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MEINE ERFAHRUNGEN: Söllner Hot Stock Report

Hot Stock Report Startseite
Depotstudent Dominik
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An der Börse werden Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen gehandelt. Dementsprechend sollten Anleger heute bereits wissen, welche Aktien morgen durch die Decke gehen.

Da kein gewöhnlicher Marktteilnehmer in die Zukunft schauen kann, interessieren sich viele Menschen für Börsenbriefe. Und erhoffen sich dadurch Informationsvorteile, die bares Geld wert sind.

Der nachfolgende Beitrag ist meinen Erfahrungen mit dem Hot Stock Report von Florian Söllner gewidmet. Es handelt sich dabei um einen auf mögliche Zukunftstechnologien ausgerichteten Börsenbrief mit Einsicht in das Depot 2030. Mein Erfahrungsbericht gibt in erster Linie meine Meinung wieder, in Form von sachlich objektiver Darstellung und begründeter Kritik.

Du erfährst darin, wie die empirische Wissenschaft über die Vorgehensweise bei manchen Börsenbriefen denkt und welche Erfahrungen andere Anleger mit dem Report gemacht haben. Nach der Lektüre sollte Dir eine Bewertung des Börsenbriefs ebenso möglich sein wie eine Entscheidung für oder gegen das Abonnement.

Berichte gerne in den Kommentaren über Deine Erfahrungen mit dem Hot Stock Report!

Von wem stammt der Hot Stock Report?

Herausgegeben wird der Börsenbrief von der Börsenmedien AG mit Sitz in Kulmbach. Für die Inhalte verantwortlich ist der Redakteur Florian Söllner. Die Börsenmedien AG versorgt seit etwa 30 Jahren interessierte Anleger mit Informationen zu den globalen Finanzmärkten.

Gegründet wurde das Unternehmen 1989 als Börsenbuchverlag, welcher im ersten Jahr die Werke international bekannter, teilweise aber umstrittener Autoren veröffentlichte.

  • 1994 wurde das Magazin „Bulle und Bär“am Markt etabliert.
  • 1996 wurde aus dem Magazin die Zeitschrift „Der Aktionär“.
  • 1997 veröffentlichte der Verlag die ersten Branchenreports der BRD.
  • 2000 erreichte die Auflage des Börsenmagazins „Der Aktionär“ erstmals 150.000 Exemplare.
  • 2006 wird das erste deutsche Anlegerfernsehen (DAF) ins Leben gerufen.
  • 2008 erfolgte die Etablierung der Online-Webseite des Aktionärs.
  • 2009 gingen kostenpflichtige Aktienreports an den Start.
  • 2012 wurde der Plassen Verlag für Sachbücher ins Leben gerufen.
  • 2015 entstand aus dem DAF das Aktionärs-TV.
  • 2017 bot der Medienverlag erstmals Strategie-Zertifikate für Anleger.
  • 2018 erfolgte die Übernahme des Portals Finanztreff durch den Medienverlag.

Der Verlag formt die Meinung seiner Nutzer mithilfe von gedruckten sowie digitalen Medien, durch Fernsehsendungen und Bücher. Durch den Börsendienst Hot Stock Report versucht der Medienverlag, seine Kunden auf Investitionen in Zukunftstechnologien einzustimmen.

Hot Stock Report: die Webseite im Test

Wenn alle daran glauben, wird daraus eine Erfolgsgeschichte. Ist das die Strategie, für die Florian Söllner sich verantwortlich zeichnet?

Auf der Startseite präsentiert der Redakteur die mutmaßlichen Megatrends und zeigt unübersehbar auf, wie sich empfohlene Aktien entwickelt haben:

  • Hypoport (FinTech) plus 1.900 %.
  • Nvidia (KL) plus 2.200 %.
  • Plug Power (Wasserstoff) plus 2.400 %.
  • Enphase Energy (Solar) plus 3.000 %.
  • Bitcoin (Kryptowährung) plus 8.000 %.

Auf den ersten Blick wirken die Charts überzeugend, bei genauerer Betrachtung kommen bei mir allerdings Bedenken auf.

Denn: Was kann man den nun wirklich auf den Charts erkennen?

Ganz klar: Meinen Erfahrungen entsprechend wären die empfohlenen Aktien in der Vergangenheit interessant gewesen. Nach steiler Aufwärtsentwicklung jetzt noch auf den fahrenden Zug aufzuspringen? Ist das nicht spekulativ und gefährlich?

Florian Söllner fordert jedenfalls gleich zum Engagement auf.

Beim Klick auf die Schaltfläche kommst Du auf die Unterseite „Warenkorb“ und siehst „Deine“Bestellung nebst Rechnung. Stolze 998 Euro kostet das Abonnement für 12 Monate, bei versäumter Kündigung verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Meine Empfehlung: Zunächst die Strategie verstehen und Erfahrungen mit der Kompetenz von Florian Söllner sammeln.

Zur Strategie:

Antizyklisch zu investieren setzt Wissen, Zeit und hohe Risikobereitschaft voraus. Du musst rentable Aktien identifizieren und kaufen, bevor andere daran denken. Sobald alle auf den Zug aufspringen wollen, musst Du schon verkauft und neue Papiere im Fokus haben.

Beim Betrachten der oben ersichtlichen Charts fällt mir auf, dass Florian Söllner mit seiner Strategie außerordentlich erfolgreich war – den eigenen Aussagen entsprechend natürlich. Sein Depot 2030 wurde 2017 Performance-Sieger und ließ beim Test 70 andere Profi-Depots hinter sich.

Ich kann mich täuschen, aber man könnte ja auch der Meinung sein, dass die oben genannten Aktien ihren Höhenflug bereits hinter sich haben. Einige Aspekte und Risiken wie die folgenden könnten ja ebenfalls relevant sein:

  • Finanztechnologien sind auf dem Vormarsch, aber sie bedrohen viele Arbeitsplätze in der Bankbranche.
  • Künstliche Intelligenz (KI) wird inzwischen als Jobkiller ausgemacht, von welchem nur wenige profitieren.
  • Wasserstoff im Tank, synthetische Kraftstoffe, E-Mobilität oder Brennstoffzelle? Keiner weiß aktuell, wohin die Reise gehen wird.
  • Solarenergie wird zwar propagiert, es ist aber auch möglich, dass darauf in Mitteleuropa wenig Verlass ist.
  • Der Bitcoin ist eine periodisch gehypte Kryptowährung ohne intrinsischen Wert. Sie kann von heute auf morgen verschwinden. Das wäre zumindest möglich.

Der Autor Florian Söllner ist gewiss anderer Meinung – zumindest ließe der Börsenbrief das vermuten.

Tipp: Um in Aktien oder ETFs zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

Was bekommst Du für Dein Jahresabonnement?

Ungeachtet meiner Kritik kannst Du natürlich den Hot Stock Report abonnieren und in die (potenziellen) Gewinner von morgen investieren. Du erhältst:

  • Wöchentliche Reports mit Handlungsempfehlungen und Tipps.
  • Exklusiven Zugang zum Depot 2030.
  • Interviews mit Analysten, Wissenschaftlern und Unternehmens-Vorständen.
  • Einblicke in Zukunftsthemen.
  • Sollte bei wichtigen Chancen schnelle Reaktion erforderlich sein, bekommst Du Informationen per E-Mail oder SMS (optional).

Was Du nicht erwarten kannst:

Die Empfehlungen im Hot Stock Report von Florian Söllner veranlassen Dich zu Investitionen, für die Du allein das Risiko trägst. Der Verlag Börsenmedien haftet keinesfalls für daraus resultierende Verluste. Hier ein Auszug aus den AGB:

Auf der Webseite Hot Stock Report stellt sich Florian Söllner als erfahrener Experte mit erfolgreicher Vergangenheit dar:

  • 2003 erzielte er innerhalb von 14 Monaten mit Nebenwerten mehr als 100 %.
  • 2005 gelangen ihm in nur 8 Wochen über 100 % Rendite mit Small Caps.
  • 2006 wurde Florian Söllner Aktien Weltmeister beim Experten-Spiel von „Der Aktionär“.
  • 2011 ging er beim Performance Duell als Depot Champ hervor.
  • 2015 wettete er gegen diverse Start-ups und lag mit 4 von 6 Aktien über 100 % im Plus.
  • 2017 wurde das Depot 2030 für beste Performance ausgezeichnet.
  • 2020 verdoppelt das Depot 2030 seinen Wert.
  • 2021 wird Florian Söllner allerdings zum Propheten, denn er sagt für den Jahresverlauf weitere 100 % voraus.

Da scheint sich jemand seiner Sache sicher zu sein …

Welche Erfahrungen machten andere mit dem Hot Stock Report?

Prominente Investoren, wie beispielsweise Warren Buffett, ziehen sich zunehmend aus der “Schnäppchenjagd” zurück. Sie verweisen auf die damit verbundenen Risiken und natürlich auf die mittlerweile effizienten Märkte. Zu Letzterem später mehr.

Unter den Privatanlegern sind die Ansichten geteilt. Einige Forenschreiber sehen im Hot Stock Report eine Anleger-Bibel voller Chancen, während andere darin einen Marketing-Trick vermuten. Konkrete Kritik oder übertriebenes Lob konnte ich bei meinem Test nicht finden.

Was rät Warren Buffett heute? Das ist ganz interessant, denn er rät seinen Nachkommen, mithilfe von ETFs passiv in komplette Märkte zu investieren und legt das Privatanlegern generell ans Herz.

Was spricht gegen die Jagd auf einzelne Aktien?

Die Frage lässt sich meiner Meinung nach mit einem Wort beantworten: Markteffizienzhypothese.

Der Begriff Markteffizienzhypothese bedeutet ins Englische übersetzt „efficient market hypothesis“, oder kurz EMH. Der Einfachheit halber bleibe ich in meiner Erklärung bei der Abkürzung.

Darunter ist eine auf Mathematik und Statistik basierende Theorie zu verstehen, welche besagt, dass die Kurse von Aktien alle verfügbaren Informationen reflektieren. Das bedeutet: Kein Marktteilnehmer kann aufgrund eines Informationsvorteils den Markt langfristig schlagen.

Es gibt seit 120 Jahren wissenschaftliche Artikel zur EMH, doch erst der Nobelpreisträger Eugene Fama fasste die bisherigen Forschungsergebnisse 1970 systematisch zusammen und bewies die Richtigkeit mit empirischen Tests.

Heute stellt die EMH eine Grundlage der modernen Portfolio-Theorie dar und bildet das Fundament für die passive Geldanlage mit börsengehandelten Indexfonds. Im Jahr 2013 erhielten Eugene Fama, Robert J Shiller und Lars Peter Hansen für ihre Arbeiten zur Effizienzmarkttheorie den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Empirische Überprüfungen der EMH ergaben jedoch sogenannte Anomalien, welche talentierte Trader kurzfristig zum Erzielen spektakulärer Gewinne nutzen können. Langfristig sind Anleger jedoch mit Investitionen in Gesamtmärkte und möglichst breiter Streuung auf der sicheren Seite. Mehr noch: US-amerikanische Untersuchungen ergaben, dass fest etablierte Standardwerte auf lange Sicht besser rentieren als sogenannte Hot Stocks.

Was halte ich vom Hot Stock Report?

Florian Söllner begeistert Interessenten für Aktien, die meiner Erfahrung entsprechend den Höhenflug bereits hinter sich haben könnten und animiert zum Bestellen seines Hot Stock Reports.

Es kann durchaus sein, dass besagte Papiere weiterhin steigen, eventuell aber nur noch durchschnittlich.

Gibt es eine Alternative zum Hot Stock Report?

Ich würde sagen: Ja. Und zwar äußerst gute Alternativen, wenn man sich am Kapitalmarkt engagieren möchte.

Allerdings sollte man ein paar Dinge beachten.

Es gibt meiner Meinung nach nicht viele Anbieter auf dem deutschen Markt, denen man vertrauen kann und die seriöses und handfestes Wissen vermitteln.

Wer sich am Aktienmarkt engagieren möchte, braucht dafür “ein anderes Kaliber” als Reports oder Börsenbriefe mit großen Versprechen.

Was dabei gut zu wissen ist: Es gibt staatlich anerkannte und zugelassene Programme für den Aktienhandel.

Dort lehren Menschen mit echter Praxiserfahrung, wie man erfolgreich am Aktienmarkt agiert.

Das sind keine “schnell reich werden”-Systeme wie es bei vielen anderen Angeboten den Anschein macht – wenn “schnell und ohne Aufwand reich werden” also Dein Ansatz ist, ist ein solches Programm nichts für Dich.

Wenn Deine Erwartungshaltung stimmt und Du Dir solides Können aneignen möchtest, empfehle ich Dir das folgende Programm auf jeden Fall.

Schaue Dir gerne folgendes Angebot an: Link zum staatlich anerkannten Programm für Aktienhandel*

Programm für den Aktienhandel - staatlich anerkannt und zugelassen
Programm für den Aktienhandel – staatlich anerkannt und zugelassen

Melde Dich bei Interesse unbedingt zum kostenlosen Webinar an. Dort gibt es wertvolle Informationen und erste Einblicke in die spannende Welt des Aktienhandels.

Du wirst schnell merken, dass es sich hierbei um einen guten und seriösen Anbieter handelt.

Tipp: Ich habe einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu diesem Programm verfasst – lies ihn Dir gerne durch!

Ich bin davon überzeugt, dass man durch echtes Praxiswissen erfolgreich an der Börse sein kann. Von Börsenbriefen oder Reports mit großen Versprechen halte ich dagegen sehr wenig.

Dein Depotstudent Dominik

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4 Kommentare

  1. Offensichtlich hast du dich nicht wirklich mit Söllners Börsenbrief beschäftigt. Er zeigt in dem ersten Teil nur auf wo bereits die größten Gewinne erzielt worden sind. In seinem Brief geht es nur um potenzielle neue Performer und seine Einschätzung dazu. Ich kann nur sagen seine Vorschläge sind substanzieller als von so manch anderen „Gurus“. Die 1000€ für den Brief stehen in einem sehr guten Verhältnis zu dem zu erwartenden Gewinn. Man sollte da natürlich für mindestens 1000€ je Aktie investieren können. D.h. ab einer Spielgeldsumme von 10.000€ / Jahr macht dieser Brief mehr als Sinn.

    1. Diese Rezension ist absolute Zeitverschwendung! Einerseits meckert der Autor über den Verweis auf erreichte Erfolge als Kompetenz Beweis, auf der anderen Seite über eine Prognose für 2021.

    2. Vollkommener Blödsinn…75% seiner Empfehlungen werden mit Verlust glatt gestellt….seine Empfehlungen treiben zudem beim Kauf die Kurse hoch und werden so gut wie nie gehalten…ich rate jeden davon ab 1000€ für den Schwachsinn auszugeben.

  2. Hallo,
    die Rezession ist erstmal gut geschrieben und kann mitreißen. Diese Qualität hat Florian Söllner auch.

    Zudem verweist Dominik hier auf eine alternative Möglichkeit, die irgendwann aber auch Geld kosten wird. Denn keiner macht etwas für umsonst in einem Kapitalmarkt.

    Wenn jemand nicht viel Zeit hat, Märkte zu analysieren, aber dennoch in Aktien investieren möchte, sind Börsenbriefe sicherlich ein guter Leitfaden. Wie erfolgreich Börsenbriefe zukünftig sind ist genauso unsicher/sicher wie die Aktien selbst.

    Was mich persönlich an Börsenbriefe stört sind die zur Werbung genutzten Erfolge. Interessanter wäre eine realistische Auswertung von Erfolgen und Mißerfolgen. Aber auch dies wird nur die Vergangenheit zeigen. Die Zukunft wird die Glaskugel bleiben 🙂

    Daher, wenn jemand keine Zeit hat, aber in Personen/Börsenbriefe vertraut, ist das sicherlich eine hilfreiche Unterstützung. Und wenn genug daran glauben und mitmachen, hat es evtl. einen positiven Effekt auf die ausgewählten Aktien ;), was andere sonderbare Aktivitäten im Aktienmarkt in den letzten Wochen/Monaten gezeigt hat.

    Viele Grüße
    Mike

    PS: Nein, ich habe bisher keinen Börsenbrief, bin damit aber ernsthaft am Überlegen.

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