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9 Dinge, die Anfänger im Aktienhandel beachten sollten

Frau Mädchen Kuss Aktien

Das wirtschaftlich so erfolgreiche Deutschland ist hinsichtlich seiner Aktienkultur ein Entwicklungsland. Nur ein geringer Prozentsatz der deutschen Bevölkerung besitzt überhaupt Aktien. In Ländern wie den USA, den Niederlanden, der Schweiz oder Japan ist das komplett anders. Da ist die Vermögensbildung über Aktien viel mehr verbreitet.

Die Deutschen werden deswegen manchmal als Land der Angsthasen bezeichnet:

Für viele ist die Aktie ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei gibt es mittlerweile so viele Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass der Weg zu mehr Vermögen über den Handel mit Aktien bzw. über deren Besitz führt.

Wo fängst Du an, auf was musst Du achten und wo liegen die Risiken in den folgenden Kapiteln beleuchte ich die wichtigsten Themen dazu Schritt für Schritt:

#1 Aktienhandel versus (Day)Trading

Wenn Du Dich mit dem Thema Aktie beschäftigst, wird Dir der Begriff Trading oder auch Daytrading sehr schnell begegnen.

Trading beschreibt das kurzfristige Handeln an der Börse:

Positionen werden innerhalb eines Tages, einer Stunde oder weniger Minuten wieder geschlossen. Ziel ist die Ausnutzung kleinerer und größerer Kursschwankungen innerhalb dieses Zeitraumes. Und meist wird auch nicht die Aktie selbst gehandelt, sondern Derivate wie CFDs oder Zertifikate. Der klassische Aktienhandel setzt dagegen weniger auf irgendwelche (komplizierten) Indikatoren zur schnellen Gewinnmitnahme, sondern auf das stetige Wachstum der dahinter stehenden Unternehmen. Ganz klares Ziel ist hier die kontinuierliche und stetige Vermögensmehrung.

Mit einem wohlüberlebten Aktienkauf partizipierst Du am Produktivvermögen unserer Wirtschaft. Dagegen verspricht das moderne Traden leichte und schnelle Gewinne. Tatsächlich solltest Du als Anfänger diese Methode den Profis überlassen – die Verluste kommen meist schnell und sind oft erheblich.

Siehe dazu auch: Als Daytrader ein Vermögen verloren

#2 Die Basics – was Du wissen musst, bevor Du anfängst

Viele träumen den Traum vom schnellen Reichtum mithilfe des Aktienhandels. Klar, es gibt immer mal Glücksgriffe. Aber die Börse ist kein Glücksspiel. Du kannst lernen, wie der Markt “tickt”. Lies den Wirtschaftsteil von Tageszeitungen, höre Podcasts zum Thema Aktie, beschäftige Dich mit der einschlägigen Fachliteratur und stöbere im Internet.

Jeder gelesene Artikel zum Thema hilft Dir, Dich im Dschungel der Börse zurechtzufinden. Bevor Du eine Aktie kaufst, musst Du verstehen, warum Du genau diese Aktie kaufen willst. Und Du musst Dich mit dem praktischen Handwerkszeug des Aktienhandels vertraut machen.

Die wichtigsten Basics vor dem ersten Kauf stelle ich Dir jetzt vor:

Ordertypen

Heutzutage – in Zeiten der elektronisch geführten Depots – orderst Du eine Aktie online über Deine Bank oder über Deinen Broker. Das ist ein Finanzdienstleister, der für Dich und in Deinem Namen Wertpapieraufträge an der Börse durchführt.

Die beiden gebräuchlichsten Ordertypen sind:

  • Market Order: sofortige Ausführung ohne Bedingung
  • Limit Order: Ausführung nur zu einem bestimmten Aktienkurs (Preis)

Zur Limit Order gibt es diverse Zusätze wie zum Beispiel Stop oder Trailing. Die Bezeichnungen sind bei den einzelnen Brokern nicht immer einheitlich. Lerne diese Ordertypen und ihre Einsatzmöglichkeiten zu unterscheiden, bevor Du Dich mit den bedingten Ordertypen wie If-Done Order oder One-Cancels-The-Other Order beschäftigst.

Analysemethoden

Du kannst Aktien auf unterschiedliche Weisen analysieren. Die beiden gängigsten Methoden sind die fundamentale Analyse und die technische Analyse.

a) Die Fundamentalanalyse

basiert auf den betriebswirtschaftlichen Daten eines Unternehmens und dem ökonomischen Umfeld. Sie zielt immer auf den sogenannten inneren oder fairen Wert einer Aktie ab. Damit wird der künftige Mehrwert abgeschätzt, den ein Unternehmen in der Zukunft erwirtschaften kann. Die Experten bedienen sich dafür diverser Aktienkennzahlen. Beispiele dafür sind:

  • KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis
  • PEG-Ratio: Kurs-Gewinn-Wachtums-Verhältnis
  • EQV: Eigenkapitalquote
  • Dividendenrendite: Verhältnis von Dividende zum aktuellen Aktienkurs
  • Book-to-Bill-Ratio: Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz

b) Die technische Analyse

versucht aus der Kurs- und Umsatzhistorie einer Aktie die weitere Entwicklung vorherzusagen. Sie nutzt dafür unter anderem Chartmuster und diverse Indikatoren. Beispiele sind:

  • GD: Gleitende Durchschnitte
  • MACD: Moving Average Convergence/Divergence
  • RSI: Relative Stärke Index

Klingt kompliziert. Viele passionierte Trader schwören darauf. Bedarf aber eingehender Beschäftigung damit und ist eher im Trading als im klassischen Aktienhandel zuhause.

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#3 Formuliere Deine finanziellen Ziele

Bevor Du anfängst mit Aktien zu handeln, musst Du Dir Klarheit darüber verschaffen, was Du erreichen willst. Möchtest Du die Ausbildung Deiner Kinder finanzieren oder für Dein Alter vorsorgen? Planst Du einen Immobilienkauf in ein paar Jahren oder willst Du Dir demnächst ein größeres Auto kaufen?

Das sind entscheidende Fragen, denn für das Auto brauchst Du die Liquidität eher bald, bei der Alterssicherung kann das Geld länger für Dich arbeiten.

In allen Fällen musst Du überlegen: Wann brauchst Du wieviel Liquidität?

Und danach bemisst sich die Höhe des zu investierenden Kapitals und welche Rendite erwirtschaftet werden muss. Aktieninvestments eignen sich eher für langfristig orientierte Anleger: Aktienkurse schwanken und es gibt keine Garantie, dass die erforderliche Liquidität zum Wunschtermin verfügbar ist.

Die Erfahrung zeigt, dass Du so früh wie möglich mit dem Aktienhandel beginnen und so viel wie möglich dafür sparen solltest. Denn Du verdienst mit dem Aktieninvestment nicht nur an Kurssteigerungen, sondern – bei kluger Auswahl der Aktien – auch an den regelmäßigen Dividendenzahlungen. Mit Unterstützung des Zinseszins-Effektes kannst Du über die Jahre ein respektables Vermögen erwirtschaftet.

#4 Mache Dir Dein persönliches Risikoprofil bewusst

Dein Risikoprofil bestimmt sich durch Deine Risikotoleranz und Deine Risikobereitschaft.

Deine Risikotoleranz ist abhängig von Deinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Sie beschreibt Deine persönliche Tragfähigkeiten von Verlusten. Je mehr Vermögen und Einkommen – und je weniger Schulden – Du hast, umso besser kannst Du Verluste verkraften. Du kannst größere Risiken eingehen.

Die Risikotoleranz wächst auch mit der Länge des Anlagehorizontes: wenn Dein Ziel der langfristige Vermögensaufbau ist und das investierte Geld nicht in Kürze benötigt wird, kannst Du schwierige Marktphasen leichter durchhalten.

Die Risikobereitschaft ist eher subjektiv. Du musst Dir selbst die Frage beantworten, wieviel mehr Risiko Du für eine höhere Rendite eingehen willst. Dahinter steht die Frage nach deiner subjektiven Einschätzung des Risikos. Je mehr Fachkenntnisse Du Dir aneignest, desto fundierter werden Deine Investitionsentscheidungen sein. Und umso weniger werden Dich schwankende Kurse beunruhigen und zu spontanen Aktionen verleiten.

Die Kombination von beidem beschreibt dein Risikoprofil. Mit diesem Wissen kannst Du dich dann auf die Suche nach passenden Anlagestrategien machen. Informiere dich über die unterschiedlichen Möglichkeiten.

#5 Suche den für Dich passenden Broker

Alle wollen nur Dein Bestes – nämlich Dein Geld. So könnte man das allgegenwärtige Werben von Banken und Brokern bezeichnen, die Dich für eine Depoteröffnung in ihrem Haus gewinnen wollen. Wenn Du Aktien kaufen willst, brauchst Du ein Depot. Die allermeisten Banken bieten das mittlerweile online an. Oder Du eröffnest ein Depot bei einem Broker. Für diese Dienstleistung werden Dir Gebühren berechnet. Nicht nur die Depotführung kann Geld kosten, auch jede einzelne Transaktion kann Dir in Rechnung gestellt werden.

Die folgenden Kosten können auf Dich zukommen:

Depotgebühren: Depots werden heute bei den meisten Brokern kostenlos angeboten. Bei Banken musst Du – wegen oftmals versteckter Kosten – sehr genau hinsehen.

Ordergebühren: Das sind die Kosten für die Ausführung einer Transaktion, zum Beispiel für den Kauf von Aktien. Das kann – im günstigsten Fall – ein Festpreis sein oder in Abhängigkeit vom bewegten Volumen festgelegt werden.

Gebühren für die Rücknahme einer Order: Diese Gebühren fallen an, wenn Du zum Beispiel eine Limit-Order zum Kauf einer Aktie eingestellt hast, das Limit nicht erreicht wurde und Du – aus welchen Gründen auch immer – das Limit streichst.

Dividendeneinbuchung: Manche Institute verlangen Gebühren, wenn Aktiengesellschaften Dividenden ausschütten und Deinem Depotkonto gutgeschrieben werden.

Ordergebühren für ausländische Aktien: Transaktionen für ausländische Aktien werden von manchen Brokern und Banken mit höheren Gebühren belastet als inländische Werte.

Das sind die gängigsten Kosten, die anfallen können. Wenn Du nicht aufpasst, zahlst Du zu viel und verschenkst damit Geld, das Du gewinnbringend in weitere Aktien hättest anlegen können. Verschaffe Dir einen Überblick – im Internet (und auch auf diesem Blog) gibt es zahlreiche Brokervergleiche. Suche Dir einen aus, der am ehesten auf Dein Transaktionsprofil passt.

Bei Depoteröffnung musst Du in aller Regel Fragen zu Deiner Risikobereitschaft beantworten – das ist die Angemessenheitsprüfung oder auch Geeignetheitsprüfung. Es werden Dir Zum Beispiel Fragen zu Deinen bisherigen Erfahrungen im Aktienhandel gestellt, zu der Höhe Deiner Investitionen, woher das Geld dafür stammt und wofür die Erträge gedacht sind. Die Depotbank erstellt auf dieser Basis ein eigenes Risikoprofil für Dich. Wenn Deine Angaben Dich da als Einsteiger im Aktienhandel einordnen, schließt Dich der Broker ganz automatisch von hochriskanten Transaktionen aus. Manche Anleger betrachten das als Ärgernis und Bevormundung, am langen Ende dient es Deinem Schutz.

Wichtiges Thema: Sicherheit des Depots

Für Bankkonten, also auch für Verrechnungskonten von Depots, gibt es bei deutschen Banken und Brokern eine gesetzliche Einlagensicherung von 100T Euro. Die gilt NICHT für die Aktien, die Du gekauft hast. Allerdings gehören die Aktien ja nicht der Bank oder dem Broker, sondern Dir. Die Depotbank verwahrt diese nur. Sollte ein Broker also in die Insolvenz schlittern, kannst Du Deine Aktien in ein anderes Depot übertragen.

Auch ein Sicherheitsthema ist das Online-Banking an sich: Achte immer darauf, dass Du niemals Pins weitergibst und dass Dein Broker die neuesten Sicherheitsstandards nutzt. Beispiel dafür ist die Autorisierung über Foto-Tans und regelmäßige Anforderung von Pin-Änderungen.

Achtung: Aktienhandel mit Hebel

Seit ein paar Jahren bieten immer mehr Broker den gehebelten Handel an. Was heißt das?

Salopp ausgedrückt: Du kannst eine Aktienposition in Höhe von 10T Euro eröffnen, ohne genügend Geld dafür zu haben. Du kaufst die Aktien teilweise auf Kredit, den Dir der Broker – natürlich gegen Gebühr – zur Verfügung stellt. Das von Dir benötigte Eigenkapital zum Kauf bezeichnet man als Margin. Kursgewinne und -verluste werden auf die kompletten 10T Euro berechnet. Die tatsächliche (positive oder negative) Rendite auf das eingesetzte Kapital berechnet und ist durch den (Finanzierungs-)Hebel natürlich deutlich höher als bei einem hundertprozentigen Eigenkapitaleinsatz.

Vorsicht: Das gilt in beide Richtungen – bei Gewinn und Verlust!

#6 Trainiere mit einem Musterdepot

Alle Broker und Banken bieten Dir die Möglichkeit ohne Risiko in einem Musterdepot zu agieren. Hier kannst Du mit virtuellem Geld (Spielgeld) Aktien kaufen und verkaufen und vor allem Strategien ausprobieren. Du kannst Dir historische Aktienverläufe und die bisherige Dividendenpolitik der Unternehmen ansehen und daraus Deine Schlüsse ziehen. In einem Musterdepot kannst Du Dich mit den Ordertypen vertraut machen. Du kannst Charts analysieren, indem Du Indikatoren einfügst und deren Relevanz einschätzen lernst.

Dir stehen Aktiencharts in allen möglichen Variationen zur Verfügung – von Candlesticks über Liniencharts bis hin zu Balkencharts. Das Musterdepot – manchmal heißt es auch Demokonto – ist die ideale Spielwiese, um unter realen Bedingungen zu lernen, ohne echtes Geld einzusetzen.

Siehe dazu auch: MEINE BITTEREN ERFAHRUNGEN im Aktienhandel

#7 Setze auf bewährte Strategien

Kleines Zwischenfazit bis hierher: Du bist jetzt so weit, dass Du loslegen kannst und willst. Du hast Dich informiert, hast ein Depot eröffnet und hast Dich in einem Musterdepot ausgetobt. Dann heißt es jetzt Entscheidungen zu treffen. Es ist etwas gänzlich Anderes, wenn Du ab sofort mit eigenem echten Geld handelst. Am Anfang ist es deshalb besser, wenn Du Dich an Strategien orientierst, die sich in der Vergangenheit bereits bewährt haben.

Vier davon stelle ich Dir jetzt kurz vor:

a) Dividendenstrategie (Fundamentalanalyse)

Du suchst Dir Aktien von Unternehmen aus, die über einen langen Zeitraum einen guten Teil ihres Gewinns als Dividende ausgeschüttet haben. Es gibt zahlreiche Seiten im Internet, die Dir dazu werthaltige Informationen liefern.

b) Strategie der Relativen Stärke (Technische Analyse)

Nach dieser Strategie sollen Aktien mit einem starken positiven Trend auch in Zukunft weiterhin stark steigen. Die Relative Stärke (RSI) misst das Verhältnis des Kurses einer Aktie zu ihrem Vergleichsindex. Je größer diese Kennzahl ist, desto schneller ist die Aktie im Vergleich zum Index gestiegen.

c) Value Strategie (Fundamentalanalyse)

Hier werden gezielt unterbewertete Aktien gesucht. Das sind Aktien, deren Zukunftspotential noch nicht erkannt worden ist. Die Analyse erfolgt mithilfe fundamentaler Unternehmenskennzahlen.

d) Trendfolgestrategie (Technische Analyse)

Eine alte Börsenweisheit heißt “The trend is your friend”: Existierende Trends setzen sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit fort. Das ist eine einfache und zugleich mächtige, weil auch empirisch belegte Strategie.

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#8 Lege nicht alle Eier in einen Korb

Dieser Satz sagt Dir schlicht, warum Du Deine Aktieninvestments breit streuen solltest: Der Korb fällt um – warum auch immer – und alle Deine Eier darin sind futsch.

Genauso ist es mit Aktien:

Wenn Du Dein gesamtes Geld in eine Aktie investierst und die Aktie rauscht in den Keller, dann ist Dein Verlust riesig. Das Zauberwort heißt Diversifikation!

Teile Dein Geld auf verschiedene Aktien in unterschiedlichen Branchen und vielleicht sogar Währungen auf. Das schützt Dich vor (großen) Verlusten. Je breiter Du Deine Aktieninvestments diversifizierst, umso geringer ist das Einzelrisiko.

Beispiel: Du hast 10T Euro zur Verfügung und investierst die gesamte Summe in die Aktie eines vielversprechenden jungen Unternehmens. Das Geschäftsmodell funktioniert nicht und die Firma geht pleite. Du verlierst Dein gesamtes Kapital. Hast Du hingegen die 10T Euro auf fünf verschiedene Aktien mit jeweils 2T Euro aufgeteilt, dann beträgt Dein Verlust bei der Insolvenz eines Unternehmens nur ein Fünftel Deines gesamten Kapitals. Das ist immer noch viel, aber 2T Euro lassen sich deutlich leichter verkraften und wiederbeschaffen als 10T Euro.

Die Diversifikation dient dem Kapitalerhalt. Du musst für Dich die richtige Balance zwischen Sicherheit und Risikobereitschaft finden.

#9 Dein schwierigster Gegner: Deine Emotionen

Angst entsteht oft dann, wenn Dinge passieren, die Du nicht beeinflussen kannst. Und das Kursgeschehen an der Börse gehört dazu. Laufen die Kurse Deiner Aktien steil nach oben, fühlst Du Dich bestätigt und bist in Feierlaune. Und kaufst vielleicht aus lauter Freude und Selbstüberzeugung nochmal nach. Ist es andersherum und die Kurse sacken ab, dann bist Du niedergeschlagen und voller Selbstzweifel. Vielleicht stößt Du die betroffenen Aktien sogar mit Verlust ab. Alles richtig gemacht?

Es gibt diesen schönen Satz, dass man seine Kapitalanlagen vor sich selber schützen und den eigenen Verstand besiegen muss. Versuche Emotionen beim Investieren auszublenden und gib dem logischen Denken eine Chance. Das ist schwer!

Hier ein paar Tipps dazu:

  • Schaue nicht zehnmal am Tag in Dein Depot, um Gewinne und Verluste zu kontrollieren. Denke immer daran, dass Aktien eher Langfristanlagen sind und Zeit für die Entwicklung brauchen. Schwankungen sind an der Börse absolut normal.
  • Ignoriere die normalen Marktbewegungen. Jede Kursbewegung löst eine Emotion aus. Je emotionaler Du bist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen (aus fundamentaler Sicht) unklugen Kauf oder Verkauf tätigst.
  • Mache Dir immer klar, dass Du eine Aktie aus einem guten Grund gekauft hast. Du hast Dir die Fundamentaldaten angesehen, Dich mit den Kennzahlen beschäftigt und Dein Risiko abgeschätzt. Du hast Dich für den Kauf entschieden. Vertraue auf Deine gut recherchierte Entscheidung. Trotzdem solltest Du in Deiner Risikoabschätzung – schon beim Kauf der Aktie – immer einen Ausstiegspunkt definieren, an dem Du Deine Aktien veräußern willst.

Angst, Gier, Euphorie und Panik haben an den Aktienmärkten nichts zu suchen. Sie lassen Dich Deine eigene Anlagestrategie vergessen.

Fazit

Warren Buffet, einer der erfolgreichsten Investoren unserer Zeit, hat einmal gesagt:

“Risk comes from not knowing what you are doing.”

Verinnerliche diesen Satz! Und tue alles dafür, damit Du weißt, was Du tust, wenn Du mit Aktien handelst. Klar, das kostet Zeit, ist manchmal mühsam. Aber erfolgreich im Aktienhandel zu sein, hält eine große Belohnung für Dich bereit: Aufbau eines respektablen Vermögens, passives Einkommen und – wer weiß – vielleicht erreichst Du irgendwann die ersehnte finanzielle Freiheit.

Dein Depotstudent Dominik

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