwas an.
    Ansonsten, stimme ich dir zu, dass die Leute oft das Leben eines Anderen leben. Die Standard-Suppe “Schule, Studium, Karriere, Rente, Tod” ist ein Lebensmodell, das nicht für jeden passend ist. Deswegen sind manche Menschen, wenn sie das alles erreicht haben, trotzdem unglücklich. Es erfordert Mut, Risiko, Anecken und viele unangenehme Gefühle, um das Leben zu leben, was man möchte. Und man muss erst mal herausfinden, was einen überhaupt glücklich macht, was auch schon schwierig ist. Heißt also – man muss einen Preis zahlen, den viele Leute nicht bereit sind zu zahlen. Sie wollen das Ganze auf dem Silbertablett, durch die Hölle will keiner.

    So ein Gespräch wie oben hatte ich auch schon so oft. Es ist wirklich lustig, wie sich die Leute selbst widersprechen. Einerseits heißt es, Geld sei nicht wichtig. Dann ist es aber so, dass wenn man gutes Geld verdient, das Leben sorgenfrei ist. Aha. Widerspricht sich auch überhaupt nicht, was?!

    Schönes Wochenende
    Anna

    1. Hi Anna,

      einerseits stimme ich Dir zwar zu, wenn Du sagst, dass jeder Mensch Geld für das ausgibt, was ihm wichtig ist. Andererseits sind das aber eher Dinge, die ihnen nur vermeintlich wichtig sind. Wenn man von klein auf gesagt bekommt, dass alles gut ist, solange man sich ein großes Haus kauft, wird man der Meinung sein, dass das für einen wichtig ist. Ohne das zu reflektieren, werden die Leute dann dafür eine Menge Kohle ausgeben und zunächst gar nicht bemerken, dass es ihnen eigentlich gar nicht so wichtig war. Sie folgen nur diesem Weg, weil sie es nicht anders kennen. Und haben Geld für etwas ausgegeben, was ihnen eigentlich überhaupt nicht wichtig war.

      Ich finde man muss auch differenzieren: Dass Geld bis zu einem gewissen Grad die Lebenszufriedenheit steigert ist zwar tatsächlich so, ab einer gewissen Grenze stoppt das allerdings recht abrupt und mehr Geld bringt nicht unbedingt mehr Zufriedenheit. Ich stimmte Dir aber zu, das oben war etwas zu oberflächlich beschrieben. Geld ist absolut wichtig. Es fällt nur vielen gar nicht auf, dass sie genug davon haben, weil es für Belanglosigkeiten ausgegeben wird. Daher auch der Vergleich mit Indien. 🙂

      Wünsche ich Dir auch!
      Dominik

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