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Smartbroker (+) Teilaktien verkaufen: Bruchstücke & halbe Aktien verkaufen

Smartbroker+ Website
Depotstudent Dominik
4.7
(6)

Du hast halbe Aktien oder unschöne Bruchstücke von Wertpapieren im Depot?

Zum Beispiel 1,37 Amazon Aktien oder 4,1 SAP Aktien? Oder 5,10696 Anteile eines Fonds oder ETFs?

Sieht nicht schön aus und viele Anleger möchten diese Bruchstücke gerne loswerden.

Dir geht es auch so und Du möchtest lieber nur ganze Anteile im Depot haben? Kein Problem!

Ich zeige Dir in diesem Artikel, wie Du diese Bruchstücke bei Smartbroker Plus (https://www.smartbrokerplus.de/) verkaufen bzw. zurückgeben kannst.

… und auch, was bei einem Depotübertrag mit Bruchstücken passiert.

Die Vorgehensweise funktioniert dabei nicht nur bei Smartbroker, sondern auch bei anderen Brokern.

Wie die Regelungen zu Dividenden und Stimmrechten bei Aktienbruchstücken sind, kannst Du im Folgenden nachlesen:

Berater unspl

Anleitung: Halbe Aktien / Teilaktien / Bruchstücke verkaufen

Bei Smartbroker+ ist der Verkauf von Bruchstücken leider nicht möglich, wie im FAQ beschrieben ist. Es müssen dann sämtliche Anteile verkauft werden:

„Du kannst Bruchstücke über die SMARTBROKER+ App und über die Webversion veräußern.
Navigiere dafür in der Order Maske zu „Gesamte Position Auswählen“.
Um Bruchstücke zu verkaufen, musst du deine gesamte Position an dem betreffenden Wertpapier auflösen. Es ist nicht möglich, nur die Bruchstücke der Position zu veräußern und den Rest zu behalten. Dieser Schritt ist notwendig, da Bruchstücke nicht als separate Einheiten gehandelt werden können.
Der Verkauf von Bruchstücken kann ausschließlich über die Handelsplattform gettex erfolgen.
Sollte der Verkauf über die SMARTBROKER+ App oder das Webinterface nicht möglich sein, wende dich bitte an den Kundenservice unter 030 257 708 403 (Mo. – Fr.: 09 – 17 Uhr) oder du wendest dich per E-Mail mit deiner systemisch hinterlegten E-Mail-Adresse an kundenservice@smartbrokerplus.de.“

… bei anderen Brokern ist das teilweise etwas anders.

Möglichkeit 1: Direkter Verkauf in der Verkaufs-Maske Deines Brokers

  • Logge Dich bei Deiner Depotbank ein.
  • Rufe Deine Aktie auf und gehe auf „Verkaufen“
  • Gib z.B. 0,7 Aktien ein und bestätige den Verkauf.

Funktioniert wie beschrieben? Super. Dann hast Du bereits alles erledigt.

Funktioniert nicht wie beschrieben? Dann erhältst Du wahrscheinlich eine Fehlermeldung wie die folgende:

„Nur ganze Stücke oder gesamten Bruchstückbestand“

Dann kannst Du entweder:

  • Deinen kompletten Bestand inkl. der genauen Bruchstücke verkaufen (falls Du das möchtest) – z.B. 5,10696 Anteile.
  • Deinen Bruchstückbestand angeben bis auf die letzte Nachkommastelle – z.B. 0,10696 Anteile.
  • Erst Deine ganzen Anteile verkaufen und anschließend die vollständigen Bruchstücke verkaufen (falls Du das möchtest) – z.B. erst 5,0 Anteile und dann 0,10696 Anteile.

Falls auch das nicht funktioniert oder Du eine andere Lösung suchst, solltest Du Möglichkeit 2 in Anspruch nehmen.

Möglichkeit 2: Du schreibst Deiner Depotbank eine Mail oder rufst sie an

In einer Mail / Telefonat kannst Du genau angeben, dass Du nur den Bruchstückbestand verkaufen möchtest, es aber über die normale Verkaufsmaske nicht möglich ist.

Das Problem beim Verkauf von „halben Aktien“ ist, dass Du keine halben Aktien oder Bruchstücke von Wertpapieren direkt über die Börse verkaufen kannst.

  • Beim Kauf einer halben Aktie bzw. eines Aktien-Bruchstücks kauft Deine Depotbank / Broker eine ganze Aktie und verteilt die Bruchteile dann an die Kunden wie Dich.
  • Beim Verkauf einer halben Aktie bzw. eines Aktien-Bruchstücks gibst Du diesen Bruchteil zurück an Deine Depotbank / Broker.

Falls Du also eine Fehlermeldung erhältst oder der Verkauf aus einem anderen Grund nicht möglich ist, solltest Du direkt mit Deinem Broker in Verbindung treten.

Dein Broker bzw. Deine Depotbank wird die Wertpapier-Bruchstücke dann entgegennehmen und Dich für den Bruchteil kompensieren.

Diese Vorgehensweise ist übrigens auch auf einen Depotübertrag anwendbar!

Bei einem Depotübertrag nimmt der alte Broker die „halben Aktien“ und Bruchstücke zurück und überträgt nur die ganzen Anteile zum neuen Broker.

Kosten beim Verkauf von Bruchstücken

Beim Verkauf von Wertpapier-Bruchstücken fallen im Regelfall keine Gebühren an! Der Grund dafür ist, dass Bruchteile nicht an der Börse verkauft werden, sondern innerhalb der Kundschaft des Brokers verteilt werden.

  • Wenn Du also 0,2 Aktien zurückgibst, fallen für Dich keine Gebühren an.
  • Wenn Du 1,3 Aktien verkaufst, wird für 0,3 Aktien keine Gebühr fällig und für den Verkauf der ganzen Aktie wird die normale Verkaufs-Gebühr fällig.

Um Dir ein Gefühl dafür zu geben, wie die Vorgehensweise bei einigen Broker ist, habe ich im Folgenden ein paar Beispiele für offizielle Aussagen der Broker zum Thema Teilaktien und Bruchstücke für Dich gesammelt.

Tipp: Um in Aktien, ETFs und Fonds zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

Wertpapier-Bruchstücke bei Trade Republic verkaufen:

Wie funktioniert der Verkauf von Aktien-Bruchstücken?

Beim vollständigen Verkauf einer Aktienposition, bei der Du auch Bruchstücke besitzt, musst Du Folgendes beachten. Zunächst kannst Du über eine Market-, Limit- oder Stop-Order die ganzen Stücke einer Position verkaufen. Für die Verkaufsorder fällt die Fremdkostenpauschale von 1 EUR an. Möchtest Du die verbliebenen Bruchstücke verkaufen, hast Du die Möglichkeit dies über eine Market-Order zu tun. Alternativ behältst Du erstmal die Bruchstücke in Deinem Portfolio. Diese kannst Du auch zu einem späteren Zeitpunkt über eine Market-Order verkaufen.

Für den Verkauf von Bruchstücken fällt keine Fremdkostenpauschale an. Im Regelfall dauert die Ausführung eines Bruchstückverkaufs bis zu 2 Bankarbeitstage. Du kannst den Ausführungsstatus jederzeit über den Order Manager einsehen. Zwischen der Aufgabe und der Ausführung der Verkaufsorder für die Bruchstücke erscheint neben der Bruchstückposition der Status “Wartend”.

Aussage von Trade Republic

Wertpapier-Bruchstücke bei der Consorsbank verkaufen:

Wie verkaufe ich Bruchstücke?

Haben Sie, neben den ganzen Anteilen eines Wertpapieres, auch welche hinter dem Komma, sind das Anteilsbruchstücke – oder nur Bruchstücke.

Bei Bruchstücken aus Sparplänen wird automatisch der Handelsplatz „Sparplan“ ausgewählt und anschließend darüber verkauft. Wenn Sie nur noch Bruchstücke eines Wertpapiers in Ihrem Depot haben (wie z.B. 0,437), dann wählen Sie in der Ordermaske den Handelsplatz „Sparplan“ aus.

Ist dies nicht möglich, muss Ihr Bestand in einen Sparplanbestand umgelegt werden. Bitte erteilen Sie uns hierzu einen formlosen Auftrag mit einem unterschriebenen Brief.

Tipp: Haben Sie ganze Bestände und Bruchstücke im Depot (z. B. 35,437), ist ein Verkauf der gesamten Anteile über die KVG (Kapitalverwaltungsgesellschaft) möglich. Um an die KVG zu verkaufen, muss mindestens 1 Anteil vorhanden sein. In diesem Zuge können Bruchstücke direkt mitverkauft werden.

Durch Kapitalmaßnahmen können Sie auch Bruchstücke erhalten. Diese geben wir in der Regel wenige Tage nach der Kapitalmaßnahme für Sie zurück. Einen möglichen Restwert erhalten Sie gutgeschrieben.

Aussage der Consorsbank

Wertpapier-Bruchstücke bei der ING DiBa verkaufen:

Was sind Bruchstücke und wie kann ich diese verkaufen?

In der Regel entstehen Bruchstücke im Depot durch Wertpapier-Sparpläne, wenn der Kurs des Wertpapiers höher als Ihre Sparplanrate ist und deshalb nur ein Teil des Wertpapiers in Ihr Depot wandert – also ein sogenanntes Bruchstück.

Je nach Wertpapier-Art gibt es verschiedene Möglichkeiten für einen Verkauf von Bruchstücken:

Fonds: über die Fondsgesellschaft zu folgenden Konditionen

Aktien, ETFs: kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ (in der Order automatisch ausgewählt) zum Schlusskurs der Börse Tradegate Exchange

Zertifikate: kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ (in der Order automatisch ausgewählt) zum Schlusskurs der Börse Frankfurt

Sie haben von einem Wertpapier sowohl ganze Stücke als auch Bruchstücke im Bestand? Dann wird eine Verkaufsorder automatisch aufgeteilt: Ganze Stücke können Sie als Hauptorder an einem beliebigen Handelsplatz platzieren. Bruchstücke werden als Nebenorder automatisch und kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ am Ende des Tages ausgeführt. Der Ausführungskurs für beide Orders ist der Kurs der Hauptorder.

Sie können Bruchstücke wie jeden anderen Verkauf in Ihrem Online-Banking im Web und in der App erteilen.

Aussage der ING DiBa

Wertpapier-Bruchstücke bei der DKB verkaufen:

Du möchtest Bruchstücke verkaufen? Das kannst du problemlos in der Ordermaske online beauftragen.

Aussage der DKB

Wertpapier-Bruchstücke bei Scalable Capital verkaufen:

Bruchstücke verkaufen: Wenn Sie einen ETF verkaufen wollen, der bespart wurde und deshalb Bruchstücke enthält, können Sie selbstverständlich auch die entstandenen Bruchstücke wieder verkaufen. Darüber hinaus können keine Bruchstücke verkauft werden.

Aussage von Scalable Capital

Tipp: Um in Aktien, ETFs und Fonds zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

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Was ist alles wichtig, wenn man Teilaktien bei Smartbroker Plus verkaufen möchte?

Warum Teilaktien bei Smartbroker+ überhaupt ein Thema sind

Wer bei Smartbroker+ regelmäßig in ETFs oder Aktien investiert, wird früher oder später mit einem eher unscheinbaren, aber in der Praxis durchaus relevanten Detail konfrontiert: sogenannten Teilaktien, auch Bruchstücke genannt. Diese entstehen vor allem dann, wenn Anleger Sparpläne nutzen – also beispielsweise monatlich einen festen Betrag in einen ETF oder eine Aktie investieren. Da der investierte Geldbetrag dabei nicht immer exakt durch den aktuellen Kurs des jeweiligen Wertpapiers teilbar ist, entstehen automatisch Anteile von weniger als einer ganzen Aktie. Statt zum Beispiel genau drei Anteile zu kaufen, landen dann 3,7 oder 4,23 Anteile im Smartbroker+ Depot.

Gerade weil Smartbroker+ stark auf kostengünstige Sparpläne ausgerichtet ist und viele Nutzer den Broker gezielt für den langfristigen Vermögensaufbau per ETF- oder Aktiensparplan verwenden, sammeln sich diese Bruchstücke im Laufe der Zeit ganz automatisch an. Das ist im ersten Moment auch gewünscht, denn schließlich ermöglicht es Anlegern, ihr Investmentkapital vollständig zu investieren, ohne dass Restbeträge ungenutzt auf dem Verrechnungskonto liegen bleiben. Problematisch wird das Thema Teilaktien jedoch häufig erst dann, wenn Anleger ihre Position wieder verkaufen möchten.

Denn während der Kauf von Bruchstücken bei Smartbroker+ im Rahmen von Sparplänen reibungslos funktioniert, gelten beim Verkauf andere Regeln als beim Handel mit ganzen Aktien über klassische Börsenplätze. Viele Nutzer stellen erst im Verkaufsprozess fest, dass sich Teilaktien nicht wie vollständige Stücke behandeln lassen. Plötzlich bleiben Restbestände im Depot zurück oder es scheint nicht möglich zu sein, eine bestimmte Stückzahl vollständig zu veräußern. Die Ursache dafür liegt nicht in einem Fehler der Plattform, sondern in der Art und Weise, wie Smartbroker+ Teilaktien technisch verwahrt und handelbar macht.

Aus genau diesem Grund ist es wichtig, die Besonderheiten von Teilaktien bei Smartbroker+ zu verstehen – insbesondere dann, wenn man plant, einzelne Positionen zu reduzieren, umzuschichten oder das Depot teilweise aufzulösen. Wer die Systemlogik hinter Bruchstücken kennt, kann typische Stolperfallen vermeiden und gezielt entscheiden, wann und wie sich ein Verkauf tatsächlich durchführen lässt.

Was sind Teilaktien (Bruchstücke) – und wie entstehen sie bei Smartbroker+?

Teilaktien (bei Smartbroker+ häufig auch als Bruchstücke bezeichnet) sind nichts anderes als anteilige Besitzverhältnisse an einem Wertpapier, die unterhalb einer vollen Stückzahl liegen. Während an der Börse üblicherweise nur ganze Aktien oder ETF-Anteile gehandelt werden können, ermöglicht Smartbroker+ im Rahmen von Sparplänen auch Investitionen in Bruchteile eines Wertpapiers. Das bedeutet: Anleger müssen keinen kompletten Anteil kaufen, sondern können mit einem festen Geldbetrag investieren, der dann in eine entsprechend genaue Anteilsmenge umgerechnet wird.

Genau hier entstehen bei Smartbroker+ die sogenannten Teilaktien. Wenn beispielsweise monatlich 100 Euro in einen ETF-Sparplan investiert werden und der aktuelle Kurs des ETFs bei 73 Euro liegt, kann kein glatter Anteil gekauft werden. Stattdessen werden rechnerisch etwa 1,369 Anteile erworben. Smartbroker+ schreibt dem Depot dann exakt diese Stückzahl gut, also inklusive der Nachkommastellen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der gesamte Sparplanbetrag investiert wird und keine Restbeträge auf dem Verrechnungskonto verbleiben.

Dasselbe Prinzip gilt auch bei Aktiensparplänen über Smartbroker+. Wer beispielsweise regelmäßig in eine hochpreisige Einzelaktie investiert, würde ohne Bruchstücke möglicherweise monatelang warten müssen, bis der Sparbetrag für einen ganzen Anteil ausreicht. Durch die Möglichkeit, Teilaktien zu erwerben, erlaubt Smartbroker+ jedoch bereits mit kleineren Beträgen eine unmittelbare Beteiligung am Unternehmen und das selbst wenn der Aktienkurs mehrere hundert Euro beträgt.

Auch durch Dividenden-Reinvestitionen können bei Smartbroker+ Bruchstücke entstehen, sofern diese Funktion genutzt wird. Wird eine ausgeschüttete Dividende automatisch wieder angelegt, reicht der Betrag in vielen Fällen nicht für den Kauf eines ganzen Anteils. Smartbroker+ investiert dann die Dividende anteilig zurück in das entsprechende Wertpapier, wodurch sich zusätzliche Bruchteile im Depot aufbauen.

Im Ergebnis führt die konsequente Nutzung von Sparplänen bei Smartbroker+ fast zwangsläufig dazu, dass sich im Laufe der Zeit Wertpapierpositionen mit Nachkommastellen ansammeln. Diese unterscheiden sich in ihrer Entstehung zwar nicht von Teilaktien bei anderen Brokern, spielen aber insbesondere beim späteren Verkauf innerhalb der Smartbroker+ Handelslogik eine entscheidende Rolle.

Tipp: Um in Aktien, ETFs und Fonds zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

Ich empfehle vor allem:

Wie Smartbroker+ Teilaktien im Depot verwahrt

Auch wenn Teilaktien bei Smartbroker+ im Depot auf den ersten Blick wie ganz normale Wertpapierbestände erscheinen, unterscheidet sich ihre Verwahrung technisch deutlich von vollständigen Aktien oder ETF-Anteilen. Während ganze Stücke regulär über die Börse handelbar sind und als eigenständige Wertpapiere im Depot verbucht werden, werden Bruchstücke bei Smartbroker+ intern geführt. Das bedeutet: Sie existieren nicht als separat börsenfähige Einheiten, sondern als rechnerische Anteilswerte innerhalb des Systems.

Wenn über einen ETF- oder Aktiensparplan bei Smartbroker+ beispielsweise 2,43 Anteile eines Wertpapiers erworben werden, dann sind lediglich die zwei vollen Anteile tatsächlich börsenhandelbar. Die restlichen 0,43 Anteile werden hingegen nicht als eigenständige Position an einem Handelsplatz verwahrt, sondern intern durch den Abwicklungspartner von Smartbroker+ abgebildet. Für den Anleger macht das im Alltag zunächst keinen Unterschied, denn die gesamte Stückzahl wird im Depotbestand angezeigt und fließt vollständig in die Wertentwicklung der Position ein.

Diese Form der Verwahrung hat jedoch direkte Auswirkungen auf die Handelbarkeit. Da Bruchstücke bei Smartbroker+ nicht eigenständig an der Börse gehandelt werden können, lassen sie sich auch nicht wie vollständige Anteile über klassische Handelsplätze wie Xetra oder andere Börsen veräußern. Stattdessen bleibt ihre Verfügbarkeit an die interne Infrastruktur gebunden, über die Smartbroker+ Sparpläne und entsprechende Teilkäufe abwickelt.

Das erklärt auch, warum Teilaktien bei Smartbroker+ zwar problemlos aufgebaut, aber nicht in jedem Fall flexibel wieder verkauft werden können. Solange sie als Bruchstücke im Depot liegen, sind sie untrennbar mit der Gesamtposition verbunden und können nicht isoliert am Markt platziert werden. Erst durch die vollständige Auflösung einer Position wird es möglich, auch die intern verwahrten Anteile im Rahmen der Systemlogik mit zu veräußern.

Kann man Teilaktien bei Smartbroker+ einzeln verkaufen?

Die zentrale Frage, die sich viele Nutzer von Smartbroker+ früher oder später stellen, lautet: Lassen sich Teilaktien eigentlich separat verkaufen? Die kurze Antwort darauf ist: Nein – zumindest nicht so, wie man es vom klassischen Verkauf ganzer Aktien kennt. Bei Smartbroker+ ist es nicht möglich, ausschließlich die Bruchstücke einer Wertpapierposition zu veräußern, ohne gleichzeitig auch die vollständigen Anteile mit in den Verkaufsprozess einzubeziehen.

Der Grund dafür liegt in der bereits erwähnten internen Verwahrung dieser Teilaktien. Da Bruchstücke bei Smartbroker+ nicht als eigenständig börsenhandelbare Einheiten existieren, können sie auch nicht isoliert über einen Handelsplatz verkauft werden. Während sich ganze Stücke einer Aktie oder eines ETFs flexibel über die Ordermaske handeln lassen, bleiben die Nachkommastellen im Depot zunächst unantastbar, wenn lediglich ein Teilverkauf der Position vorgenommen wird.

In der Praxis bedeutet das: Wer bei Smartbroker+ beispielsweise 5,8 Anteile eines ETFs im Depot hält und versucht, nur die 0,8 Anteile zu verkaufen, wird feststellen, dass diese Option nicht zur Verfügung steht. Selbst wenn nur ein Großteil der Position verkauft wird – etwa fünf ganze Anteile – verbleibt das Bruchstück weiterhin im Depot. Es kann weder einzeln noch unabhängig von der Gesamtposition veräußert werden.

Diese Einschränkung führt häufig zu Verwirrung, da die Depotübersicht bei Smartbroker+ die gesamte Stückzahl inklusive Bruchteilen anzeigt und somit den Eindruck erweckt, dass auch der vollständige Bestand frei handelbar ist. Tatsächlich sind Teilaktien jedoch systemseitig an die gesamte Position gebunden. Ein separater Verkauf ist daher nicht vorgesehen, sondern erst im Zusammenhang mit der vollständigen Auflösung der jeweiligen Wertpapierposition möglich.

Nur wenn sämtliche Anteile verkauft werden, werden auch die Bruchstücke mit verkauft. Ein Verkauf der reinen Bruchstücke dagegen ist nicht möglich!

Ganze Position verkaufen: So werden Bruchstücke bei Smartbroker+ automatisch mitverkauft

Auch wenn sich Teilaktien bei Smartbroker+ nicht separat veräußern lassen, bedeutet das nicht, dass sie dauerhaft im Depot verbleiben müssen. Der entscheidende Punkt ist vielmehr die Art und Weise, wie ein Verkauf durchgeführt wird. Bei Smartbroker+ werden Bruchstücke automatisch mitverkauft – allerdings nur dann, wenn die gesamte Wertpapierposition aufgelöst wird.

Das heißt konkret: Sobald Anleger in der Ordermaske von Smartbroker+ nicht nur eine bestimmte Stückzahl, sondern den vollständigen Bestand eines ETFs oder einer Aktie zum Verkauf auswählen, berücksichtigt das System auch die intern verwahrten Teilaktien. In diesem Fall werden neben den börsenhandelbaren ganzen Anteilen auch die Bruchstücke im Hintergrund in die Verkaufsabwicklung einbezogen und gemeinsam veräußert.

Wird hingegen lediglich ein Teilverkauf vorgenommen – etwa durch die Eingabe einer glatten Stückzahl – bleiben die verbleibenden Nachkommastellen automatisch im Depot zurück. Selbst wenn nach dem Verkauf nur noch ein Bruchteil übrig ist, kann dieser nicht eigenständig gehandelt werden. Bei Smartbroker+ verschwindet dieser Restbestand erst dann, wenn im Rahmen einer Verkaufsorder ausdrücklich die komplette Position ausgewählt wird.

Für Nutzer von Smartbroker+ ist es daher wichtig, zwischen einem klassischen Teilverkauf und dem vollständigen Positionsverkauf zu unterscheiden. Nur letzterer ermöglicht es, auch die im System intern geführten Bruchstücke tatsächlich zu liquidieren. Andernfalls verbleiben diese weiterhin als nicht separat handelbare Restanteile im Depot.

Über welchen Handelsplatz der Verkauf von Teilaktien bei Smartbroker+ läuft

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Umgang mit Teilaktien bei Smartbroker+ betrifft den Handelsplatz, über den der Verkauf abgewickelt wird. Während ganze Aktien oder ETF-Anteile in der Regel flexibel über verschiedene Börsenplätze wie Xetra oder andere Inlandsbörsen gehandelt werden können, gilt für Bruchstücke eine gesonderte Abwicklung. Sobald Teilaktien im Rahmen eines vollständigen Positionsverkaufs mitveräußert werden sollen, erfolgt die Order bei Smartbroker+ nicht über den klassischen Börsenhandel.

Stattdessen nutzt Smartbroker+ für den Verkauf von Positionen, die Bruchstücke enthalten, den außerbörslichen Handelsplatz gettex. Dieser wird als Partner eingebunden, um auch die intern verwahrten Teilanteile in die Transaktion integrieren zu können. Da Bruchstücke selbst nicht börsenfähig sind, ist dieser Weg notwendig, um eine vollständige Abwicklung inklusive der Nachkommastellen zu ermöglichen.

Für Anleger bedeutet das in der Praxis, dass sich der Verkaufsprozess bei Smartbroker+ in solchen Fällen vom üblichen Börsenhandel unterscheidet. Die Order wird nicht im regulären Orderbuch einer Börse platziert, sondern außerbörslich ausgeführt. Das kann unter Umständen Auswirkungen auf die Preisstellung haben, etwa durch leicht abweichende Spreads im Vergleich zu einem Verkauf über Xetra.

Wer also bei Smartbroker+ eine Position vollständig veräußert, die Teilaktien enthält, sollte berücksichtigen, dass die Ausführung über gettex erfolgt. Diese Besonderheit ist ein direkter Bestandteil der Systemlogik, mit der Smartbroker+ die Handelbarkeit von Bruchstücken überhaupt erst ermöglicht.

Kosten beim Verkauf von Teilaktien bei Smartbroker+

Auch aus Kostensicht unterscheidet sich der Verkauf von Positionen mit Teilaktien bei Smartbroker+ in einigen Punkten vom klassischen Börsenhandel. Da Bruchstücke nicht eigenständig über reguläre Börsenplätze gehandelt werden können, erfolgt die Veräußerung wie bereits beschrieben im Rahmen eines vollständigen Positionsverkaufs über den außerbörslichen Handelsplatz gettex. Damit greift bei Smartbroker+ auch die entsprechende Gebührenstruktur dieses Handelswegs.

Grundsätzlich gilt: Wird eine Verkaufsorder über gettex mit einem Ordervolumen von mindestens 500 Euro ausgeführt, fällt bei Smartbroker+ keine Orderprovision an. Liegt das Volumen hingegen unterhalb dieser Schwelle, wird eine pauschale Gebühr von derzeit einem Euro pro Order berechnet. Diese Kostenstruktur kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn kleinere Positionen vollständig verkauft werden sollen, um verbleibende Teilaktien aus dem Depot zu entfernen.

Neben den direkten Ordergebühren sollten Anleger bei Smartbroker+ auch mögliche indirekte Kosten berücksichtigen. Da der Verkauf über gettex außerbörslich abgewickelt wird, erfolgt die Preisstellung durch den jeweiligen Handelspartner und nicht im offenen Börsenhandel. In der Praxis kann sich das in Form eines leicht erhöhten Spreads bemerkbar machen, also der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Dieser stellt zwar keine explizite Gebühr dar, kann jedoch den effektiven Verkaufserlös beeinflussen.

Wer bei Smartbroker+ gezielt Positionen inklusive Bruchstücken veräußern möchte, sollte daher nicht nur auf die ausgewiesenen Orderkosten achten, sondern auch die jeweiligen Marktbedingungen zum Zeitpunkt der Ausführung im Blick behalten.

Praxis-Tipp: So wirst du Teilaktien bei Smartbroker+ trotzdem gezielt los

Auch wenn sich Teilaktien bei Smartbroker+ nicht separat verkaufen lassen, gibt es eine einfache Möglichkeit, verbleibende Bruchstücke dennoch gezielt aus dem Depot zu entfernen. Der entscheidende Schritt besteht darin, die gesamte Wertpapierposition vollständig zu veräußern: Also nicht nur einzelne ganze Anteile, sondern den kompletten Bestand inklusive aller Nachkommastellen.

In der Praxis kann das beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn nach mehreren Teilverkäufen nur noch ein Bruchteil eines ETFs oder einer Aktie im Smartbroker+ Depot verbleibt. Statt zu versuchen, diesen Restbestand isoliert zu verkaufen – was systemseitig nicht möglich ist – kann die gesamte Position über die Orderfunktion vollständig liquidiert werden. Dabei werden automatisch auch die intern verwahrten Teilaktien mitveräußert.

Wer im Anschluss weiterhin in das betreffende Wertpapier investiert bleiben möchte, kann die gewünschte Stückzahl anschließend einfach wieder neu kaufen – diesmal als ganze Anteile. Auf diese Weise lässt sich die Position bereinigen, ohne langfristig auf das Investment verzichten zu müssen. Gerade bei Smartbroker+ kann dieser Ansatz dabei helfen, die Depotstruktur übersichtlicher zu halten und nicht handelbare Restbestände zu vermeiden.

Allerdings sollte dabei berücksichtigt werden, dass durch den vollständigen Verkauf einer Position auch steuerlich relevante Ereignisse ausgelöst werden können. Realisierte Gewinne oder Verluste werden bei Smartbroker+ entsprechend verbucht und können Auswirkungen auf den Freistellungsauftrag oder die Abgeltungsteuer haben. Daher empfiehlt es sich, diesen Schritt bewusst zu planen und das insbesondere bei größeren Positionen oder deutlichen Kursgewinnen.

Tipp: Um in Aktien, ETFs und Fonds zu investieren, benötigst Du ein Wertpapier-Depot. Die besten Anbieter findest Du in der folgenden Übersicht:

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