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Aufgepasst! Vorsicht beim gratis Konto ohne Mindestgeldeingang

Kaktus weiß

Nicht jedes Girokonto, das als kostenlos beworben wird, ist tatsächlich gratis. Oft lauern nicht nur versteckte Gebühren, sondern meist ist auch ein Mindestgeldeingang erforderlich. Willst Du Dir diesbezüglich von einer Bank keine Vorschriften machen lassen, kommt nur ein kostenloses Girokonto ohne Geldeingang infrage. Das findest Du zwar schneller als die Nadel im Heuhaufen, musst jedoch unterwegs einige Dinge beachten, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen.

Achtung: Das ist zu beachten!

Was gilt es bei der Suche nach einem passenden Konto ohne Kontoführungsgebühren und Mindesteingang zu beachten?

Das perfekte Girokonto gibt es nicht, allerdings hast Du fast immer die Möglichkeit, zwischen mehreren Anbietern das Kontenmodell zu wählen, das am besten zu Dir und Deinem Lebensstil passt. Damit Du ein optimales, kostenloses Bankkonto findest, kommst Du nicht umhin, Dich mit einigen wesentlichen Fragen auseinanderzusetzen. Bevor es mit den einzelnen Kriterien weitergeht, findest Du im Folgenden einige passende Anbieter.

Viel Erfolg beim Vergleichen. 😉

Filialbank oder Direktbank?

Der Siegeszug des Internet in allen Lebensbereichen macht vor dem Banking nicht halt. Viele Direktbanken wetteifern um die Gunst der Kunden. Eine Direktbank unterhält keine Filialen und betreut Kunden online oder telefonisch. Das hat den Vorteil, im Bereich Kontoführungsgebühren jede Menge Geld zu sparen, da die Kosten für ein Filialnetz entfallen. Hier findest Du oft ein kostenloses Bankkonto oder sogar ein gratis Konto ohne Mindestgeldeingang. Diese Banken unterliegen denselben gesetzlichen Bestimmungen wie die Filialbanken und die einzelnen Transaktionen charakterisiert ein hoher Sicherheitsstandard.

Wenn Du Deine Bankgeschäfte völlig autark vom PC aus erledigen kannst, ist eine Direktbank für Dich eine gute Wahl. Achte darauf, einen Anbieter auszuwählen, der zu einem Verbund gehört, damit Du kostenlos Bargeld abheben kannst. Sonst entstehen Dir nicht unerhebliche Zusatzkosten, weil Du Deine Karte irgendwann völlig entnervt in den nächstbesten Automaten steckst. Interessant sind bestimmte kostenlose Zusatzleistungen wie Kreditkarte und kostenlose Bargeldabhebungen weltweit. Brauchst Du hingegen regelmäßig einen Bankberater, weitere Finanzprodukte oder zahlst oft Bargeld ein, kann die Filialbank als klassische Hausbank die bessere Wahl sein.

Giro- und Kreditkarten

Finger weg, wenn Dir jemand für die Girokarte Gebühren berechnen will! Möchtest Du ein Gemeinschaftskonto eröffnen, ist es ebenfalls unfein, wenn für die Partnerkarte Kosten anfallen. Gehört die Kreditkarte zum Angebot, werden keine zusätzlichen Gebühren berechnet. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein gratis Konto ohne Mindestgeldeingang oder mit handelt. Ist die Kreditkarte optional buchbar, nimm die Kosten genau unter die Lupe.

Ohne miese Kosten kann ich nämlich mehr Geld in meinen ETF-Sparplan stecken. 😉

Bargeld abheben und einzahlen

Filialbanken verfügen über ein dichtes Netz an Geldautomaten, sodass unterwegs ein unkomplizierter Bargeldbezug gewährleistet ist. Bei den Direktbanken kann das anders aussehen. Achte darauf, dass die Bank in einem Verbund wie der Cashgroup organisiert ist oder Du zumindest kostenfrei in Supermärkten abhebst. Bargeldeinzahlungen können bei einer Direktbank zum Problem werden und unmöglich bis kostenintensiv sein. Das ist ein klarer Vorteil der Filialbanken, wo das Ersparte einfach beim Bankberater Deines Vertrauens am Schalter eingezahlt wird.

Wobei ich da mit dem “Vertrauen” vorsichtig wäre: Meine Erfahrungen mit Union Investment Fonds von der Volksbank

Auslandseinsatz von Karten

Wenn Du häufig im Ausland Bargeld abheben musst, tappst Du schnell in eine Gebührenfalle. Bei vielen Direktbanken ist der Bargeldbezug in der Eurozone oder sogar weltweit kostenlos – entweder steht Dir ein Kontingent an Freiabhebungen zur Verfügung oder Du kannst ohne Limit abheben. Vergleiche auf jeden Fall die Kosten und schließe eventuell bei einem anderen Anbieter einen Kreditkartenvertrag ab, wenn Deine Wunschbank zu teuer ist. Ohne Gehalt wird es mit einer Kreditkarte schwer. Alternativ kannst Du eventuell auf eine Prepaid-Karte zurückgreifen. Damit kannst Du allerdings nur das ausgeben, was auch auf dem Konto zur Verfügung steht, was bei einem chronischen Pleitegeier nicht wirklich eine Option ist.

Für meinen Auslandsaufenthalt in Indien waren solche Überlegungen äußerst wichtig. 🙂

Überweisungen

Eine Onlineüberweisung innerhalb des SEPA-Raumes stellt für Banken keinen großen Aufwand dar, weshalb diese Dienstleistung bei einem Girokonto ohne Gehaltseingang ebenso kostenlos ist wie die Einrichtung eines Dauerauftrages. Anders sieht das bei beleghaften Überweisungen oder Telefonbanking auf. Hier musst Du Kosten vergleichen, vor allem dann, wenn das Konto ohne Gehalt eröffnet wurde.

TAN-Verfahren

Mit diesen Transaktionsnummern bestätigst Du Onlineüberweisungen. Bei den meisten Banken sind die Nummern gratis, doch es gibt Geldinstitute, die berechnen Dir für einen TAN-Generator, der auch noch bei Dir herumsteht, Gebühren.

Dispokredit

Manchmal ist am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig. Viele greifen dann gerne auf den Dispokredit zurück. Ohne Gehalt richtet Dir die Bank nur leider häufig keinen Dispokredit ein. Bist Du Lohnempfänger, ist es für den Dispo irrelevant, ob Du Kontoführungsgebühren zahlst oder ein Girokonto ohne Gehaltseingang führst. Brauchst Du häufig einen Überziehungskredit, achte auf niedrige Zinsen. Manchmal lauert der Dispoabgrund gerade beim Konto ohne Kontoführungsgebühren und Mindesteingang. Vergleiche daher gut die Zinssätze, wenn Du ein kostenloses Girokonto ohne Geldeingang eröffnen willst.

Kontoauszüge

Gleich ob reguläres Girokonto oder Girokonto ohne Mindestgeldeingang – die Bank muss Dir regelmäßig Kontoauszüge überlassen. Die findest Du in Deinem Postfach im Onlinebanking. Manche Banken stellen Sie Dir auch zu, wenn Du die Kontoauszüge nicht am Automaten anforderst. Dafür fallen Gebühren an, die wirklich niemand zahlen will.

Wann ist ein Konto kostenlos?

Bewirbt eine Bank ein kostenloses Girokonto ohne Geldeingang/Gehaltseingang, kann dieser Begriff sehr dehnbar ausfallen. Damit die Definition für ein kostenloses Bankkonto erfüllt ist, müssen mindestens diese Basis-Features vorliegen:

  • keine Kontoführungsgebühren
  • kostenlose Girokarte
  • keine Kosten für Überweisungen und Daueraufträge
  • Möglichkeit, kostenlos im Inland Bargeld abzuheben
  • Girokonto ohne Geldeingang/Gehaltseingang

Im Folgenden ein sehr hilfreiches Video. 🙂

Uneingeschränkt kostenlos sind viele derart angebotene Girokontenmodelle trotzdem nicht. Viele Banken eröffnen Dir das Konto nicht ohne Gehalt. Willst Du Kunde werden, empfiehlt es sich, das neue Konto als Gehaltskonto zu nutzen. Alternativ musst Du nach einem gratis Konto ohne Mindestgeldeingang Ausschau halten. Mit diesem Konto ohne Kontoführungsgebühren und Mindesteingang hast Du die maximale Freiheit. Dir schreibt niemand vor, wie viel Geld monatlich auf Deinem Girokonto ohne Gehaltseingang zu erscheinen hat. Doch was bedeutet ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang eigentlich?

Was Du über den Mindestgeldeingang wissen musst

Die meisten Geldinstitute, die ein kostenloses Bankkonto anbieten, knüpfen den Erlass der Kontoführungsgebühren an einen monatlichen Geldeingang. Eine Stichprobe bei den einzelnen Anbietern zeigt, dass die Summe dabei relativ flexibel ist. Im Schnitt müssen auf Deinem Girokonto jedoch monatlich zwischen 300 und 1.000 Euro eingehen. Wird dieser Mindestgeldeingang nicht erreicht, werden Dir Kontoführungsgebühren berechnet. Das kann Dir relativ leicht passieren, wenn Du bereits ein Konto hast und ein Zweitkonto alleine oder mit Deinem Partner als Gemeinschaftskonto ohne Gehalt eröffnen willst. Wenn Du nun darüber nachdenkst, einfach die geforderte Summe als Dauerauftrag von Deinem Erstkonto auf die neue Bankverbindung gehen zu lassen, hast Du die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht. Gebührenfrei wird es nur dann, wenn der Zahlungseingang entweder als Gehalt, Lohn, Rente, Pension, Sold, Unterhalt oder BAföG eingeht.

Ein kleines Schlupfloch steht Dir trotzdem zur Verfügung. Es gibt immer wieder einmal eine Bank, die den Mindestgeldeingang nicht als Mindestgehaltseingang definiert, sondern einfach nur irgendeinen Zahlungseingang auf Deinem Konto sehen will, um Dir ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang zu ermöglichen. Rein theoretisch reicht eine Überweisung von einem Cent aus. In der Praxis ist die geforderte Höhe jedoch eindeutig vom Anbieter definiert und für jeden Interessenten einsehbar.

Durch den regelmäßigen Gehaltseingang durch mein duales Studium war das bei mir allerdings weniger das Problem.

Mindestgeldeingang vs. Mindestbuchungen

Dann gibt es noch eine weitere Variante des gratis Konto ohne Mindestgeldeingang. Hier wird von Dir nicht gefordert, dass Dein Gehalt auf dem Konto eingeht. Aber um in den Genuss der kostenlosen Kontoführung zu kommen, müssen monatlich zwischen drei bis fünf Überweisungen von Deiner Bankverbindung aus stattfinden. Eigenüberweisungen an Dein anderes Bankkonto zählen nicht, sehr wohl aber Mietzahlungen, Überweisungen für Strom oder die Monatspauschale für Deinen Handyvertrag. Manche Banken machen Dir ihr Modell mit einer Startprämie von durchschnittlich 100 Euro attraktiv, knüpfen es aber an eine Bedingung. Kommst Du in den ersten drei Monaten nach der Kontoeröffnung auf die geforderte Anzahl an Zahlungseingängen, winkt der Bonus und danach dauerhaft das Girokonto ohne Mindestgeldeingang.

Diese Modelle sind für Dich nur dann empfehlenswert, wenn Du entweder konsequent alle Daueraufträge auf dem neuen Konto einrichtest, oder alle instruierst, nur noch auf die frisch eröffnete Bankverbindung zu überweisen. Verfehlst Du die Quote an Überweisungen, wären die laufenden Kosten unnötig hoch.

Falls ich irgendwann kein regelmäßiges Gehalt mehr beziehen sollte, muss ich mir darüber Gedanken machen. Aber momentan sieht es noch gut aus mit meinem Gehalt als Wirtschaftsingenieur.

Kann ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang ohne Einkommen eröffnet werden?

Ein kostenloses Girokonto ohne Geldeingang bedeutet nicht, dass Du auch ohne Einkommen in den Genuss der Kontoeröffnung kommst. Von einigen Direktbanken, die ein gratis Konto ohne Mindestgeldeingang anbieten, ist bekannt, dass sie sich ihre Kunden sehr genau aussuchen. Ein Schlagwort, das immer verwendet wird, ist die sogenannte Bonität. Das heißt zunächst, dass Du über ein regelmäßiges Einkommen verfügst, weshalb in den Antragsformularen für ein gratis Konto ohne Mindestgeldeingang immer nach Deinen Einkünften gefragt wird. Für Selbständige und Freiberufler bedeutet das oft das Aus in der Vorrunde.

Der nächste Schritt, den alle auf dem Weg zum Konto ohne Kontoführungsgebühren und Mindesteingang durchlaufen müssen, ist die Abfrage bei der Schufa. Hierbei handelt es sich um die größte Auskunftei privater Schuldner in Deutschland. Anhand des Zahlungsverhaltens in der Vergangenheit wird ein Score errechnet, der Prognosen über das zukünftige Zahlungsverhalten erlaubt. Nicht nur Banken, sondern auch Anbieter von Ratenzahlungen oder Telefongesellschaften fragen bei der Schufa an. Kommt bei dieser Anfrage ein schlechtes Zahlungsverhalten heraus, lehnt die Bank ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang ab.

Weiterhin gibt es Geldinstitute, die zusätzlich zur Schufa-Abfrage noch hausinterne Kriterien zur Bonitätsberechnung anwenden. Der Gehaltsnachweis ist bei Deinem gratis Konto ohne Mindestgeldeingang nicht zuletzt deshalb notwendig, weil sich daran die Höhe des eingeräumten Dispokredites sowie die Ausstellung einer Kreditkarte orientiert.

Das kostenlose Basiskonto

Stimmt der Schufa-Score nicht und die Banken verweigern ein kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang oder überhaupt die Kontoeröffnung, bleibt noch die Option des Basiskontos. Seit dem Jahr 2016 hat jeder Verbraucher unabhängig von seiner Bonität das Recht auf ein Zahlungskonto. Das funktioniert im Prinzip wie ein Girokonto ohne Geldeingang, wobei einige Funktionen wie Dispokredit oder Kreditkarte nicht genutzt werden können. Für Betroffene ist das Basiskonto eine ziemliche Erleichterung. Bei einigen Direktbanken fallen keine Kontoführungsgebühren an, die Filialbanken lassen sich dieses reine Guthabenkonto hingegen durchweg etwas kosten.

Bei welchem Anbieter hast Du Dein Girokonto? Bist zu zufrieden oder welche Probleme stören Dich?

Dein Depotstudent Dominik

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