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Was passiert mit meinen P2P Krediten im Todesfall?

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Depotstudent Dominik
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Im heutigen Beitrag möchte ich ein ernstes Thema behandeln, mit dem sich wahrscheinlich 90 Prozent aller P2P Anleger bislang noch nicht auseinandergesetzt haben. Ein Thema das jedoch früher oder später zwangsläufig jeden von uns betrifft.

Heute möchte ich die Frage behandeln: Was passiert eigentlich mit meinen P2P Krediten und meinen Investitionen im Todesfall? Wie wird mein Nachlass geregelt und wie erhalten meine Angehörigen Zugang zu den Plattformen, auf denen ich investiert bin?

Zugegeben ein eher düsteres Thema, das von jedem Investor jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte. Je früher Du Dich mit Deiner Nachlassregelung befasst und diese strukturierst, umso besser! Dies macht es Deinen Angehörigen später einfacher, alles zu ordnen und zu organisieren. Außerdem erhalten diese schneller Zugriff auf Dein Kapital, was besonders dann wichtig ist, wenn Geld knapp wird (Hausfinanzierung, Schulden, etc.).

Fakt ist nämlich, dass zahlreiche Probleme auf Deine Hinterbliebenen zukommen werden, wenn Du keinerlei Vorkehrungen triffst. Das ist zumindest aus Stellungnahmen der Geschäftsführer verschiedener P2P Plattformen zu entnehmen. Dazu jedoch später mehr.

Die gute Nachricht…

Es existieren einfache und probate Lösungen für die Organisation Deiner P2P Investments, die Deinen Angehörigen in Deinem Todesfall eine extreme Stütze sein können. Welche Lösungen das sind, möchte ich Dir im Verlauf dieses Beitrags genauer verraten.
 
Heikles Thema – packen wir es an!

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Die gesetzliche Nachlassproblematik bei P2P Krediten

Wer sich in den FAQ-Bereichen der verschiedenen P2P Plattformen auf die Suche nach der eingangs gestellten Frage machte, der wird feststellen, dass sich hierzu keine wirklich detaillierten Informationen finden lassen.
 
Abhilfe schafft eine ausführliche Befragung der CEOs mehrere renommierter P2P Plattformen durch p2p-banking.com – eine wirklich tolle Hilfestellung bei dieser Thematik.
 
Das Resümee dieser Befragung ist jedoch eher ernüchternd…
 
So verweist beispielsweise Martins Sulte, CEO von Mintos, auf die Regelungen der jeweiligen Länder. Eine pauschale Abarbeitung eines Nachlasses würde es seiner Aussage nach nicht geben, da das Erbrecht extrem unterschiedlich geregelt ist.
 
Richtig kompliziert kann die Nachlassregelung bei P2P Krediten sogar werden! Aleksei Kurov von EstateGuru beschreibt den Vorgang in mehreren Schritten, der nach estländischem Recht übrigens immer den Weg über einen Notar gehen muss:

  1. Anwalt oder Notar senden zunächst eine Anfrage an verschiedene Register (z.B. Immobilienregister). Ziel dieser Anfrage ist es herauszufinden, welche Konten auf den Namen des Verstorbenen eröffnet wurden.
  2. Im Rahmen einer anschließenden Aufstellung werden alle Guthaben und Verbindlichkeiten des Verstorbenen aufgelistet. So kann die Höhe der Erbschaft zweifelsfrei bestimmt werden.
  3. Im dritten Schritt werden durch den Notar alle Erben ermittelt und zusammengefasst, die später im Erbschaftsregister erfasst werden.
  4. Nun ist EstateGuru an der Reihe und wird die Eintragungen im Erbschaftsregister überprüfen. Erst, wenn eine zweifelsfreie Bestätigung der Erben vorliegt, tritt die Plattform an diese heran und verfährt mit Investitionen und Guthaben gemäß deren Anweisung.

Pärtel Tomberg, CEO der Plattform Bondora, beschreibt den Prozess ähnlich komplex und gibt außerdem zu bedenken, dass sich die Formalitäten über mehrere Jahre hinziehen können. In den bisherigen Fällen habe man bei Bondora die Erfahrung gemacht, dass eine Dauer von 2-3 Jahren durchaus im Rahmen des Möglichen ist – auch, wenn dies sicherlich nicht der Standard-Fall sein wird.

Sofern Erben überhaupt von den gesamten Investitionen des Verstorbenen Kenntnis haben…

Ich würde nämlich behaupten, dass nur die wenigsten Angehörigen im Bilde über das gesamte Anlageportfolio ihrer Liebsten sind. Insbesondere mit P2P Krediten wird kaum jemand etwas anfangen können. Schließlich handelt es sich um eine sehr junge Anlageklasse, die der breiten Masse bislang kein Begriff ist.  

Die Lösung: Klar strukturierte Verwaltung von Zugängen

Die wahrscheinlich einfachste und simpelste Lösung, um dem behördlichen Wirrwarr im Rahmen der Nachlassverwaltung aus dem Weg zu gehen, ist es, frühzeitig seine Angehörigen über alle Investmentprozesse zu informieren – auch über die P2P Plattformen, auf welchen Du aktiv bist.

Am einfachsten gelingt Dir das mit einer Übersicht aller Plattformen inkl. Zugangsdaten und Passwörtern, die außerdem regelmäßig aktualisiert wird. Dies kann zum Beispiel in Form einer einfachen Excel-Liste umgesetzt werden. Wer auf moderne Lösungen in Form eines Passwort-Managers zurückgreifen möchte, nutzt Apps wie Securesafe oder Dashlane.

Es spielt keine Rolle, wie Du die Verwaltung Deiner Zugangsdaten letztendlich umsetzt. Wichtig ist nur: Du machst es! Und zwar an einem zentralen Ort, der Deinen nächsten Angehörigen bekannt ist und Ihnen die Verwaltung Deines Nachlasses besonders leichtmacht.

Fazit: Formalitäten frühzeitig regeln

Ich weiß, dass vor allem bei jüngeren Anlegern Themen wie Tod oder Nachlass eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Verständlich, ohne Frage!

Aufgrund der gesetzlichen Problematik und den Herausforderungen, vor denen Deine Angehörigen im Sterbefall stehen, solltest Du jedoch besser heute als morgen die oben beschriebene Übersicht erstellen. Zumindest Ehefrau, Kinder oder Deine Eltern sollten jederzeit im Bilde sein.

Glaube mir: Eine Übersicht gibt Sicherheit.

Also: Nicht lange hinausschieben, sondern machen!

Dein Depotstudent Dominik

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