depotstudent

MEINE ERFAHRUNG mit Textbroker und content.de

Verdienst Textbroker

Ich hatte das Bedürfnis, neben Studium und Job irgendwas Cooles zu machen: Diese Tätigkeit sollte sinnvoll sein und damit irgendeinen praktischen Nutzen haben. Es sollte eine Art Hobby sein, das mir Spaß macht und mich bereichert.

Kann das Ganze noch mit Geld verdienen verbunden werden?

Ein Traum würde in Erfüllung gehen.

Google angeschmissen und schon hatte ich eine von vielen möglichen Antworten vor mir.

So könnte der Traum Wirklichkeit werden: Geld verdienen mit Texten.

Macht das Bock, ist sinnvoll und es lässt sich damit Geld verdienen? Scheint so.

Wie viel Geld lässt sich als Texter verdienen? Wie viel habe ich tatsächlich überwiesen bekommen? Ich teile meine Erfahrungen mit Textbörsen – zunächst aus Autorensicht, dann auch aus Kundensicht.

Wichtig, wichtig, wichtig! Mit Textbroker und content.de wirst Du nicht reich, geht nicht. Wenn Du mehr willst, als Dir nur ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen, schau Dir mal Folgendes an.

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Ich bin jedenfalls unglaublich froh darüber, dass ich beide Bücher durchgearbeitet habe. Sonst würde ich jetzt vielleicht immer noch für irgendwelche Textbroker schreiben. 😉

Empfehlenswertes Buch

Meine miserable Einstufung

Ich habe also mal wieder Google angeschmissen und es erschien auch schon die erste konkrete Möglichkeit: Textbroker

Geld verdienen mit Textbroker
Geld verdienen mit Textbroker

Na da bin ich aber mal gespannt.

Die wohl bekannteste Alternative zu Textbroker stellt übrigens content.de dar.

Ich nehme an, dass ziemlich jeder, der als Texter Geld verdienen möchte, früher oder später auf beide Plattformen stößt. Aber soll ich wirklich als Texter arbeiten? Mal schauen, ob es mir Spaß macht.

Bevor es richtig losgeht mit dem Geldverdienen, heißt es erst mal: Probeschreiben!

Man liefert einen Beispieltext ab und erhält auf dieser Basis eine Einstufung. Bei Textbroker sehen die möglichen Einstufungen und der Verdienst so aus:

Verdienst Textbroker
Verdienst Textbroker

Und wie war meine Einstufung durch Textbroker?

3 Sterne!

Aua, das tut weh. Ist meine Ausdrucksweise tatsächlich so grottig? Sind meine grammatikalischen und orthografischen Kenntnisse so unterirdisch, dass mir Textbroker jetzt 3 Sterne an den Kopf schmeißt?

So scheint es.

Aber gut, so sei es. Was will man machen. 🙂

Für meine Unternehmensgründung hat es trotzdem gereicht: Meine Neuorientierung – Online Unternehmen gründen

Die Einstufung mit 2 oder 3 Sternen ist für neue Texter anscheinend Standard, zumindest liest man von dieser Einstufung bei vielen Erfahrungsberichten. Man kann sich ja nach und nach eine bessere Einstufung erarbeiten. Die Dauer bis sich eine Einstufung zum Besseren wenden kann, kenne ich leider nicht. Aber geschenkt wird einem schließlich nie was, oder?

Jetzt wird gerechnet. Was kann ich denn überhaupt verdienen mit einer Einstufung von 3 Sternen?

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Lohnen sich Textbroker und content.de?

0,95 Cent pro Wort – ist das gut oder schlecht?

Verdienst Rechner Textbroker
 Verdienst Rechner Textbroker

Mit einem recht kurzen, aber häufig in Auftrag gegebenen Text mit 500 Wörtern würde ich also knappe 5 € verdienen.

500 Wörter? Das ist ja nicht viel!

Meint man. Wenn man noch nie einen gut recherchierten Text geschrieben hat. Mit Korrekturlesen und so natürlich! Denn Du möchtest ja nicht, dass Textbroker oder content.de Dich schlechter einstufen!

Bei content.de sind die Verdienstmöglichkeiten offensichtlich höher. Zwar immer noch sehr beschränkt, aber es gibt immerhin etwas mehr pro Wort.

Verdienstmöglichkeiten content.de
Verdienstmöglichkeiten content.de

Die Standardeinstellungen des Verdienstrechners von content.de sehen folgendermaßen aus:

Verdienst Rechner content.de
Verdienst Rechner content.de

Gar nicht so schlecht, oder?

Jo, aber nur, wenn man 8 Stunden am Tag Texte schreibt, 600 Wörter pro Stunde packt, eine Einstufung von 4+ Sternen erhalten hat und sogar eine Group Order ergattern konnte.

2.534,40 €? Sieht doch super aus.

Ich durfte allerdings die unschöne Erfahrung machen, dass ich eher so 400 Wörter in der Stunde packe. Also gleich mal ein Drittel weniger.

Wir nehmen daher mal mich als konkretes Beispiel. Ich habe bei content.de eine Einstufung von 4 Sternen erreicht. Und ich nehme mir vor, jeden Sonntag 7 Stunden lang Texte zu verfassen – also gleichbedeutend mit 1 Stunde pro Tag.

Verdienst Rechner content.de 2
Verdienst Rechner content.de

Insgesamt komme ich also wieder auf etwa 5 € für einen kleineren Beitrag. Und das ist echt richtig wenig. Für einen freiberuflichen Texter ist diese Bezahlung sowieso unter aller Sau. Aber ich wollte ja nur nebenbei etwas Geld mit einer Tätigkeit verdienen, die mir Spaß macht.

Wenn man also gewillt ist, einen ganzen Sonntag für Textbroker oder content.de zu opfern, hat man nach der Auszahlung vielleicht 20 – 30 € mehr in der Tasche. Aber dafür muss man dann auch ziemlich den ganzen Tag Texte schreiben.

Im Monat kommt jemand, der sich einen ganzen Tag in der Woche Zeit fürs Texten für diese Plattformen nimmt, etwa auf 100 € Zusatzverdienst im Monat. Vor Steuern selbstverständlich. Meine Erfahrung war aber tatsächlich, dass ich bei content.de mehr verdient habe als bei Textbroker.

Die Scheiße mit der Karriere im Konzern trifft hier zwar nicht zu, die Bezahlung ist trotzdem mies.

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Erfahrungen mit der Auszahlung

Sind Textbroker und content.de überhaupt seriös?

Ja, seriös sind sie auf jeden Fall. Die Auszahlungen kamen pünktlich, in voller Höhe und auch sonst gab es keinerlei Abwicklungsschwierigkeiten.

Nur bei einer Sache bin ich kurz erschrocken. Ich schaue auf mein Konto und sehe eine Gutschrift von:

SARIO MARKETING GMBH GROSSE BLEICHE 46

Nachdem ich zunächst von etwas Bösartigem (Spam etc.) ausgegangen bin, war die Verwunderung noch viel größer als mir bewusst wurde, dass mir dieses bösartige Etwas doch tatsächlich 15,80 € überwiesen hatte.

Es stellte sich dann schnell heraus, dass es sich bei der Sario Marketing GmbH um Textbroker handelte. Danke Google!

Ich habe sage und schreibe 41,24 € als Autor mit diesen Textbörsen verdient.

Auszahlungen textbroker
Auszahlungen Textbroker
Auszahlungen content.de
Auszahlungen content.de

Ich bin der Meinung, dass man sich damit sicherlich ein kleines Taschengeld dazu verdienen kann, wenn man das möchte. Im Gegensatz zum Beantworten irgendwelcher ominösen Umfragen macht die Tätigkeit bei Textbroker und content.de grundsätzlich Spaß und kann sinnstiftend sein. Zumindest wenn der Kunde nicht gerade versucht, die zwanzigste grottenschlechte Nischenseite zu einem bestimmten Thema mit Content zu füllen.

Als kleines Hobby, bei dem man sich für neue Texte weiterbilden muss und gleichzeitig die eigenen Fähigkeiten beim Schreiben verbessert, ist das sicherlich ganz cool. Und selbstverständlich habe ich mich über die 40 € gefreut, die am Ende dabei rauskamen.

MEIN GEHALT als Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen fällt da trotzdem deutlich üppiger aus.

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Texte schreiben als Nebenjob?

Massive Vorteile bieten Textbörsen in Bezug auf freie Zeiteinteilung und ortsunabhängiges Arbeiten. Die Themen kann man anhand der offenen Aufträge selbst auswählen und ist nicht gezwungen, „uninteressante“ Themen zu bearbeiten.

Solltest Du nur wenig Zeit haben (durch Studium oder ähnliches), das Geld allerdings benötigen, bist Du mit einem klassischen Nebenjob wahrscheinlich besser beraten. Selbst da sind die Stundenlöhne wesentlich höher.

Und wer sich nebenberuflich wirklich etwas aufbauen möchte, was auch in Zukunft noch Früchte trägt, sollte nach anderen Ansätzen Ausschau halten. Die Einstufungen der Textbörsen sind hart und selbst als hervorragender (und hervorragend eingestufter) Texter wirst Du nicht besonders gut verdienen.

Zum Zweck der Kundenakquise und dem Aufbau von langfristigen Partnerschaften mit bestimmten Auftraggebern können Textbroker und content.de sicherlich dienlich sein. Dann muss man sich aber auch irgendwann lösen und die Preise für die Texte selbst bestimmen.

Was mir nicht gefallen hat, waren die deprimierenden Einschätzungen meiner Fähigkeiten als Texter. Aber na gut, da bin ich drüber hinweg gekommen.

Wirklich gut fand ich das umfangreiche Lektorat, das durch Textbroker und content.de durchgeführt worden ist. Ich war ganz erstaunt, was es im Deutschen so für Regeln gibt, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Man kann also was lernen. 😉

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Stundenlohn bei Textbroker und content.de

Der Stundenlohn ist sehr schwierig einzuschätzen, liegt aber ganz klar im unteren einstelligen Bereich.

Als ich auf Textbroker und content.de aktiv war, habe ich mir einen Stundenlohn von etwa 4 bis 6 € ausgerechnet. Ich weiß aber noch, dass es stark in Richtung 4 € ging.

4 € ???

In dieser Rechnung sind nicht die (zeitlichen) Hürden inkludiert, die im Voraus genommen werden müssen. Dazu gehören der Beispieltext und andere Tests zur Sicherstellung Deiner Qualifikation. Die Suche nach geeigneten Texten aus dem Pool ist darin ebenfalls nicht eingeschlossen.

Mit Sicherheit hätte ich mit der Zeit effizienter werden können, meine Einstufung hätte sich wohl verbessert und ich hätte durch Erfahrung viele Texte locker aus dem Ärmel schütteln können.

Trotzdem wäre es ein langer Weg zum Mindestlohn gewesen und ein noch längerer in Regionen, in denen ich mich vielleicht mal wohl gefühlt hätte. Oder zumindest einigermaßen angemessen bezahlt worden wäre.

Meinen ETF-Sparplan als Student Pro Contra konnte ich damit trotzdem etwas füttern.

Erfahrungen als Kunde von Textbroker, content.de und Contentworld

Update zu folgendem Abschnitt: Mittlerweile bin ich zufriedener Kunde bei content.de, habe also gute Erfahrungen als Kunde machen können und kann es wirklich empfehlen. Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet, kann man dort sehr gewinnbringend mit den Autoren zusammenarbeiten.

Wer nach guten Textern sucht, sollte sich deshalb Folgendes unbedingt anschauen: Hinweise für Auftraggeber*

content.de

Was mir während meiner Zeit als Autor aufgefallen ist, war der ziemlich ausgeklügelte Mechanismus von content.de, mit dem Duplicate Content erkannt worden ist. Bevor man den Text an den Auftraggeber senden konnte, hat eine Plagiatssoftware den Text gescannt. So etwas gab es bei Textbroker nicht.

Was aus Autorensicht eine gewisse Hürde darstellt, da weder ganze Texte noch einzelne Ausschnitte aus dem Netz kopiert werden konnten, ist aus Sicht des Kunden absolut vorteilhaft. Um nicht zu sagen unbedingt notwendig, wenn man sich als Kunde nicht in Schwierigkeiten (und seien es nur Schwierigkeiten bei den Google Rankings) bringen möchte.

Ich habe zum momentanen Zeitpunkt daher noch keine Erfahrungen als Kunde bzw. Auftraggeber von Textbroker und content.de sammeln können, werde das jedoch zeitnah nachholen. Dafür habe ich Contentworld etwas unter die Lupe genommen – worauf ich gleich noch eingehen werde.

Was erhoffe ich mir?

Durch das Auftreten als Kunde erhoffe ich mir vor allem gute Partnerschaften mit einzelnen Autoren, sodass beide Seiten von dieser Partnerschaft profitieren können. Der persönliche Austausch kommt bei diesen Plattformen viel zu kurz und das finde ich je nach eigenen Intentionen äußerst störend. Denn wenn ich den Menschen hinter dem Text nicht kenne (Interessen, Fähigkeiten, Wünsche) kann ich daraus keinen Mitarbeiter rekrutieren, der wohlmöglich noch viel mehr drauf hat als ein paar Texte zu schreiben.

Und da dieser Mensch offensichtlich daran interessiert ist, seine Arbeitskraft, sein Gedankengut und mehr zur Verfügung zu stellen, bereitet es vielen Autoren bestimmt Vergnügen, eigene Artikelideen einzubringen, Keywordrecherche zu betreiben oder Vorschläge zur Website zu machen. Zumindest mehr Vergnügen als lediglich einen Text zu schreiben, bei dem die einzige Vorgabe beispielsweise lautet, dass das Wort „Krankenversicherung“ 50 x vorkommt – so mal meine persönliche Erfahrung.

Jo, solche Anfragen gibt es tatsächlich.

Also: Wer gerne Texte schreibt, Interesse an Finanzthemen hat, etwas dazuverdienen möchte und sich eine Partnerschaft vorstellen kann, darf sich natürlich gerne bei mir melden. 🙂 siehe Kontakt

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Was unterscheidet Contentworld?

Mit Contentworld hat man als Autor eine weitere Alternative zu Textbörsen wie Textbroker und content.de. Contentworld unterscheidet sich in einem ganz entscheidenden Aspekt von den zwei zuvor genannten Textbörsen. Während Textbroker und content.de auf Basis der Aufträge der Kunden Texte von ihren Textern produzieren lassen, gehen die Texter bei Contentworld in Vorleistung und stellen fertige Texte zur Verfügung. Also ohne Auftrag eines Kunden. Wenn der bereitgestellte Text einem Interessenten gefällt, kann er ihn kaufen.

Das Modell von Contentworld fand ich anfangs ganz charmant, da es mir wie Shopping vorkam und man nur nach den Texten zu greifen brauchte. Mir ist dann aber recht schnell aufgefallen, dass dieses System für mich überhaupt keinen Sinn macht. Es gibt zweifellos super Texte in dieser riesigen Masse an Content. Die Ausrichtung der Texte passt auf den zweiten Blick allerdings sehr häufig nicht zur Ausrichtung meiner Website und müsste stark angepasst werden. Und das ist derart aufwändig, dass ich den Text auch direkt hätte selbst schreiben können.

Und ich nehme an, dass die Erfahrungen der Autoren mit Contentworld nicht so überragend waren, da es Ewigkeiten dauern kann bis die Texte von jemandem gekauft werden. Wenn sie überhaupt gekauft werden. Diese Sicherheit gibt es bei Textbroker und content.de, da es sich um direkte Beauftragungen handelt. Wenn Du also schreibst und der Auftraggeber Deinen Text in Ordnung findet, bekommst Du auch Deine Kohle.

Ja, es ist möglich mit Texten Geld im Internet zu verdienen und meine Erfahrungen damit sind nicht allzu schlecht. Allerdings nur, wenn es als kleiner Nebenverdienst gedacht ist.

Ich hoffe, Dir hat mein Erfahrungsbericht gefallen!

Hast Du schon Erfahrungen mit dem Geld verdienen im Internet und im Speziellen mit Textbroker, content.de oder Contentworld machen dürfen? Findest Du diese Textbörsen seriös?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Dein Depotstudent Dominik

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12 Kommentare

  1. Content.de
    Bekanntlich ist ja vieles im Internet unseriös, dass aber auch kleine Firmen wie Content.de sich dieser Methoden bedienen, ist zwar nicht neu, überrascht jedoch immer wieder mit neuem Einfallsreichtum um den Autor klein zu halten. Es fängt schon mit der Einstufung an. Es spielt keine Rolle ob alle Texte vom Kunden angenommen werden, sondern lediglich was Content daraus macht. Der Wettbewerb wird immer größer, so bietet es sich an, den Autor auf einer niedrigen Stufe möglichst lange zu halten. Was gibt es für den Kunden Schöneres als einen guten Text auf Stufe 3 zu bekommen, statt auf Stufe 4, die ja mehr kostet. So kann sich der Kunde auch bei den Mitbewerbern umsehen und eventuell feststellen, dass es bei Content zu Lasten des Autors preiswerter ist. Zweifel und klare aber für Content negative Bemerkungen werden schnell mit einem Ausschluss der Plattform geahndet. Die Rechtfertigung vom Geschäftsführer klingt bei allen Beschwerden und Kundenmeinungen gleich an den Haaren herbeigezogen. Nachdem mein Mann verstorben ist, wollte ich mir mit der Schreiberei ein wenig die Gedanken an meinem Mann vertreiben. Die Freude hielt nicht lange an und so gab es permanent Probleme und der Kunde bekommt immer Recht, was ich dann schon einmal mit 18 € Lehrgeld bezahlt habe. Ich kann nur jedem von Content. de abraten, denn glücklich wird dort kaum einer und lange wird er dort auch nicht bleiben.

  2. Du hast mit fast allem Recht. Zu der Sache mit deiner Einstufung muss ich allerdings sagen, dass sie bestimmt gerechtfertigt war. Ich habe mir Deinen Beitrag aufmerksam durchgelesen und einige Leichtsinns- und Ausdrucksfehler entdeckt. (Nicht böse sein) Wenn Dir das bei Deinem Bewerbungs-Text auch passiert ist, ist die Drei völlig normal. So ging es mir nämlich auch!!😊 Ich war mir meiner so sicher… Aber wurde eines besseren belehrt. Jetzt bin ich schon bei vier Sternen, erhielt gerade meine zweite Direct-order und habe zwei große Aufträge über insgesamt 33000 Wörter erhalten. Man muss selbstkritischer sein und immer wieder „pauken” und schon bald wird man hoch gestuft. (Und ich mache immernoch Fehler.😅) Was den Rest deiner Analyse angeht, Stimme ich allerdings zu. Ich bin bei Textbroker, weil ich krank wurde und nicht mehr so viel Arbeiten kann und darf. Da hilft es etwas. Liebe Grüße aus Spanien

  3. Also, ich bin seit 2013 bei Content und ich muss der Autorin in vielen Punkten widersprechen.
    Allerdings auch dem Content-Slogan “Schreiben kann jeder”. Das ist wohl der größte Irrtum: Schreiben kann NICHT jeder. Man kann es sich zwar bis zu einem gewissen Punkt aneignen aber wer überhaupt kein Talent zum kreativen, zielgruppenbezogenen und Briefingtreuen Texten besitzt, der wird bei Content scheitern.

    Aber um mal ein paar Fakten zu nennen: Ich mache mit CONTENT tatsächlich über 2000 Euro im Monat – im Nebenberuf. Hochgerechnet kann man durchaus mit Content 6000+ im Monat verdienen, wenn man es im Hauptberuf macht. Mein persönlicher Rekord waren einmal 1100 Euro in 24 Stunden. Am Ende des Jahres klaut mir dann zwar das Finanzamt einen ordentlichen Batzen wieder weg aber sei´s drum. Bequemer kann man kaum ein fettes Einkommen erzielen.

    Was wichtig ist zu begreifen: Schreiben ist ein HANDWERK. Es muss erlernt und ständig verfeinert werden, um am Markt bestehen zu können. Darum sollte jedes Lektorat und jede Kritik mit Dankbarkeit angenommen werden. Eine Qualitätsprüfung gehört zur Abgabe der Texte dazu. Fehlerfreie Texte vermeiden vor allem Ärger mit Kunden und Content selbst.

    Texte annehmen bedeutet, das Vertrauen eines Kunden in Anspruch zu nehmen. Dessen sollte man sich stets als würdig erweisen. Aus begeisterten Kunden werden Direct-Order-Kunden, die auch dann mit sich nochmal über den Wortpreis reden lassen.

    Ich stehe bei 4++ Einstufung, also ca. 5ct/Wort. Wirklich interessant wird es bei 4+ (3.3ct/Wort), alles darunter muss man als “Übung” verstehen. Viel schreiben, viele positive Feedbacks und vor allem Fehlerfreiheit macht einen Aufstieg aber recht schnell möglich.

    Also, um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Ich mache mit CONTENT ca. 25.000 Euro im Jahr. Seit 2013 sind es jetzt 80.000 Euro nebenbei. Stand heute, 26.04.2019, habe ich wieder knapp 7000 Euro erwirtschaftet. In Summe ist CONTENT eine der bequemsten, einfachsten, risikoärmsten und gleichzeitig lukrativsten Wege für ein eigenes Einkommen.

    Und 400 Wort die Stunde sind echt lächerlich. Für 400 Wörter brauche ich 15 Minuten. Pro Stunde haue ich locker 1100 Wörter und mehr raus, je nachdem was das Thema ist.

    Darum mein Tipp: Kundenorientiert schreiben, sich durch die anfängliche Durststrecke durchbeißen, schreiben, schreiben, schreiben, CONTENT und die Kunden begeistern und sich dann auf einmal die Augen reiben, wie die Kohle nur so reingeflogen kommt.

    1. Liebes Content-Team, warum so plump? Ich reibe mir in der Tat die Augen, nicht jedoch wegen heranfliegender Kohle, sondern wegen dieses unprofessionellen Kommentars. Könnt Ihr nicht ein wenig cleverer werben? Wen habt Ihr da texten lassen? Nicht nur erfahrene Texter, die wissen, wie viel Zeit fundierte Recherche und Erstellen eines strukturierten, lesbaren und grammatikalisch sowie orthografisch korrekten Textes in Anspruch nehmen, erkennen die Absurdität der Zahlen bzw. Beispielrechnungen sofort, auch Neulinge können denken und rechnen.

      1. Lächerlich, nicht wahr? Dieser Text ist derart überheblich und widerlich verfasst, ich frage mich, wer diesem Unsinn tatsächlich Glauben schenkt. Wenn ich das schon lese, 1100€ am Tag. Absoluter Schwachsinn. Das wären bei 5 Cent pro Wort 22.000 Worte. A) Mangelt es bei Content.de an brauchbaren Aufträgen, nur etwa 15-20% der Aufträge taugen etwas und B) wären das bei einem 10 Stunden Tag – denn mehr ist als Schreiber schlichtweg nicht möglich – 2.200 Worte in der Stunde.

        Jeder Schreiber kann hier nur den Kopf schütteln. Klingt für mich wie eine dieser völlig absurden Scam-Werbungen im Internet ‘Klicken Sie hier und gewinnen Sie 100.000 Euro, indem Sie fünf simple Fragen beantworten!!!’.

        Von Content.de hätte ich mehr erwartet, scheint aber ebenfalls ein völlig unprofessioneller Haufen zu sein.

        Eine allgemein Kritik: Sehr süß finde ich es immer, wenn ich Aufträge anderer Content-Mills auf Content.de erblicke. Scheinbar erhält man auf Content.de Texte über zwei bis drei Ecken. Es wundert mich nicht, dass die Texte im Netz konstant an Qualität verlieren. Professionell geht anders. Merkt man auch daran, wo die geschriebenen Texte in der Regel landen.

        Kurz und knapp – Content.de ist zum Großteil eine Backlink-Farm. Discount-Texte plus Gratis-Backlink für einen Preis von 5-10 Euro. Dass Schreiber oft unter dem Mindestlohn arbeiten versteht sich von selbst.

        Ganz zu schweigen von dem permanenten Druck, den die Belegschaft von Textbroker und Co. auf ihre Autoren auswirkt. Als Hauptberuf sind diese Schnapsläden nicht zu empfehlen, allerdings lässt sich locker ein bisschen Biergeld dazuverdienen.

        Als erste Einnahmequelle absolut NICHT (!) zu empfehlen.

  4. Nachdem auch ich die Artikel von Kenkale und anderen gelesen habe, musste ich nun feststellen, dass es auch mich erwischt hat, mit einer sinnlosen angeblichen Übereinstimmung eines Textes.
    Der Text wurde auch von mir über Copy Scape Premium abgesichert und dennoch bekam ich ihn zurück.
    Mit folgenden Textpassagen: und milliarden Euro mit augenoptik – noch eine weitere brille kaufen – durch online-anbieter – soll der kunde auch lernen.
    Absolut gängiger Sprachgebrauch, denn auch Copy Scape hat hier keine Textübereinstimmungen gesehen, geschweige gegen Urheberrecht verstoßen. Ob ich unter diesen Umständen bei Textbroker alt werden, wenn die sich weiter so verhalten, kann ich mir nicht vorstellen.

  5. Vorweg: Ich arbeite seit mehr als sechs Jahren für content.de. Meine Einstufung liegt bei 4++ mit VIP-Auszeichnung. Ich bediene vorwiegend Stammkunden und bin mit allen Parametern der Agentur komplett zufrieden. Es bringt meines Erachtens aber auch nichts, wenn unkundige Leser in die Irre geführt werden.

    Konkret geht es um den Beitrag von Dokutech. Dort werden die Wortpreise genannt, die Kunden an content.de entrichten. Das entspricht nicht dem, was beim Autor ankommt. Als 4++ Autor liegt der Wortpreis auch bei einer Group Order unter 4 Cent und nicht bei 5 Cent oder mehr. Richtig ist, dass sich das Tempo mit Talent, Übung und Kenntnissen zu den Wünschen der Stammkunden deutlich steigern lässt. 400 Wörter in 15 Minuten lassen sich aber trotzdem nur bei einfach gestrickten Aufträgen realisieren. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man eine ordentlich verfasste und mitgelieferte Pressemitteilung in einen nett klingenden Blogbeitrag verwandeln soll. Dabei handelt es sich aber eher um die Ausnahme.

    Die meisten Aufträge im 4++ Bereich sind mit einem Rechercheaufwand verbunden, der bei einem 400 W-Beitrag bereits mindestens 15 Minuten frisst. Zeit kosten auch die Lektüre der Kundenwünsche, das lebendige Integrieren zahlreicher Keywords und die Textkorrektur. Diese bezieht sich weniger auf die Rechtschreibung und Grammatik. Vielmehr geht es um die Kontrolle, ob man tatsächlich alle gewünschten Feinheiten der Kunden umgesetzt hat. Vom Öffnen der 400 W-Order bis zum Einreichen des Textes vergehen schnell 45 bis 60 Minuten. Grundlegende Arbeiten wie das Beantworten von Kundenanfragen müssen hinzugerechnet werden. Ein durchschnittliches Honorar, das mit viel Übung knapp über dem Mindestlohn liegt, ist realistisch.

    Das ist nicht bombig. Vor rund zwanzig Jahren habe ich für vergleichbare Textarbeiten während des Studiums schon das 5-fache bekommen. Da sich viele Texter auf dem freien Markt inzwischen unter Wert verkaufen, liegen die Verdienstmöglichkeiten bei der eigenständigen Kundenakquise aber meist deutlich unter dem Mindestlohn. Denn dort sehen sich die Auftraggeber um und werden fündig, denen die Preise von content.de bereits zu teuer sind. Es ist deshalb gut, dass die Agentur eine akzeptable Bezahlung für ihren Autorenpool absichert.

    Meine Erfahrungen über Jahre hinweg haben gezeigt, dass das bei Textbroker nicht der Fall ist. Gerade die komplexen Aufträge für Teams (exklusive Einladung erforderlich), die Mitarbeiter der Agentur direkt betreuen, werden zumeist unterirdisch honoriert. Das Lektorat ist oftmals schlecht organisiert. Derartiges habe ich beispielsweise schon mehrfach erlebt: Ein Mitarbeiter gibt den erstellten Text mit diversen Wünschen in Revision. Danach sichtet eine andere Person den verbesserten Auftrag. Sie erwartet dann eine Revision, bei der die gewünschten Ergänzungen wieder herausgefiltert werden. So geht es munter weiter. Mehrfach habe ich versucht, diese Endlosschleife über die Autorenbetreuung zu durchbrechen – ohne Erfolg. Letztlich war es effizienter, den Auftrag einfach zu stornieren und auf das Honorar zu verzichten. Bei Textbroker nehme ich deshalb nur noch die Aufträge von Kunden an, die seit Jahren auf mich zurückgreifen.

    1. Diese Fake-Kommentare haben schon beim Lesen einen bitteren Geschmack. Wer so gut ist und angeblich schon sechs Jahre für Content schreibt, für einen lächerlichen Betrag und Kunden die froh sind, eine billige Schreiberin gefunden zu haben, der macht irgendwo etwas verkehrt oder belügt sich selbst.

  6. Textbroker?
    Sehr geehrter Autor,

    Sie wurden von uns soeben mit 3 Sternen bewertet. (Siehe Feedback, ebenso gefakt wie Copy Scape)
    Ich habe jetzt 43 Texte geschrieben und auch schon wie andere Probleme bei Textbroker mit Copy Scape gehabt. Da ich dieses Premium-Programm bezahle, habe ich Copy Scape mit einer Klage gedroht, wenn die Prüfung nicht rechtes ist und somit gegen Urheberrecht verstößt.
    Das Feedback von Textbroker ist ebenso reine Auslegungssache und richtet sich nicht nach dem Schreibtalent, sondern nach Angebot und Nachfrage. Werden mehr Autoren auf Stufe 3 benötigt, dann wird er dort auch bleiben, egal wie seine Bilanz aussieht. Warum soll ein Kunde auf Stufe 4 mehr bezahlen, wenn er einen guten Text auf Stufe 3 bekommen kann.
    Das muss sich herumgesprochen haben.
    Immer mehr Kunden auf Stufe 3 erwarten in Ihren Vorgaben einen „qualitativ hochwertigen Text“ , „einen gut geschriebenen Text“ oder „dieser Text kann nur von einem Profi angenommen werden, ansonsten nehmen wir den Text nicht an“.
    So etwas kann nur funktionieren, wenn Textbroker die Autoren in den jeweiligen Stufen lange hält. Bei meinen Texten handelt es sich in der Mehrzahl um Texte mit einer „Super-Bewertung.“.
    Bei derartigen Bewertungen ist doch klar, dass viele Kunden dann auf 3 auch Aufträge einstellen, weil Sie 4 erwarten können.
    Textbroker als Vermittler stört Ihr Verhalten nicht, solange es überhaupt noch Autoren gibt die für Textbroker schreiben und ein Sprichwort sagt: „Die Dummen sterben nicht aus“. Die Frage ist nur: „Wie lange noch“.?
    Auszug aus dem Textbroker Standpunkt:

    Vielen Dank für Ihre E-Mail. Textbroker bewertet Ihre Texte unter Berücksichtigung von Orthografie, Grammatik und Stil, jedoch erfolgt keine Bewertung bezüglich des Inhaltes. Der Auftraggeber hingegen beurteilt in erster Linie den Inhalt Ihrer Arbeit. So kann es sein, dass ein Auftraggeber Ihren Text als „super“ einstuft, er aber von uns mit einer 2 bewertet wird.

    . Da fragt man sich doch, wer eigentlich den Text bekommen soll. Die Antwort ist für jeden Kunden ein Armutszeugnis. In jeder Vorgabe steht: „Achten Sie bitte auf Rechtschreibung, Grammatik usw.“. Ich kenne keine Firma, die sich so brutal negativen Schlagzeilen aussetzt,

  7. Ich habe bislang keinerlei Erfahrung mit den Portalen, doch ich finde einen solchen Stundenlohn von 5-20€ als völlig gerecht und beneide euch. Ihr könntet gaaaaaaaaaaaanz leicht nach Süd- oder Mittelamerika ziehen dort ist dieser Stundenlohn gigantisch.

  8. Ich frage mich, es wohl aussehen würde, wenn Texte eine viel höhere Bezahlungen erhalten. Wenn ich Texte für Kunden bestelle, bin ich gerne bereit 8 Cent pro Wort für Top-Texter zu bezahlen und dabei achte ich nicht mal auf die Länge des Textes. Mit einer höheren Entlohnung wären die Plattformen attraktiver für die User, der Kunde profitiert davon auch und die Plattformen könnten profitieren, wenn Auftraggeber bereit sind, mehr Geld für gute Qualität zu zahlen. Meist liest man 08/15 Texte – und das nicht, weil die User nicht schreiben können, sondern weil die Masse das Geld reinspülen soll.

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