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Sind P2P Kredite wirklich seriös?

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P2P Kredite biete Investoren eine stattliche jährliche Rendite, die sogar bis in den zweistelligen Bereich reicht. Zurecht klingeln bei solchen Renditechancen bei vielen Investoren alle Alarmglocken. Zu oft verbargen sich in der Vergangenheit dahinter Betrug oder Abzocke.

  • Doch wie verhält es sich bei P2P Krediten?
  • Wie kommt diese hohe Rendite zustande?
  • Und was für Unternehmen stehen hinter dieser Anlageform?
  • Betrug oder sind P2P Kredite seriös?

In diesem Beitrage möchte ich die Gelegenheit nutzen, P2P Kredite zu durchleuchten und die Frage zu stellen:

Sind P2P Kredite seriös und ein geeignetes Anlageinstrument für Privatanleger?

Hierzu möchte ich zunächst einen detaillierten Blick auf P2P Kredite selbst und im Anschluss einen Blick auf die populärsten Plattformen im deutschsprachigen Raum werfen.

Du wirst vom Ergebnis dieses Beitrags überrascht sein, denn P2P Kredite sind nicht das, was sie auf den ersten Blick vielleicht zu sein scheinen…

P2P Kredite Allgemein

Sind P2P Kredite seriös? Um diese Frage abschließend beantworten zu können, möchte ich die folgenden Bereiche genauer untersuchen:

  • Funktionsweise
  • Risiken und Kritik
  • Gesetzliche Regulierungen

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a) Funktionsweise von P2P Krediten

Jedem P2P Kredit liegt grundsätzlich das gleiche Szenario zugrunde. Eine Person benötigt Geld, möchte jedoch keinen Bankkredit aufnehmen (die Gründe hierfür können vielfältig sein) bzw. würde keinen Bankkredit erhalten. Der Weg der Privatperson führt zu einem Finanzunternehmen, das nach eingehender Prüfung und positivem Ergebnis den Kredit bewilligt und auszahlt.

Nun kommt die eigentliche “Magie”…

Um sofort Kapital für neue Kreditvergaben zu schaffen, “verkauft” das Finanzunternehmen den bewilligten Kredit an Privatinvestoren – also Dich und mich. Wir können Anteile dieses Kredits auf sogenannten P2P Plattformen erwerben und erhalten im Anschluss Zinszahlungen.

Logischerweise handelt das Finanzunternehmen nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern generiert für sich selbst zwei entscheidende Vorteile:

  1. Durch den Zahlungsfluss von uns Investoren verfügt das Unternehmen sofort über neues Kapital, das wiederum zur Finanzierung neuer Kredite dienen kann.
  2. Wir Investoren erhalten nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Rendite des Kredits. Ein Beispiel: Wenn das Finanzunternehmen einen jährlichen Zinssatz von 30 Prozent pro Jahr vereinbart, werden 10 Prozent an uns Investoren weitergegeben. Die restlichen 20 Prozent bleiben beim Unternehmen.

Du siehst, dass sich hinter P2P Krediten kein Finanzmarkt-Hokuspokus verbirgt.

Grundsätzlich handelt es sich um einen klassischen Kredit, der jedoch nicht von einer Bank, sondern einem Unternehmen ausgegeben wird. Im Anschluss wird dieser gestückelt und an Investoren übergeben.

b) Risiken und Kritik

Selbstverständlich sind die hohen Renditen die P2P Kredite liefern auch mit hohen Risiken verbunden, die Du unbedingt kennen solltest.

Grundsätzlich haben vor allem zwei Variablen einen entscheidenden Einfluss auf das Risiko eines P2P Kredits:

  1. Der Kredit selbst. Hinter P2P Krediten stehen in der Regel Konsumkredite, selten auch Geschäftsdarlehen oder Immobilienfinanzierungen. Den größten Anteil machen jedoch definitiv Erstgenannte aus. Konsum ist in erste Linie zwar nicht verboten, Schulden hinter Konsum sind jedoch schlecht. Wer einen Kredit für Konsumgegenstände wie Fernseher, Pkw oder Urlaub aufnimmt, schafft schließlich keine langfristigen Werte. Die finanzierten Artikel verlieren rapide an Wert, die Schulden bleiben jedoch bestehen. Die Finanzierung ist also nicht durch einen Gegenwert besichert, was das Ausfallrisiko ungemein erhöht.
  2. Der Kreditnehmer. Ich unterstelle Personen, die ihren Konsum finanzieren müssen, grundsätzlich einen schlechten Umgang mit Geld. Häufig laufen parallel viele verschiedene Darlehensverträge, was die Liquidität erheblich reduziert und dadurch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko geschaffen wird.

Bei einem P2P Kredit treffen also zwei Hochrisikofaktoren aufeinander, die eine gefährliche Mischung ergeben können: Der Kreditnehmer, der zahlungsunfähig wird, kann seine Kreditraten nicht mehr bedienen was zur Folge haben wird, dass Deine Investition in der Regel verloren ist. Schließlich steht hinter dem Kredit keine Sicherheit wie eine Immobilie, die veräußert werden kann.

Auf der anderen Seite muss angeführt werden, dass dieses erhöhte Risiko durch eine hohe Rendite gerechtfertigt wird. Auch das ist nicht ungewöhnlich und eine bekannte Korrelation auf dem Finanzmarkt: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Keineswegs also ein Abnormalität, die auf mangelnde Seriosität bei P2P Krediten hindeuten würde.

Dennoch stehen P2P Kredite teilweise aufgrund ihres fehlenden Sozialbewusstseins in der Kritik.

Die Finanzunternehmen, welche die P2P Kredite bewilligen, wollen selbstverständlich daran verdienen und ihr Risiko entsprechend absichern. Die Folge sind sehr hohe Zinssätze, die vor allem bei kurzlaufenden Darlehen teilweise sogar dreistellige Prozentbeträge erreichen.

Dies hat zur Folge, dass die Kreditnehmer oftmals in eine sehr schwierige finanzielle Lage manövriert werden (zumindest im Baltikum, wo die meisten P2P Plattformen angesiedelt sind).

Diesen Aspekt muss jeder Anleger für sich selbst beurteilen. Sicherlich gilt dieses Dilemma nicht für alle Arten von P2P Krediten, da unter anderem auch Geschäftsdarlehen angeboten werden, die dem Kreditnehmer Chancen ermöglich. Angesprochen werden muss es dennoch…

c) Gesetzliche Regulierungen

P2P Kredite entstanden im europäischen Raum um das Jahr 2007/2008. Folglich handelt es sich um ein noch sehr, sehr junges Anlageinstrument. Die Tendenz der vergangenen Jahre hat außerdem gezeigt, dass sich Unternehmen im P2P Bereich überwiegend im Baltikum ansiedeln, da hier besonders günstige Bedingungen herrschen.

Bleibt die Frage: Wie sieht es dort mit der gesetzlichen Reglementierung aus?

Einfache Antwort: Gesetze und Regeln müssen sich erst noch entwickeln.

Dies ist allerdings kein ungewöhnlicher Ablauf, wenn sich ein neues Finanzprodukt auf dem Markt etabliert. Denke beispielsweise an Aktien, die seit vielen Jahrzehnten bestehen, wo aber bis heute immer wieder neue Gesetze entstehen, um bestimmte Abläufe zu regeln.

Stand heute bewegen sich die P2P Plattformen also in einer Art Graubereich.

Vieles muss noch angepackt werden. Erste Gerichtsurteile sind zwar bereits gesprochen (in der Regel keine größeren Veränderungen nach sich gezogen) eine einheitliche Gesetzgebung fehlt jedoch.

Es kommt also entscheidend auf die Variabilität und die Anpassungsfähigkeit der P2P Plattformen und der Kreditvermittler an.

Fakt ist jedoch: Die seriösen P2P Plattformen sitzen in EU-Ländern (Lettland, Litauen, Estland) und verstoßen keineswegs gegen geltendes Recht, sondern erfüllen vielmehr alle gesetzlichen Auflagen. Diese sind definitiv als seriös einzustufen. Dazu jedoch im folgenden Abschnitt mehr…

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Sind P2P Kredite seriös? Ein Blick auf die Plattformen

Um beantworten zu können, wie seriös das Investieren in P2P Kredite wirklich ist, müssen wir selbstverständlich auch einen genaueren Blick auf die P2P Plattformen werfen. Diese sind es nämlich, mit denen du als Investor in direktem Kontakt stehst.

Hierzu möchte ich keine Plattform speziell herauspicken. Vielmehr gilt das Nachfolgende für die drei Vertreter, die ich seit vielen Jahren zum Investieren nutze. Das sind Mintos, Bondora und EstateGuru.

Auch dieses Kapitel möchte ich in drei Bereich gliedern, um Dir einen bestmöglichen Einblick vermitteln zu können:

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Support

a) Sicherheit

Wer seriös auftreten möchte, muss selbstverständlich in puncto Sicherheit den höchsten Anforderungen gerecht werden. Die sind im Rahmen der P2P Kredite vor allem folgende Punkte:

a) Website. Jeder Investor wird sehr hohe Ansprüche an den Datenschutz und entsprechende Schutzvorrichtungen gegen Hacker-Angriffe von einer seriösen P2P Plattform fordern. Schließlich wird reelles Geld investiert, das bestmöglich geschützt sein sollte. Die gute Nachricht: Alle drei genannten P2P Plattformen werden diesen hohen Anforderungen gerecht. Neben einem SSL-Zertifikat wird eine 2-Faktor-Authentifizierung angeboten, was den Login-Prozess zum sichersten Überhaupt macht.
b) Geldmittel. Weder die P2P Plattformen, noch die Kreditgeber sind Banken oder diesen gleichgestellte Finanzinstitute. Heißt: Beide unterliegen nicht der europäischen Einlagensicherung. Dein Geld ist also im Falle einer Währungskrise nicht, wie auf deinem Bankkonto, vor Verlust geschützt. Ein dicker Minuspunkt also, mit dem Du als Investor klarkommen musst.
c) Ein-/Auszahlungen: Bei allen drei Plattformen lassen sich Auszahlungen nur auf das Konto ausführen, von welchem auch eingezahlt wurde. Bondora arbeitet mittlerweile sogar mit einem SMS-TAN-Verfahren bei Transaktionen. Hier bleiben also keine Wünsche offen. Sowohl Ein- wie auch Auszahlungen wurden bislang innerhalb weniger Stunden bearbeitet.

Im Allgemeinen habe ich auf allen Plattformen ein sehr gutes Sicherheitsgefühl und bin der Meinung, dass sich die Unternehmen die dahinterstehen sehr mit diesem Thema auseinandersetzen, um alle Anforderungen bestmöglich umzusetzen.

b) Transparenz

Transparenz ist für mich als Investor unglaublich wichtig. Ich möchte genau wissen, zu welchen Konditionen, zu welchen Gebühren und in was ich investiere. Selbst wenn ich mir im Rahmen von P2P Investments nie alle zur Verfügung gestellten Infos durchlesen würde, erwarte ich dennoch, dass diese bereitgestellt und keine wesentlichen Details verschwiegen werden.

Kurz und prägnant: Auch diese Anforderungen werden erfüllt. Ich bin der Meinung, dass sogar ein Informationsüberangebot besteht, da viel mehr Details einzusehen sind, als den Privatinvestor tatsächlich interessieren.

Die wichtigen Kennzahlen wie Kreditlaufzeit, Rendite, LtV oder Darlehenssumme werden in einer Art Steckbrief von allen drei Plattformen übersichtlich und strukturiert zur Verfügung gestellt.

c) Kundensupport

Ich erwarte von einer P2P Plattform, dass geschulte Mitarbeiter detailliert Auskunft auf meine Fragen geben und meine Anliegen innerhalb einer angemessenen Zeit klären können. Schließlich überlasse ich den P2P Plattformen mein Geld und erwarte eine entsprechende Gegenleistung dafür.

In diesem Punkt habe ich zwar nur begrenzte Erfahrung, da ich den Support bislang nur bei Bondora und Minots einmalig in Anspruch nehmen musste, bin jedoch begeistert. Freundlich, zuvorkommen und sehr detailliert wurden alle meine Fragen beantwortet.

Das Fazit: Sind P2P Kredite seriös?

Wie lautet nun mein Fazit? Sind P2P Kredite seriös oder handelt es sich um ein dubioses Finanzprodukt?

Meine Antwort lautet ganz klar: P2P Kredite sind seriös!

Ich investiere seit vielen Jahren auf den genannten drei Plattformen und musste bislang keine negative Erfahrung hinnehmen.

Auch wenn die Geschichte der P2P Kredite noch jung ist würde ich dennoch behaupten, dass es sich um ein Produkt handelt, das jeder risikobereite Anleger in die engere Auswahl nehmen sollte und das so manchem Portfolio die nötige “Würze” verleihen kann.

Klar muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass bei P2P Krediten ein Totalverlust des eingesetzten Kapital durchaus möglich sein kann. Wer dieses Wagnis eingeht wird jedoch durch eine sehr hohe Rendite entlohnt.

Dein Depotstudent Dominik

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