depotstudent

MEINE ERFAHRUNGEN: Jan Pahl Aktienempfehlungen

Depotstudent Dominik
4.2
(90)

Für die einen ist die Börse absolute Tabu-Zone, für die anderen ein Marktplatz für schnelles Geld. Letztere vertrauen weniger ihren eigenen Erfahrungen und Talenten, und mehr den Börsenbriefen so mancher Zeitgenossen.

Die Herausgeber von Börsenbriefen wissen, was gefragt ist und stellen teils Gewinne in 2- und 3-stelliger Prozentzahl in Aussicht. Den eigenen Aussagen nach würden die Börsenbrief-Initiatoren diese Erträge selbst einfahren und lassen ihre Kunden an ihrem Wissen teilhaben, damit diese ebenfalls profitieren – so viel zur Theorie.

In diesem Erfahrungsbericht geht es um einen Herrn Jan Pahl, der sich als Finanzjournalist und Börsenexperten bezeichnet. Seiner Meinung nach liegt das Geld auf der Straße, man müsse es nur aufheben.

… und damit keiner danebengreift, hat Jan Pahl seine Börsenbriefe mit praktischen Anleitungen versehen.

Meinen Erfahrungen entsprechend sind zum Engagement an der Börse Geduld, Disziplin und Ausdauer erforderlich – aber vielleicht gibt es zu dieser Regel ja eine Ausnahme. Auf dies zumindest lässt die Vermarktung von Jan Pahl hoffen.

Wie immer überlasse ich Dir die finale Bewertung meiner Ansichten und die Bewertung des hier vorgestellten Angebots.

Wer ist Jan Pahl?

Die Eingabe dieser Frage in Deine Suchmaschine führt nicht sehr weit, denn es gibt über den Herrn nur wenige Informationen. Den einzigen Hinweis fand ich bei Wikipedia. Der entsprechende Artikel verknüpfte Jan Pahl mit einem Börsenspekulanten, Börsenbrief- und Buchautor namens Markus Frick.

Hier ein kurzer Abriss des Werdegangs von Jan Pahl:

Bürgerliche Verhältnisse, während der Ausbildung die Leidenschaft für die Börse entdeckt, bereits als Heranwachsender erste Erfahrungen in Erfolge umgewandelt. An Markus Frick hatte der angehende Börsenexperte jedoch besonderes Interesse. Frick war mit 29 Jahren bereits erfolgreicher Autor und stand aufgrund seiner Spekulationstalente im Fokus der Medien.

Jan Pahl erreicht seine Zielgruppe über den PID Plata Informations-Dienst mit Sitz in Berlin – hier war Markus Frick ehemals der Geschäftsführer.

Seit Oktober 2007 ermittelte die Staatsanwaltschaft Berlin gegen Markus Frick wegen einer Reihe von Gesetzesbrüchen. Zentraler Punkt der Ermittlungen war die Verletzung des Wertpapierhandelsgesetzes in Form von Kursmanipulation.

Die Verdachtsfälle häuften sich und wurden durch den Vorwurf des gewerbsmäßigen Betrugs ergänzt. Verurteilt wurde Markus Frick mehrmals zu Geldstrafen und 2014 zu 2 Jahren und 7 Monaten Gefängnis.

Auf einer Unterseite von anwalt.de gibt es dabei folgende Infos zur PID GmbH, die sehr zur Vorsicht anregen:

„Die PID Plata Informations Dienst GmbH, vertreten durch die Geschäftsführerin Verena Hoffmann, Gneiststraße 14, 14193 Berlin betreibt die Portale Rohstoffraketen.de und MoneyMoney.de und versucht damit, Börseninteressierte und Kleinanleger in eine kostenpflichtige Abofalle zu locken. Als Lockvogel dient dabei ein günstiges Probeabo, welches mangels Kündigung in einen teuren Langzeitverlag mündet. Diese Klausel ist – natürlich – gut und sicher in den AGB versteckt.“

Schauen wir uns nun die Website von Jan Pahl mal genauer an.

Meine Erfahrungen mit dem Webauftritt von Jan Pahl

Ohne Kritik üben zu wollen, kann ich die Internetpräsenz des Herrn nicht anders als knapp bemessen und bescheiden konzipiert beschreiben.

Bereits im oberen Teil der Startseite kommt Jan Pahl zur Sache und fordert zum Börsenbrief-Test auf. Ein Klick auf die entsprechende Schaltfläche bringt Dich zu einer Unterseite, welche Dir die Vorteile des LIVE Börsenbriefs aus dem Hause Pahl näher bringt.

Sinngemäß soll die Lektüre dieses Börsenbriefs mehr als das Lesen aller verfügbaren Mitbewerber-Produkte bringen. In täglich nur 7 Minuten erfährst Du alles Wissenswerte für hohe Gewinne an der Börse – so zumindest das Versprechen.

Unabhängig vom aktuellen Aufenthaltsort erreicht Dich der Börsenbrief von Jan Pahl per Desktop Computer, Notebook oder Smartphone.

Bescheiden im Auftritt, aber stark in der Wortwahl – Jan Pahl scheint zu wissen, wie er Anleger für sich begeistern und gewinnen kann.

Zur Börsenbrief-Bestellung sind persönliche Daten in eine Maske einzugeben, darunter sollst Du Dich für ein Abo-Angebot entscheiden. Jetzt bist Du beim Kerngeschäft des Herrn Pahl angekommen.

Die Wahl ist auf das 24-Monate-Abo eingestellt, zum stolzen Preis von 1.888,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Alternativ werden 12 Monate Börsenbrief für 950,00 Euro in Option gestellt.

Unterhalb davon sind die AGB mitsamt Ersteller erwähnt und es fällt auf, dass es sich um eine bereits bekannte Firma handelt. Die PID Plata Informations-Dienst GmbH mit Sitz in Berlin.

Meinen Erfahrungen entsprechend werden die AGB von vielen Interessenten, wenn überhaupt, nur flüchtig wahrgenommen. Bei der Webseite von Jan Pahl empfehle ich explizit die gründliche Lektüre, damit nichts passiert, womit Du nicht gerechnet hättest und damit Du keine schlechten Erfahrungen machst, weil Du die AGB nicht kanntest.

So verteuert sich beispielsweise der Börsenbrief erheblich, wenn aufgrund des knappen Budgets monatliche Zahlung gewählt wird.

Aus 1.888 Euro für das 2-Jahres-Abo werden dann ganze 3096,00 Euro.

Der Börsendienst Money Money kann in Kombination mit dem LIVE Börsenbrief für 3 Monate mit 699 Euro Vorauszahlung bestellt werden.

Die Kombination kostet für 12 Monate 1876,00 Euro im Voraus, bei monatlicher Zahlungsweise werden daraus 2376,00 Euro.

Vorsicht geboten ist auch beim Wechselspiel der Zuständigkeit. Einmal gelten die AGB von PID Plata, ein andermal die von Money Money und manchmal die der Webseite von Jan Pahl.

Vorsicht auch beim Probe-Abo

Als Neukunde darfst Du oder kannst Du ein Probe-Abonnement für 30 Tage bestellen, jedoch nur eines pro Haushalt. Aber Achtung: Aus dem 30-Tage-Abo wird automatisch ein Jahres-Abonnement zum Preis von 975 Euro, sofern die fristgerechte Kündigung ausbleibt.

Dieser uralte „Kniff“ scheint immer noch zu funktionieren, weil viele Leser nicht daran denken, dass kostenfreie Börsenbriefe gekündigt werden müssen. Also: Aufpassen, wenn Du nicht aus allen Wolken fallen möchtest, wenn plötzlich per E-Mail die Kontodaten für Lastschriftverfahren abgefragt oder umfangreiche Rechnungen verschickt werden.

Die Kündigung muss 14 Tage vor Ende des Probe-Abos schriftlich an service@janpahl.de oder PID Plata Berlin, Gneisstr. 14 geschickt werden.

Ein Tipp: Warte mit der Kündigung nicht bis zu lange, denn die Gegenseite lässt sich mit der Bestätigung bis zu einer Woche Zeit.

Schauen wir uns aber das Angebot einmal genauer an:

Das Börsenbrief-Angebot von Jan Pahl aus meiner Sicht

An jedem Börsentag bekommst Du eine E-Mail, aus welcher hervorgeht, in welche Werte Jan Pahl heute investiert oder abstößt. Du solltest alle Transaktionen 1:1 im eigenen Depot nachbilden, um die gleichen Erträge zu erzielen.

Zudem verspricht Dir Jan Pahl fast schon „traumhafte“ Gewinne, wenn Du die gleichen Hebelscheine wie er mit Limit erwirbst und ins Depot einfügst.

Dass Du mit der Nachbildung des Jan Pahl Musterdepots den DAX 20-fach schlagen kannst, halte ich für eine stark übertriebene Aussage.

Über den Börsenbrief hinaus kannst Du von der Erfahrung des selbst ernannten Experten profitieren, indem Du das kostenfreie E-Mail Telegramm anforderst. Was sich dahinter verbirgt, kannst Du mit einem Klick selbst herausfinden.

Wenn Du allerdings den täglichen Börsenbrief abonnieren möchtest und auf die entsprechende Schaltfläche klickst, passiert das:

Unter dem Menüpunkt „1000 % Gewinn für Ihr Depot“ wird dieses Angebot ersichtlich:

Und hier:

Und hier:

Ähnliches passiert beim Klick auf diesen Menüpunkt:

Und hier:

Was ist denn da los?

Welche Erfahrungen haben andere mit Jan Pahl gemacht?

In Foren sind die Erfahrungen überwiegend negativer Natur, dort heißt es zum Beispiel:

„ich habe mir den Life Börsenbrief von Jan Pahl gegönnt. Der Schreiber ist an Ahnungslosigkeit kaum zu überbiete. Wenn er im Minus ist verkauft er einfach und schreibt dann wie toll er war dass er mit minus 50 % verkauft hat da der Schein noch weiter gefallen ist. Es ist nicht nachvollziehbar ob überhaupt gekauft wurde. Keine Angaben zur Stückzahl usw. Also Finger weg von Pahl uns seinen Freunden.“

Inwieweit diese negative Erfahrung repräsentativ ist, kann natürlich kaum beurteilt werden.

Leider ist dieser Nutzer-Brief jedoch nicht der einzige, es gibt eine ganze Reihe von von Kommentaren enttäuschter und wütender Anleger.

Wenn Du selbst Erfahrungen mit Jan Pahl gemacht hast, schreibe es gerne in die Kommentare!

Meine Alternativ-Empfehlung für Dich

Es gibt meiner Meinung nach nicht viele Anbieter auf dem deutschen Markt, denen man vertrauen kann und die seriöses und handfestes Wissen vermitteln.

Wer sich am Aktienmarkt engagieren möchte, braucht dafür „ein anderes Kaliber“ als Börsenbriefe mit großen Versprechen.

Was dabei gut zu wissen ist: Es gibt staatlich anerkannte und zugelassene Programme für den Aktienhandel.

Dort lehren Menschen mit echter Praxiserfahrung, wie man erfolgreich am Aktienmarkt agiert.

Das sind keine „schnell reich werden“-Systeme wie es bei vielen anderen Angeboten den Anschein macht – wenn „schnell und ohne Aufwand reich werden“ also Dein Ansatz ist, ist ein solches Programm nichts für Dich.

Wenn Deine Erwartungshaltung stimmt und Du Dir solides Können aneignen möchtest, empfehle ich Dir das folgende Programm auf jeden Fall.

Schaue Dir gerne folgendes Angebot an: Link zum staatlich anerkannten Programm für Aktienhandel*

Programm für den Aktienhandel - staatlich anerkannt und zugelassen
Programm für den Aktienhandel – staatlich anerkannt und zugelassen

Melde Dich bei Interesse unbedingt zum kostenlosen Webinar an. Dort gibt es wertvolle Informationen und erste Einblicke in die spannende Welt des Aktienhandels.

Du wirst schnell merken, dass es sich hierbei um einen guten und seriösen Anbieter handelt.

Tipp: Ich habe einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu diesem Programm verfasst – lies ihn Dir gerne durch!

Ich bin davon überzeugt, dass man durch echtes Praxiswissen erfolgreich an der Börse sein kann. Von Börsenbriefen mit großen Versprechen halte ich dagegen sehr wenig.

Dein Depotstudent Dominik

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.2 / 5. Anzahl Bewertungen: 90

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

26 Kommentare

  1. Ich habe 1 Jahr den Börsenbrief von Jan Pahl bezogen. Es ist sehr viel mehr Schein als Sein. Wenn Aktien im Musterdepot im Minus sind werden diese irgendwann verkauft und tauchen nicht mehr in der Statistik auf… bis nur noch positive Werte im Depot sind.. Augenwischerei hoch 1000000000… Desweiteren werden ständig Aktien/Hebelscheine außerhalb des Musterdepot empfohlen.. wenn eine Empfehlung mal steigt, wird sofort geschrieben wie überragend die Empfehlung war… die negativen Empfehlungen werden nie wieder erwähnt…

  2. Ich bin leider auch auf Jan Pahl hereingefallen. Nachdem ich Newsletter bekommen hatte, in dem immer damit geprahlt wurde aus 10000.- Euro immer mehr als 100000.-Euro innerhalb von einem Jahr zu machen, habe ich mich leider entschlossen den Börsenbrief zu abonnieren. Heute war leider wieder ein Tag wie wie von H. Krüger am 9.April 2021 beschreiben. Herr Pahl hat sein komplettes 1000% Depot, bestehend aus 3 Depotwerten verkauft. Bis zum Vortag des Verkaufs sind folgende Verluste angefallen:
    Apple-Hebelschein -35,92%
    Intel-Hebelschein -25,64%
    Die Verluste am Verkaufstag sind noch wesentlich höher gewesen.
    Leider habe ich auch den Empfehlungen von dem Börsenbrief von Felix Haupt; ein Kollege von Jan Pahl investiert. Die bis heute erlittenen Verluste sind erheblich. Z.B. hat Herr Haupt den Bayer-Hebelschein empfohlen, der 200% Gewinn machen soll bis Laufzeit Ende. Mittlerweile hat der Hebelschein -65% Verlust.
    Bitte macht nicht diese bitteren Erfahrungen wie ich.

  3. Ich kann nur allen raten, Finger weg von diesen Email Börsenbriefen von Jan Pahl (Berlin)und seinen Kollegen wie Felix Haupt (Berlin)und Philipp Meister (Leipzig).

  4. Da wurde gelockt mit nur 10 Euro für ein 1/4-Jahres- Test (statt 498 Euro), sogar per Paypal zu bezahlen.
    Kündigte per Einschreiben++++Email mehrfach vor ca. 30 Tagen vor Ablauf.
    Aber sie schicken mir eine Rechnung für 1 Jahres Abo über 987 Euro und bestehen scheinbar auf meine Zahlung. Es heißt Abonnementverlängerung MoneyMoney-Börsenbrief 1 Jahr.

    Da ist guter Rat teuer. Wer weiß Bescheid wie die Rechtslage ist?
    Sogar mein Anwalt blickt nicht so richtig durch !

    Also kann nur sagen: FINGER WEG!

    Raffinierte Marketingmethoden und versteckte AGB führen die Leute aufs Glatteis, so dass keiner mehr durchblickt!

    Und lasst euch nicht locken mit kleinen Geschenken. Mein ca. Buchgeschenk hat mich sehr,sehr viel Geld gekostet.
    MfG. Willy

    1. Hallo Willy, stecke in der Situation, das mein Kündigung vom 1/4-jähliches Abo nicht akzeptiert wird. Angeblich hätte ich die Wochen nicht bezogen auf Ende des Jahres betrachten sollen sondern auf 14.12.2021; Kündigung wurde nicht akzeptiert. . Wie kann ich vorgehen. Bitte unbedingt Hilfe, vielen lieben Dank im Voraus.
      VG Irmi

    2. Ich habe im März den MoneyMoney Börsenbrief als Probeabo zu 10 € für drei Monate bestellt, bei Bestellung wurde ich per Link auf AGB von Okt. 2018 geleitet, wo stand, dass für das Probeabonement Punkt „C“ gilt. Dort steht ausdrücklich, dass für das Probeabo 14 Tage Kündigungsfrist gelten. Ich kündigte 4 Wochen vor Ende des Probeabos. Kündigung wurde sofort auf Juli 2022 bestätigt, mein Widerspruch abgelehnt.
      Dann kam ein gelber Brief vom Gericht mit der Forderung des teuren Jahrespreises.
      In der Klage wurden auf AGB von 2019 verwiesen, während auf der Internetseite immer noch die AGB von 2018 standen.
      Hat jemand die AGB von 2018 gespeichert und kann mir als Zeuge dienen?
      Auf Februar 2022 ist ein Gerichtstermin festgesetzt zur Erstrebung eines Vergleichs. oder bei Nichtgelingen anschließender mündl. Verhandlung.

  5. Seit Anfang diesen Jahres teste ich diverse Börsenbriefe im Vergleich. Ich zwinge mich dabei dazu das beschriebene Depot 1:1 nachzubilden, obwohl ich manche Werte wie zB Call Optionen auf Bayer, Thyssen Krupp, Intel, Telekom basierend auf meinem Wissen niemals kaufen würde. Wie bereits beschrieben werden bei Jan Pahl“ negativ laufende Werte ohne Hinweis aus dem Depot genommen und man reibt sich verwundert die Augen, weil das gezeigte „Jan Pahl Depot“ fast nur positive Werte ausweist. Noch schlimmer sind die Tagesempfehlungen, welche Jan Pahl zusätzlich in seinem täglichen Brief aufführt. Dort stehe ich in einem virtuellen Depo innerhalb von 4 Wochen bei – 22%. Ähnliches erlebe ich übrigens auch beim „Ratgeber Aktien“ vom gleichen Verlag. Der „Felix Haupt Börsenbrief“ läuft etwas besser, aber auch hier gibt es m.E. unerklärliche Vorgänge im gezeigten Depot. Mit Abstand am erfolgreichsten laufen bei mir seit Jahresbeginn aktuell die Börsenbriefe von „Tradermacher“ und „Motley Fools USA“.

  6. Der absolute Schund! Aktien wie Baidu, Encavis, Treatment.com usw. sind seit der Empfehlung mit mehr als 30% im Minus (Stand August 2021). Aber der gute Jan hat diese natürlich einfach irgendwann entsorgt und somit tauchen sie auch in keiner Historie oder Statistik mehr auf. Wer so buchhaltet, ist nicht seriös. Finger weg!

  7. Hallo,
    Teilweise kann ich die o.g. Aussagen nachvollziehen, größtenteils habe ich aber sehr gute Erfahrungen mit Jan Pahl und Felix Haupt gemacht. Tipps, die nicht in die Depots aufgenommen werden, haben einen leichten Butterfahrtcharakter und sollten besser wohl überlegt werden.
    Depotaufnahmen hingegen mit der empfohlenen Gewichtung haben in 80% der Fälle zu Gewinnen geführt, weshalb ich den Börsenbriefen auch schon seit eineinhalb Jahren erfolgreich und zufrieden folge.
    Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass man bei einem Probeabo auch einen schlechten Zeitpunkt erwischen kann, in dem alle Börsenprofis im Minus sind.
    Grüße

  8. Guten Morgen kann nur diese Sache mit den Börsenbriefen b estätigen. Auch wir sind aktuel im Minus. Es stimmt dass die 3 Monate Trading Börsenbrief sofort automatisch verlängert werden wenn man nicht kündigt. Wir hätten das Kleingedruckte lesen sollen haben wir aber nicht. Wenn jemand weiß wie man aus der Sache rauskommt bitte mitteilen.Wir sind auch auf hrn Haupt und Jan Pahl reingefallen und haben fast 50% Verluste. Kann man nur abwarten bis es besser wird

  9. Hallo,

    ich verfolge die Kursentwicklungen seiner Empfehlungen seit 01.01.2018 und kann somit die Performance darstellen, da Jan Pahl das in seinem Börsenbrief nicht tut. Er zeigt nur die Entwicklung der Werte im virtuellen Depot.

    Aktien
    Performance YTD 71.391 € -604,20 € -0,84%
    Performance 2020 71.995 € 16.894 € 30,66%
    Performance 2019 55.101 € 5.211 € 10,45%
    Performance 2018 49.890 € -110 € -0,22%
    Performance seit 1.1.18 21.391 € 42,78%

    Hebel
    Performance YTD 9.168 € -2.439 € -21,01%
    Performance 2020 11.608 € -9.876 € -45,97%
    Performance 2019 21.483 € 900 € 4,37%
    Performance 2018 20.583 € 583 € 2,92%
    Performance seit 1.1.18 -10.832 € -54,16%

    Während er also in knapp 4 Jahren über 40% mit Aktien verdient hat, ist seine Performance mit Hebelscheinen im selben Zeitraum bei über 50% im Verlust.

    In 2021 hat er bei 18 abgeschlossenen Trades 9 Trades mit Verlust, 2 Trades mit +-0 und 7 Trades mit Gewinn abgeschlossen. In seiner aktuellen Ausgabe wirbt er zum wiederholten Male, dass 9 von 10 Trades im Hebeldepot mit Gewinn abgeschlossen werden.

    Dazu schreibt er in der Ausgabe vom 28.10.2021 folgendes:

    „Ich freue mich über Ihre Gewinne, denn Sie sehen ganz genau, dass die Erfolgsserie im 1000% Hebeldepot weiter anhält und 9 von 10 Hebelschein-Depotwerten einen Gewinn erzielen. Das bedeutet mehr Geld auf Ihrem Konto und das ist das was mich Tag für Tag anspornt Ihnen täglich eine Ausgabe zu senden.“

    Darf ein Börsenbriefschreiber das schreiben oder ist das Betrug für den er belangt werden sollte?

  10. Hallo,
    ich kann vor dieser Clique mit Felix Haupt, Jan Pahl und ebenso Hebelschein Trading nur warnen. Die Empfehlungen sind grottenschlecht. Wie Andere auch bereits erwähnt haben: Die Verluste werden irgendwann mal kurzerhand ausgebucht, damit in der Tabelle für die neuen Abonennten möglichst viel positive Werte drin stehen. Von wegen, dass 9 von 10 Werten Gewinne machen. Wer den Empfehlungen diese Börsenbriefe blind folgt vernichtet einfach nur Geld! Dann spendet euer Geld lieber für einen guten Zweck.

  11. Am meisten nervt, dass man von denen mit Werbung überschüttet wird, um doch auch noch bitte den „Rohstoff-Raketen“, „100.000 Hebel Depot“ und ähnlichen Schwachsinn zu abonnieren – man weiß dann irgendwann gar nicht mehr, was ist nun der Newsletter, der wirkliche Trading Empfehlungen enthält. Zudem werden ständig irgendwelche halbseidenen Canadischen Pump & Dump Aktien empfohlen, die tatsächlich, mglw. dank seiner Gefolgschaft, kurz mal steigen, nur um danach um so tiefer zu sinken.
    Furchtbares Zeug, genauso wie Money Money Börsenbrief, der aus demselben Hause kommt und auch ganz ähnliche Trading Empfehlungen gibt.

  12. Hallo Moin,
    ich kann mich über Felix Haupt und Money Money nicht beschweren. Ich habe letztes Jahr fast
    30.000 Euro damit verdient. Dieses Jahr läuft auch wieder gut. Es stimmt allerdings das nicht alle Tipps positiv enden. Aber der Saldo ist positiv und das ist wichtig. Es stimmt das die ganze Werbung nervt.

  13. Ich bin auch ein Jahr lang (für 1980 €) den Empfehlungen von Felix Haupt gefolgt. Als er ein zweites Depot eröffnete, konnte ich nicht mehr alle Vorschläge realisieren. Nachdem ich mit Mühe und Not (und auf Rat von Felix Haupt) ausgestiegen bin, steht unter dem Strich ein Minus für mich, da ich nicht einmal die Kosten wieder erwirtschaften konnte; Felix Haupt hat 1980 € gewonnen.

  14. Das stimmt nicht, Felix Haupt hat derzeit mit seinem 10.000 Depot einen Verlust von 2.300€, dieser taucht aber nirgends auf, weil Verluste ausgebucht werden. So wie er führt man kein Depot.

  15. Egal ob Felix Haupt, Jan Pahl, Hebeltradingdienst etc… in jedem Dienst sind die gleichen Empfehlungen, die ausgebucht werden, wenn sie 4 Wochen im Minus sind. Felix Haupt analysiert wenigstens die Unternehmen und teilt eine aktuelle Marktlage mit, jedoch führt er seine Depots sehr unrealistisch. Im Millionendepot sind 140.000€ investiert und ca.630.000€ Barvermögen. Statt dieses einzusetzen macht er einfach nichts-und darum hat sein Depot 2021 auch keine Bewegung gemacht.
    Im 10.000 Depot ist er aktuell -2300€, die aber nirgends auftauchen, weil es ebenso nicht anschaulich geführt wird und Verluste einfach verschwinden.
    Und weil es dieses Jahr so schlecht lief, beginnt er 2022 einfach mit einem neuen 10.000Depot und sein Verlag mit einem neuen Tradingdienst. Die Tipps von Felix Haupt kann ich nicht immer nachvollziehen-er spekuliert mehr als er investiert. Daher hat keins seiner 2 Depots dieses Jahr Gewinn gemacht-und das obwohl eigentlich alles gestiegen ist.
    Hände weg von diesem Verlag!!! Die Tipps zwischendurch sind unterirdisch-es werden Penny Stocks empfohlen von Firmen, die es nicht mal gibt, man bekommt am Tag locker 10 Werbemails, um weitere Dienste zu abonnieren.

  16. Jan Pahl , in den AGB steht alles was er kauft oder verkauft nicht mit den tatsächlichen Kursen Übereinstimmen Kann .Habe
    nur Verluste gemacht. Kaufe mir nie wieder so ein ABO.

  17. Leider habe ich ähnliche Erfahrungen mit dem money money Börsenbrief machen müssen. den ich am 04.06. zur Probe abonniert habe, und vergessen habe rechtzeitig zu kündigen.

    Besonders viel Geld habe ich mit dem Kauf von Penny Stocks verloren, die regelmäßig außerhalb des Depots empfohlen werden. Nachdem ich beim Support nachgefragt habe, wurde mir gesagt, dass ich einen Stopp jeweils 10 Prozent unter den Einstandskursen hätte setzen müssen. Darauf wurde und wird bis heute nicht im Börsenbrief hingewiesen.

    Nachdem die Werte hohe Verluste von bis zu 90 Prozent eingefahren haben, wurden sie nie wieder erwähnt.

    Auch das reguläre Depot hat mehr als mäßig performt. Der Kauf eines einfachenn NASDAQ ETF s hätte mehr gebracht.

    Nun sitze ich auf tausenden von Euro Verlusten, und soll für diese katastrophale Beratungsleistung auch noch 1136,89€ bezahlen. 987,00€ Hauptforderung plus Mahnkosten, Verzugszinsen und Inkassokosten

    Ich kann nur jedem davon abraten, auch nur ein Probeabonnement beim PID Plata Verlag abzuschließen

  18. aktuelle Wertentwicklung von money money Tradingempfehlungen in 8 Monaten:

    Hunter Technology: über -90 Prozent
    Consolodated Uranium: +/-0
    K9 Gold: -40%
    Optimi Health: -55%
    Outcrop Silver and Gold: -26%
    Tryp Therapeutics: -87%
    Viszla Silver: -8%
    Windfall Geotek: -80%

    kein einziger Gewinner in 8 Monaten! Bis auf Windfall Geotek: Keine einzige Aufforderung im Börsenbrief Verluste zu begrenzen, oder Gewinne mitzunehmen.

  19. Hallo Dominik,
    …habe jüngst die gleiche böse Erfahrung (wie vor) mit Jan Pahl gemacht. Samstag ging bei mir das Schreiben vom „Europa Inkasso Service“ ein. Habe vorsorglich und sicherheitshalber am 29.11.21 gekündigt – Ablauf des 1/4Jahres-Abo 06.12.21, weil ich angenommen hatte, daß es sich um ein Vierteljahres-Abo für € 15,00 handele.

    Meine Frage: zahlen – oder Anwalt mit Chance, da scheinbar doch sehr geschickt in eine Abo-Falle gelockt wird. Evtl. haben Sie ja was gehört, wie die Rechtsprechung damit umgeht.
    Vielen Dank im voraus! für Ihre Reaktion.
    Freundliche Grüße
    Jan

    1. Bei mir kam auch ein Brief vom Europa Inkasso Service. Ich fände es toll, wenn sich Leute zu Wort melden würden, die solche Forderungen erfolgreich abgewehrt haben. Am günstigsten scheint mir die Verbraucherzentrale, Abteilung Anlagerecht, zu sein. Hier kostet eine telefonische Beratung 40€. Das Problem ist, dass es schwer ist einen zeitnahen Termin zu bekommen.

      Außerdem habe ich im Netz noch „abo-hilfe.de“ entdeckt. Kann Jemand positives zu deren Beratungsangebot berichten? Gibt es Alternativen? Kostenpunkt: 350€.

  20. Ich hatte bereits Anfang 2020 mit Jan Pahl nur Mise eingefahren. Gibt es denn einen seriösen Börsendienst? Er kann gerne auch was kosten, nur sollte sich der Preis rechnen.

  21. Wie bereits erwähnt, sind die Empfehlungen von Pahl, die er nicht auch ins Depot aufnimmt – generell Mist. Fast immer gibt es in den entsprechenden Briefen dann am Ende auch einen Hinweis auf Interessenkonflikte, weil der Verlag mit dem Unternehmen kooperiert – in solchen Fällen auf jeden Fall: Finger weg!
    Ansonsten werden Verluste beschönigt und Gewinne übertrieben dargestellt – insgesamt finde ich es schon erstaunlich, welchen Gestaltungsrahmen das Recht hier zulässt.
    Service & Kulanz sucht man beim Herausgeber übrigen auch vergebens. Insgesamt also: schnell wegrennen!

  22. den vielen Beschwerdebriefen kann ich mich nur anschließen- die verlustreichen Empfehlungen verschwinden nach ein paar Tagen sang- und klanglos. Als Marktbeobachter, für das er sich ja bezahlen lässt ( Jan Pahl) preist er ständig neue Heblscheine an- kaufen ein Tag vor ihm um einen günstigen Einstiegskurs zu haben. Ob er tatsächlich selbst aktiv in den Kauf einsteigt ist mir nicht ersichtlich. Wortreich werden diese Empfehlungen ans interessierte Publikum gebracht. Ich erwarte eigentlich neben dem aufmerksam machen auf tolle Papiere auch einen rechtzeitigen Hinweis zum Verkauf jener, wenn sich die Lage ändert.
    Dies passiert selten bzw. gar nicht. Vorrangig ist immer neue Scheine mit immer höheren Gewinnversprechen zu plazieren. Grenzt das an Betrug oder ist es schon solcher? Eine nicht überschaubare Grauzone in der sich diese Hasadeure tummeln- rechtliche Schritte scheinen sinnlos, eine finanzpolitische Aufsicht ? Fehlanzeige. Ein Bankfachberater müsste nach solchen Abläufen wohl seinen Koffer packen. Ein Ende mit Schrecken, besser als ein Schrecken ohne Ende. Gründung einer geschädigten Truppe, um gemeinsam dieses Treiben zu beobachten und rechtlich zu wehren.

  23. eine Sache noch hinterher- nachdem ich Jan Pahl zur Rede stellen wollte und ihn um Erklärung bat, hat er mir einfach geraten alles zu verkaufen, da der Markt zur Zeit keine Erholung bringt- er ging nicht auf die verschiedenen Positionen ein. So reißerisch seine Empfehlungen sind- wortreich- so knapp ist die Antwort. Es handelt sich um einen Verlust im fünfstelligen Bereich. Einfach abgebügelt- von Beratung keine Spur. Entwirft lieber neue, blumige Szenarien, um neue Abonnenten zu finden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.